DE2728124B2 - Vorrichtung zur Abscheidung von staubförmigen Teilen aus einem Luftstrom - Google Patents
Vorrichtung zur Abscheidung von staubförmigen Teilen aus einem LuftstromInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Abscheiden von staubförmigen Teilen aus einem
Luftstrom, insbesondere für die Bewertung von Gruben, bei welcher die einem Abscheider zuzuführende
staubbeladeiie Luft mittels eines Gebläses durch ein
Venturirohr gefördert wird, wobei der durch das Venturirohr strömenden Luft durch eine Düse Wasser
zugeführt wird. Eine solche Vorrichtung dient beispiels-
weise dazu, um beim Einsatz von Vortriebsmaschinen und anderen Arten von Maschinen in Gruben die
staubgeschwängerte Luft zu entstauben. Die Verwendung von Venturirohren hat sich als vorteilhaft
erwiesen, jedoch tritt bei solchen Venturirohren eine starke Lärmentwicklung auf, welche das Arbeiten in der
Grube wesentlich beeinträchtigt. Die Lärmentwicklung ist einerseits eine schwere Belastung für die in der
Grube arbeitenden Personen und bringt anderseits auch eine Unfallgefahr mit sich, da die Aufmerksamkeit durch
die Lännentwicklung verringert wird.
Die Erfindung zielt nun darauf ab, diese Nachteile zu vermeiden, und besteht darin, daß mehrere parallel
geschaltete Venturirohre in einem rohrförmigen Gehäuse eingesetzt sind, welches von einem das rohrförmi-
ge Gehäuse ringsum mit Abstand umgebenden Wasserbehälter für das den Düsen zuzuführende Wasser
zumindest teilweise ummantelt ist, und daß in dem rohrförmigen Gehäuse zwei senkrecht zu seiner Achse
stehende Abschlußplatten eingesetzt sind, welche Aufnahmebohrungen aufweisen, in welche die beiden
Enden der Venturirohre eingesetzt sind. Durch die Anordnung mehrerer parallel geschalteter Venturirohre
wird der Luftdurchsatz und damit der Wirkungsgrad der Einrichtung vervielfacht, jedoch wird dadurch auch die
Lännentwicklung erhöht Dadurch, daß die Venturirohre von einem Wassermantel umgeben sind, wird nun
eine weitgehende Geräuschdämpfung erzielt. Durch die Anordnung der Venturirohre in einem rohrförmigen
Gehäuse, welches seinerseits von dem Wasserbehälter ummantelt ist, wird eine wesentliche konstruktive
Vereinfachung und eine günstiqe Formgebung für den Wasserbehälter erreicht Durch die Aufnahmebohrungen der beiden in dem rohrförmigen Gehäuse
eingesetzten Abschlußplatten sind die Venturirohre J5
starr gehaltert Der Raum in dem rohrförmigen Gehäuse zwischen den beiden Abschlußplatten ist mit
Luft gefüllt, so daß die Venturirohre in einem Luftmantel eingeschlossen sind, wobei dieser Luftmantel wieder durch den Wassermantel umgeben ist. Durch
diesen Luftmantel in Verbindung mit dem Wassermantel wird ein Optimum der Geräuschdämpfung erzielt.
Gemäß der Erfindung ist die Anordnung zweckmäßig so getroffen, daß in die Aufnahmebohrungen der am
Einströmende de/ Venturirohre angeordneten Abschlußplatte je ein Ring eingesetzt ist, unter dessen
Zwischenschaltung das betreffende Venturirohr zweckmäßig durch eine zentrale Platte in der Bohrung der
Abschlußplatte festgehalten ist, wobei die Düsenhalterung von einem die Eintrittsöffnung des Venturirohres
überbrückenden Bügel gebildet ist, welcher eine mittig angeordnete Düse trägt und welcher an den in die
Aufnahmebohrung eingesetzten Ring angeschlossen ist, daß der Ring an seiner Außenseite eine ringsumlaufende
Ringnut aufweist, von welcher aus ein Kanal zu der Düse geführt ist, daß in den Stegen der Abschlußplatte
zwischen den Aufnahmebohrungen Querbohrungen vorgesehen sind, welche die durch die Ringnuten
gebildeten Ringräume verbinden, und daß in der Abschlußplatte wenigstens eine Querbohrung vorgesehen ist, welche das rohrförmige Gehäuse durchdringt
und in einen durch die Ringnut gebildeten Ringraum einmündet und an welche eine Druckleitung für das den
Düsen zuzuführende Wasser angeschlossen ist. Es können somit alle Ringnuten von einer einzigen '.5
Druckleitung aus mit Oruckwasser versorgt werden, welches über die Bohrungen der die Eintrittsöffnungen
der Venturirohre überbrückenden Bügel zu den Düsen geführt wird.
In den Venturirohren werden die in der Luft schwebenden Staubteilchen durch das durch die Düsen
eingesprühte Wasser niedergeschlagen und das mit Staub beladene Schlammwasser wird abgeführt Es ist
bekannt, dieses Schlammwasser durch Absetzen des Schiammes zu reinigen und das weitgehend gereinigte
Wasser im Kreislauf wieder den Düsen zuzuführen. Dies hat einerseits den Vorteil, daß der Wasserverbrauch
vermindert wird, und anderseits den Vorteil, daß nur der
Schlamm abgeführt werden muß, so daß die Umgebung des Entstaubers nicht durch das Schlammwasser
verunreinigt wird. Die Absonderung des Schlammes, welcher die Staubteilchen enthält, vom Wasser, erfolgt
bei der bekannten Anordnung durch Hydrozyklone. Solche Hydrozyklone sind störungsanfällig, und zwar
insbesondere dadurch, daß das Auslaßventil häufig verstopft wird. Die Wiederinstandsetzung des infolge
der Verstopfung des Auslaßventils ausgefallenen Hydrozyklon* ist zeitraubend und wcfin solche Entstaubungseinrichtungen in der Grube verwendet werden, so
muß im Falle des Ausfallens der Entstaubungseinrichtung die Arbeit in der Grube eingestellt werden, da dann
die Staubbelastung der Luft das erträgliche Ausmaß überscnreitet Aus diesem Grunde mußten bei den
bekannten Einrichtungen mehrere Hydrozyklone vorgesehen sein, so daß bei Ausfallen eines Hydrozyklon
ein anderer Hydrozyklon eingeschaltet werden kann.
Die erfindungsgemäße Ausbildung, bei welcher die Venturirohre in einem rohrförmigen Gehäuse eingesetzt sind, welches seinerseits vom Wasserbehälter
ummantelt ist, ermöglicht nun auch in einfacher Weise die Abtrennung des Schlammes aus dem Schlammwasser. Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der
Erfndung ist daher die Anordnung so getroffen, daß der Zwischenraum zwischen der Außenwand des Wasserbehälters und dem rohrförmigen Gehäuse durch eine
Trennwand unterteilt ist zu deren einer Seite eine Zuführungsleitung für das mit Staubteilchen beladene
Schlammwasser in den Wasserbehälter mündet und zu deren anderer Seite eine Leitung für das den Düsen
zuzuführende Wasser und eine Frischwasserleitung an den Wasserbehälter angeschlossen ist wobei eine
Überströmöffnung vorgesehen ist welci.e die Räume zu beiden Seiten der Trennwand verbindet und wobei
zwischen der Zuführungsstelle für das Schlammwasser zum Wasserbehälter und der Überströmöffnung ein
Lamellenabschcider für den Schlamm angeordnet ist Ein solcher Lamellenabscheider ist nicht störungsanfällig. Das Schlammwasser wird zwischen den Lamellen
durchgeführt, wo der Schlamm abgeschieden wird und absinkt, und das Wasser, welches so weit gereinigt ist
oaß es ohne weiteres wieder den Düsen zugeführt werden kann, strömt über den Überlauf zur anderen
Seite der Trennwand. Der abgeschiedene Schlamm enthält immer noch einen Wasseranteil und dieser
Wasseranteil wird nun durch die FrischwasserleitunK ergänzt. Zur einen Seite des Überlaufes erfolgt somit die
Abscheidung des Schlammes vom Wasser und zur anderen Seite befindet sich dann das den Düsen wieder
zuzuführende Wasser.
Auf diese Weise kann der Wassermantel zwischen dem rohrförmigen Gehäuse und der Behälterwandung
für die Schlammabs^heidurg ausgenützt werden.
Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist die Trennwand im oberen Teil des
Wasserbehälters horizontal angeordnet wobei im Schlammwasserraum unterhalb der Trennwand zu
beiden Seiten des rohrförmigen Gehäuses je ein Lamellenabscheider angeordnet ist, die Schlammwas
serleitung oberhalb des rohrförmigen Gehäuses, vorzugsweise mittig oberhalb desselben, in den Wasserbehälter mündet und der Raum, in welchen die
Schlammwasserleitung mündet, von den Räumen, in welchen die beiden Lamellenabscheider untergebracht
sind, durch in Abstand vom rohrförmigen Gehäuse abwärts verlaufende Wände getrennt ist, welche in
Achsrichtung des rohrförmigen Gehäuses verlaufen und dachförmig nach oben zu der Mündungsstelle der
Schlammwasserleitung zusammenlaufen und an welche senkrecht nach unten verlaufende Wände anschließen,
deren kleinster Abstand vom rohrförmigen Gehäuse ungefähr gleich dem kleinsten Abstand der dachförmig
zusammenlaufenden Wände vom rohrförmigen Gehäuse ist, wobei die Lamellen der Lamellenabscheider quer
schräg von unten nach oben verlaufen. Auf diese Weise
wird ein großer Raum für die Unterbringung der Lamellenabscheider gewonnen und es wird eine
wirksame Abscheidung der Festteilchen aus dem Schlammwasser ermöglicht, Dadurch, daß der
Schlammwasserraum unterhalb und der Reinwasserraum oberhalb der Trennwand angeordnet sind, wird
auch weiters noch die Ausscheidung der Festteilchen durch das größere spezifische Gewicht des Schlammwassers
gegenüber dem Reinwasser begünstigt.
Durch die Unterteilung des Lamellenabscheiders in zwei zu beiden Seiten des rohrförmigen Gehäuses
angeordnete Lamellenabscheider wird an sich durch die Wirksamkeit dieses Lamellenabscheiders erhöht, da
mehr Lamellen untergebracht werden können. Dadurch, daß die Schlammwasserleitung oberhalb des rohrförmigen
Gehäuses, vorzugsweise ungefähr mittig oberhalb desselben, in den Wasserbehälter mündet und der Raum,
in welchen die Schlammwasserleitung mündet, von den Räumen, in welchen die beiden Lamellenabscheider
untergebracht sind, durch in Abstand vom rohrförmigen Gehäuse abwärts verlaufende Wände getrennt ist, wird
das Schlammwasser zwischen dem rohrförmigen Gehäuse und den abwärts verlaufenden Wänden zuerst
über eine große Strecke abwärts geführt, worauf es dann erst durch den Lamellenabscheider aufwärts
geführt wird. Durch diese Bewegungsumkehr wird die Abscheidung im unteren Teil des Schlammwasserraumes
begünstigt, so daß in der Gesamtheit die Wirksamkeit der Abscheidung vergrößert wird. Dadurch,
daß die abwärts verlaufenden Wände in Achsrichtung der rohrförmigen Gehäuses verlaufen und
dachförmig nach oben zu der Mündungsstelle der Schlammwasserleitung zusammenlaufen, und an diese
senkrechte nach unten verlaufende Wände anschließen, deren kleinster Abstand vom rohrförmigen Gehäuse
ungefähr gleich dem Ideinsten Abstand der dachförmig
zusammenlaufenden Wände vom rohrförmigen Gehäuse ist, werden zu beiden Seiten des rohrförmigen
Gehäuses verhältnismäßig lange von oben nach unten verlaufende Kanäle gebildet, in weichen das Schlammwasser abwärts geführt wird, wodurch wieder die
Abscheidungswirkung begünstigt wird. Da das die Venturidüsen aufnehmende rohrförmige Gehäuse eine
größere Länge als Breite aufweist und da außerdem die Breite des Gerätes durch die räumlichen Bedingungen
in der Grube begrenzt ist, jedoch die Länge desselben weniger beschränkt ist können lange Lamellen in
großer Zahl untergebracht werden. Die vom Schlamm wasser durchströmten Kanäle zwischen den Lamellen
können daher verhältnismäßig lang ausgebildet werden, wodurch wieder der Abscheideeffekt wesentlich verbessert wird.
Gemäß der Erfindung ist die Anordnung vorzugswei-
% se so getroffen, daß im Wasserbehälter ein Reinwasservorratsraum durch eine senkrechte Wand von den durch
die waagrechte Trennwand unterteilten Räumen abgeteilt ist, welcher in Achsrichtung des rohrförmigen
Gehäuses an die beiden durch die Trennwand
in unierteilten Räume anschließt, daß die Frischwasserzufuhrleitung
in diesen Reinwasservorratsraum mündet, daß der Reinwasservorratsraum durch wenigstens eine
Überlauföffnung in der senkrechten Wand mit dem Reinwasserraum oberhalb der Trennwand verbunden
\ί ist und daß an den Reinwasservorratsraum die zu den
Düsen führende Reinwasserleitung angeschlossen ist. Da dieser Reinwasservorratsraum durch Überlauföff-
Reinwasserraum in Verbindung steht, ist die Möglichen
keil gegeben, daß noch zwischen Reinwasserraum und Reinwasservorratsraum in gewissem Maße ein Absetzen
für die gegebenenfalls noch im Reinwasser enthaltenen Festteilchen erfolgt, so daß ein Optimum an
Reinheit des aus dem Reinwasservorratsraum abgezo-
ü gcnen Reinwassers, welches den Düsen zugeführt wird,
erzielt wird.
In &: ;■ Zeichnung ist die Erfindung anhand von
Ausführungsbeispielen schematisch erläutert.
F i g. 1 zeigt die Seitenansicht der gesamten Anlage.
in F i g. 2, 3 und 4 zeigen die Ven'.urirohre mit dem sie
umgebenden Wassermantel, wobsi F i g. 2 einen Schnitt nach Linie 11-11 der F i g. 3. Fig. 3 eine Ansicht in
Richtung des Pfeiles III der Fig. 2 und Fig.4 einen Schnitt nach Linie IV-IV der F i g. 2 darstellt.
)5 F i g. 5 zeigt im Detail das Eintrittsende eines in die
Anschlußplatte eingesetzten Venturirohres im gleichen Schnitt wie Fi g. 2.
F i g. 6 und 7 zeigen eine andere Ausführungsform des Wasserbehälters, wobei F i g. 6 eine Seitenansicht,
teilweise im Schnitt nach Linie VI-VI der Fig. 7 und
Fig. 7 einen Schnitt nach Linie VII-VII der Fig. 6
darstellt.
F i g. 8 zeigt schematisch den Wasserbehälter und den Abscheider mit dem Schema der Verbindungsleitungen.
Bei der in F i g. 1 dargestellten Gesamtanordnung stellt 1 die Anschlußstelle für die Lutte dar, durch welche
die vor Ort abgesaugte Luft in Richtung des Pfeiles 2 in die Einrichtung eintritt. 3 sind Venturirohre, welche in
Richtung des Pfeiles 2 durchströmt werden, wobei durch
so Düsen 4 Wasser in fein verteilter Form zugeführt ν ird.5
ist ein Fliehkraftabscheider. 6 ist ein Gebläse, welches die Luft ansaugt und in Richtung des Pfeiles 2 fördert
Das Gebläse 6 ist mit dem Riehkraftabscheider 5 durch einen Balg 7 verbunden. 8 ist der Antriebsmotor für das
Gebläse. 9 ist eine Pumpe für die Förderung von Wasser zu den Düsen 4. 10 ist eine Pumpe für die
Schlammabsaugung aus dem Gehäuse des Zentrifugalabscheiders. 11 und 12 sind Kanäle, durch welche die
vom Gebläse 6 angesaugte Luft abströmt 13 und 14 sind Kufen, welche durch eine Stange 15 gelenkig miteinander verbunden sind und auf welchen die gesamte
Einrichtung nach Maßgabe des Fortschrittes des Ausbruches in Richtung zum Ausbruch verschoben
werden kann.
Fig.2, 3 und 4 zeigen den die Venturirohre 3
aufweisenden Teil in größerem Maßstab. In ein rohrförmiges Gehäuse 16 sind zwei Abschlußplatten 17
und !β eingeschweißt Diese Abschlußplatten 17 und 18
weisen Aufnahmcbohrungen 19 und 20 auf, in welche
fünf Venturirohr 3 eingesetzt sind. Das rohrförmige Gehäuse 16 ist von einem Behälter 21 umgeben, der mit
Wasser gefüllt ist. Zwischen den Wänden des Behälters
21 und dem rohrförmigen Gehäuse 16 ist somit ein Wassermantel 22 gebildet. Der Behälter ist durch
Q;^rwändc 23 und 24 unterteilt und der Wassermantel
22 befindet sich in dem Raum zwischen den Querwänden
23 und 24.
In die Aufnahmebohrungen 19 der ALschlußplatte 17 in
sind die Fintrittsendcn 25 tier Venturirohrc 3 eingesetzt.
Überdies sind in die Aufnahmcbohrungen 19 der
Abschlußplattc 17 Ringe 26 eingesetzt. Die Ränder der
Ringe 26 werden von einer zentralen Platte 29 übergriffen. Die beiden zentralen Platten 27 und 29 sind ι?
durch Schrauben 30 und 31 mit den Abschluüplatlen 17 und 18 verschraubt, so daß die Venturirohrc durch die
[Hill..,. Tl .....I OQ .., ;i.
· ··*<<*·■ ■·* tiiiu B* .·· "I
werden.
Die Ringe 26 weisen, wie I i g. ri in größerem Maßstab
zeigt, an ihrer Außenfläche eine Ringnut 32 auf. In den
Stegen 33 zwischen den einzelnen Aufnahmcbohrungen 19 sind in der Abv blußplattc 17 Bohrungen 34
vorgesehen, welche die durch die Ringnuten 32 gebildeten Ringriiamc der verschiedenen Ringe 26
miteinander verbinden. Über eine Bohrung 35 in der AbschluOplattc 17 ist der durch die Ringnut 32 eines der
Ringe 26 gebildete Ringraum mit einem Anschluß 36 für Drtickwasser verbunden, welches den Düsen zugeführt
wc den soll. Die Ringe 26 weisen Bügel 37 auf. welche eine zentrale Düse 4 tragen. Durch eine Bohrung 38 in
diesen Flügeln 37 wird das Druckwasser aus den Ringräumen 32 den Düsen 4 zugeführt.
Der Wasserbehälter 21 umgibt das rohrförmige Gehäuse 16 ringsum, so daß dieses rohrförmige
Gehäuse durch den Wassermantel 22 vollkommen umgeben ist. Der Raum zwischen der Unterseite des
rohrförmigen Gehäuses 16 und dem Behälter 21 ist durch eine sich in Achsrichtung des rohrförmigen
Behälters erstreckende Trennwand 39 abgeschlossen, wodurch der Wassermantel 22 in zwei Räume 40 und 41
unterteilt ist. Diese beiden Räume 40 und 41 stehen über einen Überlauf 42 miteinander in Verbindung. 43 sind
/uführungsleitungen für das Schlammwasser, welches von der Schlammpumpe 10 gefördert wird. Aus diesen *5
Zuführungsleitungen 43 gelangt das Schlammwasser in einen Kanal 44, welcher durch zwei an die Wände 23
angeschlossenen Bleche 45 und 46 begrenzt ist. Der Querschnitt des Kanals 44 erstreckt sich somit über die
gesamte Länge des Wasserbehälters zwischen den Querschnitten 23 und 24. Durch diesen Kanai fließt nun
das Wasser schräg abwärts in den unteren Teil des Raumes 40. Zur Vergleichmäßigung der Strömung ist in
den Kanal eine Querwand 47 mit Durchtrittsöffnungen 48 eingebaut
Das in den unteren Teil des Raumes 40 gelangende Schlammwasser strömt nun im Raum 40 aufwärts durch
einen von Lamellen 49 gebildeten Lamellenabscheider hindurch. Die Lamellen 49 erstrecken sich von der
Querwand 23 bis zur Querwand 24. Die Wandungen 45 und 46 wirken hierbei auch als Lamellen. Beim
Durchströmen des Schlammwassers durch diese Lamellen scheidet sich der Schlamm aus dem Wasser ab und
gelangt in den unteren Teil des Raumes 40 zu einem schrägen Boden 50, während das vom Schlamm
weitgehend gereinigte Wasser über den Oberlauf 42 in den Raum 41 strömt. 51 ist eine Austragsöffnung, deren
Deckel ein Schauglas 52 aufweist. Aus dem Raum 41 wird von der Pumpe 9 über eine Leitung 53 Wasser
abgesaugt und zum Anschluß 36 gefördert, über welchen es den Düsen 4 zugeführt wird.
Mit dem Schlamm wird auch ein Wasseranteil abgeführt und das vom Schlamm befreite Wasser reicht
somit nicht für die Versorgung der Düsen aus. Es ist daher ein Frischwasserzulauf 54 vorgesehen, durch
welchen die verlorene Wassermenge ergänzt wird. Dieser Frischwasserzulauf, welcher an eine Wasserleitung
angeschlossen sein kann, ist durch ein nicht dargestelltes Ventil abgeschlossen, welches in Abhängigkeit
von der Füllhöhe im Behälter 21 durch einen nicht dargestellten Schwimmer gesteuert ist.
An der Oberseite des Behälters sind zwei Vierkantrohrc 55 in die Wandung des Behälters eingebaut. Diese
Rohre 55 sind an den Finden offen und weisen FJohrungcn 56 auf. Durch diese Bohrungen 56 und die
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l\uiliv -JJ ΨΤ II\J ULI It n.1.1t.lUt.[iail^l 4. I HlUUIHt, *y\JU*-t
diese Rohre 55 gleichzeitig eine Versteifung des Wasserbehälters 21 darstellen.
Bei der Ausführungsform nach F i g. 6 und 7 bildet der Boden des Wasserbehälters 57 selbst die Kufe 13. Im
übrigen unterscheidet sich diese Ausführungsform von der Ausführungsform nach F i g. 2 bis 5 dadurch, daß der
Innenraum des Wasserbehälters 57 durch horizontale Trennwände 58 und 59 in einen Schlammwasserraum 60
und einen Frischwasserraum 61 unterteilt ist Unterhalb der Trennwände 58 und 59 sind zwei Lamellenabscheider
62 und 63 angeordnet, welche von schrägen Lamellen 64 gebildet werden, die in Achsrichtung des
rohrförmigen Gehäuses angeordnet sind. Die Lamellenabscheider 62 und 63 sind durch dachförmig schräg
abwärts verlaufende Wände 65 und 66 begrenzt, welche in senkrechte Wände 67 und 68 übergehen. Das
Schlammwasser wird durch eine Anschlußstelle 69, welche mittig oberhalb des die Venturirohre 3
umgebenden rohrförmigen Gehäuses 70 angeordnet ist, in den Wasserbehälter eingebracht und fließt zwischen
dem rohrförmigen Gehäuse 70 und den Wänden 65 und 67 bzw.66 und 68 nach unten zum Schlammsammclraum
60. In diesem Raum 60 erfolgt die Bewegungsumkehr, und das Schlammwasser strömt durch die zwischen den
Lamellen 64 gebildeten Kanäle 71 nach oben. In den Trennwänden 58 und 59 sind Durchtrittsöffnungen 72
und 73 vorgesehen, durch welche das bereits von den Festteilchen befreite Wasser in den Reinwasserraum 61
gelangt.
Durch eine senkrechte quer zur Achse des rohrförmigen Gehäuses 60 stehende Wand 74 ist ein Reinwasservorratsraum
75 abgetrennt, welcher axial an den Schlammwasserraum 60 und den Reinwasserraum 61
anschließt. In diesen Reinwasservorratsraum 75 gelangt das Reinwasser aus dem Reinwassernum 61 über
Schlitze 76 und 77 in der senkrechten Wand 74.
In F i g. 8 ist das Leitungsschema dargestellt. Durch
einen gemeinsamen Motor 78 ist eine Schlammwasserpumpe 79 und eine Reinwasserpumpe 80 angetrieben.
Die Schlammwasserpumpe 79 saugt über eine Leitung 81 das im Abscheider 5 anfallende Schlammwasser ab
und fördert es über eine Leitung 82 zu der Eintrittsstelle 69 im Schlammwasserraum 60. Ober ein Dreiwegventil
83 kann die Schlammwasserpumpe 79 wahlweise mit dem Abscheider 5 oder mit einer Schlammaustragsleitung 84 verbunden werden, welche bei 86 an den
Schiammwasserraum 60 angeschlossen ist. in die Leitung 82 ist ein Dreiweghahn 86 eingeschaltet über
welchen die Leitung 82 mit einer in der Grube angeordneten Abwassersteigleitung 87 verbunden wer-
den kann. Es kann somit dieselbe Schlammwasserpumpe 79 sowohl zur Förderung des Schlammwassers aus
dem Abscheider 5 in den Schlammwasserraum 60 als auch zum Austragen des Schlammes über die Leitung 84
aus dem Schlammwasserraum 60 in die Abwassersteigleitung 87 verwendet werden.
An die Saugs'ite der Reinwasserpumpe 80 ist eine Leitung 88 angeschlossen, welche an den Reinwasservorratsraum
75 angeschlossen ist. Über eine Leitung 89 wird das Reinwasser bei 90 den Düsen 4 zugeführt. In
die Leitung 89 ist wieder ein Drciweghahn 91
eingeschaltet, durch welchen die Druckweite Der Reinwasserpumpe mit einer Spülleitung 92 verbuntlen
werden kann, welche bei 9.J in den Schlammwasserraum
60 mündet. Auf diese Weise ist es möglich, die Austragung des Suiilammcs aus dem Schlammwassernium
60 zu erleichtern. Dies ist insbesondere dann vorteilhaft, wenn es sich um hydraulisch abbindende
Schlämme handelt, wie etwa Schlämme mit Kal/iumkiirbonat-
und insbesondere Kal/.iumsulfatantcilcn. Es
kiinn hierbei die Umwälzpumpe für das Reinwasser sowohl für die Zuführung von Reinwasser zu den Düsen
als auch für das Eindüscn des Reinwassers in den Schlammwasscrraum ausgenützt werden, was ohne
weiteres möglich ist, da ja die Reinigung des Suhlammwasscrraumcs im allgemeiren ohnedies nur
während einer Betriebsunterbrechung erfolgt. 54 ist eine f'rischwasserleitung. welche in den Rcinwasservorratsraum
75 mündet.
Hierzu 7 Blatt Zcichnunecn
Claims (6)
1. Vorrichtung zum Abscheiden von staubförmigen Teilen aus einem Luftstrom, insbesondere für die
Bewetterung von Gruben, bei welcher die einem Abscheider zuzuführende staubbeladene Luft mittels
eines Gebläses durch ein Venturirohr gefördert wird, wobei der durch das Venturirohr strömenden
Luft durch eine Düse Wasser zugeführt wird, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere parallel geschaltete Venturirohre (3) in einem
rohrförmigen Gehäuse (16, 17) eingesetzt sind, welches von einem das rohrförmige Gehäuse
ringsum mit Abstand umgebenden Wasserbehälter für das den Düsen 2uzuführende Wasser zumindest
teilweise ummantelt ist, und daß in dem rohrförmigen Gehäuse (16,17) zwei senkrecht zu seiner Achse
stehende Abschlußplatten (17, 18) eingesetzt sind, welche Ai'fnahmebohrungen (19, 20) aufweisen, in
welche die beiden Enden der Venturirohre (3) eingesetzt sind.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet daß in die Aufnahmebohrungen (19) der am
Einströmende (25) der Venturirohre (3) angeordneten Abschlußplatte (17) je ein Ring(26)eingeseutist,
unter dessen Zwischenschaltung das betreffende Venturirohr zweckmäßig durch eine zentrale Platte
(27) in der Bohrung der Abschlußplatte festgehalten ist, wobei die Düsenhalterung von einem die
Eintrittsöffnung (25) des Venturirohres (3) überbrükkenden Bügel (37) gebildet ist, welcher eine mittig
angeordnete Düse (4$ trägt u.d welcher an den in die Äumahmebohrung (13) eingesetzten Ring (26)
angeschlossen ist, daß der ', ing (26) an seiner
Außenseite eine ringsumlaufende Ringnut (32) aufweist, von welcher aus ein Kanal (38) zu der Düse
(4) geführt ist, daß in den Stegen (33) der Abschlußplatte (17) zwischen den Aufnahmebohrungen (19) Querbohrungen (34) vorgesehen sind,
welche die durch die Ringnuten gebildeten Ringräume verbinden, und daß in der Abschlußplatte
wenigstens eine Querbohrung (35) vorgesehen ist, welche das rohrförmige Gehäuse (16) durchdringt
und in einen durch die Ringnut gebildeten Ringraum einmündet und an welche eine Druckleitung (36) für
das den Düsen zuzuführende Wasser angeschlossen ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Zwischenraum zwischen
der Außenwand des Wasserbehälters und dem rohrförmigen Gehäuse durch eine Trennwand (39)
unterteilt ist, zu deren einer Seite (40) eine Zuführungsleitung (43) für das mit Staubteilchen
beladene Schlammwasser in den Wasserbehälter mündet und ;tu deren anderer Seite (41) eine Leitung
(53) für das den Düsen (4) zuzuführende Wasser und eine Frischwasserleitung (54) an den Wasserbehälter
angeschlossen ist, wobei eine Überströmöffnunjt (42)
vorgesehen ist, welche die Räume zu beiden Seiten der Trennwand verbindet, und wobei zwischen der
Zuführungsstelle für das Schlammwasser zum Wasserbehälter (21) und der Überströmöffnuni? ein
Lamellenabschneider (49) für den Schlamm angeordnet ist.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Trennwand im
oberen Teil des V/asserbehälters horizontal angeordnet ist, daß im Schlammwasserraum unterhalb
der Trennwand zu beiden Seiten des rohrförmigen Gehäuses je ein Lamellenabscheider angeordnet ist
und daß die Schlammwasserleitung (69) oberhalb des rohrförmigen Gehäuses (70), vorzugsweise mittig
oberhalb desselben, in den Wasserbehälter (57) mündet und der Raum, in welchem die Schlammwasserlei'ung mündet, von den Räumen, in welchen die
beiden Lamellenabscheider (62, 63) unte» gebracht sind, durch in Abstand vom rohrförmigen Gehäuse
abwärts verlaufende Wände (67, 68) getrennt ist, welche in Achsrichtung des rohrförmigen Gehäuses
(70) verlaufen und dachförmig nach oben zu der Mündungsstelle der Schlammwasserleitung (69)
zusammenlaufen und an welche senkrechte nach unten verlaufende Wände (67,68) anschließen, deren
kleinster Abstand vom rohrförmigen Gehäuse ungefähr gleich dem kleinsten Abstand der dachförmig zusammenlaufenden Wände vom rohrförmigen
Gehäuse ist, wobei die Lamellen (64) der Lamellenabscheider (62, 63) quer zur Achsrichtung des
rohrförmigen Gehäuses (70) und schräg von unten nach oben verlaufen.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß im Wasserbehälter
(57) ein Reinwasservorratsraum (75) durch eine senkrechte Ward (74) von den durch die waagrechte
Trennwand (58, 59) unterteilten Räumen abgeteilt ist, welcher in Achsrichtung des rohrförmigen
Gehäuses (70) an die beiden durch die Trennwand (58, 59) unterteilten Räume (60, 61) anschließt, daß
die Frischwasserzufuhrleitung (54) in diesen Reinwasservorratsraum mündet, daß der Reinwasservorratsraum durch wenigstens eine Überlauföffnung
(76, 77) in der senkrechten Wand (74) mit dem Reinwasserraum (61) oberhalb der Trennwand (58,
59) verbunden ist und daß an den Reinwasservorratsraum die zu den Düsen (4) führende Reinwasserleitung (88/89) angeschlossen iM.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß eine Spülleitung (92) in
den Schlammwasserraum (60) unterhalb der Trennwand (58,59) mündet, welche über ein Dreiwegventil
(91) mit einer zwischen der Reinwasser Umwälzpumpe (80) und den Düsen (4) liegenden Stelle der
Reinwasserleitung (89) verbunden ist, daß in die Schlammwasserleitung (81/82) hinter der Schlammwasserpumpe (79) ein Dreiwegventil (86) eingeschaltet ist, über welches die Schlammwasserzufuhrleitung mit einer Abwasserleitung (87) verbunden ist
und daß in die Schlammwasserleitung (81/82) an einer Stelle zwischen dem Abscheider (5) und der
Schlammwasserpumpe (79) ein Dreiwegventil (83) eingeschaltet ist, über welches der Schlammwasserraum (60) unterhalb des Lamellenabscheiders (62,
63) über eine Leitung (84) mit der Saugseite der Schlammwasserpumpe (79) verbunden ist.
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