DE2725333C2 - - Google Patents

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DE2725333C2
DE2725333C2 DE2725333A DE2725333A DE2725333C2 DE 2725333 C2 DE2725333 C2 DE 2725333C2 DE 2725333 A DE2725333 A DE 2725333A DE 2725333 A DE2725333 A DE 2725333A DE 2725333 C2 DE2725333 C2 DE 2725333C2
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    • B01J2219/18Details relating to the spatial orientation of the reactor
    • B01J2219/182Details relating to the spatial orientation of the reactor horizontal

Description

Die Erfindung bezieht sich auf einen Knollenbrecher, der zum Anschließen an ein Reaktionsgefäß geeignet ist und der die in dem von dem Reaktionsgefäß gelieferten Schlemmen ent­ haltenen größeren Teile in Teilchen vorbestimmter Größe zerkleinert, um einen Durchlauf des Schlammes durch ein Rohrleitungssystem zu ermöglichen, ohne daß dieses verstopft wird.
Große Reaktorgefäße werden zum Beispiel benutzt, um Vinyl­ chlorid in Polyvinylchlorid (PVC) zu polymerisieren, worauf­ hin der bei dieser Reaktion entstehende Schlamm durch ge­ eignete Rohrleitungen zur weiteren Verarbeitung geleitet wird.
Die Reaktorgefäße sind an ihren Auslaßleitungen mit Filter­ körben bestückt, die übergroße Teilchen oder Knollen auf­ fangen. Während der Polymerisation erfolgt der Aufbau der Polymerisationsprodukte zu einem großen Teil an den Wan­ dungen, an Einbauten und an Rührwerkschaufeln des Reak­ tionsgefäßes. Diese Ansammlungen von Reaktionsprodukten in Form von Knollen werden von einem Filterkorb aufge­ fangen, der täglich entleert wird, was ein Sicherheits­ risiko hinsichtlich des Austritts von Vinylchloridgas darstellt. Ohne die Verwendung von Filterkörben würden jedoch die Knollen oder Klumpen in dem Schlamm eine teil­ weise Verstopfung des Rohrleitungssystems hervorrufen und unter Umständen eine Drosselung oder eine Unterbrechung der PVC-Produktion bedingen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung zu schaffen, die die Verwendung von Filterkörben erübrigt und damit einen kontinuierlichen Betrieb - d. h. ohne Unter­ brechungen - der PVC-Produktion ermöglicht, indem sie einen geeigneten Knollenbrecher schafft, der die Knollen in Teil­ chen zerbricht, die eine vorbestimmte Größe nicht überschrei­ ten und die störungsfrei durch das Rohrleitungssystem durch­ fließen.
Eine weitere Aufgabe der Erfindung besteht darin, einen solchen Knollenbrecher so aufzubauen, daß er wirksam arbei­ tet und nur geringer Wartung bedarf. Zu diesem Zweck sollen die Teile des Knollenbrechers leicht zerlegbar sein und leicht in ihrer Funktion wieder herstellbar, und zwar mit geringst möglichem Zeitaufwand.
Bekannte Vorrichtungen, die sich als Knollenbrecher zu der obenerwähnten, speziellen Anwendung eignen würden, er­ fordern die Entfernung des gesamten Gerätegehäuses aus dem Rohrleitungssystem, bevor man die in ihr enthaltenen Rotor­ blätter herausnehmen kann.
Eine weitere Aufgabe der Erfindung besteht darin, die Knollen zu Teilchen bestimmter Größe zu zerteilen und nicht etwa zu pulverisieren.
Eine weitere Aufgabe besteht darin, den Durchflußwiderstand so klein wie möglich zu halten.
Ein erfindungsgemäßer Knollenbrecher soll außerdem mög­ lichst mehrstufig ausgebildet sein.
Zur Lösung der erstgenannten Aufgabenstellung sieht die Erfindung vor,
daß die untere Sammlerkammer über Durch­ brechungen mit einer oberen Arbeitskammer verbunden ist, die nahe den Stirnenden dieser Arbeitskammer in deren Bo­ den angeordnet sind;
daß an den Stirnenden der Arbeitskammer Lager für eine diese Kammer durchsetzende Antriebswelle angeordnet sind, die äußere Antriebselemente aufweist;
daß in der Arbeitskammer Statorelemente in Abständen von­ einander angeordnet sind und im oberen Gehäuseteil Elemente zur Verhinderung einer Drehwebegung dieser Statorelemente angeordnet sind;
daß mit der Antriebswelle eine Anzahl von Rotorelementen im Abstand voneinander drehfest verbunden sind, die jeweils zwischen zwei benachbarten Statorelementen angeordnet sind, so daß eine abwechselnde Reihe von Stator- und Rotorelemen­ ten gebildet ist, die als Brecherelemente zusammenarbeiten.
Weitere Merkmale und vorteilhafte Weiterbildungen der Er­ findung ergeben sich aus den Ansprüchen und der Beschreibung.
Die Erfindung ist im folgenden anhand der Zeichnungen bei­ spielsweise näher erläutert und zwar zeigt
Fig. 1 eine Draufsicht auf einen erfindungs­ gemäßen Knollenbrecher,
Fig. 2 eine achsiale Schnittansicht eines erfindungsgemäßen Knollenbrechers,
Fig. 3 eine Schnittansicht des Gehäuses ent­ sprechend Fig. 2,
Fig. 4 eine Schnittansicht entlang der Linie IV-IV in Fig. 2,
Fig. 5 eine Explosionszeichnung der wirk­ samen Elemente der einen Gehäusehälfte,
Fig. 6 eine geometrische Darstellung eines Statorelementes und eines Rotorelementes und
Fig. 7 eine isometrische Darstellung eines anderen Statorelementes mit einem zuge­ hörigen, anderen Rotorelement.
In den Zeichnungen sind gleiche Teile mit gleichen Bezugs­ zeichen versehen. Die Fig. 1 bis 4 zeigen ein Gehäuse 10, mit einem Einlaß 11, einem oberen Gehäuseteil mit zwei vorragenden Bereichen 12 und einem unteren Gehäuseteil 13. Das obere Gehäuseteil ist im wesentlichen zylindrisch ge­ staltet und umschließt eine Arbeitskammer 14, die mit einer Sammlerkammer 15 im unteren Gehäuseteil 13 über Durch­ brechungen 16 nahe den stirnseitigen Enden der Arbeitskammer 14 verbunden ist. Der Einlaß 11 besitzt eine Öffnung 18, die in den mittleren Bereich der Arbeitskammer 14 einmündet. Der Einlaß 11 besitzt einen Flansch, mit dessen Hilfe er an den Auslaß eines Reaktionsgefäßes angeschlossen werden kann. Der Einlaß 11 nimmt die aus dem Reaktionsgefäß austretende Schlemme auf.
Das untere Gehäuseteil 13 besitzt eine Auslaßöffnung 20, aus der die Schlemme austreten. Die Enden der Arbeitskammer 14 besitzen auf die Bereiche 12 aufgesetzte Lagergehäuse 21, 22 die in geeigneter Weise an diesen befestigt sind und Lager enthalten, in denen die Enden einer Antriebswelle 25 gelagert sind.
Das eine Ende der Antriebswelle 25 trägt als Antriebsele­ mente eine Riemenscheibe 26, die über einen Antriebsriemen 27 mit der Abtriebsscheibe 28 eines Antriebsmotors 30 ver­ bunden ist.
Der in der Arbeitskammer 14 liegende Bereich der Antriebs­ welle 25 besitzt eine polygonale Querschnittsform. Die Innenwandung des zylindrischen Bereiches der Arbeitskammer 14 ist mit einem Paar sich achsparallel erstreckender Aus­ nehmungen 31, 32 versehen.
Innerhalb der Arbeitskammer ist, wie Fig. 5 zeigt, eine Anzahl von Statorelementen, die auch als Drosselelemente wirken. In Fig. 5 ist nur ein Teil der insgesamt in der Arbeitskammer angeordneten Elemente dargestellt, wobei das Statorelement 40 nahe der Mittelachse der Eintrittsöffnung 18 angeordnet ist. Die Form und die Größe der Statorelemente und der noch zu beschreibenden Rotorelemente kann unter­ schiedlich sein, wobei nur einige der Ausgestaltungsmöglich­ keiten in der Zeichnung dargestellt sind.
Das Statorelement 40 ist ein nicht durchbrochenes, im wesentlichen rechteckig geformtes, klingenartiges Element, dessen Endflächen 40 a und 40 b bogenförmig gestaltet sind und in die Ausnehmungen 31 und 32 der Arbeitskammer 14 eingreifen. Diese Stirnseiten 40 a und 40 b sind mit je einem in achsialer Richtung innerhalb der Ausnehmungen 31 und 32 vorragenden Flansch versehen. Das Statorelement 40 besitzt außerdem eine Mittelöffnung 50 wie auch alle übrigen, nach­ stehend noch beschriebenen Statorelemente, wobei diese Mittel­ öffnung größer als die größte radiale Abmessung der An­ triebswelle 25 ist, damit sich diese ungehindert drehen kann.
Zu beiden Seiten des Statorelementes 40 ist ein Rotorelement 60 angeordnet, welches eine polygonale Mittelöffnung 60 c besitzt, die formschlüssig an dem polygonalen Querschnitt der Antriebswelle 25 angreift und dadurch von dieser in einer Drehbewegung mitgenommen wird. Das Rotorelement 60 besitzt ein Paar von bogenförmigen Stirnenden 60 a und 60 b. Die jeweiligen Seitenkanten des Rotorelementes 60 können einen Hohlschliff aufweisen, so daß sie Schneidkanten bilden, die mit den benachbarten Statorelementen scherenartig zum Zerkleinern von Knollen zusammenarbeiten.
Alle Rotorelemente besitzen eine polygonale Mittelöffnung, die so gestaltet ist, daß eine achsiale Verschiebebewegung auf der Antriebswelle möglich ist. Zur Vereinfachung der Darstellung und der Erläuterung sind nur die bei Draufsicht auf Fig. 2 und 3 links der Mittelachse der Zuflußöffnung 18 angeordneten Elemente dargestellt und beschrieben. Die An­ ordnung in der rechten Hälfte der Arbeitskammer ist spie­ gelbildlich die gleiche wie in Fig. 5 dargestellt.
Dem Rotorelement 60 benachbart ist ein im wesentlichen rechteckig geformtes Statorelement 41 angeordnet, welches bogenförmige und mit Flanschen versehene Stirnenden 41 und 41 b besitzt, die die bogenförmigen Stirnenden 60 a und 60 b des Rotors 60 übergreifen. Diese an den Stirnenden ange­ ordneten Flansche wirken als Abstandselemente für das be­ nachbarte Rotorelement.
Dem Statorelement 41 benachbart ist ein im wesentlich recht­ eckig geformtes Rotorelement 61 angeordnet, dessen Stirn­ enden 61 a und 61 b bogenförmig gestaltet sind und innerhalb der mit Flanschen versehenen Stirnenden 42 a und 42 b des be­ nachbarten, im wesentlichen rechteckigen Statorelementes 42 eingebettet liegen.
Die Seitenkanten 71 des Rotorelementes 61 sind, wie die Seitenkanten aller anderen Rotorelemente mit einem Hohl­ schliff versehen, um die Scherwirkung des Rotors in Ver­ bindung mit dem Statorelementen zu verbessern. Das Stator­ element 42 ist in Form und Gestaltung ähnlich dem Stator­ element 41. Die Statorelemente 40 bis 42 besitzen keine Durchbrüche in ihren Rechteckflächen, ihre rechteckige Gestaltung jedoch führt zur Bildung von stationären, line­ aren Schneidkanten 70, die mit den hohlgeschliffenen Schneidkanten 71 der umlaufenden Rotorelemente zusammen­ arbeiten.
Auf der Antriebswelle 25 ist für eine gemeinsame Umdrehung mit dieser dem Statorelement 42 benachbart ein im wesent­ lichen rechteckiges Rotorelement 62 angeordnet, welches bogenförmige Stirnenden 62 a und 62 b besitzt, die innerhalb der mit Flaschen versehenen Endbereiche des benachbarten Statorelementes 43 eingebettet sind. Das Statorelement 43 besitzt eine Anzahl von Öffnungen 43 a. Obwohl diese Durch­ brechungen als lotrechte Schlitze dargestellt sind, können sie auch andere Querschnittsformen besitzen, z. B. dreieckig, oval, sternförmig, quadratisch oder von anderer Form sein, die geeignet ist, den Durchfluß von Teilchen zu behindern. In diesem Falle arbeiten die Durchbrechungen 43 a und die linearen Schneidkanten 43 b mit der benachbarten Schneid­ kante 71 des Rotorelementes 62 zusammen um die Größe der Teilchen, die durch die Kammern 14 fließen, zu zerschneiden, während sie von der Einlaßöffnung 18 zu den Durchlässen 16 in die Sammelkammer fließen.
Dem Statorelement 43 benachbart ist ein Rotorelement 63 an­ geordnet, welches eine Anzahl von radial vorragenden Zinken oder Armen 63 a aufweist. In Fig. 5 sind sechs solcher Arme 63 a dargestellt, jedoch kann auch eine größere oder kleinere Anzahl vorgesehen sein. Die Schneid- bzw. Scherkanten be­ sitzen bei 71 einen Hohlschliff, entsprechend den Schneid­ kanten der Rotorelemente 60 und 61. Diese Schneidkanten 71 arbeiten mit den Durchbrechungen 44 a in einem kreisförmig gestalteten Statorelement 44 zusammen, welches dem Rotorele­ ment benachbart angeordnet ist. Ein Paar von einander gegen­ überliegenden peripheren Bereichen 44 b ist mit Flanschen versehen, um die Stirnenden der Arme 63 a des Rotorelemetes 63 b zu übergreifen. Diese vorragenden peripheren Bereiche stellen gleichzeitig Halteelemente dar, die in die Ausnehmungen 31, 32 in der Wandung der Arbeitskammer eingreifen.
Dem Statorelement 44 benachbart ist ein Rotorelement 64 an­ geordnet, welches als ein Element mit nur einem Arm 64 a dar­ gestellt ist, dessen Seitenkanten 71 als Schneidkanten aus­ gebildet sind. Das Element 64 kann natürlich statt nur eines Armes auch mehrere Schneidarme besitzen.
Dem Rotorelement benachbart ist ein Statorelement 45 ange­ ordnet, welches dem Statorelement 44 ähnlich ausgebildet ist. Lediglich sind die Durchbrechungen 45 a um 180° zu der Anordnung der Durchbrechungen 44 a gedreht angeordnet. Wird eine beispielsweise dreieckige Öffnung verwendet, so wäre auch diese um 180° gegenüber der in dem vorhergehenden Statorelement verdreht anzuordnen. Auf jedem Fall soll dann damit erreicht werden, die Teilchengröße auf ein vorbe­ stimmtes Maß zu reduzieren.
Die Querschnittsfläche dieser Durchbrechungen in den Stator­ elementen beträgt zweckmäßig 0,6 bis 35 cm2. Dabei ist die Anordnung der Durchbrechungen so getroffen, daß sie in aufeinanderfolgenden Elementen nicht miteinander fluchten.
Dem Statorelement 45 benachbart ist ein mit der Welle um­ laufendes, mehrarmiges Rotorelement 65 angeordnet, daß eben­ falls hohlgeschliffene Schneidkanten 71 aufweist. Dem Rotor­ element 65 benachbart ist ein kreisförmiges Statorelement 40 angeordnet, welches dem Element 44 ähnlich ausgebildet ist und Durchbrechungen aufweist. Dem Statorelement 46 benach­ bart ist auf der Welle ein mehrarmiges Rotorelement 66 an­ geordnet.
Dem Rotorelement 6 benachbart ist, wie Fig. 5 zeigt, ein im wesentlich rechteckig geformtes Statorelement 47 vorge­ sehen, welches in ihrer Längserstreckung lotrecht verlaufen­ de Durchbrechungen 47 a und bogenförmige Stirnkanten 47 b, die mit vorragenden Flanschen zum Übergreifen der Arme des Rotor­ elementes 66 versehen sind. Dem Statorelement 47 benachbart ist ein Statorelement 48, welches keine Durchbrechungen auf­ weist und dem Statorelement 40 ähnlich ausgebildet ist.
Es ist ersichtlich, daß die abwechselnd angeordneten Rotor- und Statorelemente durch die vorragenden Flansche an den Stirnenden im Abstand voneinander gehalten sind, daß aber zwischen den Elementen ein so großes Spiel vorgesehen ist, daß eine begrenzte Verschiebbarkeit beim Arbeiten ohne gegen­ teilige Beeinträchtigung einander benachbarter Elemente mög­ lich ist.
Die Arbeitsweise der beschriebenen Vorrichtung ist die fol­ gende.
Aus dem Reaktionsgefäß wird ein Schlamm, der knollenartige Ansammlungen eines Werkstoffs, z. B. PVC enthält, durch die Öffnung 18 in die Arbeitskammer 14 gespeist. Der laufende Motor 30 treibt die Antriebswelle 25 in einer Drehbewegung an. Die Antriebswelle nimmt die auf ihr sitzenden Rotorelemente mit. Die aus Fig. 5 ersichtlichen, im wesentlichen rechteckig aus­ gebildeten Stator- und Rotorelemente, die der Einlaßöffnung benachbart angeordnet sind, bilden eine erste Stufe inner­ halb des Knollenbrechers, in welcher übergroße Bestandteile in dem Schlamm zerkleinert werden. Das Zerkleinern oder Brechen dieser Teile erfolgt durch einen Schervorgang mittels der im wesentlichen linear ausgebildeten Schneidkanten der Rotor­ elemente im Zusammenwirken mit den Brechkanten der Stator­ elemente. Beim Weiterfließen des Schlammes in Richtung auf die Durchlaßöffnungen 16 in der Arbeitskammer 14 werden die nun noch vorhandenen größeren Teilchen in dem Schlamm durch die in einer zweiten Stufe angeordneten Rotoren 63 bis 66 in eine vorbestimmte Größe zerteilt bzw. gebrochen. Hierbei erfolgt kein Pulverisieren der größeren Teile innerhalb des Schlammes, sondern vielmehr ein verringern der Teilchen­ größe bis auf einen annehmbaren Größenbereich durch die An­ ordnung von Durchbrechungen in den Statorelementen, die einander überlappend angeordnet sind und das Erreichen der gewünschten Teilchengröße sicherstellen.
Die Statorelemente 46 bis 48 und die Rotorelemente 65 und 66 sind im Bereich der Durchbrechungen 16 angeordnet.
Die achsial vorragenden Flansche der Statorelemente stellen Abstandselemente dar, die die Rotorelemente in achsialer Rich­ tung festlegen, aber genug achsiales Spiel für eine freie Drehbewegung der Rotorelemente ermöglichen.
Wenn der Schlamm durch die Durchbrechungen 16 in die Sammelkammer 15 geleitet ist, gelangt er von dort unter Druck zu der Auslaßöffnung 20.

Claims (17)

1. Knollenbrecher, der zum Anschließen an ein Reaktionsge­ fäß geeignet ist und ein Gehäuse mit einem Oberteil und einem Unterteil aufweist, wobei in dem Oberteil eine Ein­ laßöffnung angeordnet ist, die in eine Kammer im Gehäuse­ innern mündet, und wobei das Gehäuseunterteil eine im eine Kammer mündende Auslaßöffnung aufweist, dadurch ge­ kennzeichnet,
daß die untere Sammelkammer (15) über Durchbrechungen (16) mit einer oberen Arbeitskammer (14) verbunden ist, die nahe den Stirnenden dieser Arbeitskam­ mer in deren Boden angeordnet sind;
daß an den Stirnenden der Arbeitskammer (14) Lager für eine diese Kammer durchsetzende Antriebswelle (25) ange­ ordnet sind, die äußere Antriebselemente (26, 27, 28, 30) aufweist;
daß in der Arbeitskammer Statorelemente (40-48) in Ab­ ständen voneinander angeordnet sind und im oberen Gehäu­ seteil Elemente (31, 32) zur Verhinderung einer Drehbe­ wegung dieser Statorelemente angeordnet sind;
daß mit der Antriebswelle (25) eine Anzahl von Rotorele­ menten (60-66) im Abstand voneinander drehfest verbun­ den sind, die jeweils zwischen zwei benachbarten Stator­ elementen (40-47) angeordnet sind, so daß eine abwechselnde Reihe von Stator- (40, 41; 41, 42; . . . 46, 47) und Rotorelementen (60; 61 . . .; 66) gebildet ist, die als Bre­ cherelemente zusammenarbeiten.
2. Knollenbrecher nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Arbeitskammer (14) im wesentlichen langgestreckt zylindrisch ausgebildet ist.
3. Knollenbrecher nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekenn­ zeichnet, daß die Rotorelemente (60-66) achsial ver­ schiebbar auf der Antriebswelle (25) gelagert sind.
4. Knollenbrecher nach einem der Ansprüche 1-3, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens einige der Statorelemente (43-47) Durchbrechungen (43 a-47 a) für den Durchtritt des Schlammes aus dem Reaktionsgefäß aufweisen und daß mindestens einige der Statorelemente (40-42, 47) Schneidkanten (70) besitzen, die mit Schneidkanten (71) benachbarter Rotorelemente (60, 61, 62, 63 . . . 66) zusammenarbeiten.
5. Knollenbrecher nach einem der Ansprüche 1-4, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens einige der Statorelemente (40-42, 47) ohne Durchbrechungen ausgebildet sind und li­ neare Schneidkanten (70) aufweisen, die mit benachbarten Rotor­ elementen zusammenarbeiten, und daß diese Statorelemen­ te (40-42) nahe der Einlaßöffnung (18) angeordnet sind.
6. Knollenbrecher nach einem der Ansprüche 1-5, dadurch gekennzeichnet, daß die Rotorelemente (60-66) je mindestens einen radialen Arm (64 a) mit einer Schneidkante (71) besitzen.
7. Knollenbrecher nach einem der Ansprüche 1-6, dadurch gekennzeichnet, daß die Rotorelemente (60-63, 65, 66) mehrarmig ausgebildet sind, wobei jeder Arm eine lineare Schneidkante (71) aufweist.
8. Knollenbrecher nach einem der Ansprüche 1-7, dadurch gekennzeichnet, daß die Durchbrechungen (43 a-47 a) in den Stator­ elementen (43-47) einen Querschnitt von 0,6 cm2 bis 35 cm2 besitzen.
9. Knollenbrecher nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß Abstandselemente (40 a, 40 b-47 a, 47 b) zur achsialen Ausrichtung der Rotor- (60-66) und Statorelemente (40-47) vorgesehen sind.
10. Knollenbrecher nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Querschnittsfläche der Austrittsöffnung (20) größer als die Querschnittsfläche der Eintrittsöffnung (18) ist.
11. Knollenbrecher nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Elemente (31, 32) zur Verhinderung der Drehbewegung der Statorelemente eine achsiale Verschiebung derselben gestatten, daß die Rotor­ elemente (60-66) achsial verschiebbar auf der Antriebswelle (25) ge­ lagert sind, und daß zwischen den Rotor- und Statorelemen­ ten Abstandselemente (40 a, 40 b-47 a, 47 b) auf der Antriebswelle angeordnet sind.
12. Knollenbrecher nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß jedes der Statorelemente (40-47) einen achsial vorragenden Flansch (40 b-47 b) aufweist, inner­ halb dessen ein Rotorelement (60-66) angeordnet ist, und daß diese Flansche als Abstandselemente und zur Ermöglichung einer begrenzten achsialen Verschiebbarkeit der Elemente dienen (Fig. 7).
13. Knollenbrecher nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens einige dieser Rotorelemente (60, 61, 62) rechteckige Form aufweisen und daß mindestens einige der diesen benachbarten Statorelemente (41-43) mehrarmig aus­ gebildet sind und lineare Schneidkanten (71) besitzen.
14. Knollenbrecher nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Durchbrechungen (43 a, 44 a, 45 a, . . . 47 a) eine längliche Form be­ sitzen und daß die Längsrichtungen der Durchbrechungen in den Stator- und Rotorelementen in aufeinanderfolgenden Elementen abwechseln.
15. Knollenbrecher nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtung (31, 32) zur Verhinderung einer Drehbewegung der Statorelemente von achsparallelen Ausnehmungen bzw. deren Kanten in der Wand der Arbeitskammer (14) gebildet sind.
16. Knollenbrecher nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Durchbrechungen (43 a, 44 a, 45 a, . . . 47 a) in den Stator- und Rotorelementen in achsialer Rich­ tung nicht aufeinander ausgerichtet sind.
17. Knollenbrecher nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Stirnenden der Arbeits­ kammern (14) von abnehmbaren Verschlußdeckeln (21, 22) verschlossen sind, die die Lager für die Antriebswelle (25) enthalten.
DE19772725333 1976-06-09 1977-06-04 Knollenbrecher zum anschluss an ein reaktionsgefaess Granted DE2725333A1 (de)

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