DE271933C - - Google Patents

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DE271933C
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balloon envelope
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B64AIRCRAFT; AVIATION; COSMONAUTICS
    • B64BLIGHTER-THAN AIR AIRCRAFT
    • B64B1/00Lighter-than-air aircraft
    • B64B1/58Arrangements or construction of gas-bags; Filling arrangements

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Aviation & Aerospace Engineering (AREA)
  • Radiation-Therapy Devices (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 271933.-KLASSE 77h. GRUPPE
Ballonhülle. Patentiert im Deutschen Reiche vom 1. Januar 1913 ab.
Die Erfindung bezweckt, die elektrischen Lädungen unschädlich zu machen, welche sich auf Luftschiffen, Ballons u. dgl. vermöge der Luftelektrizität oder der Reibung des Gases beim Ausströmen bilden. Die Erfindung vereinigt die einzeln bereitsvorgeschlagenen ,Mittel ^e^Metdlisierens, und des Radioaktivierens, welche getrennt die gestellte Aufgabe nicht zu lösen vermögen, in der Weise, daß die Ballonhülle mit einem die Elektrizität leitenylerselien, außerdem aber mit
v einem radioaktiven Stoff behandelt ist. Hierdurch wird erreicht, daß sich der/Ballon bzw. das Luftschiff überhaupt nicht mehr elektrisch aufladen können, oder daß sie wenigstens in einem Mindestmaß an Zeit das Potential der Umgebung annehmen. Dem Radium wohnt nämlich zwar die Fähigkeit inne, die umgebende Luft im Verhältnis zu seiner Menge zu ionisieren; eine ganz bestimmte Menge Radium kann jedoch in der Zeiteinheit immer nur eine ganz bestimmte Menge an-Elektrizität ableiten, genau entsprechend der Anzahl von Ionen, welche von der Radiummenge in der Zeiteinheit erzeugt wird. Es kommen gewaltige Elektrizitätsmengen in Frage, und außerdem ist entsprechend der Form des Luftschiffes die Kapazität der verschiedenen Teile sehr abweichend. Wenn nun irgendein Punkt des Luftschiffes durch Induktion oder sonstwie aufgeladen wird, so würde ein sofortiger Ausgleich, eine augenblickliche Entladung, auf die es ankommt, nur dann gefahrlos erfolgen, wenn sich an diesem Punkte selbst genügende Mengen von Radium befinden. Müßten aber überall auf dem Luftschiff Radiummengen angebracht werden, welche Spannungen von den in Frage kommenden Höhen gewachsen sind, so würden die Kosten eines solchen Schutzes ein Vielfaches des Wertes des zu schützenden Gegenstandes betragen.
Die vorliegende Erfindung macht durch einen metallischen Überzug die gesamte Ballonhülle leitend, so daß überall gleiches Potential herrscht; die über das ganze Schiff gleichmäßig verteilte Elektrizitätsmenge aber leitet sie durch die außerdem bewirkte Radioaktivierung der Ballonhülle ab. Auf diese Weise wird erreicht, daß nicht nur diejenige Menge an Radium, welche sich an der Aufladungs-'Stelle befindet, an der Entladung mitwirkt, während die übrige auf dem Luftschiff befindliche Radiummenge untätig ist, sondern daß das gesamte überhaupt vorhandene Radium dem verfolgten Zweck dient, wie wenn das gesamte Luftschiff mit unzähligen Blitzableitern umgeben wäre.

Claims (1)

  1. Patent-An Spruch:
    Ballonhülle, dadurch gekennzeichnet, daß behufs Ableitung elektrischer Ladungen die Hülle nicht nur mit einem leitfähigen Überzug versehen, sondern außerdem mit einem radioaktiven Stoff behandelt ist.
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