DE2715768C2 - Betriebsschaltung für eine Haushaltskocheinrichtung - Google Patents
Betriebsschaltung für eine HaushaltskocheinrichtungInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Betriebsschaltung für Haushaltskocheinrichtungen nach dem Oberbegriff
des Anspruches 1.
Haushaltskocheinrichtungen, z. B. Küchenherde, haben in der letzten Zeit in zunehmendem Umfang
Vorkehrungen erhalten, um den Herdraum automatisch zu reinigen, indem die Temperatur auf einen Wert
gebracht wurde, der erheblich über dem Temperaturwert lag, bei dem der Kochvorgang normalerweise
durchgeführt wird. Solche Temperaturen liegen über etwa 4000C; ein derartiger Reinigungsvorgang wird als
»pyrolytische Selbstreinigung« bezeichnet.
Die Auslegung einer Haushaltskocheinrichtung, bei der das Kochen mit thermischer Energie und mit
Mikrowellenenergie im gleichen Herdraum durchgeführt wird, und bei der der Herdraun auf pyrolytische
Selbstreinigung geschaltet werden kann, bringt eine Reihe schwieriger Probleme mit sich, weil in mancher
Hinsicht die Durchführung des Kochvorganges mit Wärmeenergie und mit Mikrowellenenergie nicht
miteinander vereinbar ist. Es ist aber auch festgestellt worden, daß bestimmte Anforderungen an die pyrolytische
Selbstreinigung und das Kochen mit Mikrowellen sich ergänzen können, und daß bestimmte Bauteile
miteinander kombiniert werden können, damit ein synergetischer Effekt erzielt wird, bei dem die Bauteile
doppelte Funktionen durchführen. Vorliegende Erfindung bzieht sich auf ein«, derartige Konstruktion.
Bei einem herkömmlich betriebenen Herd heizt eine Gasflamme oder eine sonstige Wärmequelle den
gesamten Herdraum gleichförmig auf, so daß die Temperatur an jeder Stelle innerhalb dieses Herdraumes
gleich hoch ist. Wenn Temperaturgradienten, die während einiger Minuten des Anheizens des Herdes
auftreten, und auch die Konvektion an einzelnen Stellen, wie z. B. Ecken des Herdraumes, außer Betracht bleiben,
kann unterstellt werden, daß die Temperaturen in einem Gasherd oder einem Elektroherd während einer
längeren Betriebsdauer an jeder Stelle innerhalb des Herdes gleich hoch sind. Bei mit Mikrowellenenergie
betriebenen Herden wird Wärme nur in bestimmten Teilen des Herdes, in der Regel in den zu erhitzenden
bzw. zu kochenden Nahrungsmitteln erzeugt. Die dabei erzeugte Hitze wird zwar bis zu einem gewissen Grad
auch in andere Teile des Herdes übertragen, während
ίο der gesamten Betriebsdauer von Mikrowellenherden
sind die Temperaturen in unterschiedlichen Teilen des Innenraumes derartiger Herde jedoch recht unterschiedlich,
d. h., daß Temperaturgefälle innerhalb des Hohlraumes bestehen. Natürlich sind thermostatische
Steuerungen unter Verwendung von wärmeempfindlichen Elementen in großer Vielfalt auf allen möglichen
technischen Gebieten bekannt, die selbsttätig Schaltvorgänge auslösen. Es sind auch thermostatische Steuerungen
für verschiedene Zwecke in Verbindung mit M'krowellenherden bekannt.
Aus der DE-OS 23 41 574 ist eine Haushaltskochanordnung
der gattungsgemäßen Art bekannt, die so ausgelegt ist, daß sie in einer von drei unterschiedlichen
Betriebsarten arbeitet, nämlich im herkömmlichen thermischen Kochbetrieb, im Mikrowellenkochbetrieb
und im Selbstreinigungsbetrieb. Eine derartige bekannte Haushaltskochanordnung weist jedoch keinen Luftfühlerschalter
auf; das vorhandene Gebläse wird lediglich zur Kühlung der elektrischen Schaltung
jo verwendet.
Des weiteren ist aus der DE-OS 2154 077 ein
elektrischer Koch- und Backherd konventioneller Bauart bekannt, bei dem ein Lüfter in einer Sicherheitsschaltung gegen Überhitzung vorgesehen ist. Der
J5 Selbstreinigungsvorgang wird dabei durch einen thermostatgesteuerten
Schalter gesteuert und beendet, im Falle einer Überhitzung sind zur Betätigung des
Unterbrechungsschalters zwei Möglichkeiten gegeben, nämlich eine mittels Thermostaten und die andere
mittels eines vom Betrieb des Gebläses abhängigen Organs. Ein derartiger bekannter Herd ist nicht in der
Lage, unter Verwendung von Mikrowellenenergie zu arbeiten, weil er hierfür nicht ausgelegt ist. Insbes. aber
wird das Gebläse selbst durch einen thermostatisch betätigten Schalter gesteuert, d. h., daß ein Thermostat
an einer bestimmten Stelle im Herd eingebaut ist und damit eine erhebliche Unzuverlässigkeit eingeführt
wird, weil die Temperatur an der Stelle des Thermostaten nicht notwendigerweise der Temperatur an anderen
Stellen oder im gesamten übrigen Teil des Herdraumes entsprechen muß.
Das DE-GM 18 54 107 zeigt die Anordnung eines Lüfters mit einem Windfahnenschalter, der einen
Heizkreis schließt bzw. geschlossen hält, wenn der Lüfter tatsächlich in Betrieb ist, und der den Heizkreis
öffnet, wenn der Lüfter ausfällt.
Schließlich ist aus »Heizung, Lüftung, Haustechnik« Band 9 (1958) Nr. 4, Seite 90 bekannt, bei Hochfrequenzschaltungen
für Kochgeräte einen Lüfter zur Kühlung des Magnetrons zu verwenden. Hierbei wird
bei Erreichen einer kritischen Temperatur ein Gebläse eingeschaltet, wozu ein Thermostat Anwendung findet.
Aufgabe der Erfindung ist es, bei einer gattungsgemäßen Haushaltskochanordnung sicherzustellen, daß weder
Schaltelemente noch menschliche Wesen im Bereich der Kochanordnung bei Überhitzung des
Herdraumes und benachbarter Stromkreiselemente in Mitleidenschaft gezogen werden.
Diese Aufgabe wird gemäß der Erfindung mit den kennzeichnenden Merkmalen des Anspruches 1 gelöst.
Weitere Ausgestaltungen der Erfindung sind Gegenstand der Unteransprüche.
Bei der Entwicklung von Mikrowellen! ierden wurde
bisher übersehen, daß aufgrund der Unregelmäßigkeit in der Wärmeverteilung innerhalb der Mikrowellenherde
die thermostatische Steuerung maximaler Temperaturen nicht zuverlässig ist. Dies gilt nicht für
herkömmliche Öfen, die mit Gas oder mit elektrischen Widerständen beheizt sind; wenn jedoch Mikrowellenenergie
zum Aufheizen und Kochen von Nahrungsmitteln im Herd verwendet wird, wird die thermostatische
Steuerung unzuverlässig, weil ein thermostatischer Fühler nicht einen gesamten Herdhohlraum erfassen
kann, sondern an einer ganz bestimmten Stelle befestigt sein muß und diese spezielle Stelle eine höhere oder eine
niedrigere Temperatur als anderen Stellen des Herdhuhlraumes
haben können.
Grundsätzlich wurde deshalb mit vorliegender Erfindung erkannt, daß aufgrund der unregelmäßigen
Wärmeverteilung in Mikrowellenherden oder in Herden, die wenigstens in einer Betriebsphase mit
Mikrowellenenergie betrieben werden, Thermostaten keine zuverlässigen Mittel sind, um die Zuführung
maximaler Wärmeenergie zu steuern. Aus diesem Grunde ist die Steuerung für Haushaltskocheinrichtungen
nach vorliegender Erfindung so ausgelegt, daß die Verwendung thermostatischer, d. h. wärmeempfindlicher
Elemente vermieden wird. JIl
Nachstehend wird ein Ausführungsbeispiel der Erfindung in Verbindung mit der Zeichnung näher
erläutert.
Die einzige Figur zeigt ein Schaltdiagramm einer Betriebsschaltung.
Die Betriebsschaltung nach der Zeichnung ist eine Dreileiterschaltung mit 240 V Nennspannung, die aus
den Leitern L\ und £.3 sowie dem Nulleiter £.2 besteht;
hierbei läßt sich eine Nennspannung von 120 V entweder zwischen L\ oder £.3 und dem Nulleiter £.2, *o
sowie eine Nennspannung von 240 V zwischen den Leitern L\ und £.3 abnehmen.
Die Schaltung weist Bauelemente auf, die bei Kochherden an sich bekannt sind. Solche Bauelemente
sind eine Fluoreszenzlampe 10 mit zugeordnetem Vorschaltgerät 11 und ein Startschalter 12, eine
Herdlampe 13 und ein Herdlampenschalter 14, Herdraumheizelemente 20, 21 und 22 sowie vier Oberflächenheizelemenie
23, 24, 25 und 26. Die Herdraumheizelemente sind Widerstandsheizelemente, die in herkömmlicher
Weise auf verschiedene Leistung eingestellt werden können. Bei der dargestellten Schaltung ist
das Heizelement 20 ein Element, das zum Schmoren verwendet wird, das Element 22 ein Element, das zum
Backen eingeschaltet wird, und das Element 21 ein Hilfsheizelement, das zum zusätzlichen Aufheizen
während der pyrolytischen Selbstreinigung und ferner auch für das Backen verwendet werden kann. Die
dargestellte Schaltanordnung zeigt den elektrischen Betrieb einer Kochanordnung, die eine Anzahl von <>o
verschiedenen Kochfunktionen durchführen kann. Diese Funktionen schließen das thermische Kochen, z. B.
Backen und Schmoren, das Kochen mit Mikrowellenenergie allein oder mit einer Kombination aus
Mikrowellenenergie und thermischer Energie, sowie die 1^
pyrolytische Selbstreinigung mit ein. Es sind Vorkehrungen getroffen, um eine der vorerwähnten Arten von
Betriebsfunktionen auszuwählen. In der gezeigten Schaltanordnung ist die Auswählvorrichtung vorzugsweise
in einen einzigen Auswählschalter zusammengefaßt, der Mehrfachkoniakte 31Λ, 31 B, 31C 31D, 31 fund
31F besitzt Die Funktion eines jeden Satzes von
Kontakten ist nachstehend erläutert.
Die Schaltanordnung weist auch eine Vorrichtung zur Erzeugung von Mikrowellenenergie auf, die ein
Magnetron 50, einen Transformator 51. einen Kondensator 52 und eine Diode 53 einschließt. Bei der speziellen
dargestellten Schaltung sind die Bauelemente elektrisch so zusammengeschaltet, daß sie eine Halbwellenspannungsverdoppelungsschaltuiig
bilden, es können jedoch auch andere Magnetronenergiespeiseschaltungen anstelle der Halbwellenspannungsverdoppelungsschaltung
verwendet werden.
Zusätzlich zu den Energiespeisebauteilen weist der Mikrowellenteil der Schaltung auch einen Motor 48 für
eine Energieablenkvorrichtung, die auch als »Rührvorrichtung«
bezeichnet wird, auf. Dieser Motor wird zum Antrieb einer derartigen drehbaren Rührvorrichtung
verwendet, um eine gleichmäßigere Verteilung der Mikrowellenenergie innerhalb des Herdraumes zu
erreichen. Um zu gewährleisten, daß die Kochanordnung nicht im Mikrowellenbetrieb verwendet wird,
wenn nicht die Tür einwandfrei geschlossen ist. sind Verriegelungsschalter 32 und 33 vorgesehen, die so
ausgelegt sind, daß sie in Verbindung mit dem Schließen der Herdtür eine geschlossene Position einnehmen.
Die Energiespeisebauteile, die in Mikrowellenhcrdcn verwendet werden, sind einer Beschädigung und einer
verkürzten Lebensdauer ausgesetzt, wenn sie zu hoher Wärme ausgesetzt sind, ähnlich wie dies für viele andere
Bauelemente zutrifft. Bei der dargestellten Kochanordnung wird ein Gebläse oder ein Lüfter verwendet, um
die Bauteile zu kühlen; der Lüfter wird dabei von einem Lüftermotor 41 angetrieben. Es ist erwünscht, den
Lüftermotor 41 während zweier unterschiedlicher Zyklen oder Betriebsarten des Herdes zu betätigen,
nämlich während des Kochens mit Mikrowellen, wenn die Mikrowellenbauteile selbst die Wärmeerzeuger sind,
und während des pyrolytischen Selbstreinigungsvorganges, wenn die Bereiche in der Nähe des Herdraumes auf
eine besonders hohe Temperatur aufgeheizt werden.
Um die in der Zeichnung dargestellte Schaltung im Mikrowellenkochbetrieb zu betreiben, wird die Tür der
Anordnung geschlossen, wodurch die Verriegelungsschalter 32 und 33 geschlossen werden. Vom Bedienenden
wird eine bestimmte Betriebsdauer eingestellt, die von einigen Sekunden bis zu mehreren Minuten
schwanken kann. Die Einstellung der gewählten Zeitdauer schließt den Zeitschalter 46, wodurch Energie
in den Zeitsteuermotor 45 eingespeist wird. Der Verriegelungsschalter 34 ist normalerweise am oberen
Kontakt geschlossen, wie in der Zeichnung gezeigt, mit Ausnahme des Reinigungszyklus, wie noch erläutert
wird.
Die Auswahl des Mikrowelienbetriebes schließt die Kontakte 31Fdes Auswählschalters. Daraus ergibt sich,
daß ein Stromkreis von L\ über die Schalter 32,34,33,46
und 31Fzu den Mikrowellenenergiebauteilen, z. B. der
Primärwicklung des Transformators 51 und nach £.2
geschlossen wird. Da der Schalter 40 am unteren Kontakt geschlossen ist, wie in der Zeichnung
dargestellt, wird dem Lüftermotor 41 Energie zugeführt, woüjrch die Mikrowellenbauteile gekühlt werden.
Wie vorstehend bereits ausgeführt, ist es auch erwünscht, den Motor 41 während der pyrolytischen
Selbstreinigung zu betreiben, und die Arbeitsweise
dieses Zyklus hinsichtlich der in der Zeichnung dargestellten Schaltung wird nachstehend beschrieben.
Während eines solchen Reinigungszyklus sind Temperaturen über 375°C üblich, und diese Temperatur liegt
weit über der normalen Kochtemperatur. Es ist deshalb erwünscht, Vorkehrungen zu treffen, um das Öffnen des
Ofens während der Periode, während der derartig hohe Temperaturen erreicht werden, zu verhindern.
Wie im Falle der vorbeschriebenen Mikrowellenbetriebsfolge bewirkt das Schließen der Herdlür ein
Schließen der Verriegelungsschalter 32 und 33, wodurch der Schalter 34 verriegelt wird. Die Betriebsartauswählvorrichtung
wird dann so betätigt, daß der Reinigungsbetrieb ausgewählt wird, indem der Auswählschalter in
entsprechender Weise eingestellt wird. Damit wird der ι Schalter 3) fin seinem oberen Kontakt geschlossen, und
es wird Energie eingespeist, um den Motor 60 zu verriegeln. Zusätzlich werden dabei die übrigen
Kontakte des Betriebsartauswählschalters in folgender Weise geschaltet: Der Schalter 31A wird auf den linken j
Kontakt geschlossen, der Schalter 31 Sauf den unteren Kontakt, der Schalter 31C wird geschlossen, der
Schalter 31D wird auf den linken Kontakt gesetzt und
der Schalter 31 Fist offen.
Der Verriegelungsmotor 60 wird so erregt, daß er mechanisch, d. h. automatisch eine Türverriegelungsvorrichtung
beaufschlagt, wobei die Bewegung des Verriegelungsmechanismus auch zur Betätigung einer
weiteren Folge von Schaltern verwendet wird. Insbesondere wird der Schalter 40 auf den oberen Kontakt in i
der Zeichnung gesetzt und der Verriegelungsschalter 34 auf den unteren Kontakt. Das Schließen der Schalter 40
und 34 schließt den Stromkreis für den Lüftermotor 41 über die Schalter 32, 34 und 40. Das Umschalten der
Verriegelungsschalter 34 unterbricht auch den Energiefluß zum Verriegelungsmotor 60, wodurch der Herd in
der verriegelten Position gehallen wird.
Bei einer Erregung des Lüftermotors 41 wird der Lüfter in Betrieb gesetzt, so daß ein Kühlluftstrom für
die Mikrowellen erzeugenden Bauteile entsteht. Ein Abfühlschalter 35 spricht auf den Ausgang des Lüfters
an. Beispielsweise ist der Schalter 35 vorzugsweise ein Flügelschalter, der in den Pfad der aus dem Lüfter
strömenden Luft gesetzt wird. Wenn der Lüfter sich beschleunigt und seine Nennleistung abgibt, wird der α
Schalter 35 geschlossen.
Um den Reinigungszyklus zu vervollständigen, wird eine Zeitperiode auf der Ofenzeitsteuereinrichtung
eingestellt, wodurch die Zeitsteuerkontakte, die in der Zeichnung als Schalter 37 gezeigt sind, geschlossen
werden. Zusätzlich werden die Kontakte 65 des Herdthermostaten wie auch die Kontakte 38 des
Thermostaten für den Reinigungszyklus geschlossen. Energie wird über den so geschlossenen Stromkreis in
die Heizelemente 21 und 22 eingespeist, damit die für den pyrolytischen Voigang erforderliche Hitze erzeugt
wird.
Um die Sicherheit der Schaltanordnung zu erhöhen, ist ein zusätzlicher Thermostat vorgesehen, dessen
Kontakle in der Zeichnung mit 36 bezeichnet sind. Der Thermostat ist so ausgelegt, daß die Kontakte bei
Erreichen einer vorgewählten Temperatur von z. B. 3000C öffnen, wodurch der Stromkreis zur Verriegelung
des Motors 60 unterbrochen wird, so daß er nicht in die unverriegelte Position betätigt werden kann, solange
die Herdtemperatur über der gewählten Temperatur liegt.
Der Einfachheit und Vollständigkeit halber sind verschiedene andere Bauteile der Schaltanordnung
dargestellt, nämlich der Herzeitsteuermotor 42, die thermischen Relais 63 und 64 und verschiedene
Anzeigclämpchen 18,61,62 und 47.
Die in der Zeichnung dargestellte und vorbeschriebene Schaltanordnung ergibt den elektrischen Betrieb
einer kombinierten Kochherdanordnung, die in unterschiedlichen Betriebsarten betrieben werden kann,
wobei die jeweilige Betriebsart durch Einstellen der Kontakte 31/4—F entsprechend der Drehung des
Betriebsartwählers ausgewählt werden kann. Die Schaltung gewährleistet, daß der Lüftermotor 41 nur
betrieben werden kann, wenn entweder der Mikrowellenkochbetrieb oder der Reinigungsbetrieb ausgewählt
worden ist; dies wird durch einfache Schalter ohne aufwendige Bauteile, wie z. B. Relais und dgl. erreicht.
Ferner gewährleistet der Schalter 35, daß der Lüftermotor 4t in Funktion tritt, bevor der Reinigungszyklus abgeschlossen werden kann, so daß eine
Überheizung und schädliche Beeinflussung der teueren Mikrowellenbauteile verhindert werden kann.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (3)
1. Betriebsschaltung für eine Haushaltskocheinrichtung, die in einer von drei Betriebsarten arbeiten
kann, nämlich im herkömmlichen thermischen Kochbetrieb, im Mikrowellenkochbetrieb und im
Selbstreinigungsbetrieb durch Pyrolyse, mit einem Wahlschalter zur Auswahl einer der drei Betriebsarten,
einem Luftfühlerschalter und einem motorgetriebenen Gebläse, dadurch gekennzeichnet,
daß der Betrieb der Haushaltskocheinrichtung im Selbstreinigungsbetrieb oder im Mikrowellenkochbetrieb
unabhängig von Temperaturen an irgendeiner Stelle der Kocheinrichtung nur möglich
ist, wenn der Gebläsemotor (41) nach Anwahl der entsprechenden Betriebsart den normalerweise
offenen Luftfühlerschalter (35), der auf Luftbewegung anspricht, schließt.
2. Betriebsschaltung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Luftfühlerschalter (35) als
Windfahnenschalter ausgebildet ist, dessen Fahnenteil innerhalb des Luftstromes des Lüfters (4J)
angeordnet ist.
3. Betriebsschaltung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Wahlschalter eine
Wahlstellung jeweils für einen thermischen Backbetrieb und einen thermischen Bratbetrieb zusätzlich
enthält.
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