DE2701660C2 - Vorrichtung zum Bebrüten und/oder Thermisieren und/oder Kühlen von sich in einem geschlossenen Becher befindenden Milch- bzw. Sauermilchprodukten - Google Patents

Vorrichtung zum Bebrüten und/oder Thermisieren und/oder Kühlen von sich in einem geschlossenen Becher befindenden Milch- bzw. Sauermilchprodukten

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Description

a) die Luftfreiräume (6, 7), von der Tür (8) der Behandlungskammer (1) aus gesehen, sich vor und hinter dem eingebrachten Gut {Behälterstapel 9) befinden, derart, daß sich die Tür (8) in einen Luftfreiraum (6) öffnet, daß
b) die Seitenwände (13,14) eng an den eingebrachten Behälterstapel (9) anstehen und daß
c) das einzige, vorgesehene Gebläse (10,20) oberhalb des oder der in Längsrichtung in die Behandlungskammer (I) eingebrachten Behälterstapel (9) angeordnet ist derart, daß die geschlossene Gasströmung in den Luftfreiräumen (6,7) bei vollständiger Durchmischung und Ausbildung gleicher Druckfelder einem vertikalen Strömungsverlauf folgt.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß oberhalb der Behälterstapel (9) eine Abdeckung (21) angeordnet >st, auf welcher die für die Umwälzung des Gasstromes und dessen Konditionierung bestimmten Komponenten, nämlich Gebläse mit Motor (20), Heizstäbe (24). Schalldämpferanlage (25) angeordnet sind.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Schalldämpferanlage (10a, 25) zwischen der Tür (8) der Behandlungskammer (1) und der Saugseite des Gebläses angeordnet ist und einen derartigen Strömungswiderstand aufweist, daß bei geöffneter Tür (8) der Behandlungskammer der sich dadurch bildende Druckabfall an der Schalldämpferanlage eine Umwälzung des Gasstroms im wesentlichen verhindert.
4. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß eine einstellbare Abdichtklappe (15) vorgesehen ist, die sich von der Abdeckung (21) bis zur Anlage an die obere Randkante der in die Behandlungskammer (1) eingebrachten Behälterstapel (9) erstreckt.
Die Erfindung geht aus von einer Vorrichtung nach der Gattung des Hauptanspruchs. Bei einer bekannten Vorrichtung dieser Art (DE-OS 25 23 597) sind jeweils eine Vielzahl von sogenannten Thermisierzellen von jeweils quaderförmiger Gestalt in Form eines Thermisierregals übereinander angeordnet, wobei jede der Thermisierzellen über eine Tür mit dem zu behandelnden Gut beschickt wird. Mehrfache Gebläsestapel befinden sich dabei hinler dem in jede Bchandlungskammer eingebrachten Gut, welches seitlich und nach hinten frei im Raum steht und angrenzend nahe zur Tür angeordnet ist. Die Gebläsestapel erzeugen in den Thermisierzellen jeweils horizontale Gasströmungen, die daher bei ausschließlich horizontalem Verlauf von einer Seite an das ziu behandelnde Gut horizontal herangeführt und an der anderen Seite wieder abgezogen werden. Hierdurch ergibt sich auch eine horizontale Durchströmung, beispielsweise von mit Joghurt abgefüllten Becherreihen, jedoch mit dem Nachteil, daß Temperaturspreizungen in vertikaler Richtung nicht auszuschließen sind, da die von den Gebläsen erzeugte horizontale Zirkularströmung die natürliche, temperaturabhängige Tendenz zur Luftschichtung nicht berücksichtigt.
Bekannt ist ferner (DE-OS 14 17 453), entweder durch einen oberhalb des eingebrachten Guts angeordneten Ventilator eine vertikal durch das Gut verlaufende Strömung des Behandlungsmediums hervorzurufen — ohne Anordnung von Freiräumen, oder, und dies trifft auf den Gegenstand der F i g. 5 zu. die grundsätzlich beibehaltene vertikale Strömung der vom oberhalb des Behandlungsguts angeordneten Ventilator angesaugten Behandlungsluft für jede Horizontalschicht des Gutes durch entsprechende Strömungsklappen oder Schotten in eine Horizontalströmung durch jeweils eine Horizontalschicht des Gutes umzuwandeln, wodurch sich insgesamt eine insofern auch einen längstmöglichen Weg zurücklegende ausgeprägte Zickzackströmung ergibt. In den einzelnen Lagen strömt daher die Behandlungsluft zwar horizontal, sie wird aber durch jeweils zueinander versetzte Bleche oder die horizontale Zwischenschotte daran gehindert, Horizontalschichten zu überspringen oder diese nicht zu durchfließen. Dies führt zu der Notwendigkeit, jeweils am Ende jeder Horizontalschicht die Luftströmung um 180° umzuleiten zur Durchströmung der sich nach oben anschließenden, nächstfolgenden Horizontalschicht, so daß sich eine besonders uiierwünschte Temperaturspreizung ergeben muß, allein schon aufgrund der erheblichen Länge des von dem Behandlungsmedium zurückzulegenden Wegs,
Allgemein ist es bei der Behandlung von Lebensmittelprodukten, sei es üblicher Naturjoghurt oder sonstige Erzeugnisse, notwendig, daß die Produkte bestimmten Wärme- und Abkühlschritten unterworfen werden, die unter den Begriffen Bebrüten, Thermisieren oder Kühlen zusammengefaßt werden können. Üblicherweise befinden sich die Becher innerhalb eines geeigneten Behälters, die dann ihrerseits wieder übereinandergestapelt und auf einer sogenannten Palette angeordnet sein können. Eine solche Palette kann eine Anzahl von Stapel von Lüftungsöffungen aufweisenden Behältern aufnehmen, in denen die Becher angeordnet sind. Die Palette wird zur Behandlung der Produkte, beispielsweise von Joghurtkulturen, in die Aufnahmekammer einer solchen Brut-,Thermisier- und Kühlanlage eingefahren. Übliche Behandlungskammern können dabei wie eingangs erwähnt so aufgebaut sein, daß sich beispielsweise oberhalb oder seitlich der Behälterstapel ein Gebläsesystem befindet, das das Behandlungsmedium, nämlich erwärmte oder auf eine bestimmte Temperatur abgekühlte oder in ihrer Temperatur konstant gehaltene Luft durch die Becherstapel drückt. Zu diesem Zweck verfügen die Be-
bo hälter über Durchlaßöffnungen, die sich normalerweise im Behälterboden, aber auch seitlich befinden. Seitlich neben den auf der Palette stehenden Stapel sind Rückführkanäle für die Behandlungsluft des Gebläsesystems vorgesehen. Bei größeren Kammern sind mehrere Ge-
b5 blase nebeneinander angeordnet. Da allerdings normalerweise das Platzangebot bei solchen Anlagen gerade in seitlicher Richtung, also in der Richtung, in welcher die Rückführkanäle zusätzlich Raum beanspruchen, nur
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sehr begrenzt ist, ist es notwendig, die Rückführkanäle Behälterstapeln größere Freiräume zur Ausbildung von verhältnismäßig schmal auszubilden, so daß nur eine gleichen Druckfeldern in Höhenrichtung angeordnet geringe Luftmenge innerhalb der Kammer für die Be- sind. Zur vollständigen Mischung und zur Vermeidung handlung zur Verfügung steht. jeglicher Schichtungstendenz des Behandlungsmediums Es ist auch bekannt, bei solchen Behandiungskam- 5 ist das einzige Gebläse für die Erzeugung des Luftmern seitlich der eingefahrenen Behälterstapel schmale Stroms oberhalb der Becherreihen angeordnet Lufträume, die wie die Rückführkanäle ausgebildet sind. Besonders vorteilhaft ist ferner, daß das von dem Gefreizulassen, und beim Betrieb des Gebläsesystems wird blase erzeugte Druckfeld über die Stapelhöhe und die Behandlungsluft durch die seitlichen Freiräume nach selbstverständlich in Querrichtung gesehen so gleichunten gedrückt und strömt dann in Querrichtung durcn 10 mäßig ist, daß keine Druckunterschiede auftreten; Temdie horizontalen Becherreihen. Es muß bei den bekann- peraturunterschiede treten auch deshalb nicht auf, weil ten Behandlungskammern allgemein als nachteilig an- einmal nur ein Gebläse verwendet wird, so daß eine gesehen werden, daß sich von den dem Gebläsebereich vollständige Mischung möglich ist und -weil wegen der am nächsten angeordneten Bechern bis zu den am wei- großzügigen vorderen und hinteren Freiräume, die in testen hierzu entfernten Bechern ein erhebliches Druck- 15 Durchströmungsrichtung liegen, eine erhebliche Luftgefälle ausbildet, so daß notwendigerweise unterschied- menge innerhalb der Behandlungskammer selbst zur liehe Mengen des Behandlungsmediums pro Zeiteinheit Verfugung steht, so daß die gewünschte Temperatur an den in die bekannte Behandlungskammer einge- praktisch an jeder Stelle gehalten werden kann. Es gebrachten Bechern an unterschiedlichen örtern vorbei- lingt bei der Erfindung auch, die Änderung des jeweiliströmen. Diese mangelnde Gleichbehandlung der Pro- 20 gen Zustands sehr rasch erfolgen zu lassen, und zwar dukte führt zu Qualitätsunterschieden, und zwar insbe- deshalb, weil große Luftmengen gleichmäßig erwärmter sondere deshalb, weil sich über dem Bereich, der von oder gekühlter Luft zur Verfügung stehen, die aufgrund dem Behandlungsmedium durchströmt wird, gleichgül- der optimalen Luftführung an sämtlichen Stellen der tig welche bekannte Behandlungskammer man betrach- Behandlungskammer, wie sie im folgenden ausschließtet, stets Temperaturspreizungen ergeben. Solche Tem- 25 lieh noch genannt werden soll, die Becher mil den Nahperaturspreizungen können auch verursacht sein durch rungsmittelerzeugnissen gleichmäßig beaufschlagen, eine zu geringe, zur Verfügung stehende Menge an Be- Die vollständige Mischung des Behandlungsmediums handlungsmedium innerhalb der Kammer, denn in die- durch den einzigen Ventilator in Verbindung mit den sem Fall ist es zur Erreichung der gewünschten Behänd- vorderen und hinteren Luftfreiräumen sichert über die lungstemperaturen erforderlich, daß mit einem verhält- 30 Höhe und die Breite des in die Behandlungskammer nismäßig großen Temperaturunterschied gearbeitet eingebrachten Behälterstapels stets das Anliegen eines werden muß, so daß die unmittelbar im Strömungsweg gleichen Druckpolsters an der Grenzschicht Luftfreider beispielsweise aufgeheizten Luft stehenden ersten raum/Behälterstapel, also eine gleichmäßige Luftströ-Becher/Produkte merklich wärmer oder kühler werden mung ohne Temperaturunterschied mit hohem Luftals die Becher/Produkte in Abströmrichtung. Der 35 durchsetz. Das enge Anstehen der Seitenwände an die Grund für diesen Temperaturunterschied ist darin zu Behälterstapel ermöglicht einen vorteilhaften Raumgesehen, daß bei gleicher Wärme- bzw. Kälteabgabe pro winn in dieser Richtung und bewirkt die horizontale Zeiteinheit eine geringere zur Verfügung stehende Luft- Durchströmung des Behälterstapels in Längsrichtung menge mit einem größeren Temperaturunterschied ar- der Behandlungskammer. Da der verwendete Ventilabeiten muß, um den Produkten pro Zeiteinheit die glei- 40 tor mit erheblichen Luftmengen arbeiten kann, kann ehe Wärmemenge zu- bzw. abführen zu können. dieser besonders großzügig dimensioniert werden und Dieser Mangel an gleichmäßiger Behandlung bei den es entfällt die Notwendigkeit, mit großen Temperaturbekannten und, wie jeder Fachmann weiß, heikel auf unterschieden des Behandlungsmediums zu arbeiten, ungleichmäßige Behandlung reagierenden Produkten denn die pro Zeiteinheit umgesetzten Luftmengen sind führt zu Qualitätsunterschieden, die nicht hingenommen 45 in der Lage, auch erhebliche Wärmemengen bei nur werden können. kleinen Temperaturdifferenzen aufzunehmen und in Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, die gleichmäßiger Erwärmung oder Abkühlung an die KuI-eingangs genannte Vorrichtung dahingehend zu verbes- türen abzugeben.
sern, daß sämtliche Produkte innerhalb des Behänd- Vorteilhaft ist ferner, daß die Tür zur Behandlungslungsraums einer größtmöglichen Gleichbehandlung 50 kammer nicht Teil eines Dichtschemas ist, sondern in unterworfen werden und Temperaturspreizungen, also einen der Luftfreiräume einmündet, so daß Falschluft-Temperaturunterschiede an unterschiedlichen Durch- mengen bei nicht einwandfrei dichtender Tür unerhebströmungsörtern vermieden werden. lieh sind. Bei einem bevorzugten Ausführungsbeispiel Die Erfindung löst diese Aufgabe mit den kennzeich- befindet sich die Tür auf der Saugseite des Gebläses, so nenden Merkmalen des Hauptanspruchs und hat den 55 daß solche Falschluftmengen lediglich mitverarbeitet Vorteil, daß bei Erzeugung des Kalt-, Warm- oder Ther- und nach entsprechender Erwärmung durch die Behälmisierluftstroms von einem einzigen Gebläse dieser in terreihen transportiert werden. Es ist ferner möglich, einer Richtung horizontal von hinten nach vorn oder während des Betriebs die Tür zu Kontrollzwecken ohne umgekehrt bei Anordnung größerer Luftdruck-Aus- weiteres zu öffnen, da es dann in Verbindung mit dem gleichsräumen im Behandlungskammer-Rückbereich 60 vorgesehenen Schalldämpfer automatisch zu einer Unmit in Höhenrichtung gleichem Druck durch die Becher- terbrechung der Umwälzung des Behandlungsmittels reihen geführt wird, wobei mit einer verhältnismäßig ohne Störung des zu behandelnden Gutes kommt. großen, zur Verfügung stehenden Luftmenge und gerin- Es versteht sich, daß bei einer solchen Ausbildung der gen Temperaturdifferenzen gearbeitet wird. BehanHlungskammer insbesondere die vorderen und Dabei stehen die Seitenwände eng an den einge- 65 rückwärtigen Seitenwände der die Portionsbecher aufbrachten, den Becher aufnehmenden Behälterstapel, nehmenden Behälter zum Durchfluß des Behandlungswobei in Längsrichtung entsprechend der Strömungs- mediums öffnungen aufweisen, die je nach den Erforrichtung des Behandlungsmediums vor und hinter den dernissen angeordnet und in ihren Abmessungen ausge-
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bildet sind.
Durch die in den Unteransprüchen aufgeführten Maßnahmen sind vorteilhafte Weiterbildungen und Verbesserungen der im Hauptanspruch angegebenen Vorrichtung möglich.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt und wird in der nachfolgenden Beschreibung näher erläutert. Es zeigt
Fig. 1 zwei nebeneinandergestellte Behandlungskammern in einer Ansicht von vorn,
F i g. 2 die beiden Behandlungskammern der F i g. 1 in Draufsicht,
F i g. 3 eine Schnittdarstellung in Längsrichtung durch eine der Behandlungskammern der Darstellung der Fig. 1.
F i g. 4 eine weitere Schnittdarstellung durch eine andere Ausführungsform einer Behandlungskammer und
Fig.5 eine Ansicht der Behandlungskammer der F i g. 4 von vorn.
In F i g. 1 ist das äußere Gehäuse zur Bildung der Behandlungskammer mit 1 bezeichnet, die Behandlungskammer, die sich im Inneren des Gehäuses befindet, trägt das Bezugszeichen 2. Betrachtet man beispielsweise die Längsschnittdarstellung der F i g. 4, die eine Bebrütungskammer darstellt, dann wird deutlich, 2s daß sich das Gehäuseinnere, d. h. die Behandlungskammer in zwei Zonen unterteilt, nämlich in eine erste Zone bzw. in einen ersten Bereich 3, der von der eingebrachten Stapelpalette besetzt ist, und in eine zweite Zone bzw. in einen zweiten Bereich 4, der in der Längsschnittdarstellung den Stapelbereich 3 von drei Seiten umgibt und den freien Bewegungsraum für das Behandlungsmedium bildet
In der Darstellung der F i g. 4 und 5 sind die entsprechenden Komponenten mit den gleichen Bezugszeichen versehen und weisen lediglich noch einen zusätzlichen Beistrich oben auf. Der Luftleitraum 4 ist gebildet von einem Teilraum 5 oberhalb des Stapelraums 3, sowie von vorderen und hinteren Luftraumbereichen 6 und 7, wobei der Begriff vorn und hinten hier bezogen ist auf den sich angrenzend an die Zugangstür 8 erstreckenden Bereich, der mit 6 bezeichnet ist.
Bei dem in F i g. 3 gezeigten Ausführungsbeispiel ist die Höhe der Tür 8 so bemessen, daß die größtmöglich vorkommenden Behälterstapel 9, die sich üblicherweise auf einer Palette iO befinden, in den Behandlungsraum 2 eingefahren werden können. Oberhalb dieses so gebildeten Stapelbereichs 3 befinden sich die technischen Systeme, die zur Sicherstellung des funktionellen Arbeitsablaufs beim Bebrüten und/oder Abkühlen und/ oder Thermisieren der Produkte erforderlich sind.
In F i g. 3 handelt es sich um ein sogenanntes Radialgebläse 10, welches von einem außen liegenden Elektromotor 11 abgetrieben ist Der Radialventilator 10 saugt das Behandlungsmedium, nämlich üblicherweise die Luft innerhalb der Behandlungskammer aus dem Freiraum 6 im Türbereich über einen einen Widerstand bildenden Schalldämpfer 10a an, drückt die angesaugte Luft durch ein Heiz- oder Kühlsystem 12, auf dessen Aufbau nicht weiter eingegangen zu werden braucht und welches je nach Ausbildung der Behandlungskammer vorhanden ist und erzeugt im freien Rückraumbereich 7 einen Überdruck, wobei über die Höhe und Breite der in die Behandlungskammer eingebrachten Behälterstapel ein gleiches Druckpolster an der Grenzschicht freier Rückraum 7 Beginn der Becherstapel anliegt, welches dafür sorgt daß sich eine vollständig gleichmäßige Luftströmung mit hohem Luftdurchsatz durch den Becherstapel 3 ergibt.
Betrachtet man die Darstellung der F i g. 1 bzw. die Draufsicht der F i g. 2, dann sieht man, daß die in die Behandlungskammer eingebrachten Behälterstapel, die jeweils als inneres Viereck mit diagonalen Verbindungslinien gezeichnet sind, eng an den Seitenwänden 13,14 anstehen, so daß die Behandlungsluft quer durch die eingebrachten Behälterstapel und auf jeder Höhe gleichmäßig durch diese hindurchströmt. Längs des geringfügigen Abstandes zwischen den Seitenwänden 13 und 14 und dem Behälterstapel fließt das Behandlungsmedium dann nur in dem Maße, daß die Becherstapel gleichmäßig von allen Seiten vom Behandlungsmedium umspült sind. Eine verstellbare Klappe 15 dient zur Begrenzung des Strömungswegs der behandelten Luft nach oben; die Klappe 15 ist bei 16 schwenkbar gelagert und liegt bei 17 auf dem eingebrachten Behälterstapel auf, so daß die Behandlungsluft gezwungen wird, durch die Stapel 3 zu fließen.
Man erkennt, daß bei Verwendung eines entsprechend großen Ventilators mit erheblichen Luftmengen gearbeitet werden kann, denn schon die Querschnittsdarstellung der F i g. 3 und im noch größeren Maße die Querschnittsdarstellung der F i g. 4 zeigt, daß der freie Luftraum 4 ein mindestens ebenso großes Volumen wie die in die Behandlungskammer eingebrachten Becherstapel aufweist, was deshalb möglich ist, weil die erfindungsgemäße Behandlungskammeranlage in die Tiefe baut, d. h. in Längsrichtung entsprechend der Strömungsrichtung des Mediums ihre größte Ausdehnung hat, also in eine Dimensionsrichtung, in welcher üblicherweise ein ausreichendes Platzangebot vorliegt.
Die erhebliche Menge an vorhandener Behandlungsluft innerhalb der Behandlungskammer 2 ermöglicht das Arbeiten mit verhältnismäßig geringen Temperaturunterschieden, beispielsweise beim Nachheizen, wenn vom Abfüllvorgang bis zum Einbringen bei den unteren gestapelten Produkten eine Abkühlung erfolgte, damit diese innerhalb kürzester Zeit ihre Behandlungstemperatur wieder erreichen. Obwohl beim erfindungsgemäßen System die Änderung des jeweiligen Temperaturzustands der eingebrachten Produkte äußerst rasch erfolgt, braucht dennoch nicht mit großen Temperaturunterschieden gearbeitet zu werden, denn die großen, zur Verfugung stehenden und pro Zeiteinheit umgewälzten Luftmengen sind in der Lage, erhebliche Wärmemengen bei nur kleinen Temperaturdifferenzen (AT) aufzunehmen und in gleichmäßiger Erwärmung oder Thermisierung an die eingebrachten Joghurtkulturen abzugeben. Es versteht sich, daß die gleichen Maßstäbe auch für einen möglichen Abkühlvorgang gelten; auch hier läßt sich die Zustandsänderung des eingebrachten Gutes sehr rasch durchführen. Bei diesem Abkühlvorgang hat sich insbesondere eine Behandlungskammer entsprechend dem Ausführungsbeispiel der Fig. 1 bis 3 bewährt
Dem in den F i g. 4 und 5 gezeigten Ausführungsbeispiel läßt sich die verhältnismäßig schmale, jedoch in Längsrichtung und in Strömungsrichtung des Behandlungsmediums verhältnismäßig lang bauende Konstruktion besonders gut entnehmen; die erfindungsgemäße Gesamtkonzeption ermöglicht solche verhältnismäßig langen Behandlungskammern für eine Temperaturhaltung ohne weiteres, da bei den Luftmengen und dem gleichmäßigen Druckfeld, welches sich vor dem Becherstapelbereich 3 aufbaut praktisch keine Temperaturdifferenz in dem zu behandelnden Gut feststellbar ist. Die Umwälzung der Behandlungsluft erfolgt mit entspre-
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chender Gebläseleistung, wobei bei diesem Ausführungsbeispiel der Ventilatormotor mit Halter 20 auf einer oberen Abdeckung 21 montiert ist, die den oberen Querströmungskanal 22 gegenüber dem eigentlichen Behandlungsraum abdeckt. Auch hier kann zum Ausgleich unterschiedlicher Höhen der eingebrachten Behälterstapel eine Klappe 15 vorgesehen sein. Mit 24 ist bei diesem Ausführungsbeispiel schließlich ein Träger mit Heizstäben bezeichnet, vor dem sich ein Schalldämpfer- und Beruhigungssystem befindet. Diese sehematisch dargestellte Schalldämpferauflage sorgt für einen gewissen Druckabfall des durch sie strömenden Behandlungsmediums und verfügt im übrigen über einen so hohen Strömungswiderstand, daß ein Transport der Behandlungsluft durch die Ventilatoranlage 20 überhaupt nur dann stattfinden kann, wenn die Tür 8 zur Behandlungskammer geschlossen ist. Dies ist darauf zurückzuführen, daß die Ventilatoranlage 20 im rückwärtigen Freiraum 7 über die gesamte Fläche der sich dort befindlichen Behälterstapel 9 ein gleichmäßiges Druckfeld aufbaut, welches in Zahlenangaben beispielsweise bei 50 bis 60 mm liegen kann. Es ergibt sich für jeden hintereinander angeordneten und vorzugsweise auf einer eigenen Palette stehenden Behälterstapel ein bestimmter Druckabfall, so daß beispielsweise im vorderen Freiluftraum 6 noch ein gewisser Überdruck herrscht, der beispielsweise 10 mm betragen kann. Dieser Überdruck der Behandlungsluft sorgt dafür, daß das Behandlungsmedium die Schalldämpferanlage 25 passieren kann; öffnet man die Tür 8 zur Behandlungskammer, dann ergibt sich ein entsprechender Druckabfall auf Normaldruck im vorderen Luftführungsbereich 6 und das Gesamtsystem ist so ausgelegt, daß der Ventilator in diesem Falle im wesentlichen in seiner Umwälzleistung auf Null wegen der dämpfenden oder drosselnden Wirkung der Schalldämpferanlage 25 abfällt.
Von besonderer Bedeutung bei vorliegender Erfindung ist daher das Durchleiten des Behandlungsmediums in Längsrichtung quer durch die Behälterpackungen mit den Becherportionen, deren Seitenwände durchbrochen sind und das Vorhandensein von großräumigen Druckräumen 7 und 6 vor und hinler den eingebrachten Behälterstapeln, immer in Fließrichtung des Behandlungsmediums gesehen. Der Abstand der Begrenzungswände der Behandlungskammer, d. h. der Rückwand 26 sowie der Türwand 8 von den Behälterstapeln ist so bemessen und so groß, daß sich zui Erzielung einer gleichmäßigen Behandlung ein gleiches Druckfeld über den gesamten Stapelflächenbereich aufbaut, also beim Ausführungsbeispiel der F i g. 4 an der Grenzschicht 27.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen
55
65

Claims (1)

  1. 27 Ol 660
    Patentansprüche:
    !.Vorrichtung zum Bebrüten und/oder Thermisieren und/oder Kühlen von sich in einem geschlossenen Becher befindenden Milch- bzw. Sauermilchprodukten innerhalb einer geschlossenen, größere Luftfreiräume neben dem zu behandelnden Gut bildenden Behandlungskammer, in die das Gut eingebracht und einer geschlossenen, von einem Gebläse erzeugten und das Gut horizontal durchströmenden Gasströmung ausgesetzt ist, dadurch gekennzeichnet, daß
DE2701660A 1977-01-17 1977-01-17 Vorrichtung zum Bebrüten und/oder Thermisieren und/oder Kühlen von sich in einem geschlossenen Becher befindenden Milch- bzw. Sauermilchprodukten Expired DE2701660C2 (de)

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