DE265642C - - Google Patents

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DE265642C
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    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03FPHOTOMECHANICAL PRODUCTION OF TEXTURED OR PATTERNED SURFACES, e.g. FOR PRINTING, FOR PROCESSING OF SEMICONDUCTOR DEVICES; MATERIALS THEREFOR; ORIGINALS THEREFOR; APPARATUS SPECIALLY ADAPTED THEREFOR
    • G03F9/00Registration or positioning of originals, masks, frames, photographic sheets or textured or patterned surfaces, e.g. automatically

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • A Measuring Device Byusing Mechanical Method (AREA)
  • Details Of Measuring And Other Instruments (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 265642 KLASSE 156. GRUPPE
Firma BEN. DAY INC. in NEW YORK.
Rahmenachsen angeordnet sind.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 12. Februar 1913 ab.
Die Erfindung betrifft Verbesserungen an Apparaten zum Betätigen von Pausgestellen, wie sie zum Schattieren der Oberfläche von Zeichnungen, Steinen u. dgl. gebraucht werden (vgl. z. B. Patentschrift 229431). Bei solchen Apparaten kann das Pausgestell zuerst roh eingestellt werden und sodann mittels einer Feinmechanik justiert werden. Die Erfindung bezweckt den Wirkungsbereich sowie die Genauigkeit und Brauchbarkeit der Apparate zu vergrößern. Der Erfindung demäß ist die quer verlauf en de Tragstange in einem Träger angeordnet, der auf einer an dem gelenkig verstellbaren Seitenarm angeordneten Führung auch seitlich bewegbar ist.
Auf der Zeichnung ist eine Ausführungsform der Ejfindung dargestellt. Fig. 1 zeigt eine perspektivische Ansicht des gebrauchsfertigen Apparates, Fig. 2 eine Draufsicht auf die einstellbaren Spitzen oder Zapfen des Rahmens, Fig. 3 einen Querschnitt der Einstellvorrichtung für die Seitenarme, Fig. 4 einen Querschnitt des Einstellmechanismus für die Spitzen, Fig. 5 einen Querschnitt der Quereinstellvorrichtung für die Spitzen.
Dargestellt ist eine transportable Maschine mit einer schweren Grundplatte 10, die mit Seitenträgern 11 versehen ist. Diese Seitenträger tragen gelenkig Gehäuse 13 für die Seitenarme 14. Der Filmrahmen 22 ist gelenkig auf Spitzen oder Achsen 28, 29 gelagert. Diese Spitzen sind auf einer Querstange 23 angeordnet, die bisher direkt an den Armen 14 angebracht wurde. Der Erfindung gemäß wird die Querstange 23 von einem Träger 21 gehalten, der auf einer Führung 15 bewegt werden kann. Diese Führung ist an den Armen 14 angeordnet, so daß der Pausrahmen 22 eine außerordentlich große Bewegung ausführen kann, ohne daß der Apparat mit seiner schweren Grundplatte 10 seinen Platz zu verändern braucht. Zum Festklemmen des Halters 21 an der Führung 15 sind geignete Mittel vorgesehen. Die Arme 14 können vorwärts und rückwärts bewegt werden und sind zu diesem Zweck als Zahnstangen ausgebildet, die in Zahnräder 12 (Fig. 3) eingreifen. Diese sind auf einer Querachse 16 angeordnet, die mittels eines Handgriffs 17 (Fig. 1) o. dgl· gedreht werden kann. Durch Drehung des Handgriffes 17 bewegt man gleichzeitig die Zahnräder auf beiden Seiten des Apparates und die beiden Arme 14. Die Zahnräder 12 sind in dem gelenkig befestigten Gehäuse 13 untergebracht, das in jeder beliebigen Winkel-Stellung mittels der Schraube 18 festgestellt werden kann. Die Schraube geht durch einen kurvenförmigen Schlitz 19 eines segmentförmigen Ansatzes des Gehäuses 13. Die Klemmvorrichtung kann beliebige Formen haben, z. B. wie in Fig. 3 dargestellt, bei weleher die Mutter 18 auf einen Stift aufgesetzt ist, der durch den erwähnten Schlitz reicht. In der Mutter 18 ist dabei eine Feder 20 angeordnet.
Um die Seitenarme 14 in der Stellung, in welche sie durch die Zahnräder 12 bewegt sind,
feststellen zu können, kann eine Klemm- oder Hemmvorrichtung vorgesehen werden. In dem gezeichneten Beispiel besteht diese Klemmvorrichtung aus Blöcken 24, die mittels Schrauben 25 gegen die Zahnstangen 14 gepreßt werden können. Die Querstange 15 ist mit einem Mikrometerrade 26 versehon, das mittels einer am Arme 14 angeordneten Mikrometerschraube 27 eingestellt werden kann. Durch Drehung der Mikrometerschraube 27 kann die Führung 15 über einen genauen Winkel um ihre in den Armen 14 gelagerten Achsen gedreht werden, zum Zwecke des Hebens oder Senkens des vorderen Endes des Halters 21.
Dadurch werden die Achsen 28, 29 des Pausrahmens 22 gehoben oder gesenkt. Zum Auseinanderhalten der Arme 14 dient nicht die Querführung 15, sondern eine Stange 30.
Der oben beschriebene Mechanismus dient dazu, den Pausrahmen ungefähr in die richtige Stellung zu bringen. Außerdem ist eine mikrometrische Einstellung in zwei senkrecht zueinander stehenden Richtungen in der Arbeitsebene erforderlich. Diese Feineinstellung wird durch die querwirkende mikrometrische Vorrichtung 31, 32 und durch die achsial wirkende mikrometrische Vorrichtung 33 ermöglicht. Die Anordnung dieser Vorrichtung ist aus Fig. 2 ersichtlich. Die auf der Stange 23 angeordneten Buchsen 34 tragen die Querführungen 35 für die querwirkende mikrometrische Vorrichtung 31, 32. Innerhalb des Gehäuses oder der Führungen 35 ist ein Gleitstück angeordnet, das die Spitzen 28, 29 trägt. Die Einzelheiten dieser Vorrichtung werden weiter unten unter Bezug auf Fig. 5 beschrieben werden.
Die linke Spitze 28 ist vorteilhaft federnd
eingesetzt, während die rechte Spitze 29 (Fig. 2) mit einer Einstellvorrichtung 33 versehen ist, die genauer in Fig. 4 dargestellt ist. Die Spitze 29 ist an ihrem rechten Ende mit Gewinde 30 versehen, das in das Gewinde zweier Muttern 37, 38 eingreift. Diese beiden Muttern werden durch eine Feder 39 auseinandergedrückt, die stets unter Spannung gehalten wird. Die drehbare Mikrometerbuchse 40 ist derart mit der Mutter 37 verbunden, daß diese sich mit ihr dreht, und mit einem Ansatz versehen, in dem ein Stift 42 angebracht ist, der in eine äußere Vertiefung der Mutter 38 eingreift. Wenn die Spitze 29 von links nach rechts der Fig. 4 bewegt werden soll, würden für gewöhnlich die linksseitigen geneigten Flächen des Gewindes die Stoßflächen bilden, während um die Spitze von rechts nach links zu bewegen, die rechtsseitigen geneigten Flächen als Stoßflächen wirken würden. Daraus entsteht infolge des zwischen der Schraube und der Mutter vorhandenen Spielraumes eine gewisse Ungenauigkeit, die die genaue und einfache Einstellung der Vorrichtung verhindert. Diese Ungenauigkeit wird durch Ab- nutzung größer, infolgedessen wird die Genauigkeit der einzuregulierenden Stellung zum großen Teil davon abhängen, ob die Spitze von rechts nach links oder von links nach rechts in die gewünschte Stellung gebracht wurde. Die dargestellte Vorrichtung vermeidet diese Schwierigkeiten dadurch, daß sie die wirksamen Stoßflächen dauernd in Kontakt hält, so daß der durch Wechseln der Stoßflächen entstehende Fehler beseitigt wird. Die Feder 39 hält dadurch, daß sie die Teile 37, 38 auseinanderpreßt, die Mutter 37 mit ihrer rechten geneigten Gewindefläche stets in Kontakt mit der rechten Gewindefläche des Bolzens. Sobald nun die drehbare Buchse 40 bewegt wird, um die Spitze in Fig. 4 nach rechts zu bringen, wird die Feder 39 weiter zusammengepreßt, so daß auch die Gewindeflächen der Mutter 38 kräftiger gegen die linksseitigen Gewindflächen des Bolzens gepreßt werden. Gleichzeitig werden dabei die rechtsseitigen Gewindeflächen der Mutter 37 in Kontakt mit den rechtseitigen Bolzengewindeflächen gehalten. Die Schraube 42 kommt bei dieser kleinen Bewegung mit den Seiten der Vertiefung 41 in Berührung, so daß die Mutter 38 sich mit der Buchse 40 bewegt. Dabei liegt die rechtsseitig geneigte Fläche der Mutter 37 an, und der Druck der Feder wird nicht wesentlich geändert. Bei Umkehrung der Einstellung wird die Feder 39 um ein Geringes gelöst, so daß die Mutter 38 um ein Geringes zurückbleibt, während die wirksamen Stoßflächen die rechstsseitigen geneigten Flächen der Mutter 37 sind. Wenn die beiden Mutternteile derart miteinander verbunden sind, daß sie ohne Spielraum sich miteinander drehen, bewegen die rechtsseitigen geneigtön Flächen des einen Mutternteiles 37 die Achse von rechts nach links, während die linksseitigen geneigten Flächen des Mutternteiles 38 die Achse von links nach rechts bewegen. Auf dieSe Weise wird der durch den Spielraum verursachte Fehler beseitigt.
Eine ähnliche geteilte Mutternvorrichtung kommt für die mikrometrischen Querstellschrauben 31, 32 zur Anwendung, wie dies in größerem Maßstabe in Fig. 5 dargestellt ist. Der Querschnitt 43 (Fig. 4) ist mit einem Ansatz 44 versehen, in welchem die Spitzen 28, 29 gelagert sind. Dieser Querschnitt ist an einer Platte44a befestigt, die in schrägen Führungen der Gehäuseseitenwandungen 45 geführt ist. Das Gehäuse ist mit den feststellbaren Buchsen 34 verbunden, und in der Buchse 35 ist eine Mikrometerschraube 46 mit einem drehbaren Kopf 31 gelagert (Fig. 5). Die Mikrometerschraube 46 greift in Muttern teile 49,50 ein, die durch die Druckfeder 51 auseinandergepreßt werden und mittels der Schraube 52
miteinander gekuppelt werden. Diese Schraube durchdringt den einen Mutternteil 49 und greift in eine Vertiefung 53 des anderen Mutternteiles 50 ein. Die Wirkung der Mutternteile, von denen der Teil 49 den Ansatz 44 trägt, ist ähnlich wie die der unter Bezug auf Fig. 4 beschriebenen.

Claims (1)

  1. Patent-Ansprüche:
    10
    i. Vorrichtung zum Halten von Pausrahmen mit gelenkig und verschiebbar angeordneten Seitenarmen, die eine Querstange tragen auf welcher die Rahmenachsen angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Querstange in einem auf einer Führung (15) verschiebbaren Halter (21) angeordnet ist, wobei die Führung (15) von den Seitenarmen (14) getragen - wird.
    . 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Führung (15)
    mittels Mikrometers gedreht werden kann, um die Höhe der Rahmenachsen einzustellen.
    3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Seitenarme als Zahnstangen ausgebildet sind, die gleichzeitig mittels in einem schwingbar gelagerten Gehäuse drehbarer Zahnräder verschoben werden können, wobei das Gehäuse die Seitenarme 'und eine Klemmvorrichtung zum Feststellen dieser Seitenarme trägt.
    4. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine rohe und eine mikrometrische Einstellvorrichtung vorgesehen ist, welche letztere mit zwei federnd auseinandergehaltenen Mutternteilen versehen ist, derart, daß unabhängig von der Drehrichtung stets dieselben Gewindeflächen der Mutternteile an den Bolzengewinden anliegen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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