DE264679C - - Google Patents

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DE264679C
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01JELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
    • H01J5/00Details relating to vessels or to leading-in conductors common to two or more basic types of discharge tubes or lamps
    • H01J5/20Seals between parts of vessels
    • H01J5/22Vacuum-tight joints between parts of vessel
    • H01J5/30Vacuum-tight joints between parts of vessel using packing-material, e.g. sealing-liquid or elastic insert
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01JELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
    • H01J2893/00Discharge tubes and lamps
    • H01J2893/0033Vacuum connection techniques applicable to discharge tubes and lamps
    • H01J2893/0046Lamp base with closure

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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVr 264679 KLASSE 21 g. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 22. November 1912 ab.
Nachstehende Erfindung bezweckt die Herstellung einer von Temperaturschwankungen unabhängigen Flüssigkeitsdichtung, wie sie z. B. für Quecksilberdampfapparate u. a. gebraucht wird.
Flüssigkeitsdichtungen sind vielfach in der Weise angewendet worden, daß eine Rille in der Dichtungsfläche mit irgendeiner Flüssigkeit (öl, Quecksilber usw.) gefüllt wurde. Bei
ίο Temperaturschwankungen werden aber infolge der ungleichen Ausdehnung der betreffenden Materialien sehr bald Undichtigkeiten eintreten, weil bei der großen Ausdehnung der Flüssigkeit jedesmal etwas davon entweicht und beim Erkalten ein Luftraum entstehen muß. Durch nachstehende Anordnung wird nicht nur dieses vermieden, sondern auch eine bessere Dichtung erzielt durch Erzeugung eines beliebig hohen gleichmäßigen Druckes auf das Dichtungsmaterial.
Die Zeichnung gibt den Querschnitt einer derartigen Anordnung für eine Elektrodeneinführung. Das zu dichtende Gefäß 1 wird von einem Isolierstück 2 abgeschlossen, durch das die in der Abdeckplatte 3 eingelötete Elektrodeneinführung 4 hindurchgeführt ist. In ι und 3 sind Rillen zur Aufnahme der Abdichtungsflüssigkeit eingedreht. Diese stehen durch Röhren mit den Druckgefäßen 5 und 6 in Verbindung.
Für ortsfeste Anlagen genügt es, über die Flüssigkeit komprimierte Luft einzuführen und die Gefäße dann zu verschrauben oder zu verlöten. Dies kann in der Weise geschehen, daß man die Flüssigkeit so lange durch die Röhre 7 einpumpt, bis die Luft in dem Gefäß 5 einen entsprechenden Druck erreicht hat, und dann das Rohr 7 verschließt.
Eine noch bessere Methode, den erforderlichen Druck zu erzielen und den Apparat auch für den Versand geeignet zu machen, zeigt Gefäß 6. Nachdem dieses und die damit in Verbindung stehende Rille gefüllt ist, bringt man einen mit Luft gefüllten Gummiball 8 hinein und komprimiert durch Herunterschrauben des Deckels diesen bis zu dem gewünschten Druck.
Anstatt in ein starres Ausdehnungsgefäß einen elastischen Körper einzuführen, kann man auch, wie Fig. 2 zeigt, das Ausdehnungsgefäß ι selbst elastisch machen. Dies dürfte für die meisten Fälle die beste Ausführungsform darstellen, indem die Ausdehnung des Gefäßes eine dauernde Kontrolle über den Zustand der Dichtung gestattet, wenn man das Gefäß mit einer Anzeigevorrichtung 2 versieht.

Claims (5)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Flüssigkeitsdichtung für Gefäße, insbesondere Metalldampfapparate, dadurch gekennzeichnet, daß die zur Dichtung dienende Flüssigkeit unter einem in einem Ausdehnungsgefäße erzeugten Drucke steht.
  2. 2. Ausführung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Ausdehnungsgefäß ein komprimiertes Gas enthält.
  3. 3. Ausführung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Ausdehnungsgefäß einen besonderen Ausdehnungskörper enthält.
  4. 4. Ausführungsform nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Ausdehnungsgefäß selbst elastisch ist.
  5. 5. Ausführung nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Ausdehnungsgefäß eine Anzeigevorrichtung zur Kontrolle des Druckes enthält.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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