DE263293C - - Google Patents
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- DE263293C DE263293C DENDAT263293D DE263293DA DE263293C DE 263293 C DE263293 C DE 263293C DE NDAT263293 D DENDAT263293 D DE NDAT263293D DE 263293D A DE263293D A DE 263293DA DE 263293 C DE263293 C DE 263293C
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F23—COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
- F23L—SUPPLYING AIR OR NON-COMBUSTIBLE LIQUIDS OR GASES TO COMBUSTION APPARATUS IN GENERAL ; VALVES OR DAMPERS SPECIALLY ADAPTED FOR CONTROLLING AIR SUPPLY OR DRAUGHT IN COMBUSTION APPARATUS; INDUCING DRAUGHT IN COMBUSTION APPARATUS; TOPS FOR CHIMNEYS OR VENTILATING SHAFTS; TERMINALS FOR FLUES
- F23L17/00—Inducing draught; Tops for chimneys or ventilating shafts; Terminals for flues
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F23—COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
- F23L—SUPPLYING AIR OR NON-COMBUSTIBLE LIQUIDS OR GASES TO COMBUSTION APPARATUS IN GENERAL ; VALVES OR DAMPERS SPECIALLY ADAPTED FOR CONTROLLING AIR SUPPLY OR DRAUGHT IN COMBUSTION APPARATUS; INDUCING DRAUGHT IN COMBUSTION APPARATUS; TOPS FOR CHIMNEYS OR VENTILATING SHAFTS; TERMINALS FOR FLUES
- F23L2700/00—Installations for increasing draught in chimneys; Specific draught control devices for locomotives
- F23L2700/001—Installations for increasing draught in chimneys
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
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- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Treating Waste Gases (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- Λ*263293 -KLASSE
24«. GRUPPE
bei Feuerungsanlagen.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 5. August 1911 ab.
Das Verfahren hat zum Gegenstand den Ersatz der Esse, also künstliche Zugerzeugung
unter gleichzeitiger Wärmeaufnahme und Ausnutzung der Wärme der Abgase durch Flüssigkeitsstrahlen.
Man hat schon mit Wasser berieselte Ventilatoren zur Erzeugung bzw. Verstärkung des
bei einer Feuerung benötigten Zuges zur Anwendung gebracht.. Bei diesen Ausführungen
ίο ist es zwar möglich, in dem Rieselwasser
einen Teil der Abwärme nutzbar zu machen, jedoch kommen bei diesen Ausführungen die
heißen Gase unmittelbar mit bewegten Maschinenteilen in Berührung und rufen an diesen
Zerstörungen hervor.
Im Gegensatz hierzu behandelt die Erfindung ein Verfahren, bei welchem die Esse
durch einen in einem Injektorsystem arbeitenden Wasserdfuckstrahl bzw. Flüssigkeitsdruckstrahl
ersetzt wird, welcher gleichzeitig unabhängig von bewegten Maschinenteilen vor Rückfluß
in die Förderpumpe seinen Wärmeinhalt durch Oberflächenübertragung an Nutzwasser abgibt
bzw. dieses zur Verdampfung bringt. Es ist bei diesem Verfahren von Vorteil, als Zirkulationsflüssigkeiten
solche von hohem Siedepunkt zu verwenden, z. B. Anilin- oder Chlorkalziumlösung
mit einem Siedepunkt von etwa 180° C. Auf der Zeichnung ist in Fig. 3 die
übliche Zugerzeugung im Abzug eines Wasserrohrkessels A durch Rauchkanal B in den
Fuchs C und den Schornstein R zur Darstellung gebracht. Im Gegensatz hierzu zeigt
die Fig. 4 eine prinzipielle Ausführungsform des vorliegenden Verfahrens, bei welchem die
Abgase durch Wasserdruckstrahl in die Atmosphäre gefördert werden, während gleichzeitig
ihr Wärmeinhalt durch diesen Wasser- bzw. Flüssigkeitsdruckstrahl aufgenommen wird.
Die Abgase des Kessels A ziehen durch Rauchkanal B in den Fuchs C und treten in den
Raum D, in welchem vermittels Flüssigkeitsdruckstrahl durch Ejektordüsen r und Diffusor
e ein Unterdruck erzeugt wurde: Die Gase werden mit dem Flüssigkeitsstrahl zusammen
durch das Ejektorröhr β gefördert
und entweichen gereinigt durch Abzugsrohr R in die Atmosphäre, während die Zirkulations-'.
flüssigkeit durch Rohr s in einen Behälter E fließt, in welchem durch Oberflächenübertragung
Nutzwasser erwärmt, bzw. zur Verdampfung gebracht wird. Das Zirkulations wasser fließt sodann der Pumpe C zu, welche es zu
neuem Kreislauf in die Düsen r fördert.
Die Fig. 1 und 2 zeigen eine Ausführungsform gemäß der Erfindung für eine größere
Dampfkesselanlage, und zwar in Fig. 1 die Gesamtanlage, in Fig. 2 einen Teilschnitt.
In Fig. ι ist A der Wasserrohrkessel eines
Kesselhauses. Die Abgase gelangen durch ein mit feuerfesten Steinen gefüttertes Querrohr B
in den Krümmer C. In die Kammer D wird durch Pumpe P Zirkulationsflüssigkeit gedrückt,
es findet also Mischung der Gase mit dieser statt, und gleichzeitig wird Unterdruck erzeugt.
Schlammteile werden durch die Schieber S1 und S2 abgelassen. Ein mit Rohrbündeln
durchzogener Kessel E steht mit D in V er-
bindung. In diesem gibt die Zirkulationsflüssigkeit ihre Wärme durch ein Röhren-.
system an Wasser ab. Der Austritt der gereinigten Gase erfolgt durch R.
Die Zirkulationsdruckflüssigkeit tritt (Fig. 2) durch die Ringe Vx und f2 in die Düsen ίλ und d2, wo ihr Druck in Geschwindigkeit umgesetzt wird und die Feuerungsgase vor Ein-. tritt in die Diffusoren ev e% angesaugt werden und gleichzeitig ihr Wärmeinhalt durch die Flüssigkeit aufgenommen wird. Die auf diese Weise abgesaugten, gekühlten und gereinigten Gase, welche einen etwas höheren als Atmosphärendruck haben können, entweichen durch Rohr R.
Die Zirkulationsdruckflüssigkeit tritt (Fig. 2) durch die Ringe Vx und f2 in die Düsen ίλ und d2, wo ihr Druck in Geschwindigkeit umgesetzt wird und die Feuerungsgase vor Ein-. tritt in die Diffusoren ev e% angesaugt werden und gleichzeitig ihr Wärmeinhalt durch die Flüssigkeit aufgenommen wird. Die auf diese Weise abgesaugten, gekühlten und gereinigten Gase, welche einen etwas höheren als Atmosphärendruck haben können, entweichen durch Rohr R.
Die heiße Zirkulationsflüssigkeit sammelt sich im unteren Teile der Kammer D; etwa
sich bildende Dämpfe können durch f austreten und vermittels der Düse g die Geschwindigkeit
der Gase ki R erhöhen.
Kammer D steht durch Rohrstück h mit Kessel
£ in Verbindung, der mit einem Nutzwasser enthaltenden Rohrbündel durchzogen ist. Die
Dämpfe des Nutzwassers sammeln sich im Oberkessel E1 und werden von dort aus von
Ventil r verwertet. Die Zirkulationsflüssigkeit , welche die Gasansaugutig, Reinigung
und Wärmeaufnahme bewirkt hat, fließt durch Stutzen I, m der Pumpe P zu, von wo dieselbe
durch Rohr r einen neuen Kreislauf vollführt.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Verfahren zur künstlichen Zugerzeugung durch Flüssigkeitsstrahlgebläse bei Feuerungsanlagen, dadurch gekennzeichnet, daß eine Flüssigkeit von erheblich höherem Siedepunkt als Wasser benutzt und zur Verdampfung von Wasser im Kreislauf. durch einen Oberflächenwärmeaustausclier (E) geführt wird.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.6ERL1N. UEDRUCKT
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE263293C true DE263293C (de) |
Family
ID=520700
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT263293D Active DE263293C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE263293C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1106022B (de) * | 1952-12-22 | 1961-05-04 | Schmidt Sche Heissdampf | Einrichtung zur Erhoehung des Zuges von in Abgasleitungen abziehenden Rauchgasen |
-
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- DE DENDAT263293D patent/DE263293C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1106022B (de) * | 1952-12-22 | 1961-05-04 | Schmidt Sche Heissdampf | Einrichtung zur Erhoehung des Zuges von in Abgasleitungen abziehenden Rauchgasen |
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