DE263152C - - Google Patents

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DE263152C
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    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02KDYNAMO-ELECTRIC MACHINES
    • H02K27/00AC commutator motors or generators having mechanical commutator
    • H02K27/04AC commutator motors or generators having mechanical commutator having single-phase operation in series or shunt connection
    • H02K27/06AC commutator motors or generators having mechanical commutator having single-phase operation in series or shunt connection with a single or multiple short-circuited commutator, e.g. repulsion motor

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Control Of Ac Motors In General (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 263152 -KLASSE 21 d. GRUPPE
Repulsionsgenerator. Patentiert im Deutschen Reiche vom 7. November 1909 ab.
Wird ein Repulsionsmotor bei unveränderter Bürstenstellung und Drehrichtung derart umgeschaltet, daß er als Generator Energie ins Netz zurückgibt, so treten unzulässige Stromstoße auf, die, wenn die Maschine sich selbst überlassen bleibt, bis zu einem Mehrfachen des Normalstromes anwachsen können. Um diese Stromstöße auf ein unschädliches Maß zu vermindern, hat man die Benutzung von
to Widerständen vorgeschlagen, die in den Statorkreis eingeschaltet und die zweckmäßig nicht rein ohmisch gemacht werden.
• Benutzt man zur Umkehrung der Motorin eine Generatörwirkung nicht oder nicht.
einfach die Umschaltung der Statorwicklung, sondern gleichzeitig die für die Regelung von Repulsionsmotoren sonst gebräuchlichen Mittel, z. B. Bürstenverschiebung, Spannungsregelung, Anzapfungen an der Statorwicklung, so werden die genannten Widerstände entbehrlich, da mit diesen Mitteln der Stromstoß beim Bremsen beliebig geregelt werden kann.
Nun kann es aber vorkommen, daß die Maschine neben dem Strom von der Netzperiodenzahl einen Strom von anderer Periodenzahl erzeugt. Die Periodenzahl dieses Stromes hängt von den magnetischen und elektrischen Größen der Maschine ab und ist im allgemeinen nur ein Bruchteil von· der Periodenzahl des Netzes. Dieser Selbsterregungsstrom überlagert sich über den Strom der Netzperiodenzahl des Generators. Während aber die Spannung für die höhere Netzperiodenzahl durch das Netz festgehalten ist, stellt dieses für die Ströme von kleiner Periodenzahl nur einen verhältnismäßig kleinen Widerstand dar, über den der Repulsionsgenerator geschlossen ist, so daß der Strom stark anwachsen und den Betrieb sehr stören und gegebenenfalls gefährden kann.
Zweck vorliegender Erfindung ist, diese störenden Einflüsse dadurch zu beseitigen, daß die Öhmschen Widerstände des oder der Rotorkreise oder des Statorkreises oder beider gleichzeitig so weit vergrößert werden, daß für die gegebenen magnetischen und elektrischen Verhältnisse das Auftreten der Ströme von niedriger Periodenzahl verhindert wird. Die hierzu erforderlichen Widerstände können entweder innerhalb oder außerhalb der Ma- 50" schine angeordnet werden.
Diese Widerstände unterscheiden sich von den bekannten zur Verminderung des Stromes von der Netzperiodenzahl verwendeten schon dadurch, daß bei den hier in Frage kommenden sehr kleinen-Periodenzahlen fast nur 0hmsche Widerstände in Betracht kommen, während ■ im anderen Falle teilweise induktive Widerstände wirksamer sind.
Dieser Widerstand kann daher zur Verminderung der Ströme von der Eigenperiodehzahl vollständig hinreichen, ohne. daß er den Strom der Netzperiodenzahl stark herabsetzt, zu dessen Begrenzung oder Regelung die anderen, erwähnten Mittel gleichzeitig herangezogen werden müssen.
„._ , ■ 4
Wird dieselbe Maschine abwechselnd als
Motor und Generator benutzt, so empfiehlt es sich, den in der Generatorperiode benutzten Widerstand kurzzuschließen, wenn die Maschine als Motor arbeiten soll.
Ferner kann es angezeigt sein die zusätzlichen Widerstände nur bei höheren Umdrehungszahlen eingeschaltet zu lassen, weil die Stärke der erzeugten Ströme mit der Geschwindigkeit zunimmt. Die Widerstände können auch automatisch eingeschaltet werden, sobald ein Selbsterregungsstrom zu fließen beginnt und wieder ausgeschaltet, d. h. kurzgeschlossen werden, wenn er verschwindet.
Die Einschaltung des Widerstandes verschlechtert natürlich den Gesamtwirkungsgrad des Generators, allein in den meisten Fällen ist dies nicht störend, da es sich um sogenannte Nutzbremsung bei Aufzugsbetrieben
so handelt, wobei es hauptsächlich auf die abgebremste Leistung ankommt. In vielen Fällen kann der Widerstand auch deshalb von Nutzen sein, weil nicht die ganze Bremsleistung ins Netz zurückgegeben wird.

Claims (3)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Repulsionsgenerator, dadurch gekennzeichnet, daß die Ohmschen Widerstände des oder der Rotorkreise oder des Statorkreises oder beider gleichzeitig so weit vergrößert sind, daß für die jeweils gegebenen magnetischen und elektrischen Verhältnisse das Auftreten von Strömen von. anderer als der Netzperiöderizahl verhindert wird.
  2. 2. Repulsionsgenerator nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die zusätzlichen Widerstände unwirksam gemacht werden, wenn die Maschine als Motor laufen soll.
  3. 3. Repulsionsgenerator nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Ein- und Ausschalten der Widerstandsvergrößerung in Abhängigkeit von der Umdrehungszahl oder der Stromstärke erfolgt.
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