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Blasformvcrrichtung
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Die Erfindung bezieht sich auf eine Blasformvorrichtung.
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Beim herkömmlichen Spritzblasformen wird die jeweilige Maschine zyklisch
betätigt, wobei mit dem Einspritzen von Kunststoffmaterial in eine Spritzform begonnen
wird, die eine Kernstange enthält. Ein KAbel ist um die Kernstange geformt.
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Die SpritzformwLrd dann geöffnet, so daß die Kernstange zur nächsten
Formstation bewegt werden kann.
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wDie zweite Station ist üblicherweise eine Blasform, in der der Külbel
zur gewünschten Gestalt eines fertigen Artikels aufgeblasen wird. Wenn der geblasene
Artikel ausreichend abgekühlt ist, wird er von der Blasform entfernt und zu einer
Abstreifstatitn transportiert. An der Abstreifstation wird der geblasene Artikel
von der Kernstange abgezogen.
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Eine Grenze für die Arbeitsgeschwindigkeit eines herkömmlichen Zyklus
ist diejenige Zeit, die notwendig ist, um den geblasenen Artikel ausreichend zu
kühlen, um ihn von der Blabform zu entfernen t-ld zur Abstreifstation zu trans#'jrtieren.
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Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrzfie, ren geblasenen Artikel
schnellar zu kühlen und dadurch die Zykluszeit der Maschine zu reduzieren und die
Produktion der Blasformmaschine entsprechend zu erhöhen.
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Bei einer bevorzugten Ausführungsform ist die Vorrichtung nach der
Erfindung gekennzeichnet durch einen elastischen Ballon, der mt einer Kernstangenanordnung
in einer Position verbunden ist, so daß sich der Ballon eng an die Kernstange anschmiegt,
wenn Ballon nicht aufgeblasen ist. Wird ein Külbel über der Kernstange geformt,
so befindet sich dIeser über der Außenseite des nicht aufgeblasenen Ballons und
über einer kurzen Strecke der Kernstangenanordnung hinter dem Ende des Ballons.
Diese kurze Länge des Külbels ist derjenige Teil, der das Mundstück des zu formenden
Artikels bildet.
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Dies ist ein Teil des Külbels, der in der Blasform nicht expandiert
wird.
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Der Ballon hat zwei wesentliche Vorteile. Ein Vorteil besteht darin,
daß durch den Ballon es möglich ist, daß der geblasene Artikel von der Innenseite
gekühlt werden kann. Ein Kühlfluid kann durch die Innenseite des Ballons beim Blasen
und unmittel-$ bar nach der Vervollständigung des Blasens zirkulieren. Die Kernstange
nach der Erfindung ist so konstruiert, daß das Kühlfluid von der Innenseite der
Kernstange in den Raum zwischen dir Kernstange und den expandierenden Ballon mit
Külbel strömen kann. Dieses Kühlfluid strömt durch andere Öffnungen nach außen,
die mit Auslaßöffnungen in der Seite der Kernstange in Verbindung stehen. Wenn es
gewünscht wird, kann das Fluid bei beliebiger Temperatur zirkutieren, um eine Richttemperatur
des
Külbels vor dessen endgültiger Expansion auf die Gestalt des gewünschten Artikels
zu haben.
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Ein Teil der Konstruktion der Erfindung bezieht sich auf die Art und
Weise, in der der BE lon mit der Kernstangena..or#jnung verbunden ist, und zwar
derart, daß die Verbindung des Ballons zur Kernstangenanordnung keinerlei axialem
Zug unterworfen wird, wenn der geblasene Artikel von derKernstange abgezogen wird.
Bei einer bevorzugten Konstruktion dient eine Manschette mit einer Schulter an einem
Ende als Teil der den FülbeXl stützenden Fläche der Kernstangenanordnung. Der Ballon
ist mit der Kernstangenanordnung in einer Hinterschneidurlg an der Schulter der
Manschette verbunden. Der Durchmesser des nicht aufgeblasenen Ballons ist kleiner
als derjenige der Manschette, so daß der Ballon #or axialem Zug geschützt wird,
wenn ein an der Kernstangenanordnung geblasener Artikel von der Kernstangenanordnung
durch eine Abstreifplatte abgezogen wird, die an demjenigen Teil des geblasenen
Artikels anliegt, der an der Oberfläche der Manschette geformt ist.
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Die Erfindung schlägt weiterhin verschiedene Merkmale für die Zufuhr
von Luft zwischen den geblasenen Külbel und die Außenfläche des Ballons vor, so
daß der Ballon zusammenfallen kann, nachdem der Külbel zur Gestalt des gewünschten
Artikels vollständig aufgeblasen ist. Ohne diesen Zustrom von Luft zwischen die
Außenfläche des Ballons und den geblasenen Külbel würde der Ballon am Zusammenfallen
gehindert werden, und zwar unabhängig vom geblasenen Külbel, weil ein Unterdruck
zwischen gem Külbel und dem Ballon besteht.
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Bei einer Modifikation der Erfindung zirkuliert ein Fluid innerhalb
des külbels, um die Temperatur zu kontrollieren, uriium insbesondere die Temperatur
schnell zu verringern. Bei dieser Abänderung ist auch Vorsorge dafür getroffen,
daß der
Külbel von der Außenseite dadurch gekühlt werden kann, daß
ein Kühlfluid in Berührung mit der Aißenseite des Külbels in der Blasform zirkuliert.
Ein besonderer Typ einer Blasform kan verwendet werde, bei dem der Artikel innehalb
einer Ummantelung mit einer Vielzahl von Öffnungen geblasen wird, in die ein Fluid
eindringt, um ein fluides Kissen auszubilden, vorzugsweise ein Luftkissen, innerhalb
der Ummantelung. Der Artikel wird in Berührung mit desem Kissen geblasen, welches
beim Expandieren des Külbels zur Innenfläche der Ummantelung seinen Druck erhöht.
Dieses Blases des Külbels gegen ein Luftkissen anstelle eines Blasens in Berührung
mit einer festen Fläche ist vorzugsweise zur Verwendung bei Behältern mit einem
starren Mundstück oder Hals und flexiblen und faltbaren Körperteilen geeignet.
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Die Erfindung wird im folgenden anhand von Ausführungsbeispielen näher
erläutert, aus denen sich weitere wichtige Merkmale ergeben. Es zeigt: Fig. 1 schematisch
einen Längsschnitt durch eine Halterung für eine Kernstange mit Kernstangenanordnung
mit einem Ballon und einem geblasenen Külbel an der Kernstangenanordnung mit Mitteln
für die Luftzufuhr zwischen dem Ballon und dem geblasenen Külbel, so daß der Ballon
zusammenfallen kann, während der geblasene Külbel die geblasene Gestalt beibehält;
Fig. 2 und 3 Schnitte längs der Lin'ien 2 - 2 bzw. 3 -3 von Fig. 1; Fig. 4 einen
vergrößerten Schnitt längs der Linie 4-4 von Fig. 1#; Fig. 5 einen Teilschnitt längs
der Linie 5-5 von Fig. 1; Fig, 6 einen Teilschnitt zur Darstellung einer abgewandelten
Endkonstruktion der Kernstange nach Fig. 1 mit einer
Verbindung
eines am Ende offenen Ballons mit der Kernstange.
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Die Konstruktion ist innerhalb einer Blasform gezeigt.
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Fig. 7 Schematisch eine abgewandelte Form der Manschette nach Fig.
1 mit unterschiedlicher Befestigung des Ballons; Fig. 8 einen vergrößerten Schnitt
zur Erläuterung der Befestigung des Ballons an der Manschette nach Fig.1; Fig. 9
ebenfalls vergrößert einen Schnitt zur Darstellung der Befestigung des Ballons an
der Manschette nach Fig. 7; Fig. 10 einen schematischen, teilweise gebrochenen,
Längsschnitt zur Darstellung einer Kernstangenanordnung ähnlich der nach Fig. 1,
die in eine besondere Blasform eingesetzt ist, in der der Külbelgegen ein fluides
Kissen expandiert wird, und nicht in Berührung mit einerfesten Fläche; und Fig.
11 ein vergrößerter Detailschnitt eines Teils der Konstruktion nach Fig. 10.
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In Fig. 1 ist eine Halterung 12, beispielsweise ein Schwenkkopf für
eine Kernstange gezeigt. Eine Kernstangenanordnung 14 ist mit der Halterung über
Befestigungsmittel verbunden, beispielsweise Schrauben 16.
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Die Kernstangenanordnung 14 schließt einen Abstandsblock 18 ein, der
mit einer Manschette 20a verbunden ist. Die Manschette hat einen Flansch 22, der
mit dem Abstandsblock 18 über die Schrauben 16 verschraubt ist.
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Die Manschette 20ahat weiterhin eine Schulter 22a.
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Innerhalb der Manschette 20a befindet sich eine Kernstange 26.
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Bei der dargestellten Konstruktion ist der AbstandsE ck 18 ein Teil
der Kernstange 26. Sin innerer Enuabschnitt 28 der Kernstangc passt in eine Aufnahme
30 in der Halterung 12. Dadurch wird die Kernstange mit der Halterung 12 über die
Schrauben 16 verbunden.
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Neben den Schrauben 16 befindet sich ein Rohr 32, welches sich koaxial
durch die Länge der Kernstange erstreckt. Der Außendurchmesser des Rohres 32 ist
etwas kleiner als die lichte Weite34 der Kernstange. Am außenende (rechts in Fig.
1) des Rohres 32 ist der Inr,endurchmesser der Kernstange bei Pos. 36 reduziert.
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Das Rohr 32 paßt eng in die Kernstange an reduzierten Durchmesser
36 und über das Ende des Rohres 36 hinaus.In Fig. 1 ist ein großer Teil des Rohres
36 weggebrochen gezeigt. Eine Kammer 38 wird von der Kernstange eingeschlossen.
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Eine Vielzahl von Öffnungen 40a und 40b ist vorgesehen. Die Öffnungen
40a stehen mit der Kammer 38 innerhalb der Kernstange in Verbindung. Die Öffnungen
40b stehen mit einer Ringkammer in Verbindung, die den Raum zwischen dem Rohr 32
und dem Teil 34 mit dem größeren Innendurchmesser der Kernstange umfaßt. Ein Fluid,
entweder Flüssigkeit oder Gas, strömt durch das Rohr 32 in Pfeilrichtung 42. Das
Fluid strömt durch die Öffnungen 40a in Pfeilrichtung 42 in der Nähe des Endes der
Kernstange 26 aus.
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Das zirkulierende Fluid, welches aus der Kernstange 26 durch die Öffnungen
40a ausströmt, fließt in die Ringkammer zwischen dem Rohr 32 und dem Teil 34 mit
dem größeren Innendurchmesser der Kernstange zurück, wie dies die Pfeile 44 zeigen.
Dieser Abgabestrom ist durch. die Pfeile 44 längs der Außenseite des Rohres 32 in
Fig. 1 angedeutet.
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Solange der Druck der Fluidzufuhr zur Kernstange Wgl. des Rückdruck
des alisströmenden Fluids justiert ist, so daß sich in dem die Kernstange umgebenden
Raum ein Druck aufbavlt, wird ein Külbel 48 geblasen und expand#ert.Die in Fig.
1 gezeigte Rernsta-.ge-.anordrlung kann auf verschiedenc Weise benutzt werden.
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Ein Fluid kann kontinuierlich durch die Öffnungen 40a und 40b zirkulieren.
D daß der Külbel 48 von innen her gekühlt wird.
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Oder der Külbel wird auf eine bestimmte Temperatur gebracht, die für
eine Ausrichtung des Külbels gewünscht ist. Auch kann eine gegebene Flüssigkeitsmenge
in den Külbel durch die Öffnungen 40 injiziert werden, während die Flüssigkeit inder
Auslaßöffnung der Kernstaage blockiert wird.
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Wenn ein gegebenes r lüssigkeitsvolumen in den Külbel von der Kernstange
her eingeführt wird, während die Abgabe von Fiü9sigkeit durch die Öffnungen 40b
blockiert wird, so wird der Külbel auf ein vorbestimmtes Volumen aufgeblasen, welches
von dem Volumen der Flüssigkeit abhängt. Die Gestalt eines unter diesen Bedingungen
geblasenen Artikels kann voneinem Ballon 50 bestimmt werden, der mit der Kernstangenanordnung,
wie weiter unten noch näher erläutert, verbunden ist. Die Dicke und Elastizität
der Wände des Ballons 50, die, sofern dies gewünscht wird, an verschiedenen Orten
verschieden sein kann, bestimmt die Gestalt, auf die der Ballon expandiert wird.
Dadurch wird auch die Gestalt des vom Külbel 48 geblasenen rtikels bestimmt, obgleich
das Blasen nicht in einer Blasform erfolgt.
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Der Ballon 50 ist ein elastischer Ballon, der ständig mit der Kernstangenanordnung
verbunden ist. Der Ballon schmiegt sich eng an die Außenfläche der Kernstange 26
an, wenn der Ballon nicht aufgeblasen ist.
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Die Verwendung eines derartigen Ballons ist vorteilhaft, auch wenn
der Külbel im Hohlraum einer Blasform geblasen wird, weil
der Ballon
die Zirkulation eines Kühlfluds im Balloninneren und im Külbel bei hohen Geschwindigkeiten
für ein schnelles Kühlen gestattet. Ein derartiges schnelles Zirkulieren der Kühlflüasigkeit
könnte nicht stattfinden, wenn ein direkter Kontakt mit dem geschmolzenen Külbel
48 stattfände. Einweiterer Vorteil bei der Verwendung des Ballons 50 liegt da-in,
daß dadurch der Külbel unter Verwendung eines viel höheren Drucks expandieren kann,
als dies herkömmlich der Fall ist. Die Verwendung höherer Drückeermöglicht es, den
Külbel bei Richttemperaturen zu blasen, bei jenen das Kunststoffmaterial des Külbels
sich zu verfestigen beginnt. Der Kütbel kann nur expandiert werden, wenn viel höhere
Drücke angewendet werden, als herkömmlicherweise beim Blasformen Vpfl#?0ndung finden.
Diese Drücke können ohne den Ballon nicht arlgelegt werden, weil die Gefahr besteht,
daß die Wand des Külbels an schazachen Stellen birst.
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Der Ballon 50 ist mit der Kernstangenanordnung dadurch verbunden,
daß ein Mundstück 52 des Ballons 50 an der Stirnfläche 24 (Fig. 8) der Manschette
20 anliegt. Das Ende des Mundstücks des Ballons erstreckt sich in eine Hinterschneidung
54 der Manschette 20. Um die Festigkeit der Verbindung weiterhin zu erhöhen, trägt
die Wand der Hinterschneidung 54 Gewindegänge 56o Wenn sich der betreffende Teil
des Ballons in die Hinterschneidung einlegt, wird dieser Teil zwischen der Manschette
20 und der Kernstange, die die Manschette umgibt, festgepreßt, wie dies in Fig.
1 gezeigt ist. Vorzugweise wird ein Klebemittel verwendet, um eine dichte Verbindung
zwischen dem Ballon 50 und der Ifanschette 20 zu erhalten.
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Trotz der festen' Verbindung, die die in Fig. 8 gezeigte Konstruktion
ern#öglicht, wird eine Abnutzung des Ballons weiterhin verringert, wenn die Außenfläche
60 der Manschette 20, die sich hinter der Schulter 22a erstreckt, als Teil der den
Külbel
stützenden Fläche der Kernstangenanordnung benutzt wird.
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Nachdem der Külbel auf seine volle Größe aufgeblasen ist, fällt der
Ballon 50 in die Lage zusamsner, in der er sich eng an die Kernstange ar:3chIflSegt.
Der Außendurchmesser des Ballons ist kleiner als der Durchmesser ter Oberfläche
60 der Manschette, so daß das Mundstück des geblasenen Artikels axial von der Kernstangenanordnung
abgestreift werden kann, ohne daß ein axialer Zug auf den zusamUlengefalSenen Ballon
50 ausgeübt wird.
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Um den Ballon 50 nach einem Blasen zusammenfallen zu lassen, ist es
wesentlich, daß Vorsorge dafür getroffen ist, daß Luft zwischen die Außenseite des
Ballons und die Innenseite des geblasenen Artikels strömen kann. Sonst wird bei
reduziertem Druck im Ballon dieser nicht zusammenfallen, weil ein Unterdruck verhindert,
daß der Ballon 50 vom geblasenen Külbel 48 abgezogen werden kann.
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Die Fig. 1, 2 und 3 erläutern Mittel fürdie Zufuhr von Luft zwischen
den Ballon und den geblasenen Külbel. Ein Luftzufuhrrohr 62 steht mit einer Leitung
64 in der Halterung 12 für die Kernstange in Verbindung. Eine Umfangsrille 66 rings
um die Außenseite des Flansches 18 ist innerhalb des Aufnahmeraums 30 ausgebildet.
Die Umfangsrille steht mit einer Öffnung 68 in Verbindung, die ihrerseits mit einer
weiteren Leitung 70 in Verbindung steht, die von einer Rille in der Außenfläche
der Kernstange 26 geformt wird. Die Leitung 70 führt zu einer anderen Umfangsrille
72 in der Außsnfläche der Kernstange 26.
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Es sind winkelig unter Abstand vorgesehene Öffnungen durch die Manschette
20 vorgesehen, die von der Umfangsrille 72 durch einen Teil der Außenfläche der
Manschette 20 führen, über den sich der Külbel 48 erstreckt.
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Kleine Rohrventile 76 in den Öffnungen 74 verhindern, daß Kunststoffmaterial
in die Öffnungen 74 eindringt, wenn die
Kernstangenanordnung sich
in eine Spritzform erstreckt.
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Wird Druck vom Rohr 62 durch die Leitungen 64, 66 und die verbindenden
Leitungen zu den radialen Öffnungen 72 am Ende des Blasen ausgeübt, so öffnet der
Druck die Rohrerile 76 nach außen weit genug, so daß Luft zwischen den geblasenen
Külbel und den Ballon sindningen kann. Kanäle 78 in der Außenfläche der Manschette
20 können vorgesehen sein, die axial von den Öffnungen 72 wegführen. Diene Kanäle
sind jedoch nicht wesentlich, weil der Luftdruck das Mundstück des Külbels expandiert,
wenn die Blasform geöffnet wird. Dadurch kann Ldt drei in axialer Richtung zur Außenfläche
des Ballons strömen.
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Das innere Ende der Kernstange 20 fluchtet axial mit einem Rohr 82,
welches eine Fortsetzung der Mittelöffnung durch das Rohr 32 bildet. Das Rohr 82
hat eine gezahnte Außenfläche 84, so daß die Ringkammer fortgesetzt wird, durch
die das Fluid längs der Kernstange abgegeben wird. Der Teil des Rohres 32 nahe dem
inneren Ende der Kernstange ist vorzugsweise mit einer gezahnten Oberfläde von der
Stelle 86 an ausgeführt. Diese Oberfläche ist ähnlich der in Fig. 5,'um die koaxiale
Beziehung des Rohrs 32 in der Kernstange beizubehalten.
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Fig. 6 zeigt eine abgeänderte Ausführungsform für die Zufuhr von Lufuwischen
den Ballon und den geblasenen Külbel. In Fig.
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6 ist ein Ballon 50' von einem Külbel 48' bedeckt. Der Külbel 48'
ist auf seine volle Größe aufgeblasen, und zwar in einer Blasform 86. Die Stirnwand
des Ballons 50' hat eine Öffnung 88 in ihrer Mitte. Ein Bördelrand 90 ist an der
Kante der Öffnung 88 des Ballons ausgeformt. Der Bördelrand ist in einer Hinterschneidung
92 gehalten. Diese schlitzförmige Hinterschneidung ist in einem Endteil einer Kernstange
94 ausgebildet, die in ihrer Konstruktion ähnlich der Kernstange nach Fig. 1 sein
kann, außer daß ein offenes Ende mit einem sich verjüngenden Sitz 96 vorgesehen
ist, gegen das sich ein Rohrventil 98 schließt.
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In der gezeigten Konstruktion ist ein Flansch 100 an einem Ende der
Kernstange 94 vorgesehen, so dass der Teil des Ballons nahe der Öffnung sich nicht
biegen kann, unu um eine Fläche gegen den Külbel 48' suszubildenl längs der die
Luft anfänglich auf itlrem Weg zur Zwischenfläche zwischen dem Külbel 48' und dem
Ballon 50' strömen kann. Das Rohrventil 98 wird von einem Ventilschaft 102 betätigt,
der zur Halterung für die Kernstange und zu einem Betätigungsmechanismus zurückgeführt
ist, der das Ventil abhängig von den Steuermitteln für die Betätigung des Zyklus
der Maschine öffnet.
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Fig. 7 zeigt eine Manschette 20', die ähnlich der Manschette 20 nach
Fig. 1 aufgebaut ist. Diejenigen Bauteile in Fig. 7, die denen nach Fig. 1 entsprechen,
sind mit demselben Bezugszeichen mit einem zusätzlichen Strich gekennzeichnet. Die
Manschette 20' ist ohne in ihr befindliche Kernstange gezeigt.
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Ein Ballon 50' #ist mit einer Stirnfläche 24' fest verbunden, die
im Detail in Fig. 9 gezeigt ist. Die Verbindung des Ballons 50' mit der Manschette
20' ist in ihrer Konstruktion einfacher als die nach Fig. 8. Die Stirnfläche 24'
hat einen V-förmigen Einschnitt, der die Oberfläche der Stirnfläche 24' vergrössert.
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Das Mundstück des Ballons, welches an der Stirnfläche 24' anliegt,
ist dicker als der Rest des Ballons 50' und ist so geformt, dass das Mundstück in
den V-förmigen Einschnitt in der Stirnfläche 24' passt. Dadurch wird eine grössere
Fläche für eine Klebeverbindung des Ballons 50' mit der Stirnfläche 24' geschaffen.
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Die in Fig. 9 gezeigte Konstruktion bietet keine so feste Verbindung
wie diejenige nach Fig. 8. Für viele Zwecke ist die Konstruktion nach Fig. 9 aber
ausreichend. Ausserdem ist sie leichter herzustellen.
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Fgg, 10 zeigt schematisch die Kernstangenanordnung 14 nach Fig. 1
in Verwendung mit einem Külbel 48a von einer anderen
Spritzform
als die für den Külbel 48 nach Fig. 1 verwendete Spritzform.
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Fig. 10 zeigt weiterhin einc Blasform 106. Ein oberes Formteil 108
der Blasform ist aron einem unteren Formteil 110 längs einer Ebene 112 getrennt,
um die Form öffnen zu können.
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Die Form 106 s.#hliesst einen Hohlraum 112 ein, der eine Ummantelung
114 von kreisförmigem Querschnitt rechtwinklig zur Längsachse der Kernstange 26
enthält. Die Ummantelung 114 besteht aus zwei Teilen. Eines der Teile ist mit dem
oberen Formteil 106 verbunden. und das aridere Teil mit dem unteren Formteil 110.
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Die Teile der Ummantelung 114 sind längs der Ebene 112 in derselben
Art und Weise getrennt wie die oberen und unteren Teile der Blasform 1C6.
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Luft oder ein anderes Gas wird in den Hohlraum 112 durch ein Rohr
118 in der durch den Pfeil 120 angedeuteten Richtung eingeliLasen. Die Luft tritt
in den Hohlraum 112 rings um die Aussenseite der Ummantelung 114 ein, die kleiner
als der Hohlraum 112 ist, und zwar sowohl in der vertikalen wie auch in der horizontalen
Ausdehnung. Ein freier Raum ist rings um die Umhüllung 114 sowohl hinter der Umhüllung
wie auch vor der Umhüllung in der Ansicht der Fig. 10 vorgesehen, so dass die Luft
frei zirkulieren kann und der Druck im wesentlichen derselbe sowohl in den oberen
wie auch unteren Teilen des Hohlraumes 112 ist.
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Fig. 11 zeigt einen Teil der Umhüllung 114 in grösserem Maßstab.
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Eine Vielzahl von kleinen Öffnungen 124 ist in der Umhüllung 114 über
im wesentlichen die gesamte Fläche der Umhüllung vorgesehen. Die Öffnungen 124 sind
wegen des kleineren Maßstabes in Fig.'10 nicht dargestellt.
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Fig. 11 zeigt die Art und Tereise, in der die in das Innere der Umhüllung
114 eindringende Lt#ft auf die Oberfläche des Külbels
48a auftrifft.
Der Luftstrom wird durch die Pfeile 126 angedeutet. Der durch die Öffnungen 124
in das Innere der Umhüllung 114 eindringende Luftstrom ist stark genug, um in der
Umfüllung ein Luftkissen auszzbilden. Der Külbel 48a wird vom Ballon 50 gegen dieses
Luftkissen expardiers.
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Der Druck des Luftkissens innerhalb der Urhilllur.g 114 wächst mit
sich expandierendem Külbel 48a, bis der Drack den stromauf gelegenen Druck der Luft
an den stromauf befindlichen Seiten der Öffnungen 124 erreicht.
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Die Temperatur der in die Kammer 112 eingeführten Luft kann die Richttemperatur
des Materials des Külbels 48a sein, so dass der Külbel bei seiner Richttemperatur
aufgeblasen wird, um eine stärkere Behälterwand zu erhalten. Kalte Luft kann in
die Kammer 112 zum Ende der Blasperiode eingeblasen werden, um den Külbel 48a schnell
auf eine Temperatur unterhalb des Schmelzpunktes zu kühlen, so dass ein Zusammenfallen
des Ballons 50 und das Entfernen der Kernstangenanordnung, des Ballons und des Külbels
aus der Blasform erleichtert wird.
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Luft wird von der Innenseite der Umhüllung 114 durch eine Auszugsleitung
130 mit gesteuerter Rate herausgezogen, die von dem gewünschten, in der Umhüllung
aufgebauten Druck abhängt.
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Die bei der Ausführungsform nach Fig. 10 und 11 verwendete Betriebsweise,
bei der der Külbel gegen ein Luftkissen und nicht in Berührung mit einer festen
Wand eines Hohlraumes einer Blasform geblasen wird, wird vorzugsweise für die Herstellung
von Behältern verwendet, die dünnwandig sind, so dass sie zusammengefaltet werden
können. Die Wände sind beim fertigen Behälter biegsam. Solche Behälter haben einen
dicken und starren Hals bzw. Mundstück 134, wie in Fig. 10 gezeigt. Das Mundstück
134 besteht jedoch aus demselben Material wie der
Rest des Külbels,
so dass ein einstückiger Behälter mit biegsamen Wänden hergestell wird. Eine solche
Konstruktion wird durch eine Spritzform crrei#ht, die m#r Raum für das Külbelmaterial
im Bereich des Halses hat als in dcmjenigen Teil, der die Seitenwand des Behälters
aus':#ildet,oder dadurch, dass der Apparat so konstruiert wird, dass der die Wand
bildende Teil viel stärker expandiert wird als bei aerkömmlrcherweise geblasenen
Kunststoffbehältern.
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Wesentlich bei der Erfindung ist es somit, dass eine Blasformvorrichtung
zur Herstellung von Kunststoffartiktiln vorgeschlagen wird, bei der ein Kühlfluid
durch die Kernstangen zirkuliert, um die geblasenen Artikel von innen her zu kühlen,
wobei sich vorzugsweise der geblasene Artikel an der Aussenseite eines Ballons befindet,
der dauerhaft mit der Kernstange verbunden ist.
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Die Verbindung des Ballons mit der Kernstange ist so konstruiert,
dass kein axialer Zug auf den Ballon beim Abstreifen des geblasenen Artikels von
der Kernstange und vom Ballon auftritt.
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Weiterhin werden Konstruktionen für die Zufuhr von Luft zwischen den
Ballon und einen geblasenen Külbel vorgeschlagen, um den Unterdruck zu brechen,
wenn der Ballon zusammenfallen soll.
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Ein Fluid zirkuliert über die Aussenseite des geblasenen Külbels,
um diesen zu kühlen. Dies kann in einer perforierten Umhüllung geschehen, die als
Blasform dient, insbesondere zur Herstellung von Behältern mit biegsamen Wänden.
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-Ansprüche-