DE2607309C2 - Elektrische Anschlußeinheit zur Verbindung mindestens zweier Koaxialkabel in einer Kabelfernsehanlage - Google Patents

Elektrische Anschlußeinheit zur Verbindung mindestens zweier Koaxialkabel in einer Kabelfernsehanlage

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Description

Die Erfindung betrifft eine elektrische Anschlußeinheit zur Verbindung mindestens zweier Koaxialkabel in einer Kabelfernsehanlage, umfassend ein Gehäuse zur Aufnahme von Schaltungsanordnungen oder Schaltungsteilen wie Verstärkern, Weichen oder Verzweigungsschaltungen, mit einer Mehrzahl von im wesentlichen zylindrisch geformten Anschlußstutzen, die sich von mindestens einer der Gehäusewände nach außen erstrecken, zur Verbindung mit dem jeweiligen Außenleiter anzuschließender Koaxialkabel ausgebildet sind und einen sie in Längsrichtung durchsetzenden, zum Gehäuseinnenraum führenden Durchgang aufweisen, der zur Aufnahme eines mit dem jeweiligen Innenleiter der anzuschließenden Koaxialkabel elektrisch verbindbaren Anschlußelementes dient, wobei mindestens ein Teil der Anschlußstutzen als Reserveanschlußstutzen ausgebildet ist, bei denen der Durchgang jeweils durch ein einstückig mit dem Anschlußstutzen ausgebildetes und bei Bedarf entfernbares Verschluße'.ement verschlossen ist
Bei einer aus der US-PS 37 68 063 bekannten Anschlußeinheit der vorstehend genannten Art sind die zum Anschluß von Teilnehmerleitungen bestimmten Steckerbuchsen durch Bohrungen in eine Gehäusewand eingesetzt und an dieser Gehäusewand festgeschraubt Jede Steckerbuchse umfaßt einen rohrförmigen Stutzen zum Anschluß des Außenleiters eines Koaxialkabels sowie einen in den Stutzen eingesetzten Isolierkörper mit Kontaktelementen zum Anschluß des Innenleiters des Koaxialkabels. An seinem dem Gehäuse abgewandten nach außen weisenden Ende ist jeder Rohrstutzen mit einer ebenfalls rohrförmigen, an ihrem äußeren Ende verschlossenen Verlängerung versehen, die einstückig mit dem Rohrstutzen ausgebildet und mit ihm über eine Sollbruchstelle verbunden ist. Diese Verlängerung enthält einen Endwiderstand, dessen einer Anschluß-Jraht mit dem Mantel der Verlängerung und dessen anderer Anschlußdraht mit den Kontakten innerhalb des Isolierkörpers in Berührung steht. Der Endwiderstand entspricht im wesentlichen dem Widerstand des anzuschließenden Koaxialkabels, so daß unabhängig von der tatsächlich angeschlossenen Zahl von Teilnehmern stets Verhältnisse herrschen, als ob sämtliche Anschlüsse besetzt wären. Somit kann die Kabelfernsehanlage getestet und betrieben werden, ohne daß jeweils alle möglichen Anschlüsse besetzt sind. Soll ein neuer Teilnehmer an die bestehende Kabelfernsehanlage angeschlossen werden, so wird die den Endwiderstand enthaltende Verlängerung von dem Rohrstutzen abgebrochen, so daß die Steckerbuchse offen ist und ein Koaxialkabel angeschlossen werden kann.
Bei der bekannten Ausführungsform soll ein Reserveanschlußstutzen mit definiertem Endwiderstand geschaffen werden, der außerdem so abgedichtet ist, daß kein Wasser an dem Reserveanschlußstutzen in das Gehäuse eindringen kann.
Nachteilig an der bekannten Ausführungsform ist, daß die Herstellung der Steckerbuchsen sowie ihre Montage in dem Gehäuse relativ aufwendig ist. Auch wenn die einstückig mit dem Rohrstutzen verbundene Verlängerung die Steckerbuchse selbst gegen Eindringen von Wasser schützt, so besteht doch immer noch die Gefahr, daß an der Schraubverbindung zwischen der Steckerbuchse und der Gehäusewand Feuchtigkeit in das Gehäuse eindringen kann. Ferner besteht die Gefahr, daß die sich frei vom Gehäuse weg erstreckende, leicht abbrechbare Verlängerung bei der Installation des Gehäuses oder bei Wartungsarbeiten unbeabsichtigt abgebrochen oder auch nur verbogen wird, wobei leicht Störungen an diesem Anschluß auftreten können.
Aus der FR-PS 21 40 886 ist ein Kunststoffgehäuse zur Aufnahme elektronischer Gerate bekannt, das einstückig mit dem Gehäuse ausgebildete Stutzen zum Durchführen von Kabeln aufweist, wobei die Stutzen durch herausbrechbare Querwände verschlossen sind. Aufgrund einer speziellen Ausbildung der Querwände
können diese beispielsweise mittels eines Schraubendrehers sauber herausgebrochen werden, so daß bei der Montage ohne Mühe die gewünschte Anzahl von Anschlüssen geöffnet werden kann. In die Stutzen können Stopfbuchsen eingeschraubt werden, um die Kabeldurchführungen abzudichten. Ein Anschluß von Koaxialkabeln an den Stutzen ist dagegen nicht möglich.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Anschlußeinheit der eingangs genannten Art anzugeben, die ein auf einfache Weise und mit geringen ι ο Herstelli^gskosten herstellbares Gehäuse aufweist, das die in ihm eingeschlossenen Schaltungen oder Schaltungsteile zuverlässig über lange Zeit hin gegen elektrische Störfelder und gegen eindringendes Wasser oder dgl. schützt und an dessen Reserveanschlußstutzen dennoch jederzeit mit geringstem Aufwand weitere Koaxialkabel angeschlossen werden können.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die jeweils von einer den Durchgang verschließenden Querwand gebildeten Verschlußelemente, die Anschlußstutzen und mindestens die die Anschiußstutzen tragende Gehäusewand einstückig aus einem elektrischen leitenden Material hergestellt sind und daß die Anschlußelemente in den Anschlußstutzen verschiebbar gehalten und jeweils in Richtung auf das freie Ende der Anschlußstutzen durch Federmittel elastisch vorgespannt sind.
Dadurch, daß Gehäuseanschlußstutzen und Querwand mit mindestens einem Teil des Gehäuses aus einem Stück hergestellt sind, kann auf einfache Weise sichergestellt werden, daß sämtliche AnschlußsJutzen die gleichen elektrischen Anschlußwerte haben. Es kann weder Wasser an irgendwelchen Verbindungsstellen eindringen und dadurch den Widerstand oder die Kapazität des Anschlußstutzens gegenüber der zugehörigen Endleitung verändern, noch können Fehler beim Einbauen der Anschlußstutzen in das Gehäuse begangen werden, wie dies beispielsweise bei der aus der US-PS 37 68 063 bekannten Anordnung der Fall ist. Die den Durchgang im Anschlußstutzen verschließende "to Querwand kann sehr einfach zusammen mit dem Anschlußstutzen und der den jeweiligen Anschlußstutzen tragenden Gehäusewand hergestellt werden und ist gegen eine unbeabsichtigte Beschädigung relativ unempfindlich. Auf der anderen Seite kann sie ebenso « leicht entfernt werden, wie dies beispielsweise bei dem Gehäuse gemäß der FR-PS 21 40 886 der Fall ist. Dabei ist jedoch durch die gegen eine elastische Vorspannkraft verschiebbare Lagerung des Anschlußelerr.entes in dem Anschlußstutzen sichergestellt, daß das Anschlußelement beim Herausbrechen der Querwand beispielsweise mittels eines Schraubendrehers oder Bohrers nicht beschädigt werden kann.
Die Anordnung kann so getroffen werden, daß die Schaltungsanordnung bzw. der Schaltungsteil mit einer der Anzahl von Anschlußstutzen gleichen Gesamtzahl von Eingängen und Ausgängen versehen ist, die jeweils mit einem in einem der Anschlußstutzen gehaltenen Anschlußelement verbunden sind, und daß zwischen dem vorderen Ende jedes Anschlußelementes und der Innenseite der Querwand ein isolierender Abstandshalter liegt, dessen axiale Dicke derart bemessen ist, daß der Wellenwiderstand des Anschlußelementes demjenigen eines anzuschließenden Koaxialkabels zumindest annähernd gleicht Dies ergibt die Möglichkeit, die Kapazität zwischen den Anrchlußelementen in den Anschlußstutzen und dem zugehörigen Gehäuse durch isolierende Abstandselemente auf einen bestimmten Wert einzustellen, um so den Wellenwiderstand in den Reserveanschlußstutzen auf denselben Wert einzustellen, als ob ein Koaxialkabel angeschlossen wäre. Wird dann ein solches Kabel tatsächlich angeschlossen, kann das isolierende Abstandselement entfernt werden, worauf das Anschlußelement durch die Federmittel bis zum Anschlag am freien Ende des Anschlußstutzens vorgeschoben wird.
Der Abstandshalter kann dabei eint Kugel sein, deren Lage durch eine konkave, vorzugsweise konische Vertiefung am vorderen Ende des Anschlußelementes festgelegt werden kann.
Die folgende Beschreibung erläutert in Verbindung mit den beigefügten Zeichnungen die Erfindung anhand von Ausführungsbeispielen. Es zeigt
F i g. 1 eine vereinfachte perspektivische Darstellung eines Gehäuses mit Anschlußstutzen,
F i g. 2 einen Schnitt durch einen Anschlußstutzen mit geschlossener Querwand und einen Teil der Wandung eines Gehäuses und
F i g. 3 den Anschfußstutzen gemäß F i g. 2 mit geöffneter Querwand und ein in ihn einsteckbares Verbindungselement zur Klemmverbindung mit dem Innenleiter eines anzuschließenden Koaxialkabels.
Die in den Figuren nicht gezeigte Kabelfernsehanlage, beispielsweise eine Gemeinschaftsantennenanlage umfaßt eine Vielzahl in das Kabelnetz eingeschalteter Schaltungen und Schaltungsteile, die jeweils in einem Gehäuse untergebracht sind, an das jeweils mindestens zwei Enden von Koaxialkabeln angeschlossen sind. Von den an Anschlußstutzen gebildeten Verbindungsstellen dient wenigstens eine als Eingang und wenigstens eine als Ausgang für die zu übertragenden Fernsehsignale im Megahertzbereich, beispielsweise UHF- oder VHF-Signale.
F i g 1 zeigt ein Gehäuse 1 mit insgesamt 6 Anschlußstutzen 2, von denen zwei Anschlußstutzen 2 zum unmittelbaren Anschluß von Kabeln offen ausgebildet sind, während die übrigen Anschlußstutzen als Reserveanschlußstutzen mit einer sie verschließenden Querwand 3 (Fig.2) ausgebildet sind. Die offenen Anschlußstutzen 2 und die Reserveanschlußstutzen liegen auf gegenüberliegenden Schmalseiten des kastenförmigen Unterteiles des Gehäuses 1 und erstrecken sich von diesen Schmalseiten nach außen. Das Gehäuse 1 mit einer in ihm vorgesehenen Schaltung wird beispielsweise in das Stammkabel der Fernsehanlage an einer Stelle eingeschaltet, wo eine spätere Erweiterung der Anlage zu erwarten ist, beispielsweise in der Nähe von Bauplätzen. Abweichend von dem dargestellten Ausführungsbeispiel kann das Gehäuse auch bei Bedarf eine größere Anzahl von Anschlußstutzen 2 aufweisen, wenn es beispielsweise zur Unterbringung von Signalteilern dient, die zum Anschluß von in räumlicher Nähe angeordneten Empfängern eine höhere Anzahl von beispielsweise 8, 16, 32 usw. aufweisen. Damit wird gewünschtenfalls eine Erweiterung der Anlage um mehrere 100% gegenüber der ursprünglich angeschlossenen Anzahl von Empfängern möglich.
Der kastenförmige Teil des Gehäuses 1, die Anschlußstutzen 2 und die Querwände 3 sind einstückig aus Metall vorzugsweise in einem Gießverfahren hergestellt. Hierdurch wird eine weitgehend flüssigkeits-und gasdichte sowie gegen das Eindringen von Störstrahlung und die Abstrahlung von Nutzenergie wirksame Abschirmung erzielt. Insbesondere sind ihre Reserveanschlußstutzen durch die Querwände 3 in jeder Hinsicht völlig abgedichtet.
Der in der Fig. 2 dargestellte Reserveanschlußstutzen 2 weist an seinem äußeren Ende eine noch geschlossene Querwand 3 auf und ist mit einem Außengewinde 2a zur mechanischen und elektrischen Verbindung mit einem nicht dargestellten Ende eines anzuschließenden Koaxialkabels versehen. In den zylindrischen Hohlraum des Anschlußstutzens 2 ist ein auf der linken Seite der F i g. 3 dargestelltes Anschlußelement einführbar, um den Innenleiter eines anzuschließenden Koaxialkabeis mit den im Gehäuse 1 eingeschlossenen Schaltungsteilen zu verbinden. Das Verbindungselement ist als Steckbuchse zur unmittelbaren Aufnahme des Innenleiters eines angeschlossenen Koaxialkabels ausgebildet. Es umfaßt einen Isolierkörper 4, dessen Länge der Gesamtlänge des zylindrischen Hohlraumes im Stutzen 2 entspricht. Der Außendurchmesser des Isolierkörpers 4 ist dem Innendurchmesser des Hohlraumes des Stutzens 2 angepaßt. Der Isolierkörper 4 weist eine zentrale Ausnehmung auf, die zu dem einem angeschlossenen Kabel zugewandten vorderen Ende des Isolierkörpers offen ist. In der Ausnehmung sind zwei von federelastischen Drähten gebildete Kontakte 5 vorgesehen, die beiderseits der Mittelachse des Verbindungselementes derart axialsymmetrisch gebogen verlaufen, daß sie gemeinsam eine Tulpenform bilden. Die Dicke der Kontaktdrähte 5 entspricht der Dicke des zwischen ihnen einsteckbaren Innenleiters des Koaxialkabels. Die Ausnehmung des Isolierkörpers 4 weist einen rechteckigen Querschnitt mit zumindest annähernd der Dicke der Kontaktdrähte 5 entsprechender Höhe auf, wobei die achsparallel verlaufenden Schmalseiten dieser Ausnehmung den Federweg der Kontaktdrähte 5 in der Querrichtung begrenzen. Damit der zwischen den Kontaktdrähten 5 gehaltene Innenleiter an zwei axial beabstandeten Klemmstellen kontaktiert wird, weisen die Kontaktdrähte 5 jeweils zwei axial beabstandete und nach innen, d. h. zur Mittelachse hin gerichtete Bögen auf. Die Ausnehmung erstreckt sich in axialer Richtung von der vorderen Stirnseite 4a des Isolierkörpers annähernd über dessen halbe Länge. In seinem hinteren Abschnitt weist der Isolierkörper 4 einen von der Ausnehmung zu seinem hinteren Ende verlaufenden Kanal auf, in welchem nicht gebogene Abschnitte der Kontaktdrähte 5 verlaufen, die als Anschluß 5a aus der Rückseite des Isolierkörpers 4 herausragen.
Um eine axiale Verschiebung der Kontaktdrähte 5 aus der Ausnehmung heraus nach vorne zu vermeiden, weist die Ausnehmung eine Innenschulter auf, an die die zum vorderen Ende des Isolierkörpers 4 hin liegenden Enden der Kontaktdrähte S anstoßen. Der zwischen der Innenschuher und der vorderen Stirnseite 4a liegende Abschnitt der Ausnehmung bildet eine öffnung, deren Weite gerade eben zum Einstecken des Innenleiters des angeschlossenen Koaxialkabels ausreicht
Um zu erreichen, daß die Stirnseite 4a bei in den Durchgang des Stutzens 2 eingeschobenem Verbindungsglied mit der am freien Ende des Stutzens 2 liegenden Stirnseite dieses Stutzens fluchtet weist der Isolierkörper 4 an seinem vorderen Ende einen axialen Abschnitt von gegenüber den Innenabmessungen des Durchganges des Stutzens 2 geringeren Abmessungen auf, dessen axiale Länge der axialen Dicke der Querwand 3 gleicht und der an einer Schulter 46 in den durchmessergrößeren hinteren Abschnitt des Isolierkörpers 4 übergeht. Der Außendurchmesser des durchmesserkleineren Abschnittes gleicht dem Innen-
■> du.-chmesser der Durchbrechung 6 in der geöffneten Querwand 3, wie dies in der F i g. 3 dargestellt ist.
Da das Gehäuse 1, die Stutzen 2 und die Querwände 3 aus einem elektrisch leitfähigen Material bestehen, ist die Bauweise des Verbindungselementes besonders
i<> einfach, da es keinen Steckkontakt für den Außenleiter des Koaxialkabels aufzuweisen braucht.
Das in dem Reserveanschlußstutzen 2 verschiebbar gehaltene Verbindungselement ist in nicht dargestellter Weise an seinem hinteren Ende in Richtung auf das freie
'■> Ende des Reserveanschlußstutzens 2 hin federbelastet. Dadurch nimmt das Verbindungselement nach Herstellung der Durchbrechung 6 in der Querwand 3 selbständig die gewünschte Stellung ein. Zum anderen kann das Verbindungselement beim Aufbrechen der Querwand 3 mittels eines Werkzeuges elastisch ausweichen, wodurch die Gefahr einer Beschädigung des Verbindungselementes beim Aufbrechen der Querwand 3 vermieden wird. Selbstverständlich muß die auf das Verbindungselement ausgeübte Federkraft größer sein als diejenige Kraft, mit der es beim Einstecken des Koaxialkabel-Innenleiters in axialer Richtung belastet wird.
Zwischen der Stirnfläche 4a des Isolierkörpers 4 und der Innenseite der Querwand 3 kann zumindest bei
w geschlossener Querwand 3 ein isolierender Abstandshalter liegen, der ebenfalls nicht dargestellt ist. Dieser ist in seiner axialen Dicke zweckmäßigerweise so bemessen, daß der Wellenwiderstand des Verbindungselementes demjenigen eines anzuschließenden Kabels zumindest annähernd gleicht. Dadurch werden Reflexionserscheinungen in den in den Reserveanschlußstutzen 2 liegenden Verbindungselementen vermieden. Zweckmäßig ist der Abstandshalter eine Kugel, da diese nach dem Durchbrechen der Querwand 3 mit Sicherheit aus
ίο der Bohrung 6 herausfällt. Der Durchmesser der Kugel darf selbstverständlich höchstens gleich dem Innendurchmesser der Bohrung 6 sein. Damit die Kugel einen definierten Sitz auf der Stirnfläche 4a des Verbindungselementes hat und somit eine genaue Bestimmung des
"5 Wellenwiderstands erfolgt, kann abweichend von der in der F i g. 2 gezeigten Darstellung die Stirnseite 4a eine konkave, vorzugsweise konische Vertiefung aufweisen.
Das Unterteil des Gehäuses 1 wird mittels eines
Deckels la verschlossen, der mit dem Unterteil verschraubt werden kann. Da jedoch zum Anschließen weiterer Kabel lediglich die Querwände 3 der ReserveansciiiuSstüizen 2 aufgebrochen werden müssen, können Deckel und Unterteil des Gehäuses 1 auch beispielsweise dicht miteinander verschweißt werden, da man das Gehäuse nicht mehr zu öffnen braucht Dadurch ist ein sicherer Schutz gegen eindringendes Wasser gewährleistet Eine weitere Möglichkeit besteht in diesem Falle darin, daß die Schaltung bzw. der Schaltungsteil mit einem isolierenden Material umgossen wird und daß der so gebildete Block unter gleichzeitiger Bildung der Anschlußstutzen 2 und der Querwände 3 mit dem aus einem elektrisch leitfähigen Material gebildeten Gehäuse umgössen wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (4)

Patentansprüche:
1. Elektrische Anschlußeinheit zur Verbindung mindestens zweier Koaxialkabel in einer Kabelfernsehanlage, umfassend ein Gehäuse zur Aufnahme von Schaltungsanordnungen oder Schaltungsteilen wie Verstärkern, Weichen oder Verzweigungsschaltungen, mit einer Mehrzahl von im wesentlichen zylindrisch geformten Anschlußstutzen, die sich von mindestens einer der Gehäusewände nach außen >o erstrecken und zur Verbindung mit dem jeweiligen Außenleiter anzuschließender Koaxialkabel ausgebildet sind und einen sie in Längsrichtung durchsetzenden, zum Gehäuseinnenraum führenden Durchgang aufweisen, der zur Aufnahme eines mit dem jeweiligen Innenleiter der anzuschließenden Koaxialkabel elektrisch verbindbaren Ancchlußelementes dient, wobei mindestens e;n Teil der Anschlußstutzen als Reserveanschlußstutzen ausgebildet ist, bei denen der Durchgang jeweils durch ein einstückig mit dem Anschlußstutzen ausgebildetes und bei Bedarf entfernbares Verschlußelement verschlossen ist, dadurch gekennzeichnet, daß die jeweils von einer den Durchgang verschließenden Querwand (3) gebildeten Verschlußelemente, die Anschiußstutzen (2) und mindestens die die Anschlußstutzen (2) tragende Gehäusewand einstükkig aus einem elektrischen leitenden Material hergestellt sind und daß die Anschlußeiemente (4,5) in den Anschlußstutzen (2) verschiebbar gehalten und jeweils in Richtung auf das freie Ende der Anschlußstutzen (2) durch Federmittel elastisch vorgespannt sind.
2. Anschlußeinheit nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaltungsanordnung bzw. J5 der Schaltungsteil mit einer der Anzahl von Anschlußstutzen (2) gleichen Gesamtzahl von Eingängen und Ausgängen versehen ist, die jeweils mit einem in einem der Anschlußstutzen (2) gehaltenen Anschlußelement (4, 5) verbunden sind *o und daß zwischen dem vorderen Ende jedes Anschlußelementes (4, 5) und der Innenseite der Querwand (3) ein isolierender Abstandshalter liegt, dessen axiale Dicke derart bemessen ist, daß der Wellenwiderstand des Anschlußelementes (4, 5) demjenigen eines anzuschließenden Koaxialkabels zumindest annähernd gleicht.
3. Anschlußeinheit nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Abstandshalter eine Kugel ist.
4. Anschlußeinheit nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die am vorderen Ende des Anschlußelementes (4, 5) liegende Stirnseite (4a) eine konkave, vorzugsweise konische Vertiefung aufweist.
DE2607309A 1975-02-24 1976-02-23 Elektrische Anschlußeinheit zur Verbindung mindestens zweier Koaxialkabel in einer Kabelfernsehanlage Expired DE2607309C2 (de)

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