DE2606740C3 - Leuchtstoffschicht für Hochdruck-Quecksilberdampflampen - Google Patents
Leuchtstoffschicht für Hochdruck-QuecksilberdampflampenInfo
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Description
emittierenden Leuchtstoff hervorgerufen wird;
F i g. 6 zeigt schematisch Röntgenstrahlen-Beugungsdiagramme
(Fluoreszenzanalyse) von den blaugrünes Licht emittierenden Leuchtstoffen mit unterschiedlichem
Aluminiumgehalt;
Fig.7 ist eine graphische Darstellung, die die Beziehung zwischen dem Gewichtsprozentsatz eines
rotes Licht emittierenden Leuchtstoffs in der Leuchtstoffschicht und der Leuchtstofftemperatur erläutert,
und
Fig.8 zeigt die spektrale Energieverteilung einer
Quecksilberdampflampe mit der Leuchtstoffschicht
Die F i g. 1 zeigt den Aufbau einer die Leuchtstoffschicht aufweisenden Quecksilberdampflampe mit
einem Innenkolben 1, der aus einem lichtdurchlässigen Material besteht, einer unteren Hauptelektrode 2 und
einer oberen Hauptelektrode 3, die beide aus gewendelten Wolfiamdrähten hergestellt wurden, und Hilfs- oder
Zündelektroden 4 und 5.
Der Innenkolben ist zusätzlich mit einer geeigneten Quecksilhennenge und einer kleinen Menge inerten
Gases, wie Argongas, zum Zünden der eij-sntlichen
Lampe in dem Innenkolben 1 gefüllt Der Innenkolben 1 wird durch die Kolbenhalter 10 und 11 gehalten, die
wiederum durch Halteführungen 12 und 13 gehalten werden. Die Hauptelektroden 2 und 3 sind elektrisch
über Molybdänbleche 6 und 7, die in die abgeschmolzenen Enden des Innenkolbens 1 eingebettet sind, und
über die Verbindungsdrähte 14 und 15 mit den Halteführungen 12 und 13 verbunden. Die Hilfs- oder
Zündelektroden 4 und 5 sind elektrisch über Molybdänbleche 8 und 9, die in die abgeschmolzenen Enden der
Innenbleche 1 eingebettet sind, über die Verbindungsdrähte 16 und 17 und die Zündwiderstände IS und 19 mit
den Halteführungen 13 und 12 verbunden. Die Halteführungen 12 und 13 sind elektrisch mit dem
Sockel 22 durch die Verbindungsdrähte 20 und 21 verbunden. Der Innenkolben 1 wird von einem
Außenkolben 23 eingeschlossen, der aus hartem Glas besteht und mit einem inerten Gas, wie Stickstoff, gefüllt
ist und dessen Innenwand mit dem Leuchtstoff 24 beschichtet ist
Es wurde ein Vergleich insgesamt und im einzelnen angestellt zwischen der spektralen Energieverteilung
der Lampe in dem Innenkolben und den spektralen Energievefteilungeii von verschiedenen Leuchtstoffen,
die sich auf der inneren Oberfläche des Außenkolbens 23 befinden. Dabei wurde festgestellt, daß — wenn
neben dem üblichen Leuchtstoff, der rotes Licht erzeugt — die neuen Leuchtstoffe, die blaugrünes Licht
zwischen den Wellenlängen 436 und 546 nm erzeugen können und die die Lichtintensität beliebig variieren
können, an der Innenwandoberfläche des Außenkolbens aufgebracht werden, die gewünschte Farbwiedergabe
bei der gewünschten Farbtemperatur erreicht werden kann. Die blaugründes Licht emittierenden Leuchtstoffe
werden im allgemeinen durch die folgende Formel wiedergegeben:
Ba1 .,Mg2 .,Al1O3+J2: Eu1Mn,
worin χ = 0,03 bis 0,4,
y = 0,01 bis 0,6 und
12 < χ < 20 ist
12 < χ < 20 ist
maximalen Wellenlänge von 515 nm, bedingt durch die Anwesenheit von Mn2+, variiert werden, so daß der Ton
des blaugrünen Lichtes in geeigneter Weise verändert werden kenn. Die Leuchtstoffe besitzen ausgezeichnete
Temperaturcharakteristiken und Lichtausbeuten.
Es wurden die Kombinationen der üblichen rotes Licht emittierenden Leuchtstoffe mit den blaugrünes
Licht emittierenden Leuchtstoffen mit χ und y innerhalb der obigen Bereiche in den Hochdruckquecksilberdampflampen
verwendet, wobei sich eine gute Farbwiedergabe bei der Farbtemperatur zwischen 35000K
und 10 0000K erreichen läßt Diese Farbwiedergabe ist
bisher mit üblichen Quecksilberdampflampen nicht erreicht worden.
Die gewählte Leuchtstoffschicht 24 besteht aus einem
rotes Licht emittierenden Leuchtstoff der Formel
Y(PV)O4: Eu oder YVO4: Eu
und einem blaugrünes Licht emittierenden Leuchtstoff der Formel
Ba1 _xMg2 ,,Al1O3 +|,: Eu1Mn,
worin χ = 0,03 bis 0,4
"3 ν = 0,01 bis 0,6 und
"3 ν = 0,01 bis 0,6 und
"l2<z<20ist
Die spektralen Energieverteilungen von mehreren typischen Beispielen von Leuchtstoffschichten der
obigen Zusammensetzung sind in F i g. 2 gezeigt. Die Leuchtstoffschichten wurden durch die charakteristische
Linie des Quecksilberemissionsspektrums bei 365 nm erregt.
In F i g. 2 stehen Kurve 1 für die Leuchtstoffschicht aus:
Yo55^ojPoi Q*: Eu0-05 ;
Kurve 2 für die LeuchtstofTschicht aus:
Kurve 2 für die LeuchtstofTschicht aus:
Y0,95V04: Eu0-05;
Kurve 3 für die LeuchtstofFschicht aus: Ba08Mg1-9Al14O24 : Eu0-2Mn0.,;
Kurve 4 mit der Leuchlstoffschicht aus: Ba0-8Mg1-95Al16O27: Eu0-2Mn0-05,
Kurve 5 für die Leuchtstoffschicht aus:
Ba0-8Mg1-98Al14O24: Eu0-2Mn0-02;
Kurve 6 für die Leuchtstoffschicht aus:
Ba0-9Mg1-8AI14O24: Eu0-1Mn0-2;
Kurve 7 für die L-uchtstoffschicht aus:
Ba0-9Mg1-4AI14O24: Eu0-1Mn0-6 und
Kurve 8 für die LeuchtstofTschicht aus:
60
Durch Änderung von χ und y kann das Verhältnis zwischen der Farbtemperatur mit der maximalen
Wellenlänge von 450 nr i, bedingt durch die Anwesenheit von Eu2+, zu der Farbtemperatur mit der
Ba0-95Mg14AI14O24: Eu0-05Mn0-6.
Die Temperaturcharakteristiken dieser Leuchtstoffschichten sind in F i g. 3 dargestellt, wobei in der Kurve 1
für die Leuchtstoffschicht aus:
• 0.95 P0.5 "o .5 O4 : E U0 05 ,
Kurve 2 für die Leuchtstoffschicht aus:
Yo.95V04:Eu0,0, und
Kurve 3 fiir die Leuchtstoffschicht aus:
Kurve 3 fiir die Leuchtstoffschicht aus:
Ba08Mg1 .,AI14O21: Ku0JMn0.,
stehen.
Die Emission des Lichtes mit der Wellenlänge 450 rim
ist bedingt durch die Anwesenheit von Eu2 + .
Die Kurve 3 steht für die Beschichtung der gleichen Zusammensetzung. Die Emission von Licht der
Wellenlänge 515 nm ist bedingt durch die Anwesenheit
von Mn2 + , und
die Kurve 7 steht Tür die Beschichtung mit
Ba09Mg, 4AII6O27: Eu0-1Mnn-6
Ba09Mg, 4AII6O27: Eu0-1Mnn-6
und emittiert das Licht bei der Wellenlänge 515 nm.
Die Oberflächentemperatur des Außenkolbens während des Betriebes schwankt zwischen 200 und 3000C.
Aus Fig. 3 läßt sich bereits ersehen, daß die Temperaturcharakteristiken des Lichtes mit den Wellenlängen
450 und 515 nm, bedingt durch die Anwesenheit von Eu2+ und Mn2+ verschieden sind. Selbst wenn
die Intensität bei normaler Temperatur gleich ist, überwiegt bei hohen Temperaturen grünes Licht.
Wenn y—0 im blaugrünen Licht emittierenden
Leuchtstoff der Formel
Ba1^Mg2-JAL1O3+£*: EuxMn7
nur Licht der Wellenlänge 450 nm emittiert, aber x=0,l
und y—0,6 ist, so überwiegt die Emission von grünem
-lu mn.
oben angegebenen beiden Leuchtstoffe mit rotes Licht erzeugenden Phosphorvanadat-Leuchtstoff gemischt
werden, so wird eine Farbwiedergabe erreicht, die ähnlich der erfindungsgemäß erreichten ist.
Umfangreiche Studien und Versuche haben aber gezeigt, daß die Lichtausbeute um 20 bis 30% erhöht
werden kann, wenn nur der blaugrünes Licht emittierende Leuchtstoff verwendet wird anstelle der individuell
gemischten. In F i g. 4 steht Kurve 1 für die Leuchtstoffschicht, für die der Leuchtstoff der Zusammensetzung
und der Leuchtstoff der Zusammensetzung
im Verhältnis 1:2 gemischt werden, und Kurve 2 steht für den Leuchtstoff der Zusammensetzung
erzeugt werden kann. Vom Standpunkt der Qualitätskontrolle ist es vorteilhafter, zwei Leuchtstoffe zu
mischen und aufzubringen, als drei Leuchtstoffe, da die Vielfalt der gebildeten verschiedenen Leuchtstoffe
ί dadurch verringert werden kann.
Mit dem Leuchtstoff der Formel
Mit dem Leuchtstoff der Formel
Ba,. ,Mg2 _ ,Al1O3 + J. x: Eu1Mn,
ίο wurden umfangreiche Versuche unter Änderung der
Menge ζ durchgeführt und festgestellt, daß die Lichtintensität um so stärker ist, je höher der Wert von ζ
ist, und daß — wenn z=14 ist — die Intensität das Maximum erreicht, wie in Fig. 5 gezeigt ist. In Fig.6
ι) zeigt die Röntgenbeugungsanalyse, daß — wenn z= 12
ist — der Leuchtstoff eine einzige Phase aufweist und daß — wenn ζ größer als 12 ist, der Leuchtstoff eine
«-AbOrPhase enthält, während — wenn ζ kleiner als 12
ist, eine BaAhOt-Phase vorliegt. Daher liegt vom Standpunkt der Intensität und vom Standpunkt der
Röntgenbeugungsanalyse der optimale Bereich von ζ zwischen 12 und 20 und bevorzugter zwischen 12 und 16.
Aufgrund der obigen Ausführungen ist anzunehmen, daß die gewünschte Farbwiedergabe mit den gewünsch-2)
ten Farbtemperaturen erreicht werden kann, wenn die spektralen Energieverteilungen der obigen Leuchtstoffe
und die spektrale Energieverteilung für den Innenkolben in geeigneter Weise ausbalanciert werden.
Es wurden daher Quecksilberdampflampen hergejii
stellt, in denen das Verhältnis zwischen rotes Licht emittierendem Leuchtstoff und blaugrünes Licht emittierendem
Leuchtstoff variiert wurden, um die erhaltene Farbtemperatur und Farbwiedergabe zu untersuchen.
Das Ergebnis war so, daß eine befriedigende Farbig wiedergabe innerhalb des Farbtemperaturbereiches,
der in F i g. 7 gezeigt wird, erhalten werden kann, wenn der Gewichtsprozentsatz R des rotes Licht emittierenden
Leuchtstoffs innerhalb folgenden Bereiches liegt:
20 < R < 95,
und der blaugrünes Licht emittierenden Leuchtstoff der
und der blaugrünes Licht emittierenden Leuchtstoff der
t.\ 1— m 1 Λ :.i.*.
Ba,_ .,Mg2-JALA + Iz^uxMn,
worin χ — 0,03 bis 0,4,
y = 0,01 bis 0,6 und
12 < z< 20 ist
12 < z< 20 ist
und die Leuchtstoffschicht auf die Innenoberfläche des Außenkolbens in einer Menge von 0,3 bis 6 mp/cm2
aufgebracht wird. Daher ermöglicht die vorliegende Erfindung eine Leuchtstoffschicht für Hochdruckquecksilberdampflampen
mit ausgezeichneten Charakteristiken, die bisher durch übliche Leuchtstoffschichten nicht
erreicht wurden. In Fig.7 steht die Kurve 1 für die
Leuchtstoffschicht die aus rotes Licht emittierendem Leuchtstoff und blaugrünes Licht emittierendem
Leuchtstoff der Zusammensetzung
Die beiden Kurven 1 und 2 geben die spektralen Energieverteilungen bei 3000C wieder. Aus Fi g. 4 läßt
sich ersehen, daß — wenn der Gehalt an rotes Licht emittierendem Leuchtstoff in der Beschichtung konstant
ist — blaugrünes Licht mehr überwiegt während — wenn der Gehalt an blaugrünes Licht emittierendem
Leuchtstoff konstant ist — rotes Licht überwiegender
besteht und die Kurve 2 steht für die Beschichtung, die aus rotes Licht emittierendem Leuchtstoff und blaugrünes
Licht emittierendem Leuchtstoff der Zusammensetzung
besteht
Die Farbtemperatur der Quecksilberdampflampe mit
der l.euchtstoffschicht kann beliebig zwischen 35000K
und 10 0000K variiert werden. Für Innenbeleuchtungen
liegt die Far'jtemperatur vorzugsweise zwischen 3500" K und 6500° K und R ist größer als 20 Gew. °/o. Für
Bürobeleuchtungen ist R vorzugsweise größer als 40%, so daß die Farbtemperatur niedriger liegen kann. Die
LeiKltstoffschicht wird im allgemeinen in einer Menge
von 0,0 bis 1,5 mg/cm2 auf die innere Oberfläche des Außenkolbens aufgebracht. In einigen Fällen kann die
Menge zwischen 3 und 4 mg/cm2 liefen, wenn die Lichtemission aus der Leuchlstoffschicht mehr überwiegen
sol! als die charakteristischen Linien des Quecksilberemissionsspektrums. Eine Menge, die höher als
b mg/cm2 liegt, muß aber vermieden werden, da die
Leuehtstoffschicht nur schwer aufzubringen ist und die Kosten hoch sind.
B ρ i <i η i ρ 1 I
Ein rotes Licht emittierender Leuchtstoff der folgenden Zusammensetzung
und ein blaugrünes Licht emittierender Leuchtstoff der folgenden Zusammensetzung
BaiisMg1.qjAlt.1O24: Euo.2Mno.o7
werden in einem Gewichtsverhältnis von 75:25 vermischt. 200 g dieses Leuchtstoffgemisches werden
mit ?50 ml einer l°/oigen Nitrocellulosebutylacetatlösung vermischt. Das Gemisch wird auf die innere
Oberfläche des Außenkolbens einer 100-W-Quecksilberdampflampe
aufgebracht, getrocknet und 15 Minuten auf 4500C erhitzt. Die Stärke der Leuehtstoffschicht
beträgt 1,5 mg/cm2. Der Lichtstrom der so erhaltenen Quecksilberdampflampe beträgt 4700 Lumen; die
Farbtemperatur beträgt 45000K und der mittlere Farbwiedergabeindex beträgt 55. Die spektrale Energieverteilung
dieser Lampe ist in F i g. 8 gezeigt.
Die Leuehtstoffschicht wird auf den Außenkolben
einer 400-W-Quccksilberdampflampe im wesentlichen
j analog Beispiel 1 aufgebracht. Der Lichtstrom beträgt
25 000 Lumen; die Farbtemperatur beträgt 42000K und
der mittlere Farbwiedergabeindex beträgt 60.
in Ein rotes Licht emittierender Leuchtstoff der folgenden Zusammensetzung
Y0OiVO4: Euo.05
und ein blaugrünes Licht emittieretider Leuchtstoff der "> folgenden Zusammensetzung
i7: Euo.2Mno.o5
werden im Verhältnis fi.S : TS vermischt iinrl in einer
Menge von 1 mg/cm2 auf den Außenkolben einer 400-W-Quecksilberdampflampe im wesentlichen analog
Beispiel 1 aufgebracht. Der Lichtstrom beträgt 24 000 Lumen; die Farblemperatur beträgt 45000K und der
mittlere Farbwiedergabeindex beträgt 52.
,. Be i s pi el 4
Ein rotes Licht emittierender Leuchtstoff der folgenden Zusammensetzung
Y0.95P0.5V03O4: Euo.05
)o und ein blaugrünes Licht emittierender Leuchtstoff der
folgenden Zusammensetzung
Bao.9Mgi,sAli202i lEuo.tMno^
werden in einem Gewichtsverhältnis von 40:60
j-, vermischt und auf den Außenkolben einer 400-W-Quecksilberdampflampe
aufgebracht analog Beispiel 1 in einer Menge von t mg/cm2. Der Lichtstrom beträgt
25 000 Lumen; die Farbtemperatur beträgt 5500° K und der mittlere Farbwiedergabeindex beträgt 47.
Hier/u <S Blatt Zeichnungen
Claims (2)
1. Leuchtstoffschicht auf der Innenfläche des
Außenkolbens einer Hochdruck-Quecksilberdampflampe, wobei die Schicht aus zwei Leuchtstoffarten
besteht, von denen eine rotes Licht emittiert und aus Europium-aktiviertem Yttrium-Vanadat
oder Europium-aktiviertem Yttrium-Vanadat-Phosphat besteht, dadurch gekennzeichnet,
daß die andere Leuchtstoffart blaugrünes Licht emittiert und aus zweiwertigem Europium-
und Mangan-aktiviertem Barium-Magnesium-Aluminat der folgenden Formel
Ba1 -,Mg2-JALO3 +|.: EuxMn,
besteht, worin
0,03 < χ < 0,4,
0,01 i y< 0,6 und
12 < ζ < 20 äst,
0,01 i y< 0,6 und
12 < ζ < 20 äst,
und der Gewichtsprozentsatz R der rotes Licht emittierenden Leuchtstoffart in dem folgenden
Bereich liegt:
20 S R < 95.
20 S R < 95.
2. Leuchtstoffschicht nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sie ein Europium- und Manganaktiviertes
Barium-Magnesiumaluminat der angegebenen Formel enthält, in der
12< z< 16
ist.
Die Erfindung betrifft eine Leuchtstoffschicht der in dem Oberbegriff des Hauptanspruchs definierten Art.
Die üblichen Quecksilberdampflampen für Außenbeleuchtungen bestehen aus einem innenkolben und einem
lichtdurchlässigen Außenkolben. Die Emission von gelbgrünem Licht dominiert hier, so daß die Beleuchtung
unnatürlich ist. Die Gründe hierfür bestehen darin, daß die spektrale Energieverteilung der Quecksilberemission
sich nicht über eine Wellenlänge von 579 nm hinaus erstreckt und daß eine Diskontinuität des
Quecksilberemissionsspektrums zwischen 436 und 546 nm, das heißt im blaugrünen Bereich, besteht. Der
Beeinträchtigung, die durch den ersteren Grund bedingt ist, ist durch die Verwendung einer Leuchtstoffbeschichtung,
die sich auf der inneren Oberfläche des Außenkolbens der Quecksilberdampflampe befindet
und die die Quecksilberemission in rote Lichtemission umzuwandeln vermag, abgeholfen worden. Die rotes
Licht emittierenden Leuchtstoffe, die für diesen Zweck verwendet werden, sind beispielsweise
YVO4JEu1YVo5Po5O4 = Eu.
Es besteht aber nach wie vor die Diskontinuität zwischen 436 und 546 nm, das heißt, daß das von der
Quecksilberdampflampe erzeugte Licht kein blaugrünes Licht enthält, so daß das rote Licht überwiegt, was
bedeutet, daß eine zufriedenstellende Ausleuchtung von Innenräumen mit der gewünschten Farbwiedergabe
nicht erreicht werden kann.
Aus der DE-OS 22 02 521 ist bereits eine farbkorrigierte Hochdruck-Quecksilberdampflampe bekannt, deren
Außenkolben mit einem Leuchtstoff beschichtet ist, der im wesentlichen zwei Komponenten aufweist,
nämlich mit Europium aktiviertes Yttriumvanadat oder Yttriumvanadatphosphat und zur Farbkorrektur ein
blaues Licht emittierender Leuchtstoff, dessen stärkste Lichtemission im Bereich von 440 bis 470 nm erfolgt.
Obwohl die Anwendung dieses Leuchtstoffes eine Verbesserung der Farbwiedergabe beleuchteter Gegenstände
ermöglicht, ist das Emissionsverhalten dieser Quecksilberdampflampe bezüglich der Farbwieeergabe
ι ο und der Farbtemperatur noch stark verbesserungsfähig. Die DE-OS 2431 128 beschreibt ebenfalls eine
Hochdruck-Quecksilberdampflampe, deren Leuchtstoffschicht ein Leuchtstoffgemisch enthält, das aus mit
Europium aktiviertem Yttriumphosphat-Vanadat oder
is Yttriumvanadat und mit Mangan-aktiviertem Magnesiumfluorgermanat
oder Magnesiumarsenat besteht Auch dieses Leuchtstoffgemisch vermag in seinen
Eigenschaften nicht ganz zu befriedigen.
Aus J. Electrochem. Soc. Band 121, Nr. 12 (1974),
S. 1627 bis 1631, ist es bekannt, blau-grün-emittierende
Leuchtstoffe in Leuchtstofflampen zu verwenden, bei weichen Leuchtstoffen es sich um mit zweiwertigem
Europium und Mangan-aktiviertem Barium-Magnesium-Aluminate
handelt Die in diesem Stand der Technik angesprochenen Niederdruck-Quecksilberdampflampen
unterscheiden sich erheblich von den Hochdruck-Quecksilberdampflar-.pen
im Hinblick auf das emittierte Licht im sichtbaren Spektrum und vermögen dem Fachmann daher auch keinen Hinweis dahingehend zu
vermitteln, welche Leuchtstoffe er einsetzen muß, um eine hervorragende Farbwiedergabe und Farbtemperatur
bei Hochdruck-Quecksilberdampflampen zu erreichen.
Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht somit darin, eine Leuchtstoffschicht auf der Innenfläche
des Außenkolbens einer Hochdruck-Quecksilberdampflampe anzugeben, die einen rotes Licht emittierenden
Leuchtstoff und einen blaugrünes Licht emittierenden Leuchtstoff enthält, und zwar in solcben Verhältnissen,
daß eine gute Farbwiedergabe und eine hohe Farbtemperatur erreicht wird, so daß die Quecksilberdampflampe
auch als Lichtquelle für Innenraumbeleuchtungen verwendet werden kann.
Diese Aufgabe wird nun durch die Leuchtstoffschicht gemäß Hauptanspruch gelöst
Diese Aufgabe wird nun durch die Leuchtstoffschicht gemäß Hauptanspruch gelöst
Der Unteranspruch betrifft eine bevorzugte Ausführungsform
dieser Leuchtstoffschicht.
Ausführungsbeispiele der Erfindung werden im folgenden an Hand o'er Zeichnungen näher beschrieben.
Es zeigt
F i g. 1 ist eine Vorderansicht der die Leuchtstoffschicht
enthaltenden Quecksilberdampflampe;
F i g. 2 zeigt die spektralen Energieverteilungen von einigen Leuchtstoffen, die durch die charakteristische
5'. Linie des Quecksilberemissionsspektrums bei 365 nm erregt werden;
F i g. 3 zeigt die Temperaturcharakteristiken der die charakteristische Linie des Quecksilberemissionsspektrums
bei 365 nm erregten Leuchtstoffe;
ho Fig.4 ist eine graphische Darstellung, die zur
Erklärung der Lichtausbeute dient, und ein Gemisch aus zwei blaugrünes Licht emittierenden Leuchtstoffen mit
einem einzigen blaugrünes Licht emittierten Leuchtstoff, vergleicht. Die Lichtintensität wurde bei 3000C
h'i gemessen;
F i g. 5 ist eine graphische Darstellung, die zur Erklärung des Effektes auf die Lichtintensität dient, die
durch die Aluminiummenge in dem blaugrünes Licht
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| JP2121675A JPS5731623B2 (de) | 1975-02-19 | 1975-02-19 |
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| DE2606740A1 DE2606740A1 (de) | 1977-01-20 |
| DE2606740B2 DE2606740B2 (de) | 1980-04-10 |
| DE2606740C3 true DE2606740C3 (de) | 1980-12-11 |
Family
ID=12048802
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE2606740A Expired DE2606740C3 (de) | 1975-02-19 | 1976-02-19 | Leuchtstoffschicht für Hochdruck-Quecksilberdampflampen |
Country Status (6)
| Country | Link |
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| JP (1) | JPS5731623B2 (de) |
| CA (1) | CA1049085A (de) |
| DE (1) | DE2606740C3 (de) |
| FR (1) | FR2301920A1 (de) |
| GB (1) | GB1533162A (de) |
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1976
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