DE2604635A1 - Schaltungsanordnung fuer einen vocoder - Google Patents

Schaltungsanordnung fuer einen vocoder

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DE2604635A1
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DE
Germany
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circuit
vocoder
output
resonant
damping
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Pending
Application number
DE19762604635
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English (en)
Inventor
Uwe Dipl Phys Dr Dibbern
Bruno Dreher
Karl-Heinz Herzner
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Philips Intellectual Property and Standards GmbH
Original Assignee
Philips Patentverwaltung GmbH
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Publication of DE2604635A1 publication Critical patent/DE2604635A1/de
Pending legal-status Critical Current

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    • GPHYSICS
    • G10MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
    • G10LSPEECH ANALYSIS TECHNIQUES OR SPEECH SYNTHESIS; SPEECH RECOGNITION; SPEECH OR VOICE PROCESSING TECHNIQUES; SPEECH OR AUDIO CODING OR DECODING
    • G10L25/00Speech or voice analysis techniques not restricted to a single one of groups G10L15/00 - G10L21/00

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computational Linguistics (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Audiology, Speech & Language Pathology (AREA)
  • Human Computer Interaction (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Acoustics & Sound (AREA)
  • Multimedia (AREA)
  • Transmitters (AREA)

Description

  • "Schaltungsanordnung für einen Vocoder"
  • Die Erfindung betrifft eine Schaltungsanordnung nach dem Oberbegriff des Hauptanspruchs.
  • Der in der Hauptanmeldung angegebene Vocoder kann also die Sprachsignale für eine Vielzahl von Kanälen im Zeitmultiplex erzeugen. Die maximale Anzahl der Kanäle ist theoretisch gleich dem Vielfachen, um das die Ausgabe der Sprachsignale langsamer als die Erzeugung der Sprachsignale durch den Vocoder erfolgt, nämlich wenn die einzelnen Segmente von Sprachsignalen, die der Vocoder nacheinander erzeugt, unmittelbar aneinander anschließen. Dies ist in der Praxis Jedoch nicht möglich, da ein Vocoder Schwingkreise verwendet, die durch ein Anregungssignal in einer für das zu erzeugende Sprachsignal charakteristischen Weise angeregt werden und am Ende jedes Sprachsegments so lange ausschwingen müssen, bis die in den Schwingkreisen gespeicherte Energie umgewandelt ist und die Schwingkreise wieder ihren Ruhezustand angenommen haben, damit nicht jeweils das vorhergehende Sprachsegment das folgende hörbar beeinflußt.
  • Aufgrund der erforderlichen Güten für zumindest einige der Schwingkreise dauert dieses Aus schwingen aber länger als die Länge der einzelnen Sprachsegmente, die sich aus wirtschaftlichen Gründen nach der Größe der den einzelnen Ausgabekanälen zugeordneten Speicher richtet. Dadurch wird also die Anzahl der Kanäle, für die der Vocoder quasi gleichzeitig die Sprachsignale erzeugen kann, erheblich reduziert.
  • Aufgabe der Erfindung ist es, den Vocoder in der Schaltungsanordnung nach der Hauptanmeldung so auszugestalten, daß für ein gegebenes Vielfaches, d.h. für einen gegebenen Zeitdehnungsfaktor, die Sprachsignale für eine möglichst große Anzahl von Kanälen erzeugt werden können. Diese Aufgabe löst die Erfindung durch die im Hauptanspruch angegebenen Maßnahmen. Durch die erfindungsgemäßen Maßnahmen wird die Energie in dem Schwingkreis so schnell abgebaut, daß die Pausen zwischen zwei Sprachsignalstücken nur einen Bruchteil der Dauer des Sprachsignalstückes betragen müssen, und damit kann die theoretisch maximale Anzahl von Kanälen weitgehend angenähert werden.
  • Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung mit verschiedenen Möglichkeiten zur Dämpfungserhöhung sind in den Unteransprechen gekennzeichnet.
  • Ausfilhrungsbeispiele der Erfindung werden nachstehend an Hand der Zeichnung näher erläutert. Es zeigen Fig. 1 ein Blockschaltbild des gesamten Vocoders, Fig. 2 einen steuerbaren Reihenschwingkreis zur Verwendung in dem Vocoder nach Fig. 1, Fig. 3 den Signalverlauf an einem Schwingungskreis mit und ohne gesteuerte Dämpfung, Fig. 4 bis Fig. 7 einige Realisierungen zur Erhöhung der Dämpfung, Fig. 8 eine Ansteuerschaltung für die Dämpfungsglieder.
  • Bei dem Blockschaltbild in Fig. 1 besteht der Vocoder aus dem Generator 1 zur Lieferung des Anregungssignals a sowie einer Reihenschaltung aus fünf gesteuerten Filtern 2 bis 6 zur Erzeugung der Formanten. Das Anregungssignal kann aus einer Folge von Impulsen bestehen, die dem vom menschlichen Kehlkopf erzeugten Impuls nachgebildet sind, oder im einfachsten Falle aus einem Rechtecksignal. Der Rechner 6 steuert die Frequenz des vom Generator 1 erzeugten Anregungssignals a und damit die Sprachgrundfrequenz sowie über die Steuerleitungen sl bis s5 die Frequenz und die Amplitude der in den Filtern erzeugten Formanten. Am Ausgang A erscheinen dann die einzelnen zeitkomprimierten Sprachsignalsegmente, die anschließend durch einen nicht dargestellten Multiplexer auf die ebenfalls nicht dargestellten Speicher der einzelnen Kanäle verteilt und zeitlich gedehnt werden. Die Funktion des Dämpfungskreises 7 wird später erläutert.
  • Die einzelnen Filter bestehen, wie in Fig. 2 dargestellt ist, aus Serienresonanzkreisen mit der Spule 11 und der steuerbaren Kapazität 13, die durch den Kondensator 12 mit relativ großer Kapazität zur Gleichspannungstrennung verbunden sind.
  • Die steuerbare Kapazität 13 ist in diesem Falle eine Kapazitätsdiode, deren Kapazität über den Widerstand 14 von der veränderbaren Gleichspannung am Steuereingang s1 gesteuert wird. Der Serienkreis ist als Tiefpaß ausgebildet, und die Resonanzfrequenz f1 des Filters 2 ist auf den höchsten Formanten abgestimmt, und die Resonanzfrequenzen f2 bis f4 der Filter 3 bis 5 sind in der Reihenfolge auf die nächst niedrigeren Formanten abgestimmt, bis schließlich die Resonanzfrequenz f5 des Filters 6 auf den ersten Formanten abgestimmt ist. Dadurch erscheinen die hohen Frequenzanteile am Ausgang A relativ stark gedämpft, wie es jedoch auch tatsächlich bei der menschlichen Stimme der Fall ist. Die Wirkung der Filter bleibt dabei jedoch erhalten, denn beispielsweise das erste Filter 2 hebt aus dem Spektrum des Anregungssignals a den Frequenzbereich relativ an, auf den der Schwingkreis abgestimmt ist. Die relative Anhebung hängt ab von der durch die menschliche Stimme vorgegebenen Güte des Schwingkreises, die beispielsweise durch einen (nicht dargestellten) Parallelwiderstand zur Spule 11 eingestellt werden kann. Diese Güte ist insbesondere für den zweiten und dritten Formanten relativ groß (bis zu 30), so daß ein einmal angeregtes Filter nach dem Abschalten der Anregungsfunktion noch einige Zeit schwingt und damit ein Ausgangssignal abgibt, bis die in den Schwingkreiselementen gespeicherte Energie abgeklungen ist.
  • Der Ausschwingvorgang eines einmalig angeregten Filterkreises ist in Fig. 3 dargestellt. Der linke Ausschwingvorgang ergibt sich, wenn ein Serienresonanzkreis mit relativ hoher Güte unbelastet nach einer einmaligen Anregung ausschwingt. Wie zu erkennen ist, enthält der Serienschwingkreis nach einer Anzahl von Schwingungen immer noch eine so große Energie, daß ein im Verhältnis zum maximalen Ausgangssignal merkbares Signal erzeugt wird, so daß nach dem Ende eines Sprachsegments eine erhebliche Zeit abgewartet werden müßte, bis die Energie des Schwingkreises mit der höchsten Güte so weit abgeklungen ist, daß das nächste Sprachsegment nicht mehr hörbar beeinflußt wird. Diese Zeit läßt sich erheblich verkürzen, wenn am Ende eines Sprachsegments alle Schwingkreise stark gedämpft werden, wie dies im rechten Teil der Fig. 3 dargestellt ist. Die untere Kurve zeigt den Dämpfungsimpuls, der sehr weiche Übergänge und damit wenig hohe Frequenzanteile enthält, damit er nicht den Schwingkreis selbst anregt. Der darüber dargestellte Ausschwingvorgang zeigt, daß die Energie des Schwingkreises bereits nach weniger als zwei Schwingungen vollständig abgebaut ist.
  • Dann kann bereits das nächste Sprachsegment beginnen.
  • Die Erhöhung der Dämpfung eines Schwingkreises kann auf verschiedene Weise erfolgen. In Fig. 4 besteht der Schwingkreis entsprechend der Fig. 2 aus der Spule 11 und dem Kondensator 13, während der Trennkondensator 12 und der Widerstand 14 der Übersichtlichkeit halber weggelassen sind. Das Anregungssignal wird, gegebenenfalls von einem vorhergehenden Filter, dem Eingang a zugeführt und das Ausgangssignal am Anschluß al abgenommen. Dies alles gilt entsprechend auch für die Figuren 5 bis 7. In Fig. 4 enthält der die Spule 11 tragende Spulenkern noch eine weitere Wicklung 15, durch die zum Dämpfen ein Stromimpuls über den Eingang d geschickt wird, der den Spulenkern in die Sättigung steuert. Dadurch wird die Energie des Schwingkreises schnell vernichtet, wodurch außerdem die Frequenzänderung, die in diesem Falle durch die Sättigung des Spulenkerns erfolgt, nicht störend ist.
  • In Fig. 5 liegt in Reihe mit der Spule 11 ein Transistor 16 als Schalter, der zum Dämpfen durch ein entsprechendes Signal an dem Basisanschluß d gesperrt wird. Auch hierdurch verschwindet die Energie des Schwingkreises sehr schnell. Statt des bipolaren Transistors 16 kann auch ein anderes, als Schalter wirkendes Element verwendet werden.
  • In Fig. 6 liegt parallel zu der Spule ein Feldeffekttransistor 17 als Schalter. Zum Dämpfen wird dieser Transistor über den Eingang d leitend geschaltet, so daß die Spule 11 kurzgeschlossen und dadurch die Schwingkreisenergie schnell vernichtet wird.
  • In Fig. 7 ist schließlich der Ausgang a1 des Filters über eine Diode 18 mit dem Dämpfungsanschluß d verbunden. Wenn an diesen Anschluß d ein negativer Spannungsimpuls niederohmig angelegt wird, wird der Ausgang des Serienresonanzkreises aus der Spule 11 und dem Kondensator 13 stark belastet und damit gedämpft, so daß die im Schwingkreis enthaltene Energie über die Diode 18 schnell abgeleitet wird. Mit dieser Schaltung ist die in Fig. 3 dargestellte gedämpfte Schwingung erzeugt worden.
  • In Fig. 8 ist der in Fig. 1 dargestellte Dämpfungskreis 7 etwas ausführlicher dargestellt. Am Ende jedes Sprachsegments gibt der Rechner 6 einen negativen Impuls an den Eingang des Dämpfungskreises ab. Dieser Eingang führt auf einen Tiefpaß, der aus den Widerständen 21 und 22 sowie den Kondensatoren 23 und 24 aufgebaut ist und der die hohen Frequenzanteile in dem rechteckförmigen Steuerimpuls praktisch entfernt, so daß an der Basis des Transistors 25 der in Fig. 3 dargestellte Dämpfungsimpuls mit weichen Übergängen erscheint. Der Transistor 25 verstärkt diesen Dämpfungsimpuls. Wenn dieser Dämpfungsimpuls die Schwellspannung der Diode 18 überschreitet, wird diese leitend und schaltet den Widerstand 26 parallel zum Kondensator des Schwingkreises. Die dadurch stark angestiegene Dämpfung reduziert die Schwingungsamplituden so schnell, daß das nächste Sprachsegment nach einer nur sehr kurzen Pause beginnen kann.
  • Bei Schwingkreisen mit hoher Resonanzfrequenz und hoher Dämpfung (höhere Formanten) kann die Zusatzdämpfung unter Umständen entfallen.
  • Wenn auch die vorstehende Beschreibung stets von einem Formant-Vocoder ausging, sind die erfindungsgemäßen Maßnahmen keineswegs darauf beschränkt, Auch andere Vocodertypen enthalten Schwingkreise hoher Güte, z.B. die Bandpässe von Kanal-Vocodern, die eine große Ausklingzeit erfordern.
  • Die erfindungsgemäßen Maßnahmen können daher ebenfalls bei der Benutzung anderer Vocodertypen mit Schwingkreisen angewendet werden, wobei die gleichen Vorteile, wie vorstehend beschrieben, erhalten werden.
  • PATENTANSPRUCHE:

Claims (7)

  1. PATENTANSPRUCHE: Schaltungsanordnung zur gleichzeitigen Ausgabe von verschiedenen, mittels Vocodern erzeugten Sprachsignalen auf mehreren parallelen Ausgangskanälen, wobei ein Vocoder die vollständigen Sprachsignale in einem Frequenzbereich erzeugt, der um ein Vielfaches über dem Frequenzbereich der auszugebenden Sprachsignale liegt, und in einen dem gewünschten Ausgabekanal zugeordneten Speicher schreibt, und das Auslesen des Speichers zur Ausgabe der Sprachsignale auf diesem Ausgabekanal um ein gleiches Vielfaches langsamer erfolgt, und wobei für alle Kanäle nur ein Vocoder vorgesehen ist, der die Sprachsignale für die Kanäle nacheinander erzeugt, nach Patent (Patentanmeldung P 21 64 959. ), dadurch gekennzeichnet, daß am Ende jeweils eines Sprachsignalstückes für einen Kanal ein Dämpfungskreis (7) die Dämpfung der für die Erzeugung der Sprachsignale verwendeten Schwingkreise (11, 13) in dem Vocoder (1, 2...6) kurzzeitig stark erhöht.
  2. 2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß bei Verwendung eines Reihenresonanzkreises (11, 13) der Dämpfungskreis (7) einen gegenüber dem Wellenwiderstand des Schwingkreises hochohmigen Widerstand (16) mit dem Schwingkreis in Reihe schaltet.
  3. 3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der hochohmige Widerstand die Kollektor-Emitter-Strecke eines gesperrten Transistors (16) ist.
  4. 4. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der-Dämpfung#kreiß (7) parallel zu einem der Schwingkreiselemente (11, 13) jedes Schwingkreises einen gegenüber dem Wellenwiderstand der Schwingkreise niederohmigen Widerstand (17, 18) schaltet.
  5. 5. Schaltungsanordnung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der niederohmige Widerstand ein parallel zur Spule liegender leitender Transistor (17) ist.
  6. 6. Schaltungsanordnung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der niederohmige Widerstand eine Diode (18) ist, die mit dem Mittelpunkt des Reihenschwingkreises (11, 13) verbunden ist, daß die anderen Anschlüsse der Dioden (18, 18') aller Schwingkreise gemeinsam mit dem niederohmigen Ausgang des als Impulsverstärker (21 bis 26) ausgebildeten Dämpfungskreises (7) verbunden sind, und daß das Ausgangssignal (d) des Dämpfungskreises zum Dämpfen der Schwingkreise die Dioden leitend schaltet.
  7. 7. Schaltungsanordnung nach Anspruch 6,-dadurch gekennzeichnet, daß das Ausgangssignal (d) des Dämpfungskreises (7) einen derartigen Verlauf hat, daß der höchste darin enthaltene Frequenzanteil um mindestens eine Größenordnung unter der tiefsten Frequenz der Schwingkreise (11, 13) liegt.
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