DE260433C - - Google Patents

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DE260433C
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66FHOISTING, LIFTING, HAULING OR PUSHING, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, e.g. DEVICES WHICH APPLY A LIFTING OR PUSHING FORCE DIRECTLY TO THE SURFACE OF A LOAD
    • B66F5/00Mobile jacks of the garage type mounted on wheels or rollers
    • B66F5/02Mobile jacks of the garage type mounted on wheels or rollers with mechanical lifting gear

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Geology (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Automatic Cycles, And Cycles In General (AREA)
  • Vehicle Body Suspensions (AREA)
  • Handcart (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 35 d. GRUPPE
Fahrbare Hebelade.
Zusatz zum Patent 241724.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 21. Juli 1911 ab. Längste Dauer: 14. Juli 1925.
Die Erfindung betrifft eine weitere Ausführungsform der fahrbaren Hebelade für Fahrzeuge mit zwei an den Achsenden angreifenden Achsstützen gemäß Patent 241724. Bei dieser Hebelade sind die beiden Achsstützen durch eine Querstrebe verbunden und mit zwei Laufrollen versehen, damit nach erfolgtem Anheben des Wagens dieser mittels der Hebelade hin und her geschoben werden kann. Es hat
ίο sich hierbei herausgestellt, daß die Achsstützen aus der den Wagen anhebenden Stellung heraustreten und mit dem Wagen umkippen können, so daß dieser abgleitet; besonders tritt dieses ein, wenn die Hebelade mit dem abgestützten Fahrzeug über rauhen oder unebenen Boden bewegt wird.
Diesem Übelstande soll durch die Erfindung abgeholfen werden, die darin besteht, daß an der Querstrebe in Verlängerung des Ansatzhebeis ein mit Laufrollen versehener Arm gelenkig und sperrbar befestigt ist, der in der Schrägstellung der Achsstützen infolge seines ungesperrten Gelenkes nachgibt, in der senkrechten Stellung der Achsstützen bei gesperrtem Gelenk dagegen das Kippen der Achsstüzen und somit ein Abgleiten des angehobenen Wagens verhindert.
Die Erfindung ist in zwei Ausführungsformen in der Zeichnung dargestellt, und zwar zeigen:
Fig. ι eine Vorderansicht einer Ausführungsform der Erfindung in Anwendung auf die Vorderachse eines Motorwagens, wobei einzelne Teile im Schnitt dargestellt sind, Fig. 2 eine Seitenansicht hierzu vor dem Hochkippen, Fig. 3 eine Seitenansicht zu Fig. 1 in der Stützstellung, Fig. 4 eine Draufsicht zu Fig. 1, Fig. 5 und 6 Schnitte durch eine andere Ausführungsform, welche insbesondere für die Hinterachse eines Motorwagens geeignet ist und eine Sperrvorrichtung anderer Art besitzt, Fig. 7 und 8 Schnitte zur Veranschaulichung der Sperrvorrichtung, Fig. 9 eine schaubildliche Ansicht der Sperrklinke, Fig. 10 einen Schnitt senkrecht nach 10-10 der Fig. 7.
Bei der in Fig. 1 bis 4 veranschaulichten Ausführungsform bezeichnet 15 die Vorderachse eines Motorwagens, 16 die Vorderräder, 17, 17 sind Ständer, welche mit Gewindepfannen zur Aufnahme der Gewindespindeln 18 der Achsstützen 19 versehen sind. Die Ständer 17 sind an ihren unteren Enden mit Rollen, vorzugsweise mit Lenkrollen 20 versehen. Die Ständer 17 sind starr mit einem Querstück verbunden, welches aus zwei Teilen 21, 21 besteht, die durch ein Verbindungsstück 27 zusammengehalten werden. Die Ständer besitzen Pfannen 22, welche über den Enden des Querstückes liegen und mit diesem durch die Stifte 23 verbunden sind. Ein senkrecht zur Ebene der Ständer 17 verlaufender Arm 24 sitzt an dem Verbindungsstück 27 und ist hohl ausgebildet, um das Ende eines Hebels 25 aufzunehmen. Der Arm 24 ist mit einer Fußrolle 26 versehen. An der dem festen Arm 24
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Claims (1)

  1. gegenüberliegenden Seite ist mittels eines Gelenkes 29 ein gleichfalls mit einer Fußrolle 32 versehener Ann 28 angebracht. Dieser und das Verbindungsstück 27 besitzen Anschläge 30 und 31, welche derart angeordnet sind, daß, wenn die Rolle 26 des festen Armes 24 mit dem Boden in Berührung ist, die Rolle 32 des Gelenkarmes 28 etwas über dem Boden angehoben ist. Es ist nicht wesentlich, daß diese Rolle außer Berührung mit dem Boden ist, wenn die Hebelade in ihrer' Stützstellung ist, jedoch ist es erwünscht, weil dadurch die Vorrichtung zu einer dreirädrigen anstatt zu einer vierrädrigen Hebelade und ihre Bewegung über dem Boden erleichtert wird.
    Die Hebelade wird in der in Fig. 2 veranschaulichten Weise unter die Achse gebracht, d. h. bei schräg gestellten Ständern 17. Wenn man mittels eines Hebels 25 den Arm 24 nach abwärts drückt, so wird die Hebelade in die in den Fig. 1 und 3 veranschaulichte Stellung gebracht.
    Die in den ersten vier Figuren veranschaulichte Vorrichtung zur festen Verriegelung des Gelenkarmes mit Bezug auf die übrige Anordnung besteht aus einer winkelförmigen Sperrklaue 33, welche an einer Gabel 34 des Verbindungsstückes 27 angelenkt ist. Eine Schraubenfeder 35 sitzt zwischen dem festen Arm 24 und der Klaue und sucht diese in einen Zwischenraum zwischen der Kante des Verbindungsstückes 27 und der Kante des Gelenkarmes 28 hineinzudrücken. Ist die Klaue in den Zwischenraum eingefallen (Fig. 3), so ist ein Abfallen der Last unmöglich gemacht. Soll das Automobil auf die Erde niedergesetzt werden, so wird die Klaue 33 in die in Fig. 2 veranschaulichte Stellung zurückgezogen, indem man den Fuß auf das oberhalb der Eeder 35 liegende Ende der Klaue setzt.
    In den Fig. 5 bis 10 ist eine nach den oben erwähnten Richtlinien ausgebildete Vorrichtung veranschaulicht, welche insbesondere für die Hinterachse eines Automobiles geeignet ist und eine andere Sperrvorrichtung für den Gelenkarm besitzt. In diesen Figuren bedeutet 36 den Gelenkarm, welcher durch einen Stift 37 an das Verbindungsstück 38 angelenkt ist. Der feste Arm 39 geht durch das Verbindungsstück hindurch und steht etwas über dasselbe vor. An der Unterseite des Armes 36 ist eine Federklinke 40 befestigt, welche mit einem abgeschrägten Zapfen 41 versehen ist, der in eine in dem Verbindungsstück 38 und dem Arm 39 vorgesehene Durchbrechung 42 eintreten kann. Das' Hebelansatzstück 44 besitzt ein spitz zulaufendes Ende 43, welches gegen den Zapfen 41 gestoßen wird, wenn dieser aus der Sperrstellung herausgedrückt werden soll. 45, 45 sind die Querstücke, an welchen die Ständer 17 sitzen. Bei dieser Ausführungsform wird der Riegel, welcher den Gelenkarm mit dem übrigen Teil der Vorrichtung kuppelt, ausgelöst, wenn das Ansatzstück 44 in den festen Arm 39 hineingestoßen wird.
    Paten τ-Anspruch:
    Fahrbare Hebelade für Fahrzeuge mit zwei an den Achsenden angreifenden Achsstützen gemäß Patent 241724, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Verbindungsstück (27) des Armes (28) in Verlängerung des mit ersterem fest verbundenen Armes (24) ein mit einer Laufrolle (32) versehener Arm (28) gelenkig und sperrbar befestigt ist, der in der Schrägstellung der Achsstützen (17) infolge seines ungesperrten Gelenkes (29) nachgibt, in der senkrechten Stellung der Achsstützen bei gesperrtem Gelenk dagegen ein Kippen der belasteten Hebelade und somit ein Abgleiten des angehobenen Wagens verhindert.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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