DE259692C - - Google Patents

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DE259692C
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rollers
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61DBODY DETAILS OR KINDS OF RAILWAY VEHICLES
    • B61D3/00Wagons or vans
    • B61D3/16Wagons or vans adapted for carrying special loads

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Rollers For Roller Conveyors For Transfer (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die vorliegende Erfindung" bezieht sich auf eine Einrichtung zum Befördern, Sortieren und Abliefern von Waren, Paketen o. dgl., bei welcher bewegliche Plattformen zur Überführung der in besondere Förderbehälter eingelegten Pakete o. dgl. zwischen einer Reihe von Stationen benutzt werden. Bei diesen bekannten Einrichtungen bestehen die Plattformen aus- einer Anzahl von aneinander angekuppelten Teilstücken von entsprechender Länge, wobei einige dieser Teilstücke zur Aufnahme und Übertragung der Waren und andere Teilstücke zur Unterbringung der Motoren dienen, durch welche die Bewegung der Plattformbahn als ein Ganzes herbeigeführt wird.
Die Übertragung oder Übergabe der mit Waren gefüllten oder leeren Förderbehälter erfolgt mittels einer Übertragungsvorrich-
20. tung·. Die eigentliche Bewegung der Förderbehälter wird durch elektromagnetisch erregbare Rollen bewirkt, die an die untere Seite der Förderbehälter angreifen, welche aus magnetisch erregbarem Metall, wie Eisen oder Stahl, bestehen. Die Rollen werden elektromagnetisch erregt und dadurch zur Einwirkung auf den Förderbehälter gebracht, wenn dieser bewegt werden soll. . Der Förderbehälter wird von einem zweiten Satz ähnlicher Rollen übernommen und zum Stillstand auf der benachbarten Plattform oder einer anderen Stelle, nach welcher er übertragen werden soll, gebracht. Die Wirkung der Übertragungsvorrichtung ist von einer kontrollerartigen Vorrichtung abhängig. Dieser Kontroller, welcher durch den Aufsichtsbeamten eingestellt wird, schließt bei einer gewissen Einstellung einen elektrischen Stromkreis und veranlaßt den Antrieb der sogenannten Übertragungsvorrichtung-, durch welche die magnetisierten Rollen mit einer allmählich sich beschleunigenden und dann sich verzögernden Geschwindigkeit bewegt werden. Die Drehbewegung der Rollen wird von einer mit gleicher Geschwindigkeit beständig sich drehenden Welle abgeleitet, deren Bewegung auf die Rollen durch eine magnetische Kupplung übertragen wird, welche durch den Kontroller eingerückt wird. Die beschleunigte oder verzögerte Bewegung ergibt sich unter der Vermittlung einer unrunden Scheibe oder eines Daumenrades. Hierbei wird ein Arm bewegt, welcher auf ein Übersetzungsgetriebe für den Antrieb der magnetischen Rollen einwirkt.
Unterschiedlich von diesem vorbeschriebenen System sieht die vorliegende Erfindung die Benutzung von unabhängigen Förderfahrzeugen vor, von denen jedes mit einer Antriebs- und einer Übertragungsvorrichtung ausgestattet ist. Letztere befindet sich in bekannter Weise unter dem Einfluß eines Kontrollers. Die bei vorliegender Einrichtung vorhandenen Fahrzeuge unterscheiden sich feiner von denjenigen der oben beschriebenen
Hinrichtung' dadurch, daß anstatt des Antriebes der Rollen von einem beständig sich drehenden Körper aus unter Vermittlung einer Daumenscheibe die Antriebsvorrichtung nur dann in Betrieb gesetzt wird, wenn die Übertragung oder die Übernahme einer Last stattfinden soll. Des weiteren sind anstatt vier Rollen, wie bisher, nur deren zwei vorgesehen. Endlich wird das Anheben der Rollen zwecks
ίο Ineingriffbringens derselben mit dem Förderbehälter auf mechanischem Wege anstatt elektrisch bewirkt. Die erste Verbesserung wird gemäß der Erfindung durch einen Arm erreicht, welcher seine Bewegung auf das Übertragungsgetriebe überträgt. Ein solcher Arm ist an jedem Förderfahrzeug und an jeder Station vorgesehen. Die genannten Arme werden in einer kreisrunden Bahn mittels einer Führung bewegt, die ebenfalls an den Förderfahrzeugen und Stationen angeordnet ist. Der Arm eines Fahrzeuges erhält seinen Antrieb durch die Führung eines anderen Fahrzeuges oder einer Station und umgekehrt, so daß die Führung des einen die Übertragungsrollen des anderen in Bewegung setzt. Der Antrieb der Rollen erfolgt unter der Beeinflussung eines Kontrollers bekannter Art.
Anstatt die Kupplung zu öffnen, wenn die Bewegung des Armes bzw. die Übertragung derselben unter Vermittlung der Getriebe auf die Rollen verhindert werden soll, könnte auch die Einrichtung derart getroffen sein, daß die Welle, an welcher der Arm . befestigt ist, in ihrer achsialen Richtung zurückgezogen wird. Der Erfindungsgegenstand ist in den beiliegenden Zeichnungen veranschaulicht. In denselben zeigt:
Fig', ι eine Seitenansicht eines nach der Erfindung eingerichteten Förderwagens, teilweise im. Schnitt,
Fig. 2 eine Oberansicht hiervon,
Fig. 3 einen senkrechten Schnitt nach der Linie A-A der Fig. 1,
Fig. 4 einen ähnlichen Schnitt nach der Linie B-B der Fig. 2,
Fig. 5 einen Horizontalschnitt nach der Linie C-C der Fig. 3,
Fig. 6 eine Oberansicht der Antriebsteile und der \^orrichtung zur Steuerung derselben, Fig. 7 eine Ansicht der Einrichtung, durch
welche die Förderbehälter gegen zufällige Verschiebung gesichert werden, teilweise im Schnitt,
Fig. 8 die Seitenansicht eines Teiles der Vorrichtung, durch Welche die Bewegung der Antriebsvorrichtung für die Rollen zwecks Entleerens der Förderbehälter bewirkt wird, Fig. 9 eine Stirnansicht des Förderwagens und
Fig. 10 die Oberansicht eines Kontaktschuhes zur Zuführung des elektrischen Stromes für die Kontroller.
Das Rahmengestell des Förderwagens kann von irgendeiner geeigneten Gestaltung oder Bauart sein. Beim dargestellten Ausführungsbeispiel besteht dasselbe aus Winkeleisenschienen 2, welche die Seitenrahmen des Wagens bilden. Diese Winkeleisenschienen 2 werden durch Querstreben 3 miteinander verbunden und gehörig versteift. Der Rahmen ist mit einer Platte 4 versehen, die an ihren Enden von den Enden der Glieder 2 des Rahmens sowie an gewissen Stellen durch die senkrechten Säulen 5 unterstützt wird. Der Rahmen des Fahrzeuges ist des weiteren mit Lagern 6 zur Aufnahme der Achsen 7 ausgestattet, welche die Laufräder 8 tragen, die auf Schienen 9 laufen.
Für den Antrieb des Wagens wird bei diesem Ausführungsbeispiel ein auf den Querstreben 3 befestigter Elektromotor 10 verwendet, dessen Bewegung durch einen Riemen oder eine Kette 11 von der Riemscheibe iia auf die Riemscheibe 13 einer Welle 12 übertragen wird. Von dieser Welle 12 wird die Bewegung durch einen Riemen 12"· auf eine zweite Riemscheibe I4a übertragen, die auf einer der Achsen 7 der Laufräder fest sitzt. Dem Motor kann die nötige Energie in irgendeiner geeigneten Weise, z. B. durch Leitungsschienen, zugeführt werden.
In Lagern 15 ist eine horizontale Welle 14 (Fig. ι und 3) drehbar gelagert, die gegen Längsverschiebung ' durch ein Drucklager 16 gesichert wird. Die Lager 15 und 16 (Fig. 3) werden durch einen Fortsatz 15° des Gehäuses 18 unterstützt, welcher von den Längsschienen 19 des Wagenrahmens getragen wird. Das Gehäuse 18 ist an diese Schienen 19 durch löo die Arme 20 angeschlossen, welche mit dem Gehäuse 18 aus einem Stück hergestellt sind (Fig. ι und 3). Auf das äußere Ende der Welle 14 ist die mit Armen 22 ausgerüstete Nabe 21 aufgekeilt, deren Enden Rollen 23 tragen, die an Zapfen 24 sitzen. Am inneren Ende der Welle 14 sitzt ein Kegelrad 24*, welches, wie im folgenden noch genauer erklärt werden soll, mit Zahnrädern 24" in Eingriff gebracht werden kann, die lose an einer Welle 25 angeordnet sind, welche sich im rechten Winkel zur Welle 14 erstreckt. Mittels Feder- und Keilnut o. dgl. ist auf der Welle 25 eine Hülse 26 (Fig. 4) verschiebbar angeordnet, welche in ihrer mittleren Lage durch eine Feder festgehalten wird. Diese Hülse 26 besitzt an jedem Ende Zähne 27, welche in ähnliche Zähne 28 an den Naben der Räder 24" eingreifen.
Es sind zwei Sätze dieser Vorrichtung" vorgesehen, die jedoch beide von gleicher Anordnung und Bauart sind. Es ist nur die eine
Hälfte der Hülse zur Darstellung gekommen; die andere Längshälfte der Hülse ist jedoch von gleicher Art wie die dargestellte.
Die Bewegung der Hülse 26 erfolgt mittels der Zylinder 28* (Fig. 8), in welchen ein Kolben 29 arbeitet. Letzterer wird . für gewöhnlich in seiner mittleren Lage durch Federn 29" sowie eine unter Federwirkung . stehende ; Klinke 30. gehalten (Fig. 3). Letztere greift in eine Ausnehmung einer Hülse 31 ein, die am Kolben 29 befestigt ist und einen gabelförmigen Teil 30® besitzt, der zwischen die Bunde 31* an der Hülse 26 greift. Die Bewe-
-. gung des Kolbens 29 erfolgt durch komprimierte Luft, wobei der Eintritt derselben in den einen oder den anderen der Zylinder 28" durch Ventile gesteuert wird, welche durch Magnete o. dgl. bewegt werden, wie beispielsweise bei 32 (Fig. 3 undo) veranschaulicht ist.
Die Steuerung der Ventile wird durch einen Kontroller bekannter Art bewirkt. In Fig. 1 und 2 der Zeichnung ist derselbe mit 33 bezeichnet. Der . Strom wird dem Kontroller durch die Bürsten oder Kontakte 34 (Fig. 1, 2 und 10) zugeführt. Diese Bürsten werden am Förderwagen vorgesehen. Die Wirkung ist hierbei derartig, daß beim Vorbeigehen
. des Förderwagens . an einer Station oder Unterabteilung oder an einem anderen Wagen die Berührung der Bürsten mit Leitungsschienen oder anderen leitenden Teilen erfolgt, durch welche der Strom nach dem Kontroller fließt, um denselben in dem gewünschten Sinne zu bewegen und das Wirksamwerden der magnetisch beeinflußten Luftventile 32 in den gewünschten Zeitmomenten erfolgen zu lassen.
Die zur Bewegung der Kolben usw. erforderliche Luft befindet sich in Behältern 35, 36 aufgespeichert, von denen der eine Behälter 36 die Luft in geringerem Drucke wie der andere enthält. Von dem Behälter 36 wird die . Luft nach den Ventilen. 32 mittels der Rohre 37, an weiche sich die Rohre 38 anschließen, geleitet (Fig. 1).
Auf der Welle 25 sitzt ein Kegelrad 25° fest, welchessich in Eingriff mit einem Kegelrad 39 befindet, das auf der senkrechten Welle 40 undrehbar, aber verschiebbar befestigt ist. Letztere wird in dem Lager 41 unterstützt gehalten, in welchem die Nabe des Rades 39 zufolge der Zwischenlagerung von Kugeln ohne große Reibung ihre Drehbewegung ausführen kann. Die Welle 40 wird in ihrem mittleren Teil durch das Gleitlager 43 und an ihrem oberen Ende durch das Kugellager 42 abgestützt. Am oberen Ende der Welle ist zu ihrer weiteren Unterstützung ein Drucklager 44 vorgesehen. Die Welle 40 kann unabhängig vom Kegelrad 39 eine Längsbewegung ausführen. Sie trägt an ihrem oberen Ende ein schüsselartig ausgenommenes Kegelrad 45. Quer zur Welle 40 erstreckt sich oberhalb des genannten Kegelrades 45 eine Spindel 46, für welche Lager. 47 in dem Kopf 48 vorgesehen sind. Der Kopf 48 bildet einen Teil einer Hülse 49, die drehbar im Innern einer rohrförmigen Muffe 50 Untergebracht ist, die ihrerseits die obere Fortsetzung des Gehäuses 18 bildet. Die Spindel 46 trägt fest ein Kegelrad 51, in welches das Kegelrad 45 eingreift. Zur Aufnahme des achsialen Druckes der Welle 46 dient ein Lager 52 (Fig. 4). Um die Welle 40 gegen zufällige Drehung zu sichern, wenn sich dieselbe in ihrer normalen Lage befindet, wird ihr unteres Ende mit einem Ansatzstück 53 ausgestattet, welches, in eine Ausnehmung eines Abschlußstückes 54 eingreift (Fig. 4).
An der Spindel 46 sitzt eine Rolle 55 fest, die ringnutartig ausgenommen ist, wie bei 56 zu ersehen, so daß die Rolle die Gestalt zweier in Verbindung miteinander stehender Scheiben besitzt, von denen die eine durch die öffnung 57 eines Solenoides 58 hindurchgreift, welches an Flanschen 59 des Kopfes 48 befestigt ist (Fig. 3). Die Rolle 55 sitzt unterhalb einer Öffnung 4a in der Platte 4 des Förderwagens o. dgl.
Der Kopf ist drehbar, so daß die Rolle 55 in der gewünschten Richtung eingestellt werden kann, um den Förderbehälter abzugeben oder aufzunehmen. Um den Köpf 48 drehen zu können, ist die Hülse 49 mit einem gezahnten Ring 67 (Fig. 4 und 5) ausgestattet, mit dessen Zähnen eine Zahnstange 68 in Eingriff steht, welche an einer Stange 69 mittels einer Klammer 70 befestigt ist. Die beiden Enden der Stangen 69 bilden Kolben, die sich in den Zylindern 71 bewegen. Jedem Zylinder kann nach Belieben komprimierte Luft zugeführt werden, welche die Stange 69 und damit die Zahnstange 68 in der einen oder 'anderen Richtung verschiebt und so die Büchse 49 dreht.
Die Zuführung der Luft in die Zylinder erfolgt durch die Rohre 72 und wird durch die Ventile 79 (Fig. 1 und 3) gesteuert.
Um die Bewegung der Büchse 49 zu begrenzen, ist an derselben ein Ring 73 (Fig. 3 und 4) vorgesehen, der einen Schlitz besitzt, in welchen das Ende eines Zapfens 74 eingreift. An den Enden ist der Schlitz mit senkrechten Erweiterungen 74* versehen, so daß dem büchsenförmigen Teil 49 in den Endstellungen seiner Drehbewegung die Ausführung einer senkrechten Bewegung ermöglicht wird.
Anstatt zur Bewegung der Stange 69 in der bereits beschriebenen Weise komprimierte Luft zu benutzen, könnte auch ein Elektro-
magnet in Benutzung genommen werden, der an jedem Ende des Kolbens vorzusehen wäre. Bei der Erregung eines dieser beiden Magnete würde alsdann die Bewegung des KoI-bens in der gewünschten Richtung erfolgen. Anstatt der Elektromagnete könnten auch Elektromotoren Verwendung finden.
Die Bewegung· des Arentiles 79 erfolgt in der schon oben beschriebenen Weise "durch den Kontroller. Anstatt dessen könnte die Steuerung des Ventiles 79 auch durch eine'an der Seite des Gleises angeordnete Steuerungsvorrichtung bewirkt werden. Auch könnte die Steuerung von Hand erfolgen.
Soll die Rolle auf einen Förderbehälter einwirken, so muß sie angehoben werden. Das wird durch die in folgendem beschriebene Einrichtung ermöglicht.
Die Hülse 49, die bei 49" gelagert ist, besitzt an ihrem oberen Ende Bunde 59, zwischen welche zwei Rollenkörper 60 eingreifen (Fig. 6 und 7). Diese Rollen sind an die Enden von Hebeln 61, 62 angeschlossen, welche auf einem Zapfen 63 sitzen, der am oberen Teile 50 des Gehäuses 18 in 64 gelagert ist (Fig. 4 und 7). An seinem äußeren Ende ist der Hebel 62 mit einem Zapfen 65 versehen. An jedem Ende desselben ist das' eine Ende einer Feder 66 befestigt. Diese Federn sind mit ihren oberen Enden mit der unteren Seite der Platte 4 fest verbunden und sind, bestrebt, das Ende des Hebels 62 nach oben zu ziehen.
Um die Förderbehälter in ihrer Lage festzuhalten und ihre zufällige Verschiebung zu verhindern, sind Kolben 75° (Fig. 7) vorgesehen, die mit ihren unteren Enden an die Hebel 62 angeschlossen sind. Diese Kolben gelangen mit Ausnehmungen in Eingriff, die in den Förderbehältern vorgesehen sind.
An den äußersten Enden der Hebel 62 sind die Stangen 76 angelenkt. Diese stehen mit ihren anderen Enden mit den Kolben yy in Verbindung, welche sich in den Zylindern 78 bewegen, denen komprimierte Luft aus den Zylindern 71 (Fig. 5) zugeführt wird. Letztere besitzen Kanäle, die durch den Kolben 69 bei seiner Bewegung nach rechts oder links aufgedeckt werden, so daß Luft durch die Rohre 71° (Fig. 1 und 5) in di^e Zylinder 78 strömen kann. Die Rohre yia der beiden Zylinder 71 sind außerhalb der Zylinder zu einem Rohr vereinigt, so daß beim Aufdecken des Kanales irgendeines Zylinders 71 der KoI-ben 75" außer Eingriff mit dem Förderbehälter gebracht wird. Gleichzeitig wird infolge der Verbindung des Kolbens yy mit dem Hebel 62 die Büchse 49 angehoben, so daß die Rolle 55 in Berührung mit dem Förderbehälter gelangt.
Die Führung 75 dient dazu, die Drehung der Rollen 55 eines anderen Förderwagens o. dgl. herbeizuführen. Sie ist, wie aus Fig. 1, 2 und 9 zu ersehen ist, aus Winkeleisen hergestellt und mit ihren Enden an den aufrechten Trägern 5 des Rahmens befestigt. Wie ersichtlich, sind zwei derartige Führungen 75 .vorgesehen, und zwar je eine an jeder Seite des Förderwagens. Im gezeichneten Ausführungsbeispiel erstrecken sich die Führungen unterhalb der Ebene, in welcher die Rollen 23 an den Armen 22 ihre Befestigung finden.
Die zur Bewegung der Rollen 23 dienende Führung 75 (Fig. 9) wird an einem anderen Förderwagen oder einer Unterabteilung oder Station in einer solchen Ebene angeordnet, daß sich die Mündung oder das Ende der Führung in einer Lage befindet, in welcher der Eingriff mit der Rolle 23 erfolgen kann. Je nach der Bewegungsrichtung des Förderwagens gelangt entweder die rechtsseitige oder linksseitige Rolle mit der entsprechenden Führung in Eingriff und wird gezwungen, der Bahn der Führung zu folgen. Die Form der Führung 75 ist so gewählt, daß der Arm zu einer Drehung um 900 veranlaßt wird, und daß sich die Bewegung des Armes bis zu jenem Moment hin beschleunigt, in welchem die Übertragung des Förderbehälters sich bereits vollzogen hat. Nach der Übertragung wird der Arm um einen weiteren Winkel von 900 gedreht. Die Führungsbahn ist dabei derartig gestaltet, daß die Geschwindigkeit des Armes bis zum Austritt aus der Führung verzögert wird.
Wie aus der Zeichnung zu ersehen, ist die Führung 75 von ihrer Mitte nach den beiden Enden symmetrisch gestaltet, so daß der Arm 22 in seine Anfangsstellung zurückkehren muß, in welcher er bereit ist, mit der Führung an einem demnächst vorbeigehenden Förderwagen oder an einer Station wieder in Eingriff zu treten.
Obgleich der Arm 22 jedesmal gedreht wird, wenn ein Wagen an einem anderen oder an einer Station vorbeigeht, so wird seine Bewegung dennoch nicht auf die Rollen 55 übertragen, es sei denn, daß zu den Zylindern 28" Druckluft zugelassen und dadurch die Hülse 26 verschoben wird, und daß gleichzeitig das Anheben der Rollen 55 und das Drehen der die Rollen tragenden Köpfe 48 erfolgt. Alle diese Vorgänge werden durch den Kontroller gesteuert, so daß, wenn der Stromkreis für die verschiedenen magnetisch beeinflußten Ventile durch den Kontroller nicht geschlossen ist, die Arme einfach um einen Winkel von i8o° gedreht werden, ohne daß eine Übertragung der Förderbehälter stattfindet.
Wird jedoch der Stromkreis durch den Kontroller geschlossen, kurz bevor der Förderwagen an einem anderen Wagen oder an
einer Station vorbeifährt, so wird die Hülse 26 derartig verschoben, daß ihre Kupplungsklauen 27 in Eingriff mit den Kupplungsklauen an dem einen oder dem anderen der Zahnräder 24* gelangen. Demzufolge wird die Welle 25 bei der Drehung des Armes 22 durch eine Führung 75 in Drehung versetzt. Die Bewegung dieser Welle wird durch die Kegelräder 25®, 39, die Welle 40 und die Kegelräder 45 und 51 auf die Spindel 46 und damit auf die Rolle 55 übertragen. Gleichzeitig werden die Büchsen 49 zufolge der Bewegung der Stangen 69, welche die in die gezahnten Ringe 6y eingreifenden Zahnstangen 68 tragen> gedreht und die die Köpfe 48 tragenden Büchsen 49 zusammen mit den Spindeln 46 angehoben, während die Kolben 75" außer Eingriff mit den Ausnehmungen im Förderbehälter gelangen. Die Drehbewegung der Köpfe 48 ist nach dem ankommenden Förderwagen oder der in Sicht befindlichen Station hin oder von derselben weg gerichtet, je nachdem ein Förderbehälter von dem Förderwagen aufgenommen oder abgeworfen werden soll.
Anstatt die komprimierte Luft in mehreren Behältern aufgespeichert mitzuführen, könnte auch der Förderwagen selbst mit einem Luftkompressor ausgestattet werden, dessen Antrieb entweder von der Achse eines der Führungsräder oder durch einen Elektromotor oder einen anderen geeigneten Motor erfolgen könnte.
Unter solchen Umständen würde das Vorhandensein eines einzigen Behälters genügen, aus dem die Luft nach Erfordernis entnommen wird und dem sie durch den Kompressor zugeführt wird.

Claims (3)

  1. Patent-Ansprüche:
    40
    .1. Vorrichtung zum Verteilen von Waren durch Förderfahrzeuge, die ihre Ladung selbsttätig mittels Übertragungsrollen aufnehmen und an vorher bestimmten Stellen abgeben, dadurch gekennzeichnet, daß alle Förderfahrzeuge und Stationen mit Übertragungsrollen, mit Armen (22), die diese Rollen mittels Getriebe antreiben können, und mit Führungen (75) ausgerüstet sind, und daß die Übertragung eines Förderbehälters zwischen einem Förderfahrzeuge und einer Station oder einem anderen Förderfahrzeuge dadurch bewerkstelligt wird, daß die Übertragungsrollen des einen mittels dessen Arm (22) durch die Führung (75) des anderen und die Übertragungsrollen des anderen mittels des entsprechenden Armes (22) durch die Führung des ersteren gleichzeitig angetrieben werden.
  2. 2. Ausführungsform der Vorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch die Anordnung von zwei doppeltwirkenden, durch Druckluft o. dgl. bewegten Kolben (29,69), deren Steuerung durch Ventile (32, 79) erfolgt, die ihrerseits unabhängig von der die Übertragungsrollen antreibenden Vorrichtung durch einen Kontroller (33) gesteuert werden, wobei der eine der beiden Kolben die Umschaltung des Umkehrgetriebes für die Drehbewegung der Übertragungsrollen, der andere das Schwenken und unter Vermittlung eines dritten Kolbens {yj) das Anheben der Übertragungsrollen bewirkt.
  3. 3. Ausführungsform der Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Übertragungsrollen eines Förderfahrzeuges durch achsiale Drehung des Lagerkörpers (48) ihrer Welle (46) derartig verschwenkt werden, daß die Drehungsebene der Rollen parallel zur Bewegungsrichtung des Förderbehälters, relativ zu diesem Förderfahrzeuge, ist.
    Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
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