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Vorrichtung zum Verteilen und Befördern von Paketen und dgl.
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der in besondere Förderbehälter eingelegten Pakete oder dgl. zwischen einer Reihe von Stationen benutzt werden. Bei diesen bekannten Einrichtungen bestehen die Plattformen aus einer Anzahl von aneinander angekuppelten Teilstücken von entsprechender Länge, wobei einige dieser Teilstücke zur Aufnahme und Übertragung der Waren und andere Teilstücke zur Unterbringung der Motoren dienen, durch welche die Bewegung der Plattformbahn als ein Ganzes herbeigeführt wird.
Die Übertragung oder Übergabe der mit Waren gefüllten oder leeren Förderbehälter erfolgt mittels einer übertragungsvorrichtung. Die eigentliche Bewegung der Förderbehälter wird durch elektromagnetisch erregbare Rollen bewirkt, die an die untere Seite der Förderbehälter angreifen. welche aus magnetisch erregbarem Metall bestehen, wie Eisen oder StahL Die Rollen werden elektromagnetisch erregt und dadurch zur Einwirkung auf den Förderbehälter gebracht. wenn dieser bewegt werden soll. Der Förderbehätter wird von einem zweiten Satz ähnlicher Posten übernommen und zum Stillstand auf der benachbarten Plattform oder einer anderen Stelle. nach welcher er übertragen werden soll. gebracht.
Die Wirkung der Übertragungsvorrichtung ist von einer kontrollerartigen Vorrichtung abhängig. Dieser Kontroller. welcher durch den Aufsichts-
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magnetisierten Rolen mit einer allmählich sich beschleunigenden und dann sich verzögernden Geschwindigkeit bewegt werden. Die Drehbewegung der Rollen wird von einer mit gleicher Geschwindigkeit beständig sich drehenden Welle abgeleitet, deren Bewegung auf die Rollen durch eine magnetische Kuppelung übertragen wird, welche durch den KontroHer eingerückt wird.
Die beschleunigte oder verzögerte Bewegung ergibt sich unter der Vermittlung einer Unrunden Scheibe oder eines Daumenrades. Hiebei wird ein Arm bewegt, weicher auf ein Übersetzungs- getriebe für den Antrieb der magnetischen Rollen einwirkt.
Der Zweck der jetzigen Erfindung ist, einerseits die Übertragung des Förderbehätters präziser zu bewerkstelligen, und zwar zwanglaufig. und andererseits die Konstruktion des Förderfahrzeuges zu vereinfachen und zu verbilligen. ünterschiedlich von dem vorbeschriebenen System
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jedes mit einer Antriebs-und einer Übertragungsvorrichtung ausgestattet ist.
Letztere befindet sich in bekannter Weise unter dem Einflusse eines Kontrollers. Die nach vorliegender Erfindung eingerichteten Fahrzeuge unterscheiden sich ferner von denjenigen mit oben beschriebener Ein- richtung dadurch, dass anstatt des Antriebes der Obertragungsrollel1 von einem beständig sich drehenden Körper aus unter Vermittlung eines Armes nebst Übersetzungsgetriebe, einer Daumen- scheibe und einer elektromagnetischen Kuppelung. die alle auf diesem Fahrzeuge angebracht sind, dieser Antrieb nur aus einem Arm nebst Übersetzungsgetriebe besteht. Der beständig sich drehende Körper und die elektromagnetische Kuppelung fallen ganz fort, und der Arm wird anstatt von einer Daumel1seheibe auf demselben Fahrzeuge, von einer Führungsbahn auf dem anderen Fahrzeuge, oder auf der Station im Vorbeifahren bewegt.
Die entsprechende Funktion der magnetischen Kuppelung wird einesteils von einer mechanischen Klauenkuppelung und andernteils durch da :} Einlaufen des Armes in die korrespondierende Führung besorgt und an
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selber, das mit gleichbleibender Geschwindigkeit, geradlinig, weiterfährt. An dem ersten Fahrzeuge ist ebenfalls eine Führungsbahn starr befestigt, die im Vorbeifahren dem Arm, die hiedurch verbundenen Getriebe und somit die Ubertiagungsrollen des anderen Fahrzeuges bzw. der Station, in Bewegung setzt. Die Führung des einen setzt die Übertragungsrollen des anderen in Bewegung und gleichzeitig werden die Führungsrollen des einen durch die Führung des anderen in Bewegung gesetzt.
Des weiteren sind statt der vier Ubertragungsrollen, die paarweise elektromagnetisch aufgehoben werden, nur zwei Übertragungsrollen verwendet, die automatisch erst in die Achsenstellung des einen oder anderen Rollenpaares verschwenkt und dann mechanisch aufgehoben werden. Anstatt die Kuppelung zu öffnen, wenn die Bewegung des Armes bzw. die Übertragung derselben unter Vermittlung der Getriebe auf die Rollen verhindert werden soU, könnte auch die Einrichtung derart getroffen sein, dass die Welle, an welcher der Arm befestigt ist, in ihrer achsialen Richtung zurückgezogen wird.
Der Erfindungsgegenstand ist in den Zeichnungen veranschaulicht. In denselben zeigt Fig. 1 eine Seitenansicht mit teilweisem Schnitt eines nach der Erfindung eingerichteten Förderwagens, Fig. 2 eine Oberansicht hievon, Fig. 3 einen senkrechten Schnitt nach der Linie A-A der Fig. 1, Fig. 4 einen ähnlichen Schnitt nach der Linie B-B der Fig. 2, Fig. 5 einen Horizontalschnitt nach der Linie C-C der Fig. 3, Fig. 6 ist eine Oberansicht von gewissen Antriebsteilen und der Vorrichtung zur Steuerung derselben, Fig. 7 zeigt einen senkrechten Schnitt bei grösserem Massstabe der Einrichtung, durch welche die Förderbehälter gegen zufällige Verschiebung gesichert werden, Fig.
8 zeigt eine Seitenansicht eines Teiles der Vorrichtung, durch welche die Bewegung der Antriebsvorrichtung für die Rollen zwecks Ausführens des Entleerens der Förderbehälter bewirkt wird. Fig. 9 zeigt eine Stirnansicht des Förderwagens und Fig. 10 zeigt in grösserem Massstabe eine Oberansicht von einem der Schuhe oder Sammler für den an die Kontroller zu sendenden elektrischen Strom.
Das Rahmeogestell 1 des Förderwagens kann von irgend einer geeigneten Gestaltung oder Bauart sein. Bei dargestellten Ausführungsbeispiel besteht dasselbe aus Winkeleisenschienen 2. welche die Seitenrahmen des Wagens bilden. Diese Winkeleisenschienen 2 werden durch Querstreben 3 miteinander verbunden und gehörig versteift. Der Rahmen 7 ist mit einer Platte 4 versehen, die mit ihren Enden von den Enden der Glieder 2 des Rahmens sowie an gewissen Stellen durch die senkrechten Säulen J unterstützt gehalten wird. Der Rahmen des Fahrzeuges ist des weiteren mit Lagern 6 zur Unterstützung der Achsen 7 ausgestattet, welche die Laufräder 8 tragen, die in der üblichen Weise auf Schienen 9 laufen.
Für den Antrieb des Wagens wird bei diesem Ausführungsbeispiel ein auf den Querstreben 3 befestigter Elektromotor 10 verwendet, der durch einen Riemen oder eine Kette 11 von einer am Motor sitzenden Riemenscheibe 112 auf eine Riemenscheibe 13 einer Welle 12 überträgt. Von dieser Welle 12 wird die Bewegungskraft durch einen Riemen 12a auf einer zweiten Riemenscheibe 14-an genannter Welle übertragen, die an einer der Achsen 7 der Laufräder festsitzt. Dem Motor kann die nötige Energie in irgend einer geeigneten Weise, beispielsweise durch Leitungsschienen oder dgl., zugeführt werden.
In Lagern 15 ist eine horizontal sich erstreckende Welle 14 (Fig. 1, 2,3 und 6) drehbar gelagert, die gegen Längsverschicbung durch ein Drucklager 16 gesichert wird. Die Unterstützung
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welches, wie im folgenden noch genauer erklärt werden soll, mit Zahnrädern 24a in Eingriff gebracht werden kann, die lose an einer Welle 25 angeordnet sind, welche sich im rechten Winkel zur Welle 14 erstreckt. Mittels Feder-oder Keilnut oder dgl. ist auf der Welle 25 eine Hülse 26 verschiebbar angeordnet, welche in ihrer mittleren Lage durch eine Feder festgehalten wird. Diese Hülse 26 besitzt an jedem Ende Zähne 27, welche in ähnliche Zähne 28 an den Naben der Räder 2. eingreifen. Die Räder 24a dienen dazu, die Abgabevorrichtung für den Förderbehälter in Wirksamkeit zu setzen.
Es sind zwei Sätze dieser Vorrichtung vorgesehen, die jedoch beide von gleicher Anordnung und Bauart sind. Es ist nur die eine Hälfte der Hülse zur Darstellung gekommen ; die andere Längshälfte der Hülse ist jedoch von gleicher Art, wie die dargestellte.
Bei der Abgabe eines Förderbebälters treten beide der vorgenannten Vorrichtungen, wie sie im folgenden beschrieben werden sollen, in Wirksamkeit. Unter Verschiebung der Hülse nach rechts oder links gelangt dieselbe in Eingriff mit dem einen oder dem anderen Zahnrädersatz der Räder 24a, so dass hiebei die Welle Drehbewegung empfängt. Die Bewegungsrichtung der
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Weitervermittlung einer unter Federwirkung stehenden Klinke 30. Letztere greift in eine Ausnehmung einer Hülse 31 ein, die am Kolben 29 befestigt ist und welche Hülse einen gabelförmigen Teil 30a besitzt, der zwischen Bunde 31a an der Hülse 26 greift (Fig. 3,4 und 8).
Die Inbewegungsetzung des Kolbens 29 erfolgt durch komprimierte Luft, wobei der Eintritt derselben in den einen oder den anderen der Zylinder 28a durch Ventile gesteuert wird, welche durch Magnete oder dgl. bewegt werden, wie beispielsweise bei 32 (Fig. 2,3 und 6) veranschaulicht ist. Die Steuerung der Ventile wird durch einen Kontroller bekannter Art bewirkt. In Fig. 1 und 2 der Zeichnung ist derselbe mit 33 bezeichnet. Der Strom für den Kontroller wird demselben von den Bürsten oder Kontakten 34 (Fig. 1, 2 und 10) zugeführt. Diese Bürsten werden an Förderwagen vorgesehen.
Die Wirkung ist hiebei derartig, dass bei Vorbeigehen des Förderwagens an einer Station oder Unterabteilung oder an einem anderen Wagen die Berührung der Bürsten mit Leitungsschienen oder anderen leitenden Teilen erfolgt, durch welche der Strom nach dem
Kontroller fliesst, um denselben in dem gewünschten Sinne zu bewegen und das Wirksamwerden der magnetisch beeinflussten Luftventile 32 in den gewünschten Zeitmomenten erfolgen zu lassen.
Die Magnete der Luftventile sind mit dem Kontroller durch Leiter verbunden, die an die End- klemmen am Gehäuse der Ventile angeschlossen sind. Die zur Inbewegungsetzung der Teile erforderliche Luft befindet sich in Behältern 35, 36 aufgespeichert, von denen der eine Behälter die Luft in geringerem Drucke wie der andere enthält und aus welchem Behälter 36 die Luft nach den Ventilen 32 mittels der Rohre 37 geleitet wird, an weiche sich die Rohre 38 anschliessen (Fig. 1 und 2).
An der Welle 25 sitzt eine Kegelrad 25a fest. welches sich in Eingriff mit einem Kegelrad 39 befindet, welches an der senkrechten Welle 40 eine Gleitbewegung ausführen kann. Letztere wird in Lagern 41 unterstützt gehalten, in welchem die Nabe des Rades 39 zufolge der Zwischenlagerung von Kugeln ohne grosse Reibung ihre Drehbewegung ausführen kann. Die Welle 40 wird an ihrem unteren Ende durch das Rad 39 und an ihrem oberen Ende durch die Kugellager 42, J3 abgestützt, wobei vorzugsweise ein Drucklager. J. J am oberen Ende der Welle zur weiteren Unter-
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bewegung ausführen. Sie tragt an ihrem oberen Ende em schüsselartig ausgenommenes Kegelrad 45. Quer zur Welle J0 erstreckt sich oberhalb des genannten Kegelrades 45 eine Spindel.
J6, für die Lager J7 in der Gabel oder dem Kopf 48 vorgesehen sind, der einen Teil einer Büchse, J9 bildet, die drehbar im Innern einer rohrförmigen Muffe 5 (J untergebracht ist, die ihrerseits die
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das Kegelrad 45 eingreift. Zur Aufnahme der Druckbelastungen der Welle J6 dient ein Lager (Fig. 4). Um die Welle 40 gegen zufällige Drehung zu sichern, wenn sich dieselbe in ihrer normalen Lage befindet, wird das Ende derselben mit einem Ansatzstück 5. ausgestattet, welches in einer
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worden soll, so tritt die im folgenden beschriebene Vorrichtung in Wirksamkeit.
Die Hülse 49, für die bei 4t ein Lager vorgesehen ist, besitzt an ihrem oberen Ende Bunde 59, in welche ein Arm 60 eintritt, an dem je das Ende 61 des Hebels 6. 8 angeschlossen ist, welches an einem Ende 63 unterstützt gehalten wird, für den ein Lager 64 am oberen Teile 5C des (iehauses M vorgesehen
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Drehbewegung auszufuhren, ist der Ansatz oder die Büchse J9 mit einem gezahnten Ring 67 ausgestattet, mit dessen Zähnen eine Zahnstange 68 in Verbindung steht, die an eine Stange 69
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Anstatt zur Inbewegungsetzung der Stange oder des Kolbens 69 in der bereits beschriebtat Weise komprimierte Luft zu benutzen, könnte auch ein Elektromagnet in Benutzung genommen werden, der an jedem Ende des Kolbens vorzusehen ist. Bei der Erregung jedes dieser beiden Magnete erfolgt alsdann die Bewegung des Kolbens in der gewünschten Richtung. Anstatt der Anwendung von Elektromagneten könnte auch diejenige von Elektromotoren stattfinden. Anstatt die Inbewegungsetzung des Kolbens vom Kontroller aus in der beschriebenen Weise zu steuern, könnte diese Steuerung auch durch eine an der Seite des Geleises angeordnete Steuerungsvorrichtung bewirkt werden, welche Vorrichtung bereits in Beziehung zu der Rollenanordnung für die Abgabe eines Förderbehälters Erwähnung gefunden hat. Auch könnte die Steuerung von Hand erfolgen.
Um die Förderbehälter in ihrer Lage, solange dieselbe aufrecht erhalten werden soll, festzuhalten und ihre zufällige Verschiebung zu verhindern, sind Plunger oder Kolben 75a vorgesehen, die mit ihren unteren Enden an die Hebel 62 angeschlossen sind. Diese Plunger gelangen mit Ausnehmungen in Eingriff, die in den Förderbehältern vorgesehen sind. An den äusseren Enden der Hebel 62 sind die Stangen 76 angeschlossen. Die Stangen 76 stehen mit ihren oberen Enden mit den Kolben 77 in Verbindung, welche sich in den Zylindern 18 bewegen, denen komprimierte Luft aus dem Zylinder 71 zugeführt wird. Letzterer besitzt Kanäle, die durch die Stange oder den Kolben 69 bei seiner Bewegung nach rechts oder links aufgedeckt werden, so dass Luft durch Rohre na (Fig. 1) durchströmen kann. In Fig. 5 sind die Rohre 71a durch gestrichelte Linien angedeutet.
Die Rohre der beiden Zylinder 71 sind aneinander angeschlossen, so dass beim Aufdecken legend eines Kanales der Zylinder 71 der Kolben 75a ausser Eingriff oder Berührung mit dem Förderbehälter gebracht wird. Die Hebel 61, 62 sind an den Zapfen 63 1 angelenkt. Demzufolge wird bei der Bewegung der Hebel zwecks Anhebens der Büchse 49 der Kolben 75"vor anlasst, sich abwärts zu bewegen, so dass der Förderbehälter zu jener Zeit zwecks Entnahme
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Für gewöhnlich werden die Rollen ausser Berührung mit dem Förderbehälter durch die genannten Federn 66 gehalten.
Die Führung 75, durch welche die Bewegung der Rollen 5-5 herbeigeführt wird, ist, wie aus Fig. 1, 2 und 9 zu ersehen, vorzugsweise aus Winkeleisen hergestellt, die an jedem Ende an den aufrechten Trägern 5 des Rahmens ihre Befestigung erhalten haben. Wie ersichtlich. sind zwei derartige Führungen 75 vorgesehen, und zwar je eine an jeder Seite des Förderwagens-Im gezeichneten Ausfühnmgsbeispiel erstrecken sich die Führungen unterhalb der Ebene. in welcher die Rollen 23 an den Armen 22 ihre Befestigung finden. Die zur Inbewegungsetzung der Rollen 23 dienende Führung wird an einem anderen Förderwagen oder einer Unterabteilung oder Station in solcher Ebene angeordnet, dass sich die Mündung oder das Ende der Führung in einer Lage befindet, in welcher der Eingriff mit der Rolle 23 erfolgt (Fig. 9).
Entsprechend der Bewegungsrichtung des Förderwagens mit Beziehung zu einem anderen Wagen oder entsprechend der Bewegungsrichtung eines Förderwagens mit Beziehung zu einer Station, gelangt entweder die rechtzeitige oder linksseitige Rolle an dem betreffenden Arm 24 111 entsprechenden Eingriff. indem
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zu einer Schwingung um 900 veranlasst wird und dass sich die Bewegung des Armes bis zu jenem Moment hin beschleunigt, bei welcher die Übertragung sich bereits vollzogen hat. Nach statt- gehabter Übertragung wird dem Arm eine Drehbewegung unter Reibung unter einem Winkel von 900 erteilt. Die Führungsbahn ist des weiteren derartig gestaltet, dass die Geschwindigkeit des Armes verzögert und der Arm in geeigneter Weise zur Ruhe gebracht wird.
Obgleich der Arm 22 jedesmal in Wirksamkeit tritt, wenn ein Wagen an einem anderen oder an einer Station vorbeigeht, so ist die Bewegung dieses Armes dennoch nicht derartig, dass hiebei die Rollen 55 bewegt werden, es sei denn, dass das zu den Zylindern zugelassene Arbeit8ssuidum die Hülse 26
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durch den Kontroller geschlossen ist, die Arme einfach durch einen Winkel von 180"gedreht werden, wobei eine Übertragung der Förderbehälter nicht stattfindet.
Wie aus der Zeichnung t zu ersehen, ist die Führung 75 an beiden Seiten in ihrer Mitte von derselben Kontur oder Gestaltung, so dass der Arm 22 in seine Anfangsstellung zurückkehren muss bzw. in der Lage zu verbleiben hat, bei welcher er bereit ist, mit der Führung beim Vorbeigehen des nächsten Förderwagens oder an einer Station wieder in Eingriff treten zu können. Sollte jedoch der Stromkreis durch den
Kontroller gese'hlossen werden, unmittelbar bevor ein Wagen oder eine Station passiert, so wird I die Hülse oder Büchse derartig verschoben, dass die Zähne 27 an jedem Ende derselben in Eingriff mit den Zähnen an dem einen oder dem anderen derZahnräder 24a gelangen, demzufolge die Welle 25 in Drehung versetzt und vom Zahnrad 25a an genannter Welle Bewegung auf das Zahnrad 39 an der Welle 40 übertragen wild.
Die Drehung der Welle 10 wird alsdann auf das Zahnrad 45
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sprechend bzw. je nachdem ein Förderbehälter von dem betreffenden, sich in Bewegung befindlichen
Förderwagen aufgenommen oder abgeworfen werden soll.
Anstatt die Zuführung der komprimierten Luft in der angegebenen Weise vorzusehen, könnte auch der Förderwagen selbst mit einem Luftkompressor ausgestattet werden, dessen
Inbewegungsetzung entweder von der Achse eines der Führungsräder aus erfolgen kann, oder der
Kompressor könnte seinen Antrieb auch mittels eines Elektromotors oder mittels eines anderen geeigneten Motors erhalten. Unter solchen Umständen würde das Vorhandensein eines einzelnen
Reservoirs genügen, wobei die Luft nach Erfordernis aus diesem Reservoir zu entnehmen ist, dem sie durch den Kompressor zugeführt wird.
Im vollen Betriebe ist die Wirkungsweise einer solchen Anlage zum Sortieren von Paketen und dgl. wie folgt : Das ganze Stockwerk (Etage) in der die Sortieranlage untergebracht ist, wird in Felder eingeteilt. Jedes Feld ist numenert und stellt eine Stadt, Ortschaft oder dgl. vor und hat eine ,,Absendestelle" und eine ,,Empfangsstelle". Eine endlose Bahn läuft dicht an allen
Absende- und Empfangsstellen vorbei. Diese Bahn ist versenkt angelegt, so dass die oben beschriebenen Fahrzeuge, die zu einem endlosen Zuge zusammengekuppelt werden, mit ihrer t oberen Flache 4 eben mit dem Fussboden laufen. Die Absende- und Empfangsstellen sind, ähnlich wie die Fahrzeuge. mit Ubertragungsrollen, Armen und Führungen ausgerüstet. Sie haben nur kerne Laufräder, sondern stehen dicht neben der Bahn fest.
Arbeiter laden die Pakete, Bauen usw. auf die FörderbehaJter und schieben diese einzeln auf die Absendestelle. Der Absendebeamte sieht auf der Adresse den Bestimmungsort des be- trefSenden Frachtstückes, stellt den Absendekontroller auf die entsprechende Nummer und schliesst den Absendeschalter. Das erste vorbeifahrende unbesetzte Fahrzeug nimmt automatisch den
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Feldes ab, wo sich auf diese Weise a ! ! e Frachtstücke und Pakete zusammenfinden, die für eine und dieselbe Stadt, Ortschaft oder dgl. bestimmt sind. Die Führung des unbesetzten Fahrzeuges treibt nämlich mittels des Armes und Getriebes die inzwischen eingeschalteten, elektromagnetischen Übertragungsrollen der Absendestelle und somit auch den Förderbehälter mit dem Frachtstück. mit stetiger Beschleunigung an.
Gleichzeitig hat die Führung der Absendestelle in derselben Weise die in Serie geschalteten Übertragungsrollen des Fahrzeuges in Bewegung gesetzt. Auf halbem Wege des Förderbehälters haben beide Übertragungsrollenpaare ihre Höchstgeschwindigkeiten. und zwar gleiche Geschwindigkeiten, erreicht und der Förderbehälter wird von den Absenderrollen losgelassen und von den Fahrzeugrollen übernommen. Dann werden beide Rollenpaare durch ihre entsprechenden Führungen stetig verzögert und somit der Förderbehälter in seine richtige
Stellung auf dem Fahrzeuge stosslos zur Ruhe gebracht.
Dann heben sich die Kolben und verriegeln den Fürderbehälter in seiner Stellung und der Strom wird von beiden Magnetrollenpaaren abgeschaltet. G) eichzeitig mit der Güterübertragung nndet eine Kontroller-Einstellungsüber- tragung statt. Dann zahlt der Kontroller auf dem Fahrzeuge die Empfangsstellen ab und bewirkt an der gewünschten Empfangs8telle in umgekehrter Weise die Übertragung des Förderbehälters und somit die automatische Ablieferung des Frachtstückes an das gewünschte Feld.
Bei grossen Anlagen werden die Felder in numerierte Gruppen geteilt. Jede Gruppe hat ihre eigene endlose Bahn und der Verkehr zwischen den Gruppenbahnen wird durch eine endlose Hauptbahn vermittelt, und zwar in derselben Weise, wie die Gruppenbahn den Verkehr zwischen den Feldern besorgt. Auf gewissen Strecken laufen Hauptbahn und Gruppenbahn dicht nebeneinander her, die Hauptbahnfahrzeuge mit der doppelten Geschwindigkeit der Gruppenbahnfahrzeuge, so dass dieselbe relative Geschwindigkeit eintritt, wie zwischen Gruppenbahnfahrzeugen und Absende- oder Empfangsstellen. Bei solchen Anlagen erhalten alle Absendestellen und alle Fahrzeuge zwei Kontroller, einen der das Abzählen der Stationen besorgt und einen anderen,
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**WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.