DE259540C - - Google Patents

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DE259540C
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    • B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B02—CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
    • B02C—CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING IN GENERAL; MILLING GRAIN
    • B02C21/00—Disintegrating plant with or without drying of the material
    • B02C21/007—Disintegrating plant with or without drying of the material using a combination of two or more drum or tube mills

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Paper (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
' - M 259540 KLASSE 55 a. GRUPPE
Durchmessers.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 13. September 1911 ab.
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Herstellung von Holzstoff unter Benutzung von Kugeln verschiedenen Durchmessers. Maschinen dieser Art sind bereits bekannt. Sie beruhen auf dem Gedanken, den gröberen Holzstoff zunächst der Wirkung größerer Kugeln auszusetzen und die immer kleiner werdenden Faserbündel durch immer kleinere Kugeln weiter aufzulösen. Die hierzu dienende bekannte Maschine besteht in einer doppelkonischen Trommel, in deren größter mittlerer Zone die größten Kugeln liegen, die nach den Stirnwänden im Durchmesser abnehmen. Der Holzstoff wird in die Trommel im Bereich der größten. Zone zugeführt. Diese Ausführung vermag jedoch die Aufgabe nicht vollständig zu lösen, indem die eingeführten Fasern nur zum Teil in den Bereich der mittleren, größeren Kugeln gelangen; der.Rest fließt vielmehr seitwärts ab und gelangt in den Bereich der kleineren Kugeln, so daß das beabsichtigte Verhältnis der Kugelgröße zu den Faserlängen nicht innegehalten werden kann. Außerdem bringt diese Anordnung noch den Nachteil mit sich, daß auf die schon aufgelösten Fasern immer weniger Kugeln wirken, so daß auch dadurch die Wirkung der Kugeln beeinträchtigt wird. Das Endergebnis ist dann das, daß das aus der Maschine abgeführte Gut ungleichmäßig zerfasert ist.
Gemäß der Erfindung sind die Mahlgänge getrennt angeordnet, so daß in jedem Mahlgang Kugeln gleicher Zahl, aber verschieden großen Durchmessers untergebracht werden können. Nur durch diese Vorkehrung kann man es erreichen, daß die Kugeln jedesmal in einem bestimmten Verhältnis zur Faserlänge sind. Dieses Verhältnis ist derartig bestimmt, daß im ersten Mahlgang die Kugeln einen größeren Durchmesser als die Länge der Faserbündel erhalten. Im zweiten Mahlgang sind sie ihnen etwa gleich und im dritten sind sie kleiner als die Länge der Faserbündel, um zu erreichen, daß dieJKugeln die Fasern durchdringen und .auf..den ..Bindestöff zerstörend einwirken, mit dem Erfolg, daß die Fasern auch wirklich getrennt werden. Diese Anordnung gewährleistet die Erzeugung eines durchaus gleichmäßigen Stoffes.
In der Zeichnung ist eine Anlage dieser Art dargestellt.
In drei hintereinander befindlichen Mahlgängen i, 2, 3, die hier als drehbare Trommeln ausgebildet sind, liegen die Kugeln in der oben beschriebenen Größe und Folge angeordnet.
Das zu verarbeitende Gut wird durch den Trichter 4 und den hohlen Zapfen 5 in die Trommel 1 geleitet, von wo es durch die Öffnungen 6 in eine in geeigneter. Weise abgedich-
tete Ringkammer 7 fließt. Aus dieser gelangt es durch die untere Öffnung 8 in das Rohr 9, in welchem es durch ein Förderband in den Zuführungstrichter 10 der zweiten Trommel hochgehoben wird, die in gleicher Weise ausgestattet ist. Aus der dritten Trommel fließt das Gut unmittelbar zur Verbrauchsstelle.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Vorrichtung zur Herstellung von HoIz-
    . stoff unter Benutzung von Kugeln verschiedenen Durchmessers, dadurch gekennzeichnet, daß die Mühlenanlage in Abschnitte eingeteilt ist, durch welche der Holzstoff der Reihe nach durchgeführt wird, um hier von den Kugeln aufgelöst zu werden, wobei der Durchmesser der Kugeln in den einzelnen Abschnitten so bestimmt ist, daß die Kugeln anfänglich einen größeren Durchmesser haben als die Länge der Faserbündel, dann einen den Faserbündeln entsprechenden Durchmesser und schließlich einen geringeren Durchmesser als die Länge der Faserbündel.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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