DE258571C - - Google Patents

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DE258571C
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    • GPHYSICS
    • G06COMPUTING OR CALCULATING; COUNTING
    • G06MCOUNTING MECHANISMS; COUNTING OF OBJECTS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • G06M7/00Counting of objects carried by a conveyor
    • G06M7/02Counting of objects carried by a conveyor wherein objects ahead of the sensing element are separated to produce a distinct gap between successive objects
    • G06M7/06Counting of flat articles, e.g. of sheets of paper

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  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Theoretical Computer Science (AREA)
  • Delivering By Means Of Belts And Rollers (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 258571 KLASSE 43«. GRUPPE
EDMUND LICHTENSTEIN in BERLIN.
Banknotenzählapparat. Patentiert im Deutschen Reiche vom 25. März 1911 ab.
Vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Zählen von Banknoten und besteht im wesentlichen darin, daß der Angriffsmechanismus des Zählapparates im Gegensatz zu den bekannten Vorrichtungen nicht während der ganzen Länge des Durchgehens des Papiers bewegt wird, sondern nur durch den vorderen Rand des Papierblattes in Bewegung gesetzt und dann angehalten wird. Das zu zählende Blatt ist
ίο dabei durch das Fördermittel so lange straff gezogen, bis das gestempelte oder gezählte Stück sich im Bereich des Angriffsmechanismus befindet.
In der Zeichnung ist ein Beispiel der Erfindung dargestellt.
Die losen Blätter folgen auf bekannte Art in bestimmten Abständen hintereinander und stoßen bei jedesmaligem Durchgang mit dem Vorderende an einen zwischen den Bändern herunterhängenden Zahn. Nach diesem Angriff gleitet der Zahn auf dem durchgehenden Stück über dessen Länge hinweg, wobei das Papier unter dem Druck des Zählerzahnes nicht nachgeben kann, da es von den Bändern gehalten wird. Ist ein Stück hindurch, so folgt das andere erst in bestimmtem Abstand nach; während dieses Abstandes ist Zeit gegeben, daß
. in den Bereich des neuen Durchgangsstückes und zwischen die Bänder ein neuer Zahn gelangt, der jedoch durch einen Hilfsmechanismus solange verhindert ist herabzufallen, wie auf dem vorbeigehenden Blatt der Hilfsmechanismus ruht. Damit das dünne Blatt genug Steifigkeit besitzt, um den Zahn des Zählers in Bewegung zu setzen und nicht unter dem Druck desselben auszuweichen, wird das Blatt an der 45
Stelle, wo es den Zählerzahn bewegen soll, von den Bändern die ganze Zeit gehalten und ev. von auf den Bändern liegenden Schienen an die Bänder angepreßt, so daß das Papier trotz seiner Dünne doch genügend Steifigkeit erhält, um den Druck des Zahnes auszuhalten, ohne einzuknicken. Da der zweite Zahn so lange nicht in den Bereich des Papiers treten kann, als der Hilfsmechanismus ihn nicht freigibt, ist Gewähr geleistet dafür, daß niemals ein Blatt den Zähler um mehr als eine Zahl verstellen kann, gleichviel wie lang das Papier ist und wie schnell oder langsam es sich bewegt.
In der Zeichnung ist Fig. ι Seitenansicht; Fig. 2 ist Oberansicht, und Fig. 3 zeigt das Zählwerk in anderer Lage.
In den schematischen Abbildungen bedeutet
α eine geeignete Vorrichtung bekannter Art zum selbsttätigen Ablösen eines einzelnen Bogens von einem Stapel;
b sind die Transportbänder;
c sind Druckleisten, die auf den Transportbändern aufliegen und den Papierbogen straff halten, indem sie das Blatt an die Bänder anpressen, bis es sich im Bereiche des Angriffsmechanismus des Zählwerkes befindet. Die Zähne d des Zahnrades zum Bewegen des Zählmechanismus sind pendelnd gelagert und stoßen beim Bewegen nach einer Richtung gegen einen Stift e, wodurch sie die Scheibe f mitnehmen, die auf der Achse g des Zählers sitzt; nach der anderen Seite hin können die Zähne abgeschwenkt werden, h ist eine pendelnde Brücke, welche vom Papierblatt angehoben wird; hierdurch hebt sich der nächstfolgende pendelnde Zahn des Zahnrades, so daß dieser
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Claims (5)

so lange nicht auf den Bogen des Papiers fallen kann, bis der nächste Zwischenraum zwischen dem vorbeigehenden und dem nachkommenden Blatt das Herabfallen wieder zuläßt. Die Transportbänder b bewegen sich schneller als diejenigen des Absonderungsmechanismus, der das Blatt vom Stapel nimmt. Durch diese Voreilung entsteht eier Zwischenraum zwischen zwei aufeinander folgenden Blättern. ίο Damit absolute Sicherheit dafür gewährleistet wird, daß jedesmal nur ein Blatt den Zählmechanismus in Bewegung setzt, ist im Bereich der Papierbahn ein Taster derartig eingestellt, daß er durch Schließen des elektrischen Stromes den Motor jedesmal zum Stillstand bringt, wenn die Stärke des Papiers entsprechend zugenommen hat, d. h. wenn zum Beispiel zwei Blätter untrennbar zusammenkleben. Um diesen Taster empfindlich genug zu machen und dennoch dem losen einzelnen Blatt den Weg nicht zu versperren, besteht der Taster aus einer losen Rolle t, die sich über einer umlaufenden Scheibe u befindet. Die lose Rolle t ist an einem möglichst kurzen Hebelarm ,v gelagert, dessen anderer Arm w, der einen Kontaktstift χ trägt, sehr lang ist. Die Rolle t wird durch Federkraft oder Gewicht ständig gegen die sich drehende Scheibe u gedrückt. Bei dieser Einrichtung wird erzielt, daß mit Sicherheit Banknoten durch die Maschine abgezählt werden können, da bei jeder doppelten Banknote, d. h. also, wenn zwei Stück zusammenhaften, was ja häufig vorkommt, die Maschine von selber stehen bleibt, so daß der Kassierer sofort merkt, wenn er eine doppelte statt einer einfachen Banknote ausgezahlt hat. Selbstredend kann die Maschine auch zum Zählen oder Abstempeln von Koupons oder anderen Gegenständen benutzt werden. Patent-Ans ρ rüche:
1. Banknotenzählapparat, dadurch gekennzeichnet, daß das vordere Ende der in Abständen aufeinanderfolgenden losen Blätter das Antriebsorgan des Zählwerks anhebt und in der angehobenen Stellung emporhält, während das hintere Ende des Blattes das Einfallen des Antriebsorganes in den Zwischenraum zwischen zwei Blättern so lange verhindert, bis das Blatt aus dem Bereich des Antriebsorganes entfernt ist.
2. Banknotenzählapparat nachAnspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Antrieb des Zählwerks durch pendelnde, gegen Anschläge (e) sich legende Stifte (d) einer mit der Zählwerksachse (g) verbundenen Scheibe (f) erfolgt, welche in die zwischen den einzelnen Bogen gebildeten Zwischenräume einfallen.
3. Banknotenzählapparat nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die pendelnden Stifte (d) so durch einen· vom Bogen bewegten Anschlag (h) emporgehalten werden, daß der nächstfolgende Stift (d) nicht eher herabfallen kann, bis der Zwischenraum zwischen dem vorbeigehenden und dem nächstfolgenden Bogen das Herabfallen gestattet.
4. Banknotenzählapparat nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, daß auf der Bahn der Papierbogen ein Taster (t, v, w) ruht, der bei doppelter Stärke der Papierbogen die Maschine zum Stillstand bringt.
5. Banknotenzählapparat nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Papierbogen durch mit der Förderbahn zusammenwirkende Mittel, z.B. Federn (c), straff gehalten wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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