DE257584C - - Google Patents

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DE257584C
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soldering
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aluminum
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23KSOLDERING OR UNSOLDERING; WELDING; CLADDING OR PLATING BY SOLDERING OR WELDING; CUTTING BY APPLYING HEAT LOCALLY, e.g. FLAME CUTTING; WORKING BY LASER BEAM
    • B23K35/00Rods, electrodes, materials, or media, for use in soldering, welding, or cutting
    • B23K35/02Rods, electrodes, materials, or media, for use in soldering, welding, or cutting characterised by mechanical features, e.g. shape
    • B23K35/0222Rods, electrodes, materials, or media, for use in soldering, welding, or cutting characterised by mechanical features, e.g. shape for use in soldering or brazing

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Molten Solder (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
£ 257584-KLASSE 49/. GRUPPE
CARL EMIL EGNER in STOCKHOLM.
Lötkörper zum Zusammenlöten von Drähten oder Stäben.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 24. März 1911 ab.
Die Erfindung bezieht sich auf Lötkörper zum Zusammenlöten von Drähten und Stäben, insbesondere für elektrische Leitungen, welche aus zwei plattenförmigen Körpern gebildet werden, von denen der eine aus Lot, und zwar vorzugsweise aus Lötzinn, und der andere aus Aluminium oder einem anderen sich mit dem Lot beim Löten nicht verbindenden Material besteht. Solche Lötkörper werden um
ίο die zusammenstoßenden oder nebeneinanderliegenden Enden der zusammenzulötenden Drähte oder Stäbe herumgelegt und dann erhitzt, wobei dann das Lot schmilzt und die Lötung srfolgt. Es hat hierbei der aus AIuminium ο. dgl, bestehende Körper den Zweck, das flüssige Lot an einem Abfließen zu verhindern. Da sich dieser Körper mit dem flüssigen Lot nicht vereinigt, kann er nach dem Erstarren des letzteren entfernt werden.
Bei der Verwendung solcher Lötkörper muß natürlich ein Löt- oder Flußmittel vorhanden sein. Gemäß der Erfindung wird dieses dazu benutzt, die beiden plattenförmigen Körper aufeinanderliegend miteinander zu binden, so daß ein einziger Körper entsteht und dadurch eine erhebliche Vereinfachung in der Herstellung und Verwendung der Lötungen erzielt wird.
Die Zeichnung veranschaulicht mehrere Ausführungsformen und Anwendungsweisen des gemäß der Erfindung eingerichteten Lötkörpers.
Bei dem in Fig. 1 und 2 dargestellten Lötkörper ist ι eine dünne, . mit Löchern versehene Platte aus Lötzinn und 2 eine aus Aluminium 0. dgl. bestehende, nicht perforierte Platte. Die Platten 1 und 2 sind aufeinandergeklebt, und das Klebmaterial bildet zugleich das Löt- oder Flußmittel. Beispielsweise kann es aus einer Lösung von Harz in Terpentin bestehen.
Die Anwendungsweise dieses Lötkörpers zeigen Fig. 3 bis 5. Der Lötkörper 1, 2 wird in der aus Fig. 3 ersichtlichen Weise um die zusammenzulötenden Drahtenden 3 herumgebogen, dann werden seine Enden mittels der Finger oder eines Werkzeuges zusammengepreßt (Fig. 4 und 5). Wenn nun der Lötkörper beispielsweise durch eine Zündholzflamme erwärmt wird, schmilzt zuerst das Klebmaterial, und es tritt dann durch die Löcher in der Platte ι an die Drahtenden 3, wohin ihm sofort das inzwischen geschmolzene Lötzinn, nämlich die Platte 1, folgt. Nach Erstarren des Lötzinns ist die Zusammenlötung der Drahtenden 3 erfolgt, und die dabei lose gebliebene Aluminiumplatte 2 kann nun entfernt werden.
Der in den Fig. 6 und 7 gezeigte Lötkörper unterscheidet sich von dem voraufgehend beschriebenen dadurch, daß er mit einem Verbrennungskörper 4 und mit einem Zündsatz 5 versehen ist. Der Verbrennungskörper ist dadurch an der Aluminiumplatte 2 befestigt, daß er einen Steg oder Flansch der letzteren 6g umgreift. Dieser Steg oder Flansch ist zweckmäßig mit Löchern versehen, in welche der Verbrennungskörper 4 zur besseren Befesti-
gung eindringen kann. Fig. 8, 9 und 10 zeigen die Anwendungsweise dieses Lötkörpers. Der Zündsatz 5 wird an einer Reibfläche entzündet, und der dadurch in Brand versetzte Verbrennungskörper erzeugt dann die zum Löten erforderliche Wärme.
Eine abgeänderte Ausführungsform des in den Fig. 6 und 7 dargestellten Lötkörpers zeigt Fig. 11. Die Aluminiumplatte 2 ist hier doppelt, und ihre winklig abgebogenen und zusammenliegenden Enden bilden den zum Befestigen des Verbrennungskörpers 4 dienenden Flansch.
Die beschriebenen Lötkörper sind sehr billig herzustellen und leicht und bequem anwendbar; eine Größenausführung derselben ist für verschiedene Stärken der zusammenzulötenden Drähte oder Stäbe geeignet.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Lötkörper zum Zusammenlöten von Drähten oder Stäben, insbesondere für elektrische Leitungen, bestehend aus einem plattenförmigen Körper aus Lot, insbesondere aus Lötzinn, und einem plattenförmigen Körper aus Aluminium oder einem anderen Material, welches sich mit dem Lot beim Löten nicht vereinigt, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden aufeinandergelegten Platten (1, 2) von einem zugleich als Lötmittel dienenden Bindemittel zusammengehalten werden.
2. Lötkörper nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Lötplatte (1) perforiert ist, um das geschmolzene Lötmittel leicht durchzulassen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1216072B (de) * 1962-03-02 1966-05-05 Siemens Ag Loetstreifen mit einem bei der Arbeitstemperatur seines Lotes fest bleibenden Traeger

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