DE257482C - - Google Patents

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DE257482C
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camera
gyrostat
shutter
rotor
housing
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    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B19/00Cameras
    • G03B19/18Motion-picture cameras

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Lens Barrels (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
20. März 18S3
die Priorität
Die Erfindung bezieht sich auf Handkameras zur Aufnahme kinematographischer Photographien und besteht in der Schaffung einer Handkamera dieser Art, welche leicht gehandhabt und geregelt werden kann und dabei ein stetiges Bild ergibt.
Es ist bereits vorgeschlagen worden, einen Motor zum Antrieb des Verschlusses und des Schaltwerkes für den Film zu benutzen und einen sich rasch drehenden Ring an dem Verschluß so anzuordnen, daß er eine gewisse gyrostatische Wirkung ausübt. Außerdem hat man vorgeschlagen, einen vom Verschluß getrennten Gyrostat zu benutzen, ihn aber durch denselben Motor in Bewegung zu setzen, der den Verschluß betreibt. In beiden Fällen ist die Drehgeschwindigkeit des Gyrostates und damit dessen stabilisierende Wirkung abhängig von der Drehgeschwindigkeit, welche für den Verschluß bzw. das Schaltwerk des Kinematographenapparates benutzt wird.
Gemäß der Erfindung soll der Gyrostat elektrisch angetrieben werden, und zwar vollständig unabhängig von dem Antrieb des Kinematographenschaltwerkes. Der Rotor des Gyrostates ist zweckmäßigerweise in einem Gehäuse an der Vorderseite der Kamera unter dem Sucher und der photographischen Linse angeordnet, während die ganze Kamera hinter dem Gyrostat durch Unterteilung des Kastens der Kamera in zwei Abteilungen ausbalanciert ist, von denen die eine die eigentliche Kamera und die andere das Gehäuse für einen Elektromotor bildet, der das Kinowerk antreibt und für sich vollständig unabhängig von dem gyrostatischen Motor geschaltet wird. Die Kamera ist mit Handgriffen an dem Gehäuseteil versehen, welcher den Gyrostat enthält, d. h. an der Vorderseite der Kamera. Beim Gebrauch ergreift der Operateur die Handgriffe und preßt den Kasten hinter den Handgriffen gegen seinen Körper. Es ist so die durch die beiden Handgriffe gehende wagerechte Achse der Kamera durch den Gyrostat stabilisiert. Die Kamera bildet mit dem Körper des Operateurs gleichsam ein Ganzes, das um die Standfläche des Operateurs, und zwar vornehmlich von vorn nach hinten pendeln könnte. Diese Schwingungen, die ein Kippen der Gyrostatdrehachse hervorrufen müßten, werden gleichfalls gedämpft.
Die Zeichnungen zeigen ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes.
Fig. ι ist eine Seitenansicht einer kinemato-
graphischen Kamera gemäß der Erfindung, j bei der die Seitenwandung der Kamera weggenommen ist.
Fig. 2 ist eine Vorderansicht der Kamera. Fig. 3 ist eine Vorderansicht der Kamera mit Gyrostat und fortgenommener Vorderwand.
Fig. 4 ist eine Seitenansicht der Kamera, bei der die Seitenwand des Gehäuses weggenommen ist, so daß die Antriebs- und Regulierungsvorrichtungen sichtbar sind.
Fig. 5 ist ein Schnitt durch den Gyrostat und sein Gehäuse, während
Fig. 6 und 7 Vorder- und Rückansichten davon sind.
In dem dargestellten Ausführungsbeispiel ist der Kasten α der Kamera in zwei Abteilungen durch eine mittlere Zwischenwand b (s. Fig. 3) geteilt. Die Abteilung c auf der rechten Seite der Zwischenwand b in Fig. 3 bildet den Aufnahmeraum, von dem eine Seitenansicht in Fig. ι dargestellt ist. Die Abteilung d an der linken Seite der Zwischenwand b bildet das Gehäuse für die Antrieb- und Schaltvorrichtungen, welche in Seitenansicht in Fig. 4 dargestellt sind.
An der Vorderseite der Kamera ist ein Gehäuse e angeordnet, welches den Rotor eines elektrisch betriebenen Gyrostates enthält, der in derselben Ebene wie die Vorderseite der Kamera angeordnet ist, dessen Achse also parallel der optischen Achse des Objektivs liegt; an den Seiten des Gehäuses e sind Handgriffe s angebracht, und zwar in der Ebene des Rotors. Das Gehäuse e liegt etwas unter der Mitte der Kamera, und die übrigen Teile der Kamera sind hinter dem Gehäuse e derart angebracht, daß, soweit als möglich, eine vollständige Ausbalancierung um den Mittelpunkt der Kamera erzielt wird. Oberhalb des Gehäuses e sind zwei Linsen g und h angeordnet. Die Linse g dient zu den photographischen Aufnahmen und die Linse h ist der Sucher. Der Film läuft von einer Vorratstrommel k in eine hintere Abteilung in der Kamera ab und wird durch ein Vorschubrad m bewegt. Der Film bewegt sich alsdann abwärts, wie in Fig. ι dargestellt, zu der Belichtungsstelle gegenüber der Linse g. Für die absatzweise Schaltung des Bildbandes dient der bekannte Greifer n. Der Film bewegt sich alsdann über eine Walze 0 zu der Aufwickeltrommel^. Der elektrische Motor zum Antrieb der Walzen m, 0 und des Greifers η sowohl als auch der Aufwickeltrommel p ist in der Abteilung d untergebracht, und zwar oben links in Fig. 4. Dieser Motor q kann von irgendeiner der gewöhnlichen bekannten Konstruktionsarten sein und durch einen Riemenantrieb r die verschiedenen erwähnten Konstruktionsteile bewegen. Der Riemen r treibt das Getriebe s, s', von welchem die Welle p' der Aufwickeltrommel p angetrieben wird, ebenso wie die Stifträder m und 0 und der Greifer s. Der Motor q treibt außerdem durch die Vertikalwelle t und das Getriebe c' den Verschluß u. Der Gang des Motors q wird durch einen Widerstand ν geregelt, über welchen ein Kontakt w gleitet. Der Kontakt w wird an einem Arm w' geführt und kann durch irgendwelche zweckmäßige Mittel von der Vorderseite der Kamera aus bewegt werden.
Der Rotor des Gyrostates wird, wie in Fig. 5, 6 und 7 dargestellt, als Armatur 20 eines Innenpolmotors angeordnet, dessen festliegende Pole 21 radial innerhalb der Rotationsarmatur 20 liegen. Mit der Armatur 20 ist ein entsprechendes Gewicht oder ein Ring verbunden. Die Pole sind an der Vorderseite der Kamera durch Gewinde 22 befestigt, und der Strom wird durch die Bürsten 23 dem Kommutator 24 zugeführt.

Claims (3)

Patent-Ansprüche:
1. Kinematographische Handkamera mit elektrischem Antrieb und gyrostatischem Ausgleichapparat, dadurch gekennzeichnet, daß der Gyrostatrotor mit einem von dem Verschluß unabhängigen Antrieb versehen ist, so daß der Gyrostat in Tätigkeit gebracht werden kann, ohne daß man gleichzeitig Verschluß und Film in Bewegung bringt.
2. Kinematographische Kamera nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die den Verschluß und den Film antreibenden Elektromotoren samt ■Übertragungseinrichtungen und Schaltern in von der Aufnahmekamera lichtdicht abgeschlossenen Räumen untergebracht sind, und zwar derart, daß der als Rotor einer Innenpolmaschine dienende Gyrostat in einem besonderen Gehäuse mitten an der Vorderseite der Kamera mit seiner Achse parallel zur optischen Achse des Objektivs angebracht ist.
3. Kamera nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß Handgriffe zu beiden Seiten der Kamera so angebracht sind, daß sie etwa in der Ebene des Rotors liegen.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
DENDAT257482D Active DE257482C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US5971063A (en) * 1996-05-30 1999-10-26 The Mart Corporation Vapor condenser

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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