DE256240C - - Google Patents

Info

Publication number
DE256240C
DE256240C DENDAT256240D DE256240DA DE256240C DE 256240 C DE256240 C DE 256240C DE NDAT256240 D DENDAT256240 D DE NDAT256240D DE 256240D A DE256240D A DE 256240DA DE 256240 C DE256240 C DE 256240C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
interruption
metal
point
arc
platinum
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT256240D
Other languages
English (en)
Publication of DE256240C publication Critical patent/DE256240C/de
Active legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H1/00Contacts
    • H01H1/02Contacts characterised by the material thereof

Landscapes

  • Manufacture Of Switches (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 256240 KLASSE 21g·. GRUPPE
Firma ROBERT BOSCH in STUTTGART.
Elektrode für elektrische Stromunterbrechungsstellen.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 12. Februar 1910 ab.
Bei der Unterbrechung elektrischer Stromkreise treten an der Unterbrechungsstelle fnehr oder weniger starke lichtbogenähnliche Funken auf, was zur Folge hat, daß in Fällen, in S denen die im Stromkreise aufgespeicherte Energie an einer anderen als der Unterbrechungsstelle frei werden soll, sehr viel Energie verloren geht. Besonders bei den zur Zündung des Gasgemisches von Verbrennungskraft -
ίο maschinen gebräuchlichen Vorrichtungen, bei denen die Unterbrechung eines Stromkreises zur Erzeugung einer hohen Induktionswirkung an der Zündstelle benutzt wird, macht sich der gekennzeichnete Übelstand in so hohem
»5 Maße geltend, daß dadurch die Bildung des Zündfunkens an der Zündstelle außerordentlich beeinträchtigt wird.
Wie Versuche ergeben haben, rührt die Bildung des Lichtbogens an der Unterbrechungsstelle daher, daß der bei der Unterbrechung auftretende Funken an den Unterbrecherkontakten entlanggleitet und die in der Nähe der Unterbrechungsstelle befindlichen Metallteile oxydiert, wobei sich Metalldämpfe bilden, die sich auf den Kontaktflächen des Unterbrechers niederschlagen und diese dadurch verschmutzen so daß bei den nachfolgenden Unterbrechungen keine reinen Kontaktflächen mehr vorhanden sind. Hierdurch wird die Bildung eines Lichtbogens außerordentlich begünstigt. Die Erfindung beruht auf dem Gedanken, die in bekannter Weise aus schwer oxydierbarem Metall, wie Platin u. dgl., bestehenden Unterbrecherkontakte derart auszubilden, daß von der eigentlichen Unterbrechungssl eile bis zu den umgebenden, leicht oxydierbaren Metallteilen ein möglichst langer Weg über eine Platinoberfläche führt. Dadurch wird der bei der Unterbrechung sich bildende Funke von der Berührung mit den umgebenden, leichter oxydierbaren Metallen abgehalten.
Fig. ι der Zeichnung zeigt die bisher gebräuchliche Ausführungsform von Unterbrecherkontakten in einem Längsschnitt.
Bildet sich bei der gebräuchlichen Ausführungsform nach Fig. 1 der Unterbrechungslichtbogen am Rande der mit den Platinblättchen e belegten Berührungsfläche, so werden die dicht angrenzenden Teile aus Messing oder anderem Metall erwärmt. Die hierdurch erfolgende Dampfbildung begünstigt die Entstehung eines Bogens, der die gezeichnete Stellung einnimmt.
Nach den Fig. 2 und 3 ist zur Erreichung des gekennzeichneten Zweckes der Erfindung das Platinblättchen verbreitert, so daß die Mantelfläche des aus unedlem Metall bestehenden Stiftes gegen den Rand zurücktritt und ein Überspringen des Bogens auf diese Fläche infolge der erheblichen Verlängerung des Luftweges weniger leicht eintritt.
Dabei kann entweder auf einen Stift α aus Messing o. dgl. ein allseitig vorspringendes Platinblättchen β aufgelötet werden (Fig. 2), oder es kann die allseitig vorspringende Platte eines tischförmig ausgebildeten Kontaktstiftes a
(2. Auflage, ausgegeben am 27. Februar J914-)
(Fig. 3) aus billigem Metall mit schwer oxydierbarem Metalle überzogen werden.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Elektrode für elektrische Stromunterbrechungsstellen mit einer Kontaktfläche aus schwer oxydierbarem Metall, dadurch gekennzeichnet, daß die Mantelfläche der teilweise mit edlem Metall bekleideten Elektrode an der Grenze zwischen dem schwer und dem leicht oxydierbaren Metall einen Absatz besitzt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT256240D Active DE256240C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE256240C true DE256240C (de)

Family

ID=514266

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT256240D Active DE256240C (de)

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE256240C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
EP0648977B1 (de) Glühkerze
DE10201697B4 (de) Zündkerzenaufbau mit hohem Wärmewiderstand und hoher Haltbarkeit
DE256240C (de)
WO1996007226A1 (de) Zündkerze für eine brennkraftmaschine
DE3151825A1 (de) Keramik-gluehkerze
DE102007050634A1 (de) Zündkerze
WO2001073907A1 (de) Zündkerze für eine brennkraftmaschine
DE268788C (de)
DE1962175A1 (de) Elektrisches Geraet,insbesondere Zungenschalter
DE10339759B4 (de) Zündkerze
DE142794C (de)
DE395645C (de) Elektrisch beheiztes Buegeleisen
US1423204A (en) Spark intensifier
EP2901504A2 (de) Kontaktierung eines elektrischen bauelements und verfahren zur herstellung derselben
DE369581C (de) Momentdrehschalter
DE295310C (de)
DE646115C (de) Anordnung fuer das Herausfuehren der Heizleiterenden von in Gussmaterial eingebetteten Rohrheizkoerpern
DE2541121A1 (de) Halteblech zur kontaktierung von halbleitersystemen
DE353215C (de) Aluminiumleiter mit zeitweise freiliegenden Anschlusskontakten
DE83900C (de)
DE102016110708A1 (de) Schalter und Verfahren zum Herstellen eines Schalters
DE417497C (de) Verfahren zur Herstellung von Kohlenelektroden
DE235060C (de)
DE102024118430A1 (de) Zündkerze
DE283647C (de)