DE256184C - - Google Patents

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DE256184C
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47FSPECIAL FURNITURE, FITTINGS, OR ACCESSORIES FOR SHOPS, STOREHOUSES, BARS, RESTAURANTS OR THE LIKE; PAYING COUNTERS
    • A47F11/00Arrangements in shop windows, shop floors or show cases
    • A47F11/04Special arrangements of mirrors or the like

Landscapes

  • Freezers Or Refrigerated Showcases (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 256184 -KLASSE 54g. GRUPPE
ERNSTSCHRAMECK in STRASZBURG i. Els.
Schauten sterein richtung. Patentiert im Deutschen Reiche vom 13. Januar 1912 ab.
Vorliegende Erfindung betrifft eine Einrichtung zur Schaufenster- oder Raumdekoration, welche dem Mangel ungenügender Front abhelfen soll. Zu gleicher Zeit aber soll die Einrichtung auch dazu dienen, dem Publikum stets neue Bilder zu bieten, indem die Schaufenster durch verhältnismäßig einfache Änderungen stets wieder ein anderes Gepräge erhalten. Dies geschieht dadurch, daß der Eingang in einem gebrochenen Linienzug erfolgt, so daß gegenüber von der Eintrittsstelle von außen ein weiteres Schaufenster sichtbar wird. Die Ecken des gebrochenen Linienzuges sind durch drehbare Ausstellungsbehälter gebildet, deren Verbindungswände aus Spiegeln bestehen. Dadurch erblickt man den größten Teil aller Ausstellungskästen in jedem Spiegel, und das Bild wird durch die Bewegung jedes Ausstellungskastens wieder verändert, so daß eine ungeheure Fülle verschiedener Bilder erzeugt werden kann, indem lediglich die Ausstellungskästen entweder einzeln oder gruppenweise verstellt werden müssen. Diese gebrochenen Linienführungen für den Eingang können natürlich beliebig verlängert werden und auch die Art der Linienbrechung kann verschieden sein, doch wird man zweckmäßig eine Sechseckform wählen.
Eine Ausführungsform des Erfindungsgegen-Standes ist in der Zeichnung im Grundriß dargestellt.
Die Breite des Ladens α wird durch die Mauern b und c bestimmt. Die Eingangstür d befindet sich etwa in der Mitte und von ihren Stützen aus gehen nach beiden Seiten die Schaufenster e und f, hinter denen die ausgelegten Waren g und h sich befinden. Die Wände i für die Auslagen g und h sowie auch die gebrochen weitergeführten Wände i bestehen aus Spiegeln, an deren Eckpunkten drehbare Gestelle k sitzen, die zweckmäßig ebenfalls fächerartig ausgebildet sind. Gegenüber der Eingangstür d befindet sich ein weiteres Schaufenster I, welches ebenfalls von außen sichtbar wird. Die durch dieses Schaufenster sichtbare Auslage m wird ebenfalls von Spiegeln r begrenzt, an deren Ecken die drehbaren Auslagekästen η sich befinden.
Die Spiegel r und * zeigen die in der Auslage m sowie die in den Schaukästen k und I befindlichen Gegenstände unendlich vielfältig wieder. Durch Drehen eines einzigen Kastens wird daher das Gesamtbild ein anderes, so daß also eine unendliche Mannigfaltigkeit von Bildern erreicht werden kann, indem ganz einfach ein oder mehrere Kästen k bzw. η eine Lageänderung durch Drehung erfahren. Da überdies die Auslage m ebenfalls von außen her, gleich wie die Auslagen g und h, sichtbar ist, so werden alle an ein Schaufenster zu stellenden Anforderungen in höchstem Maße erfüllt.

Claims (1)

  1. Patent-An Sprüche:
    i. Schaufenstereinrichtung, dadurch gekennzeichnet, daß zu beiden Seiten des
    Auslageraumes eine Eingangsbegrenzung in Endpunkten drehbare Schaukästen sich begebrochener Linie geführt ist, die von bei- j finden.
    den Seiten eine weitere Auslage einschließen, j 2. Schaufenstereinrichtung nach Anderen Begrenzungen außer der durchsich- sprach 1, dadurch gekennzeichnet, daß die
    tigen Scheibe gleich wie die gebrochenen gebrochenen Linienzüge als Sechsecklinien
    Linien aus Spiegeln bestehen, an deren j ausgebildet sind.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
    BERLIN. GEDRITCKT IN DER REICHSDRUCKEREI.
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