DE2556C - Selbsttätige Ventilatoren für Eisen bahnwagen-Coupü's und andere Räumlichkeiten - Google Patents

Selbsttätige Ventilatoren für Eisen bahnwagen-Coupü's und andere Räumlichkeiten

Info

Publication number
DE2556C
DE2556C DENDAT2556D DE2556DA DE2556C DE 2556 C DE2556 C DE 2556C DE NDAT2556 D DENDAT2556 D DE NDAT2556D DE 2556D A DE2556D A DE 2556DA DE 2556 C DE2556 C DE 2556C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
rooms
cylinder
coupés
railroad car
air
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT2556D
Other languages
English (en)
Original Assignee
G. BRÜCK, Ingenieur, in Wien
Publication of DE2556C publication Critical patent/DE2556C/de
Active legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61DBODY DETAILS OR KINDS OF RAILWAY VEHICLES
    • B61D27/00Heating, cooling, ventilating, or air-conditioning
    • B61D27/009Means for ventilating only

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Duct Arrangements (AREA)

Description

1877.
Klasse 27.
nei
GUSTAV BRÜCK in WIEN. Selbstthätige Ventilatoren für Eisenbahnwagen-Coupes und andere Räumlichkeiten.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 15. December 1877 ab.
Vorliegender Ventilationsapparat beruht auf dem Princip der natürlichen Lufterneuerung und hat bei billigem Preise und leichter Placirung in jeder Räumlichkeit den Vortheil, dafs er ununterbrochen ventilirt, ohne schädlichen oder unangenehmen Luftzug zu verursachen.
Der Apparat für Eisenbahnwagen-Ventilation besteht aus dem Einleitungsrohre und dem Auslafs-Ventilator.
Das Einleitungsrohr, ca. 1 m lang, seitlich unter dem Sitze angebracht, leitet die frische Luft von aufsen in den Waggon und hat, um einer fühlbaren Luftströmung vorzubeugen, eine gegen die Ausströmung zu bedeutend erweiterte Querschnittsfläche, wobei die Mündung gegen die Rückwand gerichtet ist, um sogleich nach Austritt der Luft eine strahlenförmige Vertheilung derselben zu verursachen.
Der eigentliche Ventilator, Blatt I, wird aufserhalb des Waggons an dessen Decke angebracht und besteht aus der Laufplatte b und dem Gehäuse α c, welche durch die Axe d miteinander verbunden sind. Die Laufplatte besteht aus einem gufseisernen Ringe b mit ringförmiger Rippe bi und einem diametralen Stege mit Ansatz; dieselbe wird vermittelst sechs Bolzen / an die Waggondecke dicht angeschraubt.
Das Gehäuse besteht aus dem Gufstheile a mit diametralem Stege mit Rippe z, dessen Mittelansatz // als Führung dient. Der obere Theil c ist, aus starkem Eisenblech, der Form des Theiles α angepafst, reicht jedoch über a im Umfange bis υ hinaus, um das Eindringen von Nässe in die Kugelräume zu verhüten. Auf dem Deckel des Gehäuses befinden sich der Windfang F zur Drehung des Ventilators und das Lager e zur Führung der Axe d.
Im Innern befindet sich die Ventilationsplatte k, welche an den Fixirungswinkeln t t anliegt und mit vier Oeffnungen 0 von 90 qcm Querschnitt versehen ist. Diese Oeffnungen sind mit sehr leicht beweglichen Glimmerplättchen m verschlossen, welche sich beim unthätigen Apparate durch die schiefe Lage fest an die Oeffnungen anlegen.
Die Ausströmungsöffnung des Gehäuses ist zum Schütze der Glimmerventile mit einem entsprechenden Drahtgitter ζ ζ verschlossen. In der Laufrinne, welche sich durch die Zusammensetzung des Gehäuses α c mit der Laufplatte b bildet, befinden sich zwölf Stück Glas- oder Marmorkugeln h, auf welchen sich das Gehäuse sehr leicht und exact nach jeder Richtung drehen kann. .
Je nach der Differenz der inneren und äufseren Luft werden sich die Glimmerplättchen mehr oder weniger öffnen und wird so die Entführung der verdorbenen Luft aus dem Waggon nach Bedarf regulirt.
Aufser dieser Regulirung befindet sich noch an der inneren Fläche der Decke eine doppelte Platte q angebracht, welche durch den Knauf r beliebig drehbar ist.
Durch die grofse Beweglichkeit und äufsere Form des Gehäuses wird sich der Apparat bei jeder Veränderung in der Fahrrichtung des Waggons während der Fahrt und Veränderung der Windrichtung zur Richtung der Luftströmung so stellen, dafs durch das Vorbeistreichen des Windes an den Seitenflächen des Gehäuses vor der Oeffnung desselben ein Vacuum gebildet wird, welches stets die im Innern des Waggons befindliche verdorbene Luft aufsaugen und entfernen kann. Die fortgesetzte Erneuerung der erforderlichen frischen Luft findet, wie eingangs angeführt, ebenso ununterbrochen durch das Einleitungsrohr statt, welches auch bei stehenden Waggons das Verdrängen der verdorbenen Luft durch den Ventilator bewirkt.
Blatt II stellt das früher erwähnte System der Ventilation für Zimmer, Keller etc. dar. Fig. ι zeigt einen Kasten, der mit Glimmerventilen 2 versehen ist, und wird dieser Kasten entweder in die Mauer oberhalb des Ofens in den Schornstein mündend, oder wenn keiner vorhanden, in einen herzustellenden Dunstschlauch eingeschoben, so dafs sich die Glimmerventile 3, nach dem Schornsteine sich aufklappend und schliefsend, eine saugende Function ausüben und wird dieser Apparat der eigentliche »Auslafsapparat« (der ununterbrochen arbeitet) genannt. Nachdem der Kasten (Fig. 1) eingesetzt ist, wird darüber eine durchbrochene Rosette angebracht: diese dient theils zur Verzierung, theils zum Schütze der Ventile 2, die mittelst Scharnieren 4 an der Platte 5 angebracht. Bei der aufserordentlichen Empfindlichkeit der Ventile bringt auch die geringste Luft- oder Dunstströmung dieselben in Bewegung; sie verhindern aber, da sie bei der geringsten Gegen-

Claims (1)

  1. Strömung sich hermetisch verschliefsen, das Eindringen von Rauch oder Dunst aus dem Schlote oder Dunstschlauch.
    Fig. 6 zeigt den sogen. »Lufteinlafsapparat« im Längenschnitte, der, aus einem Blechcylinder bestehend, möglichst tief unter dem Fenster eingesetzt wird, mittelst einer Drehscheibe a, welche durch das Schraubengewinde b sich in der Schraubenmutter c c leicht bewegt, von innen regulirbar und hermetisch zu verschliefsen ist. d ist ein Drahtgitter, das, an die.Oeffnung des Cylinders angebracht, auf der Einlafsrosette e befestigt wird, und die vehemente Luftströmung dämpft, sowie das Eindringen von Staub etc. verhindert.
    F wird aufserhalb des Cylinders in die Aufsenwand eingesetzt und dient zum Einlafs frischer Luft.
    Patent-Anspruch: Die Gesammt - Construction der Ventilationsapparate, insbesondere die Verwendung von Glimmer-Ventilen und deren Anordnung.
    Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
DENDAT2556D Selbsttätige Ventilatoren für Eisen bahnwagen-Coupü's und andere Räumlichkeiten Active DE2556C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE2556C true DE2556C (de)

Family

ID=281820

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT2556D Active DE2556C (de) Selbsttätige Ventilatoren für Eisen bahnwagen-Coupü's und andere Räumlichkeiten

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE2556C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE102006053208B4 (de) Mauerkasten
DE102006062082B4 (de) Zuluftvorrichtung und Verfahren zur Regelung der Luftströmungsmenge
DE69631631T2 (de) Tragbares Belüftungssystem
EP2008029B1 (de) Mauerkasten und luftdruckgesteuerte abluftklappe
DE2556C (de) Selbsttätige Ventilatoren für Eisen bahnwagen-Coupü's und andere Räumlichkeiten
DE2531247C2 (de) Lüftungskasten zum Belüften eines Raumes
DE2134778B2 (de) Anlage zum be- und entlueften von raeumen
DE20203378U1 (de) Vorrichtung zur Abschirmung von Öffnungen einer Abfalldeponie
EP2700885B1 (de) Zuluft-Wanddurchführung
DE19723485C2 (de) Vorrichtung zum Be- und Entlüften von Räumen
DE102015111678B4 (de) Rauchschutzdruckanlage für ein Gebäude und Verfahren zum Rauchfreihalten
DE102012101046A1 (de) Klappenanordnung zur Zwangsentlüftung von Räumen, insbesondere Aufzugschächten
DE102012018666A1 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Luftaustausch in Gebäuden
DE9406653U1 (de) Belüftungsprofil zum Ausrüsten von Fenster oder Türen
EP3409632B1 (de) Vorrichtung zum kontrollierten öffnen und/oder schliessen einer öffnung
EP3921580B1 (de) System zur belüftung von räumen
EP0050816B1 (de) Stallbelüftung
DE900904C (de) Luftfoerdervorrichtung fuer Gasschutzraeume
DE617453C (de) Belueftungsaufsatz
DE102018126010A1 (de) Rauchschutzanlage
DE3609502A1 (de) Belueftungsvorrichtung fuer raeume
DE9001971U1 (de) Kühlwasserrückkühlturm für chemische Industrieanlagen mit verstellbaren Sommer-, Winterjalousien
EP4656959A1 (de) Rauchschutzanlage und verfahren zur rauchfreihaltung eines sicherheitsraums
DE69400879T2 (de) Selbstregelnder Lüftungsrost
AT308338B (de) Entlüftungsanlage für die mechanische Entlüftung von Küchen und anderen Räumen