DE255337C - - Google Patents

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DE255337C
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C02TREATMENT OF WATER, WASTE WATER, SEWAGE, OR SLUDGE
    • C02FTREATMENT OF WATER, WASTE WATER, SEWAGE, OR SLUDGE
    • C02F5/00Softening water; Preventing scale; Adding scale preventatives or scale removers to water, e.g. adding sequestering agents
    • C02F5/02Softening water by precipitation of the hardness

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  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Hydrology & Water Resources (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Environmental & Geological Engineering (AREA)
  • Water Supply & Treatment (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Paper (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 255337 KLASSE 13 ö. GRUPPE
durch den Kesseldampf.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 10. August 1910 ab.
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Vorwärmung und Enthärtung des Kesselspeisewassers durch den Kesseldampf, welche in bekannter Weise aus mehreren Rinnen besteht, die im Dampfraum des Kessels oder in einem mit diesem in Verbindung stehenden besonderen Behälter so übereinander angeordnet sind, daß das der obersten Rinne zulaufende Wasser über die anderen Rinnen terrassenförmig herabläuft, wobei es durch den Kesseldampf vorgewärmt wird und die in ihm enthaltenen, Kesselstein bildenden Stoffe sich ausscheiden. Die Überlauf kanten der Rinnen sind, wie ebenfalls bekannt, mit einer Verzahnung versehen, durch die das überlaufende Wasser in einzelne Streifen zerlegt wird, die vom Dampf umspült werden. Gemäß der Erfindung wird diese Verzah-' nung so ausgeführt, daß die Tiefe der Zahnrücken abwechselnd nach dem einen und nach dem anderen Rinnenende hin zunimmt. Da das Wasser naturgemäß an den weniger tiefen Zahnlücken vorbei- und durch die tieferen, dem betreffenden Rinnenende näher liegenden Lücken abfließt, so muß es die Rinnen abwechselnd in der einen und in der anderen Richtung durchlaufen; es wird ihm also ein langer Weg vorgeschrieben und dadurch eine kräftige Vorwärmung und vollständige Kesselsteinabscheidung erzielt.
' Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes in Fig. 1 bis 3 im Quer- und Längsschnitt sowie in Oberansicht dargestellt.
Das Speisewasser gelangt aus dem in den Dampfraum des Kessels eingeführten Rohr a zunächst in die Einlaufrinne b und durch öffnungen c im Boden dieser Rinne in die beiden obersten der terrassenförmig übereinander angeordneten, mit einer Verzahnung i der vorstehend angegebenen Art versehenen Abscheiderinnen d. Aus diesen beiden Rinnen gelangt das Wasser, indem es durch die tieferen Zahnlücken an einem (in Fig. 2 linken) Rinnenende überläuft, in die drei nächstunteren Rinnen d, in welchen es nun von einem nach dem anderen Rinnenende fließt (in Fig. 2 von links nach rechts). Dort läuft es wieder durch die tieferen Zahnlücken über und in die vier folgenden Rinnen d herab, die es nun in entgegengesetzter Richtung (in Fig. 2 von rechts nach links) durchläuft usw. Das auf diesem langen Wege vorgewärmte und enthärtete Wasser gelangt schließlich aus den untersten Rinnen d in einen Kasten e, in dem sich etwa mitgerissene Sinkstoffe absetzen können, und fließt durch Schlitze f in den Wänden dieses Kastens herab in den Kessel.
Wären alle Lücken der Verzahnung gleich tief, so würde das Wasser nicht nur an einem Rinnenehde, sondern stets auf der ganzen Rinnenlänge, d. h. durch sämtliche Lücken, überlaufen und somit den angegebenen langen Weg durch die Rinnen nicht zurücklegen. Wären nur die tiefsten Lücken an einem Rinnenende vorhanden, so würden sich diese sehr bald gänzlich mit Kesselstein zusetzen, und das Wasser würde dann ebenfalls auf
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der ganzen Rinnenlänge über die ungezahnten Wände überlaufen. Sind hingegen mehrere Lücken von verschiedener Tiefe vorgesehen, wie auf der Zeichnung, so kann das Wasser, wenn sich in den tieferen Lücken etwas Kesselstein abgesetzt hat, zwar auch durch die beiden nächsten, weniger tiefen Lücken, aber noch nicht durch die folgenden überlaufen, so daß es immer noch einen langen Weg zurücklegen muß. Der Weg verkürzt sich zwar allmählich für einen Teil des Wassers, da nach und nach immer mehr Lücken am Überlauf teilnehmen, jedoch wird gerade hierdurch wieder das Zusetzen der Lücken immer mehr verzögert.
Die Stirnwände g der Rinnen d besitzen Vorsprünge, die über das Rinnenprofil nach oben und unten sowie nach beiden Seiten hervorragen und so die Rinnen in dem für den Durchgang des Wassers und des Dampfes zwischen ihnen erforderlichen Abstand voneinander halten. Die Ecken der beiden seitlichen Vorsprünge sind abgeschrägt, und die beiden oberen Vorsprünge reichen nicht bis zur Mitte der Stirnwände g, so daß auch zwischen den aneinanderstoßenden Vorsprüngen der Stirnwände benachbarter Rinnen Öffnungen h für den Durchgang des Dampfes freibleiben.
Die Rinnen d sitzen auf zwei Bügeln k, die an seitlichen Ansätzen der Einlaufrinne b aufgehängt sind, und zwar so, daß durch Eintreiben der Keile I sämtliche Rinnen gegeneinander fest verspannt oder nach Lösen der Keile die einzelnen Rinnen herausgenommen und von Kesselstein befreit werden können.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Vorrichtung zur Vorwärmung und Enthärtung des Kesselspeisewassers durch den Kesseldampf, bestehend aus terrassenförmig übereinander angeordneten Rinnen mit gezahnten Überlaufkanten, dadurch gekennzeichnet, daß die Tiefe der Zahnlücken (i) abwechselnd nach dem einen und nach dem anderen Rinnenende hin zunimmt.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Abscheiderinnen (d) auf Bügeln (k) sitzen, die an einer Einlaufrinne (b) so aufgehängt sind, daß die Abscheiderinnen mittels der Bügel gegen die Einlaufrinne fest verspannt werden können.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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