DE254680C - - Google Patents
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- DE254680C DE254680C DENDAT254680D DE254680DA DE254680C DE 254680 C DE254680 C DE 254680C DE NDAT254680 D DENDAT254680 D DE NDAT254680D DE 254680D A DE254680D A DE 254680DA DE 254680 C DE254680 C DE 254680C
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- grinding
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B24—GRINDING; POLISHING
- B24B—MACHINES, DEVICES, OR PROCESSES FOR GRINDING OR POLISHING; DRESSING OR CONDITIONING OF ABRADING SURFACES; FEEDING OF GRINDING, POLISHING, OR LAPPING AGENTS
- B24B7/00—Machines or devices designed for grinding plane surfaces on work, including polishing plane glass surfaces; Accessories therefor
- B24B7/10—Single-purpose machines or devices
- B24B7/18—Single-purpose machines or devices for grinding floorings, walls, ceilings or the like
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Finish Polishing, Edge Sharpening, And Grinding By Specific Grinding Devices (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 67«. GRUPPE
WILHELM HAASE in HILDESHEIM.
Es sind fahrbare Schleif- und Poliermaschinen für Steinfußböden bekannt, bei denen die
Schleifwerkzeuge durch Seilzug hin und her bewegt werden. Vorliegende Erfindung betrifft dieselben
Gattungen Schleif- und Poliermaschinen, bei denen die Schleifwerkzeuge aus geteilten,
eigenartig zusammengesetzten und gelagerten, rotierenden Schleifscheiben bestehen, wie sie
in anderer Form bei Glasschleifmaschinen bereits Anwendung gefunden haben.
In der beiliegenden Zeichnung zeigen
Fig. ι die Maschine in der Längsansicht,
Fig. 2 im Grundriß,
Fig. ι die Maschine in der Längsansicht,
Fig. 2 im Grundriß,
Fig. 3 die elastisch wirkende Schleifscheibe in Ansicht und Vertikalschnitt,
Fig. 4 im Grundriß und Horizontalschnitt, Fig. 5 ein Schleifsegment in Ansicht und
Grundriß.
Das Schleifen der Fußböden durch Maschinenkraft scheiterte zum Teil daran, daß solche
Steinfußböden niemals so eben ausgeführt werden können, wie dieses z. B. bei Glasplatten
oder bei Platten aus künstlichem oder natürlichem Stein möglich ist. Daher sind starre Schleifscheiben hier nicht angebracht.
Es kommt bei diesen Fußböden nicht darauf an, die oft mit dem bloßen Auge kaum wahrnehmbaren
Höhenunterschiede wegzuschleifen, sondern vielmehr darauf, ein vollkommen gleichmäßiges Korn in der Ansichtsfläche zu
erhalten. Der nachgiebige Druck des Handschleifers, welcher notwendig ist, um einen
gleichmäßigen Schliff zu erzielen, wird bei . dieser Maschine durch elastisch wirkende, geteilte
Schleifscheiben ersetzt.
Die Maschine soll jeden ungelernten Ar-40
beiter nach kurzer Anweisung befähigen, Fußböden der in Frage kommenden Art vollkommen
und sauber zu schleifen und zu polieren.
Die Maschine besteht aus dem fahrbaren Untergestell W, dem Motor M und der Schleifvorrichtung
S. Die feste Platte α ruht auf einem Paar fester Räder b und den Lenkrollen,
c. Durch eine Schnecke mit Schneckenrad d, das sich auf der Achse e befindet und
mit dem Handrad f in Verbindung steht, wird der Wagen nach Erfordernis vor- und
rückwärts bewegt.
Die Schleifvorrichtung S, die durch Kegelräder g, i vom Motor M angetrieben wird,
besteht aus einer horizontal gelagerten Welle h,
den in Vertikalrichtung beweglichen Schleifwellen k und den eigentlichen Schleifwerkzeugen
I. Ein solches Schleifwerkzeug I besteht
im wesentlichen aus dem Hauptkörper m und einer vollen gußeisernen Scheibe mit angegossenen
Rippen n. An diesen Rippen η befinden sich die in der Vertikalrichtung beweglichen
Laschen 0, die zur Aufnahme der mit dem Zwischenstück q innig verbundenen
Schleifsegmente ft dienen. Ein Abspringen der aus Carboselit oder Schmirgel bestehenden
Schleifsegmente soll dadurch verhindert werden, daß sie bei der Fabrikation direkt in
die mit Rippen versehenen Platten q hineingegossen oder -gepreßt werden. Die so mit
dem Stein verbundene Platte q wird mittels Schrauben r an der Lasche 0 befestigt. Die
durch den Hauptkörper m gehenden Befestigungsschrauben r bewirken eine zwangläufige
Führung der Schleifsegmente. Als Stoßfänger
dient die aus Leder oder Gummi bestehende Zwischenlage s. Die Schleifscheiben I ragen,
wie Fig. 2 zeigt, über das Grundrißprofil des Wagens heraus, um den Fußboden bis an die
Mauern heran bearbeiten zu können.
Um ein gleichmäßiges Schleifen der unebenen
Flächen zu ermöglichen, ist es notwendig, daß die sektorförmigen Teile p in
der vertikalen Achse elastisch auf den Fußboden wirken. Dies wird dadurch erzielt,
daß die auf dem Hauptkörper m befindlichen Hebel t durch die Federn u in Spannung gehalten
werden. Diese Spannung wird durch den Führungsstift ν auf die im Gelenk befindlichen
Segmente p übertragen. Infolge der Federung können die Schleifsteine jeder
Erhöhung und Vertiefung des Bodens folgen; dabei sind sämtliche Segmente in jeder Stellung
fest an den Boden gepreßt.
Um den für das Schleifen notwendigen Druck zu erzielen und den Federn u einen
Widerstand zu geben, sind Handhebel w mit Gegengewichten χ vorgesehen, mit denen die
Schleifwerkzeuge be- und entlastet werden können. Das Geländer y dient zur leichteren Führung
des Wagens sowie zur Aufnahme des für den Motor notwendigen Kühlgefäßes und Brennstoffbehälters.
Die Zuführung des erforderlichen Schleifwassers erfolgt am ' besten vom Kühlgefäß aus.
Die Bedienung der Maschine beschränkt sich auf die Bewegung des Wagens.
Die Anzahl der Schleifscheiben richtet sich nach der verfügbaren Kraft der Maschine,
für die nach Wahl ein Explosions- oder Elektromotor gewählt werden kann.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Fahrbare Schleif- und Poliermaschine für Terrazzo-, Mosaik- und Kunststeinfußböden mit Motorantrieb, dadurch gekennzeichnet, daß im Wagengestell mehrere geteilte, um vertikale Achsen (k) rotierende Schleifwerkzeuge (I) gelagert sind, deren sektorförmige Teile (p) mittels um horizontale Achsen bewegliche, unter Spannung von Federn (u) stehende Laschen (0) nachgiebig auf dem Fußboden ruhen, wobei der Schleifdruck durch auf die vertikalen Schleifwellen (k) wirkende Hebel (w) geregelt werden kann.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE254680C true DE254680C (de) |
Family
ID=512849
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT254680D Active DE254680C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE254680C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0133961B1 (de) * | 1983-08-23 | 1988-09-28 | Feichtner & Bossert KG | Vorrichtung zum Entfernen von Markierungen auf Strassendecken od. dgl. |
-
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- DE DENDAT254680D patent/DE254680C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0133961B1 (de) * | 1983-08-23 | 1988-09-28 | Feichtner & Bossert KG | Vorrichtung zum Entfernen von Markierungen auf Strassendecken od. dgl. |
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