DE254641C - - Google Patents

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DE254641C
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DE
Germany
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chuck
borehole
centering device
clamping jaws
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23BTURNING; BORING
    • B23B49/00Measuring or gauging equipment on boring machines for positioning or guiding the drill; Devices for indicating failure of drills during boring; Centering devices for holes to be bored
    • B23B49/04Devices for boring or drilling centre holes in workpieces

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Placing Or Removing Of Piles Or Sheet Piles, Or Accessories Thereof (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
-JKl 254641--KLASSE 42ö. GRUPPE
CARL ROHLING in GERA-UNTERMHAUS.
Zentriervorrichtung. Patentiert im Deutschen Reiche vom 10. Januar 1912 ab.
Beim Anreißen der Bohrlöcher an größeren Werkstücken, beispielsweise an Maschinengestellen, bereitet das Einhalten des richtigen Maßes in der Regel Schwierigkeiten, weil sehr häufig die Bohrlöcher, deren Abstände sich beispielsweise nach der Hauptantriebwelle bestimmen, in völlig anderen Ebenen als die Lagerstelle für die Hauptwelle liegen.
In derartigen Fällen genügen zum Ansetzen
ίο des Zirkels oder sonstigen Maßes Vorrichtungen nicht, die lediglich zur Ermittelung der Seelenachse des vorhandenen Bohrloches, der Kernaussparung o. dgl. dienen. Auch Zentriervorrichtungen, die sich in das Bohrloch einspannen lassen und zur Verhütung des schiefen Einsetzens mit breiten Spannbacken versehen sind, bieten keine Gewähr für die genaue Bestimmung des Abstandes des anzureißenden von dem vorhandenen Bohrloch, wenn die Stirnflächen beider Naben in unterschiedlichen Ebenen liegen.
Hierzu kann nur eine Vorrichtung Verwendung finden, die neben der genauen Ermittelung der Seelenachse gestattet, die Höhenunterschiede der in Frage kommenden Stirnflächen auszugleichen, etwa so, daß der an der Zentriervorrichtung vorhandene Körner mit der Fläche in gleiche Ebene gebracht werden kann, auf welcher das Bohrloch anzureißen ist.
Eine solche Vorrichtung bildet den Gegenstand der Erfindung.
Die Zeichnung veranschaulicht in Fig. 1 die hintere Ansicht, Fig. 2 den Aufriß der Vorrichtung und Fig. 3 die Stirnansicht der Einspannvorrichtung für den Körnerbolzen.
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Die eigentliche Zentriervorrichtung wird gebildet aus einem der bekannten Dreibackenfutter, dessen zu gleichzeitiger und gleichmäßiger radialer Bewegung verbundene breite Spannbacken α vorteilhaft stufenförmig abgesetzt sind, so .daß das Einspannen in vorhandene Bohrungen sehr unterschiedlichen Durchmessers nicht mit Umständlichkeiten verknüpft ist.
In dieses an sich bekannte, in der Hauptsache die eigentliche Zentriervorrichtung ausmachende Spannfutter ist konzentrisch ein längsgespaltener hohler Dorn b eingesetzt, der über die Stirnfläche des Spannfutters vorsteht. Die Befestigung dieses Domes b im Spannfutter kann durch Einschrauben oder in anderer zweckdienlicher Weise erfolgen. Der Dorn b umschließt einen den Körner tragenden Bolzen g von entsprechender Länge, der mit Hilfe einer über den Dorn b geschraubten Mutter d in der gewünschten Lage festgeklemmt werden kann. Beim Gebrauch der Zentriervorrichtung ist zunächst das Dreibackenfutter in das vorhandene Bohrloch so einzusetzen, daß sich die Spannbacken α innerhalb des Bohrloches befinden, die nun durch Auseinanderbewegen im Bohrloch festzuklemmen sind. Je breiter die Spannbacken a des Dreibackenfutters ausgebildet sind, um so sicherere Gewähr wird dafür geboten, daß die Achse des Bolzens g genau mit der Seelenachse des Bohrloches zusammenfällt. Nach dem Einspannen des Futters im Bohrloch der Kernaussparung o. dgl. ist durch geringes Zurückdrehen der Mutter d der Bolzen g im Dorn b zu lockern, der nun so weit verscho-
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ben wird, daß seine außen überstehende Stirn- j
fläche mit der Fläche in gleiche Ebene zu I liegen kommt, auf welcher das Bohrloch an-
zureißen ist. j

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Zentriervorrichtung zum Nehmen des
    Stichmaßes von einem vorhandenen Bohrloch nach Lagerstellen, die sich in anderer Ebene befinden, gekennzeichnet durch ein an sich bekanntes, mit breiten, vorteilhaft abgestuften Spannbacken (a) versehenes Spannfutter, in welchem konzentrisch ein zweites Spannfutter (b, d) eingebaut ist, das einen achsial verschiebbaren, den Körner tragenden Bolzen (g) umschließt.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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