DE2516632A1 - Verfahren und vorrichtung zum dichten verschliessen von kunststoffbehaeltern o.dgl. - Google Patents

Verfahren und vorrichtung zum dichten verschliessen von kunststoffbehaeltern o.dgl.

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DE2516632A1
DE2516632A1 DE19752516632 DE2516632A DE2516632A1 DE 2516632 A1 DE2516632 A1 DE 2516632A1 DE 19752516632 DE19752516632 DE 19752516632 DE 2516632 A DE2516632 A DE 2516632A DE 2516632 A1 DE2516632 A1 DE 2516632A1
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Alfred R Krugmann
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65BMACHINES, APPARATUS OR DEVICES FOR, OR METHODS OF, PACKAGING ARTICLES OR MATERIALS; UNPACKING
    • B65B31/00Packaging articles or materials under special atmospheric or gaseous conditions; Adding propellants to aerosol containers
    • B65B31/02Filling, closing, or filling and closing, containers or wrappers in chambers maintained under vacuum or superatmospheric pressure or containing a special atmosphere, e.g. of inert gas
    • B65B31/025Filling, closing, or filling and closing, containers or wrappers in chambers maintained under vacuum or superatmospheric pressure or containing a special atmosphere, e.g. of inert gas specially adapted for rigid or semi-rigid containers
    • B65B31/028Filling, closing, or filling and closing, containers or wrappers in chambers maintained under vacuum or superatmospheric pressure or containing a special atmosphere, e.g. of inert gas specially adapted for rigid or semi-rigid containers closed by a lid sealed to the upper rim of the container, e.g. tray-like container

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Description

  • Verfahren und Vorrichtung zum dichten Verschließen von Kunststoffbehältern od.dgl.
  • Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung zum dichten Verschlie-Ben von Kunststoffbehältern od.dgl. wahlweise mit vorgefertigten Eunststoffdeckeln oder abschnittsweise mit einer von einer Vorratsrolle abziehbaren vorgespannten Kunststoffolie bzw. einer heißsiegelfähig beschichteten Aluminiumfolie in luftverdiinnter Atmosphäre bzw. unter Zuführen eines Schutzgases.
  • Bei der Konzeption einer derartigen Siegelmaschine ist von der statistisch unterbauten Tatsache ausgegangen, daß zwar Großbetriebe, insbesondere der Lebensmittelbranche, mit entaprechend leistungsfähigen, vollautomatisch arbeitenden Verpakkungsmaschinen ausgerilstet sind, daß es aber andererseits bei vielen kleineren Betrieben, die sich mit der Weiterverarbeitung, Konservierung, Lagerhaltung und Bereithaltung von Lebensmitteln befassen, an einer geeigneten, rasch einsetzbaren, bequem zu bedienenden und jedem Verpackungsvorgang gut anpaßbaren, halbautomatischen Verpackungsmaschine, z.B. für Kunststoffbehälter, Menüschalen od.
  • dgl. mangelt.
  • Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, unter Vermeidung der angegebenen Nachteile eine Bedarfslücke bei der keimfreien Verpackung von stoßweise anfallenden und geg+nenfalls in erheblich wechselnden Mengen einzufüllender Nahrungsmittel zu schließen, und Verfahrensschritte und eine Vorrichtung zur Durchführung der Verfahrensabläufe anzugeben, mit denen das keimfreie Sinpacken der Nahrungsmittel unter gleichzeitiger sicherer Kontrolle durch das Bedienungspersonal mögAi lich und auch eine wirtschaftliche Arbeitsweise verbunden ist.
  • diese Aufgabe wird erfindungegeinäß in Verfahrensschritten dadurch gelöst, daß auf einer beliebig gegen andere austa@schbaren Arbeitsplattform beispielsweise vier Kunststoffbehälter bzw. deren Aufnahmen zwangsläufig geführt entlang im Qusc drat angeordneter Doppelführungsschienen in drei verschiedenen Richtungen von H6nd und in einer geraden Richtung maschinell derart verschoben werden, daß sie der Reihe nach aus der vorderen PUll- oder Binlage- bzw. Entnahmestation in die hintere Siegelstation gelangen, in der sie in einer aktstraße ausgerichtet entweder mit dem vorgefertigten Kunststoffdeckel bestückt oder der vorgespannten Kunstetoffolis bzw. Aluminium @olie bedeckt im Schutzbereich einer Vakuumglooke dann offene Ausgangsposition C für den Weitertransport in die Siegelstation 4 geschoben.
  • Aus der Figur 1 ist ersichtlich, daß sich bei diesem Vorgang die zweite Behälteraufnahme 8 bereits in der Siegelstation 4 befindet, d.h. die Siegelstellung D eingenommen hat, während die dritte Behälteraufnahme in die Endstellung E und die vierte Behälteraufnahme in die vordere Entnahme- und FUllstation A naohgerückt sind. Sobald die erneut mit einer Kunststoffschale 10 beladene Behälteraufnahme 8 von der Ausgangsstellung A in die Startstellung B gelangt, bewegt sich die BehälterauSnahme 8 mit der fertig gesiegelten Menüsohale 10 aus ihrer Endstellung E nach vorne in die Entnahmestelle A.
  • Der taktweise halbautomatische Arbeitsablauf bzw. Vorschub der Behälteraufnahmen 8 in die Siegelstation 4 geschieht wie folgt Über die beiden 3eriiiirurgsschalter 12 am Maschinenkörper 1 bzw. an der Arbeitstischplatte 2 erhält der Arbeitszylinder 13 einen Arbeitsimpuls, der dann über it Kolbenstaage 14 auf den Stößel 15 übertragen wird, so daß die Behälteraufnahme 8 aus der Stellung C in die Stellung D, d.h. in die Siegelstation 4 gelangt, nachdem kurzzeitig vorher die Behälteraufnahme aus der Endstellung E in die vordere bedienungaseitige FEll- bzw. Entnahmestation A gerückt worden ist und die Behälterauinaame mit bereits gesiegelter Kunststoffschale 10 aus der Siegelstellung D in die Endstellung E nachrücken konnte.
  • Nach dem Zurückführen der Kolbenstange 14 mit Stößel 15 kann die zwischenzeitlich nachgeschobene und in der Stellung 3 befindliche Belhälteraufnahme 8 mit der gefiiilten aber noch unbedeckten Kunststoffschale 10 in die Stellung C gefahren werden. Sobald eine Behälteraufnahme 8 die Position 0 eingenommen hat, löst ein berürungsloser Schalter 19 den Siegelvorgang aus, der im wesentlichen darin besteht, daß eine in den Figuren 1 und 2 nicht dEargestellte Arbeitszylinder -Arbeitskolbaneinheit die Heißsiegelelektrode 16 abwärts drlokt. Hierbei verbindet die Heißsiegelelektrode 16 einen entsprechenden Teil der von der Folienrolle 5 kommenden und endlos über die Behilterauinahme 8 bzw. über die darin lagernde gefüllte Kunststoffschale 10 gefhhrten Deokelfolie 17 mit dem oberen Rand der Kunststoffschale 10. Anstelle der Folie kann selbstverständlich auch ein Jeweils von einem Deokelmagazin zugefübrter Kunststoffdeckel mit der das Verpackungsgut enthaltenden Meniischale 10 zusammengesohweißt werden. Der für das Verschweißen der Kunststoffschale lo benötigte Teil der Deckelfolie 17 wird nach Jedem Siegelvorgang von der von der Vorratsrolle 5 kommenden Folienbahn durch das Trennmesser Bedienungsperson angeordnet. Schließlich ist die gesamte Reinigung der Maschine, z,D. mittels Dampfstrahl, dadurch erheblich erleichtert, daß viele Losteile vorgesehen sind.
  • Ein Funktionsbeispiel des Verfahrens und ein Ausführungsbeispiel der Erfindung sind in der Zeichnung dargestellt und werden im folgenden näher beschrieben.
  • Es zeigen: Figur 1 eine Prinzipskizze zu den Ablaufvorgängen des erfindungsgemäßen Verfahrens, Figur 2 den Aufbau der erfindungsgemäßen Vorrichtung bzw. Siegelmasohine zur Durchführung des Verfahrens, Figur 3 die Folienspanneinrichtung mit Umlenkarm und Andrückrolle, Figur 4 die Vakuumglocke mit Iniftabsaugern und Begasungsdüsen.
  • Die halbautomatische Siegelmaschine für Kunststoffbehälter, Nenüschalen u.dgl.
  • besteht im wesentlichen aus dem Maschinengestell bzw. Maschinengehäuse 1 mit aufgesetzter Arbeitstischplatte 2 für die elektrischen Schalt- und Regeleinrichtungen der Siegelmaschine, der auf dieser Arbeitstischplatte 2 ortsveränderlich vorgesehenen und wahlweise gegen andere austauschbaren Arbeitsplattform 3, der in C-form ausgebildeten Siegelstation 4 mit vorgeschalteter Folienrolle 5 und - sofern erforderlich oder gewünscht - mit zusätzlicher Folienspanneinrichtung 20 bis 23 sowie einer Vakuumglocke 24 mit Begagungseinrichtung 32,33.
  • Auf der Arbeitsplattform 3 mit einer im Quadrat verlaufenden Doppelführungsschiene, bestehend aus einer inneren Viereckführungsschiene 6 und einer mit Abstand davon angeordneten ###### Viereckführungsschiene 7, befinden sich während des taktweisen und Behälter um Behälter im Kreislauf versehiebenden Betriebes der Siegelmasohine vier Behälteraufnahmen 8, an deren Bodenunterseite Führungsknaggen 9 angeordnet sind, die mit den beiden ViereckfiibrLmgsschienen 6,7 die vorgesehene Bahnverschiebung der Behälteraufnahmen 8 erzwingen.
  • In der vorderen Arbeitsstellung der 3ehältera;ufnabie 8, d.h. im Bereich der Bedienungsperson an der Vorderseite der Siegelmaschine wird bei Inbetriebnahme der der Vorrichtung zunächst eine mit Nahrungsmitteln oder sonstigem Verpackungagut gefüllte Knnststoffschale 10 eingelegt, dann diese erste Behälteraufnahme 8 an Handgriff 11 erfaßt und von der Füll- bzw. Entnabmestation A nach links entlang der Doppelführungsschiene in die Stellung B und anschließend zwangagefahrt in die und ab verschiebbarer Rohrkörper mit Einstechspitze und Begasungadüse gehaltert ist. Hierdurch ist es möglich, nicht nur die Luft aus der Vakuumglocke sondern auch aus den Kunststoffsohalen unterhalb der Folienbahn iber entsprechende Absaugstutzen abzusaugen und außerdem nach dem Durchstechen der Kunststoffolie in ausreichender Menge Schutzgas in die Kunststoffschalen einzupressen.
  • Weitere Merkmale der Erfindung sind mit Erfolg auf die konstruktive Ausbildung der halbautomatischen Siegelmaschine gerichtet, die unter anderem hauptsächlich eine bequeme Bedienung der Verpackungsmaschine und eine körperliche Entlastung des Bedienungspersonals bezwecken. So erfolgt die Rüokfühnuig der in der Siegelstation verschlossenen Kunststoffschalen bzw. deren Behälteraufnshmen aus der Siegelposition in den bereich der Bedienungsperson und das taktweise Vorschieben der BehClterauSnahmen mit den gefüllten Kunststoffschalen längs der Takt straße unterhalb des Deckelmagazins bzw. der Deckelfolie mit Spanneinrichtung in die Siegelstation rein maschinell über Arbeitszylinder mit Kolben und Stößel, während die EEbnahme einer fertigen Menüschale, das Beschicken einer neuen Behälteraufnahme mit gefüllter Kunststoffschale und das Eingliedern dieser in die Takt straße von Hand geschieht. Hierbei hat es sich als zeit- und arbeitssparend erwiesen, wenn in der Ausgangs- und Endstellung der Behälteraufnahmen die darin befindlichen Kunststoffschalen durch unterhalb der Arbeitsplattform in der Arbeitstischplatte angeordnete auf und ab bewegliche Stößel anhebbar sind.
  • Die mit der Erfindung erzielten Vorteile bestehen insbesondere darin, daß neben der bereits erwähnten Konzeption einer Heißsiegelmaschine für kleinere Betriebe mit periodisch anfallenden bzw. rasch wechselnden Mengen an in Kunststoffbehälter, Menüschalen od. dgl. keimfrei und dicht zu verpackenden Nahrungsmittel od.dgl.
  • eine im Produktionsablauf überall leicht einzusetzende kompakte Siegelmaschine in Tischausführung geschaffen ist, die nicht nur eine übersichtliche Kontrolle der Verpackungsvorgänge seitens der mitarbeitenden Bedienungsperson gestattet, sondern bei der im Grundgestell die Siegelstation mit sicher geschützten Siegel-, zylindern eingebaut und die von einer an der Kolbenstange befestigten Ausnahme gehaltene und durch zwei Wellen geführte und gegen Verdrehung gesicherte Ebißsiegelelektrode leicht auswechselbar angeordnet ist. Das gleiche gilt auch für die auf dem Grundrahmen der Maschine befestigte FUhrungsplatte, die ebenfalls für einen Formatwechsel leicht gegen andere gegebenenfalls erforderliche Formate in wenigen Minuten austauschbar ist. Auch der strahlwassergeschütste Schaltungskasten für die elektrische Ausrüstung der Maschine ist übersichtlich im Blickfeld der mit Begasungseinrichtung mittels einer senkrecht aufgepreßten Heißsiegelelektrode randverschweißt und voneinander durch ein Messer getrennt werden.
  • Um derartige Verfahrensschritte einwandfrei, schnell und sicher ablaufen lassen bzw. durchführen zu können, ist bei einer Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens gemäß der Erfindung die Arbeitsplaatform mit einer im Qu@drat angeordneten äußeren Führungsschiene und einer mit geringem Abstand davon vorgesehenen inneren PUhrungs s chiene fur die entsprechende Führungsknaggen aufweisenden 3e hält eraufnahmen ausgerüstet und außerdem sind der Arbeitsplattform im Bereioh der Behälteraufnahmen bzw. der gefüllten Kunststoffschalen ein Magazin mit den vorgefertigten Kunststoffdeckeln bzw. eine Vorratsrolle mit der Kunststoffolie bzw. einer Aluminiumfolie mit Folienspannvorrichtung und innerhalb einer Vakuumglooke mit Begasungseinrichtung die Siegelstation mit Heißsiegelelektrode und Messer sowie ferner die Betätigungsmittel der Verpackungsmaschine, z.B. Arbeitszylinder, ibrderkolben, Berührungsschalter u. dgl. zugeordnet.
  • Eine einwandfreie Beschaffenheit der verpackten Ware ist dann erreichbar, wenn nach Jedem Arbeitstakt der Maschine eine Behälteraufnahme mit herausgenommener bzw. eingelegter Kunststoffschale im Bereich der Bedienungsperson auf dem vorderen Teil der Doppelfühmznssachiene verweilt, während die drei anderen Behälteraufnahmen mit gefüllten Kunststoffschalen sich in Reihe nebeneinander auf dem hinteren Teil der Doppelführungsschiene unterhalb des Deckelmagazins hzw. der Kunststofffolie oder Aluminiumfolie mit Folienspannvorriohtung bzw. im Bereich der Vakuumglocke mit Begasungseinrichtung, Heißsiegelelektrode und Messer befinden.
  • In zweckmäßiger Weise ist nach einem weiteren Merkmal der Erfindung die Vakunnglocke einem gestellfesten Mehrbereichs-Arbeitszylinder zugeordnet, dessen eine mit dem Gestell der Verpackungsmaschine fest verbundene Kolbenstange das gesdie Anpressen der Vakuumglocke gegen das Unterwerkzeug bzw. die Folienbahn sowie das periodische Abheben der Vaktmmglocke bewerkstelligt, während die andere mit der Siegelelektrode verbundene Kolbenstange die Auf- und Abwärtsbewegung der Siegelelektrode steuert.
  • Zwecks Durchführung einer den gesetzlichen Vorschriften entsprechenden Behandlung des Verpackungagutes und insbesondere auch zur Erreichung einer einwandfreien langseitlichen Konservierung der verpackten Nahrungsmittel ist in vorteilhafter Weise die Vakuutglocke in der Mitte von zwei gegenüberliegenden bränden mit mindestens je einem nach außen vorragenden Arbeitszylinder versehen, in der ein auf 18 abgeschnitten. Hierauf fährt der Arbeitskolben die Heißsiegelelektrode 16 wieder in ihre obere Grundstellung zurück.
  • Die Folienspanneinrichtung 20 bis 23 gemäß Figur 3 dient zur einwandfreien Abdeckung der gefüllten Behälter 8,10 mit der von der Vorratsrolle 5 abgezogenen Kunststoffolie 17, und zwar während des maschinellen Transportes dieser Behälter aus der Position C in die Siegelposition D. Zu diesem Zweck fährt der Arbeitskolben 20' des Arbeitszylinders 20 aus seiner oberen Grundstellung in die untere Arbeitsstellung und legt dabei die Deckelfolie 17 über den Umlenkarm 21 und die Andriickrolle 22 stramm auf die Behälter 8,10, so daß beim stoßweisen maschinellen Verschieben der Kunststoffbehälter aus ihrer Stellung C in die Siegelposition D das eingefüllte Gut nicht aus den Menüschalen 10 od.dgl. herausschwabben kann.
  • Der Brbeitskolben 20' fährt erst dann wieder in seine obere Grundstellung zurück, wenn der Arbeitskolben 14 mit Stößel 15 ihre Grundstellungen eingenommen haben.
  • Hierbei wird auch die Deckelfolie 17 angehoben und ein neuer Behälter 8,10 kann C dann, ohne diese Folie zu beschädigen, in die Position geschoben werden. Dann beginnt ein neues Arbeitsspiel durch das Ausfahren des Arbeitskolbens 20' aus dem Arbeitssylinder 20 und dichtes Auflegen der De¢kelfolie 17 auf die Behälter 8,10.
  • Mittels der Einstellschrauben 23 kann die Andrückrolle 22 an die Folienbahn mehr oder weniger gepreßt werden bzw. deren geeignete Vorspannung sichergestellt werden. Das Lösen der Schrauben erleichtert bzw. ermöglicht auch das Einfädeln der Folienbahn.
  • Gemäß Figur 4 ist die Vakuumglocke 24 einem gestellfesten Mehrbereichs-Arbeitszylindep zugeordnet dessen eine mit dem Förmigen gestell der Siegelmaschine fest verbundene Kolbenstange H das gasdichte Anpressen der Vakuungloekß 24 gegen das Unterwerkzeug 28 bzw. die Folienbahn 29 sowie das periodische Abheben der Vakuumglooke bewerkstelligt, während die andere mit der Siegelelektrode 26 verbundene Kolbenstange J die Auf- und Abwärtsbewegung der Siegelelektrode steuert.
  • Dabei ist die einwandfreie Auf- und Abwartsbewegung der Vskuumglocke 24 durch die dem Arbeitszylinder 25 benachbarten Fährungsbolzen 27, die mit entsprechenden Führmngsbohrungen des Gestells zusammenarbeiten, gesichert.
  • Die Vakuumglocke 24 hat in der Mitte von zwei gegenüberliegenden Wänden mindestens Je einen nach außen vorragenden Arbeitszylinder 32, in der ein auf und ab verschiebbarer Rohrkörper 33 mit Einstechspitze und BsgasungsdAse K gehaltert ist. ueber die beiden Absangstutsen 31 wird zunächst die Luft aus der Vakuumglocke 24 und damit dann auch aus den Kunststoffschalen 10 unterhalb der Folienbahn 17, 29 abgesaugt. Ist der gewünschte Unterdruck erreicht, durchstoßen die Arbeitszylinder 32 bzw. die Einstechapitzen der von diesen Arbeitszylindern 32 betätigten Rohrkörper 33 die Folienbahn 29 innerhalb der Vakuumglocke 24, worauf das Schutzgas durch die Begaßungsdüsen K unterhalb der Folie in die MEnUsohalen 10 od. dgl. strömen kann. Ist der zu behandelnde Raum ausreichend Mit inertem Gas durchspült, preßt der Arbeitskolben J die Heißsiegelelektrode 26 auf die Folienbahn 29 bzw. den Behälter 10 und das Unterwerkzeug 28, wodurch der Behälter 10 luftdicht verschweiSt wird. Schon während dieser Siegelseit fahren die Arbeitszylinder 32 die Rohrkörper 33 mit den Einstechspitzen und Begasungsdüsen K wieder hoch, Nach Ablauf der erforderlichen Siegelzeit heben die Arbeitszylinder J bzw.
  • H die Siegelelektrode 26 vom Behälter 10 und die Vakuumglocke 24 vom Unterwerkzeug 28 ab, worauf die Behälteraufnahme 8 mit der Menüschale lo , wie bereits beschrieben, aus der Siegelposition D in die Endstellung E und weiter in die katnahmestellung A gelangt.
  • Die Entnahme der fertigen Kunststoffschalen bzw. Menüschalen 10 aus den Behälteraufnahmen 8 ist in zwecksäßiger Weise dadurch sehr erleichtert, daß unterhalb der Arbeitsplattform 3 bzw. in der Arbeitstischplatte 2 Stößel od. dgl. vorgesehen sind, bei deren Betätigung durch das Bedienungspersonal die Kunststoffschalen 10 angehoben werden und sich so stets griffbereit zur bequemen Entnahme darbieten.

Claims (9)

An spriice
1. Verfahren zum dichten Verschließen von Kunststoffbehältern od.dgl. wahlweise mit vorgefertigten Kunststoffdeckeln oder abschnittsweise mit einer von einer Vorratsrolle abziehbaren vorgespannten Kunststoffolie bzw. einer heißsiegelfähig beschichteten Aluminiumfolie in luftverdünnter Atmosphäre bzw. unter Zuführen eines Schutzgases, dadurch gekennzeichnet, daß auf einer beliebig gegen andere austauschbaren Arbeitsplattform beispielsweise vier Kunststoffbehälter bzw. deren Aufnahmen zwangsläufig geführt entlang im Quadrat angeordneter Doppelführungschienen in drei verschiedenen Richtungen von Hand und in einer geraden Richtung maschinell derart verschoben werden, daß sie der Reihe nach aus der vorderen PE11- oder Einlege- bzw. Entnabmestation in die hintere Siegelstation gelangen, in der sie in einer Takt straße ausgerichtet entweder mit dem vorgefertigten Kunststoffdeokel bestiickt oder der vorgespannten Kunststoffolie bzw. Aluminiumfolie bedeckt im Schutzbereich einer Vakuumglocke mit Begasungseinrichtung mittels einer senkrecht aufgepreßten Heißsiegelelektrode randverschweißt und voneinander durch ein Messer getrennt werden.
2. Vorrichtung zur Durchtubrung des Verfahrens nach Anspruch t, dadurch gekennzeichnet, daß die Arbeitsplattform (3) mit einer im Quadrat angeordneten äußeren FUhrungsschiene (7) und einer mit geringem Abstand davon vorgesehenen inneren Führungsschiene (6) für die entsprechende FUhrungsknaggen (9) aufweisenden Behälteraufnahmen (8) ausgerüstet jisit und daß der Arbeitsplattform (3) im Bereich der Behälteraufnahmen (8) bzw. der gefüllten Kunststoffschalen {10) ein Magazin mit den vorgefertigten Kunststoffdeckeln bzw. eine Vorratsrolle (5) mit der Kunststoffolie (17 ) bzw. einer Aluminiumfolie mit FolienspanneinrichG tung (20 bis 23) und innerhalb einer akuumglocke (24) mit Begasungseinrichtung (32,33) die Siegelstation (4) mit lleißsiegelelektrode (16,26) und Messer (18) sowie ferner die Betätigungsmittel der Verpackungsinaschine, z.B. die Arbeitszylinder (13,20,25), Förderkolben (14), Berührungischalter (12) u.dgl. zugeordnet sind.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß nach jedem Arbeitstakt eine Behälteraufnahme (8) mit herausgenommener bzw. eingelegter Kunststoffschale (10) im Bereich der Bedienungsperson auf dem vorderen Teil der Boppelftihrungsschiene (6,7) verweilt, während die drei anderen Behälterauinahmen (8) mit geffllten Kunststoffschalen (10) sich in Reihe nebeneinander auf dem hinteren Teil der Dbppelführungss¢hiene (6,7) unterhalb des Deckelmagazins bzw. der Kunststoffolie (17) oder Aluminiumfolie mit Folienspanneinrichtung (20 bis 23) bzw. im Bereich der Vakuumglocke (24) mit Begasungseinrichtung (32,33), Heißsiegelelektrode (16,26) und Messer (18) befinden.
4. Vorrichtung nach den Ansprüchen 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Folien spanneinrichtung aus dem Arbeitszylinder (20) mit Arbeitskolben (20') und dem daran kopfseitig befestigten Folienumlenkarm (21) und der Andrückrolle (22) besteht, deren Vorspannung durch Einstellschrauben (23) bestimmbar ist.
5. Vorrichtung nach den Ansprüchen 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Vakuumglocke (24) einem gestellfesten Mehrbereiis-Arbeitszylinder (25) zugeordnet ist, dessen eine mit dem Gestell der Verpackungsmaschine fest verbundene Kolbenstange (H) das gasdichte Anpressen der Vakuumglocke (24) gegen das Unterwerkzeug (28) bzv. die Folienbahn (29) sowie das periodische Abheben der Vakuumglocke bewerkstelligt, während die andere mit der Siegelelektrode verbundenen Kolbenstange (J) die Auf- und Abwärtsbewegung der Siegelelektrode steuert
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Vakuumglocke (24) in der Mitte von zwei gegenüberliegenden Wänden mindestens je einen nach außen vorragenden Arbeitszylinder (32) aufweist, in der ein auf und ab verschiebbarer Rohrkörper (33) mit Einstechapitze und Begasgngsdüse (K) gehaltert ist, derart, daß zunächst die Luft in der Vakuumglocke (24) über die beiden Absaugstutzen (31) erheblich verdünnt und damit auch aus den Kunststoffschalen (10) unterhalb der Folienbahn (17,29) abgesaugt wird und nach dem Durchstechen der Folie Schutzgas in die Kunststoffschalen (10) einfffhrbar ist.
7. Vorrichtung nach den Ansprüchen 5 und 6, dadurch gekennzeichnet, daß die exakte Auf- und Abwärtsbewegung der Vakuumglocke (24) durch die dem Arbeitszylinder benachbarten uiirungsbolzen (27), die mit entsprechenden Führungsbohrungen des Gestells zusammenarbeiten, gesichert ist.
8. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Rtickführng der verschlos-snwn Kunststoffschalen (10) in den Bereich der Bedienungsperson und das Vorschieben der Behälteraufnahmen (8) mit den gefüllten Eunststoffschalen (10) über den Arbeitszylinder (13) mit Kolben (14) und Stößel (ins) erfolgt, während das Eingliedern der Behälteraufnahme (8) mit gefüllter Kunststoffschnle (10) in die Taktstraße unterhalb des beckelmagazins bzw.
der Deckelfolie (17) mit Folienspanneinrichtung (20-23) von Hand geschieht.
9. Vorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Anspruche, dadurch gekennzeichnet, daß in der Ausgangs- bzw. Endstellung der Behälteraufrianmen (8) die darin befindlichen Kunststoffschalen (10) durch unterhalb der Arbeitsplattform (3) in der Arbeitstischplatte (2) angeordnete auf und ab bewegliche Stößel anhebbar sind.
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