DE2515503C3 - Ultraschallverzögerungsleitung zum Betrieb in einem Nichtdispersionsmodus - Google Patents
Ultraschallverzögerungsleitung zum Betrieb in einem NichtdispersionsmodusInfo
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- DE2515503C3 DE2515503C3 DE19752515503 DE2515503A DE2515503C3 DE 2515503 C3 DE2515503 C3 DE 2515503C3 DE 19752515503 DE19752515503 DE 19752515503 DE 2515503 A DE2515503 A DE 2515503A DE 2515503 C3 DE2515503 C3 DE 2515503C3
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- H03H—IMPEDANCE NETWORKS, e.g. RESONANT CIRCUITS; RESONATORS
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- H03H9/36—Time-delay networks with non-adjustable delay time
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Ultraschallverzögerungsleitung
zum Betrieb in einem Nichtdispersionsmodus (n = 0) gebildet aus eineim Ultraschallwellenausbreitungsmedium,
das zwei zueinander parallele Hauptbegrenzungsflächen und eine Stirnfläche oder zwei Stirnflächen aufweist, die einen gemeinsamen oder
getrennte Wandler zur Umwandlung eines elektrischen Signals in eine Ultraschallwelle in dem Ausbreitungsmedium
bzw. zur Umwandlung der Ultraschallwelle in ein elektrisches Signal trägt bzw. tragen.
Eine Ultraschallverzögerungsleitung dieser Art ist beispielsweise aus der Druckschrift »IRE Transactions
on Ultrasonics Engineering«, Juni 1960, Seite 35 bis 43,
und Dezember 1962, Seite 30 bis 37 bekannt
Die bekannte UltraschaUverzögerungsleitung zum Betrieb in einem Nichtdispersionsmodus (n = 0; auch
mit SH-Modus bezeichnet) hat grundsätzlich eine Konstruktion, bei der ein Sendewar.dler und ein
Empfangswandler an jeweils einer der beiden senkrecht zu den Hauptbegrenzungsflächen eines quaderförmigen
Ultraschallausbreitungsmediums verlaufenden Stiraflächen angeordnet sind. Das Ausbreitungsmedium hat die
Gestalt eines rechteckförmigen Parallelepipeds und
besteht aus Glas oder einem anderen geeigneten Werkstoff. Anstelle der beiden Wandler an den beiden
Stirnflächen des Ausbreitungsmediums kann auch ein an einer Stirnfläche vorgesehener Wandler angeordnet
sein, der sowohl zum Senden als auch zum Empfangen dient Bei dieser bekannten, im Nichtdispersionsmodus
betriebenen Ultraschallverzögerungsleitung ist die Dicke des Ausbreitungsmydiums derart gewählt daß sie
beispielsweise kleiner als das Fünffache der Wellenlänge λ der Ultraschallwelle und der Ultraschallwellen von
vom Wand!er abgegebenen verschiedenartigen Schwingungsanen ist daß die Wellenaussendung senkrecht zu
den Hauptbegrenzungsflächen erfolgt daß eine sich parallel zu den Hauptbegrenzungsflächen fortpflanzende
Ultraschallwelle vom Modus η = 0 zur Ausbreitung aktiv benutzt wird und daß die Erzeugung und
Ausbreitung von Ultraschallwellen von einem Modus, der gleich oder größer als η = 1 ist erschwert werden.
J5 Unter den bekannten Ultraschallverzögerungsleitungen
zum Betrieb in einem Nichldispersionsmodus weist diejenige Konstruktion, bei der an den beiden
Stirnflächen eines Ausbreitungsmediums in Gestalt eines rechteckförmigen Parallelepipeds Wandler zum
Aussenden und Empfangen von Wellen vorgesehen sind, die folgende Schwierigkeit auf. Zusätzlich zu der
gewünschten Ultraschallwelle mit einem Modus von π = 0. die sich mit einer Verzögerungszeit τ vom
Sendewandler zum Empfangswandler direkt ausbreitet, treten auch ungewollte Wellen- oder Schwingungskomponenten
auf. So ist beispielsweise eine reflektierte Welle (Echowelle) mit einer Verzögernngszeit von 3 r
vorhanden. Diese Welle entsteht dadurch, daß die vom Sendewandler erzeugte Welle nach Durchlaufen des
Ausbreitungsmediums vom Empfangswandler reflektiert wird, anschließend vom Sendewandler reflektiert
wird und dann wieder den Empfangswandler erreicht. Durch wiederholte Reflexionen treten auch reflektierte
Wellen mit Verzögerungszeiten von 5 r. 7 r auf. Von
5^ diesen reflektierten Wellen haben diejenigen mit
Verzögerungszeiten von 5 r, 7 r. ... einen sehr niedrigen Energiepegel, so daß sie im wesentlichen
vernachlässigbar sind. Die reflektierte Welle mit einer Verzögerungs/eit von 3 r ist allerdings verhältnismäßig
energiereich, so daß sie als störend empfunden wird, wenn die UltraschaUverzögerungsleitung für eine
genaue Arbeitsweise gedacht ist.
In ähnlicher Weise tritt bei den bekannten Ultraschallverzögerungsleitungen
mit einer Konstruktion,
br> hei denen an einer Stirnfläche des quaderförmigen
Ausbreitungsmediums zum Aussenden und Empfangen der Wellen ein Wandler vorgesehen ist, das Problem
auf, daß zusätzlich zu der gewünschten Ultraschallwelle
vom Modus π = 0, die an der einen Stirnfläche von dem
Wandler erzeugt, von der anderen Stirnfläche des Ausbreitiuigsmediiiras reflektiert und nach einer Verzögerungszeit ν von dem Wandler wiedei empfangen
wird, ungewollte reflektierte Schwingungs- oder WeI-lenkomponenten vorhanden sind. Die ungewollten
Wellenkomponenten entstehen durch wiederholte Reflexion am Wandler und haben daher Verzögerungszeiten von 2 τ, 3 τ,Λ τ,-..
Bei dieseu bekannten Ultraschallverzögerungsleitungen zum Betrieb in einem Nichtdispersionsmodus mit
einer Ultraschallwelle vom Modus π = 0 ist somit die Unzulänglichkeit verbunden, daß infolge von Echowellenreflexion ungewollte Wellenkomponenten erzeugt
werden. Bei der ersten Bauart Mit zwei Wandlern wird insbesondere die reflektierte Welle mit der Verzögerungszeit von 3 r als störend empfunden, während bei
der Ultraschallwellenverzögerungsleitung mit einem Wandler die reflektierte Welle mit einer Verzögerungszeit von 2 τ die Hauptstörung darstellt
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine im Nichtdispersionsmodus betreibbare Ultraschallverzögerungsleitung unter Verwendung einer sich senkrecht durch das Ausbreitungsmedium von einem
Sendewandler zu einem Empfangswandler fortpflanzenden Ultraschallwelle vom Modus η = 0 zu schaffen,
ohne daß an den Hauptbegrenzungsflächen Reflexionen auftreten und ohne daß reflektierte Echowellen mit
Verzögerungszeiten von 3r,2r usw. erzeugt werden.
Zur Lösung dieser Aufgabe ist die eingangs beschriebene Ultraschallverzögerungsleitung nach der
Erfindung dadurch gekennzeichnet, daß mindestens eine Stirnfläche des Ausbreiiungsrnediurns um einen Winkel
θ gegenüber einer Ebene geneigt ist, die senkrecht zu den Hauptbegrenzungsflächen des Ausbreitungsmediums verläuft, entlang derer sich die vom Wandler
ausgesandte bzw. empfangene Welle ausbreitet, daß der oder die Wandler zwei zu der geneigten Stirnfläche
parallel verlaufende Hauptoberflächen und zwei Seitenoberflächen aufweisen, die in den verlängerten Ebenen «o
der Hauptbegrenzungsflächen liegen, und daß der oder die Wandler derart dimensioniert sind, daß sie eine
Ultraschallwelle mit einem Modus von η = 0 aussenden bzw. empfangen.
Wenn eine parallel zu den Hauptbegrenzungsflächen laufende Ultraschallwelle an den Wandlern des
Erfindungsgegenstandes reflektiert wird, entsteht infolge der beanspruchten Maßnahmen eine leflektierte
Ultraschallwelle, die sich nicht mehr parallel zu den Hauptbegrenzungsflächen fortpflanzt. Die reflektierte
Welle breitet sich daher nicht mehr in einfacher Weise in Richtung auf den Empfangswandler aus und wird
demzufolge stark gedämpft. Dadurch kommt es zu einer wirksamen Unterdrückung der Echokomponenten.
Es sind zwar bereits Ultraschallverzögerungsleitungen vom Dispersionstyp bekannt, bei denen Wandler
gegenüber den senkrecht zu den Hauptbegrenzungsflächen des Ausbreitungsmediums verlaufenden Ebenen
Neigungen aufweisen, die jedoch zur Wellenausbreitung
von Ultraschallwellen Gebrauch machen, deren Modus M) nä = 1 ist. Die nach der Erfindung ausgebildete
Ultraschallverzögerungsleitung ist hingegen vom Nichtdispersionstyp und benutzt Ultraschallwellen mit einem
Modus von η = 0. Sie unterscheidet sich daher gegenüber der bekannten Ultraschallverzögerungslei- <
>5 tung vom Dispersionstyp in einem hohen Maß im Hinblick auf die Arbeitsweise.
senkrecht zu den Hauptbegrenzungsflächen des Ausbreitungsmediums verlaufenden Ebenen lediglich geneigt anordnet, werden von dem Sendewandler
verhältnismäßig energiestarke Ultraschallwellen mit einen Modus von η = 1 oder mehr ausgesendet, die mit
den Hauptbegrenzungsflächen des Ausbreitungsmediums nicht parallel sind. Solche Ultraschallwellen mit
einem Modus von π = 1 oder mehr stellen in bezug auf die Ultraschallverzögerungsleitung vom Nich'Jispersionstyp nach der Erfindung nicht erwünschte überflüssige Wellen dar.
Obwohl beim Erfindungsgegenstand die Wandler in bezug auf eine senkrecht zu den Hauptbegrenzungsflächen des Ausbreitungsmediums verlaufende Ebene
geneigt sind, sind die Wandler in einer solchen Weise ausgebildet, daß hauptsächlich eine Ultraschallwelle
vom Modus η = 0 in einer parallel zu den Hauptbegrenzungsflächen verlaufenden Richtung erzeugt wird und
daß die Erzeugung von Ultraschallwellen mit einem Modus von π = 1 und mehr, die für die Wellenausbreitung unnötig sind, unterdrückt wird. Dazu sind die
Wandler nach der Erfindung insbesondere derart ausgestaltet, daß ihre oberen und unteren Seitenflächen
innerhalb von Verlängerungen der Ebenen der Hauptbegrenzungsflächen liegen.
Demgegenüber sind bei bekannten Ultraschallverzögerungsleitungen vom Nichtdispersionstyp die
Wandler derart ausgebildet, daß ihre Abmessungen kleiner als die Abmessungen der Stirnflächen des
Ausbreitungsmediums sind. Aus diesem Grund wird von diesen Wandlern infolge des Anschlußeffekts eine Welle
vom Dispersionsmodus erzeugt Es war daher bisher nicht möglicht, eine Uliraschallverzögerungsleitung mit
einem guten Nichtdispersionsbetrieb zu erhalten. Nach der Erfindung wird durch die oben beanspruchte
Ausgestaltung der Wandler das Auftreten des Anschluß- oder Abschlußeffekts der Wandler vermieden.
Aus der DE-OS 16 16 413 ist eine elektromechanische
Verzögerungsleitung bekannt, bei der zwar die Stirnfläche des Ausbreitungsmediums senkrecht auf dessen
Hauptbegrenzungsflächen steht, jedoch die beiden Hauptoberflächen des Wandlers nicht parallel zueinander ausgebildet sind. Die Neigung der einen Hauptoberfläche des Wandlers stellt jedoch keine äquivalente
Maßnahme zur Lösung der erfindungsgemäßen Aufgabe dar, da der geneigten Fläche eine vollkommen
andere Funktion und Wirkung als beim Erfindungsgegenstand zukommt, nämlich den Bereich der Resonanzfrequenz zu vergrößern und damit das Durchlaßband zu
verbreitern.
Aus der DE-AS 19 24 780 ist eine Ultraschallverzögerungsanordnung bekannt, deren Stirnfläche zwar
gegenüber der Seitenoberfläche des Ausbreitungsmediurr-s geneigt ist, aber im Gegensatz zum Erfindungsgegenstand senkrecht gegenüber der Hauptbegrenzungsfläche des Ausbreitungsmediums verläuft. Die Neigung
der Stirnfläche gegenüber der Seitenoberfläche des Ausbreitungsmediums dient einem anderen als dem
erfindungsgemäßen Zweck und ist nicht geeignet, die der Erfindung zugrundeliegende Aufgabe zu lösen.
Weitere Einzelheiten der Erfindung werden in Verbindung mit den bevorzugten Ausführungsbeispielen an Hand von Zeichnungen erläutert. Es zeigen
Fig. IA und IB eine perspektivische Ansicht bzw. eine Seitenansicht eines Ausführungsbeispiels einer
Ultraschallverzögerungsleitung vom Nichtdispersionstyp nach der Erfindung, '
nien von Ultraschallwellen vom Modus η — 0 und π = I
und von dazugehörigen Echowellen mit einer Verzögerungszeit von 3 in Abhängigkeit vom Neigungswinkel Θ
zwischen den Wandlern und einer senkrecht zu den Hauptbegrenzungsflächen des Ausbreitungsmediums
verlaufenden Ebene,
F i g. 3A, 3B und 3C schematische Seitenansichten zum Erläutern der Ultraschallwellenerzeugung bei
einem bekannten Wandler und einem Wandler nach der Erfindung,
F i g. 4A und 4B eine perspektivische Ansicht und eine Seitenansicht eines weiteren Ausführungsbeispiels einer
Ultraschallverzögerungsleitung nach der Erfindung,
F i g. 5A und 5B eine Draufsicht und eine in Richtung des Pfeils B dargestellte Seitenansicht eines weiteren
Ausführungsbeispiels einer Ultraschallverzögerungsleitung nach der Erfindung und
F i g. 6A bis 6D perspektivische und schematische Ansichten zum Erläutern der wichtigsten Schritte bei
der Herstellung der in den F i g. 5A und 5B dargestellten Ultraschallverzögerungsleitung.
In den Fig. IA und IB ist eine nach der Erfindung
ausgebildete Ultraschallverzögerungsleitung 10 zum Betrieb in einem Nichtdispersionsmodus mit einem
Ultraschallausbreitungsmedium 11 sowie einem Sende- 2r>
und Empfangswandler 12a und 122? dargestellt. Die Wandler sind mit den Stirnflächen 13a und 136 des
Ausbreitungsmediums U verbunden. Die Stirnflächen 13a und 136 verlaufen parallel zueinander und sind
darüber hinaus um einen Winkel θ gegenüber einer angenommenen Ebene A-A geneigt, die senkrecht auf
den Hauptbegrenzungsflächen 14a und 146 des Ausbreitungsmediums 11 steht.
Die Wandler 12a und 126 enthalten piezoelektrische Platten ISa und 156 sowie Eingangselektroden 16a und 3i
166 und Ausgangselektroden 16c und 16c/ auf den einander gegenüberliegenden Hauptoberflächen der
Wandler 12a und 126, wie es in den Figuren dargestellt ist. Die inneren Oberflächen der Elektroden 16a und 16c
sind mit den Stirnflächen 13a und 136 des Ausbreitungsmediums 11 verbunden.
Die bei der Darstellung nach der Fig. IA und IB
obere Seitenfläche 17a bzw. 17c des Wandlers 12a bzw. 126 und die untere Seitenfläche 176 bzw. 17t/ des
Wandlers 12a bzw. 126 liegen in Verlängerungen der Ebenen der Hauptbegrenzungsflächen 14a bzw. 146 des
Ausbreitungsmediums 11.
Die piezoelektrischen Platten 15a und 156 sind parallel zu den Hauptoberflächen, die den Elektroden
16a. 166.16c und 16c/gegenüberliegen, polarisiert. Wenn
ein an Anschlüssen 18a und 186 anliegendes elektrisches
Signal mit einer Erregung von beispielsweise 4,4 MHz den Elektroden 16a und 166 aufgedrückt wird, führt die
piezoelektrische Platte 15a eine Dicfcenscherungsschwingung aus und gibt an das Ausbreitungsmedhim 11 r>">
eine Ultraschallwelle mit einem Modus von π = 0 ab. Die sich geradlinig durch das Ausbreitungsmedium 11
fortpflanzende Ultraschallwelle vom Modus π = 0 wird von einem Wandler 126 empfangen, der denselben
Aufbau wie der Wandler 12a hat An Anschlüssen 19a <*
und 196 tritt somit ein elektrisches Signal auf, das gegenüber dem Signal an den Anschlössen 18a und 186
um eine gewisse Zeit (beispielsweise 64 usek) verzögert ist, die die Ultraschallwelle braucht, um das Ausbreitungsmedium
11 zudurchlaufen. ·*'■
An Hand der F i g. 2 wird die Wirkung beschrieben,
die von einem Wandler hervorgerufen wird, der gegenüber einer senkrecht zu den Hauptbegrenzungsflächen
des Ausbreitungsmediums verlaufenden Ebene einen Neigungswinkel von θ aufweist.
Wenn der Winkel Θ von Null an zunimmt, d. h. von einer senkrecht zu den Hauptbegrenzungsflächen des
Ausbreitungsmediums gerichteten Winkelpositiön, ändert sich die vom Wandler 12a abgegebene Energie der
Ultraschallwelle vom Modus η = 0 entsprechend der in der F i g. 2 dargestellten Kurve I. Wenn man demgegenüber
bei einem bekannten Wandler mit senkrecht zu den Elektrodenoberflächen verlaufenden oberen und unteren
Seitenflächen einen Neigungswinkel θ vorsieht, fällt die ausgesendete Energie der resultierenden Ultraschallwelle
vom Modus η = 0 mit wachsendem Winkel Θ stark ab, wie es in der Fig.2 durch die Kurve II
gezeigt ist. Da der nach der Erfindung ausgebildete Wandler 12a einen Aufbau zeigt, bei dem die obere und
untere Seitenfläche 17a und 176 stets in den Verlängerungsebenen der Hauptbegrenzungsflächen
14a und 146 liegen, nimmt die Energie der abgegebenen Welle bei zunehmendem Winkel θ im Vergleich zum
Wert bei θ = 0 nur geringfügig ab, wie es aus der Kurve I hervorgeht. Die Gründe für diese nur geringfügige
Abnahme werden noch im folgenden dargelegt.
Darüber hinaus bewirkt die erfindungsgemäße Ausbildung der Ultraschallverzögerungsleitung, daß die
Energie einer unerwünschten störenden Ultraschallwelle vom Modus η = 1 des Wandlers 12a nur unmaßgeblich
zunimmt, wenn man den Winkel θ größer macht. Dies ist in der F i g. 2 durch die Kurve III dargestellt. Im
Gegensatz dazu nimmt bei einem bekannten Wandler die Energie einer ungewollten Ultraschallwelle vom
Modus η = 1 mit wachsendem Winkel θ stark zu, wie es die Kurve IV der F i g. 2 zeigt.
Für den Fall, daß der Winkel θ gleich oder kleiner als
ein Winkel θι ist, bei dem sich die Ultraschallwelle vom
Modus π = 1 mit minimalem Energieverlust ausbreitet, d. h. mit maximaler Energie (der Winkel θι wird durch
Faktoren bestimmt wie die Signalfrequenz, also die Wellenlänge der Ultraschallwelle, sowie die Stärke des
Ausbreitungsmediums und wird als Winkel vom Modus η = 1 bezeichnet), tritt eine sehr geringe Erzeugung von
Ultraschallwellen vom Modus π = 2 und von höheren Werten für η auf. Diese Ultraschallwellen kann man
daher in fast allen Fällen vernachlässigen. Die Abnahme der Energie der Ultraschallwelle vom Modus π = 0, wie
es durch die Kurven I und II dargestellt ist, und die Zunahme der Energie der Ultraschallwelle vom Modus
π = 1, wie es durch die Kurven IH und IV dargestellt ist,
erfolgt näherungsweise komplementär.
Die Energie der mit einer Verzögerungszeit von 3 r echoreflektierten ultraschallwelle vom Modus π = 0
nimmt bei einer Zunahme des Winkels θ ab, wie es in der Kurve V gezeigt ist
Während die in der Kurve I dargestellte Ultraschallwelle vom Modus π = 0 zur Ausbreitung nowendig ist
werden die Komponenten der Ultraschallwelle vom Modus π = 1 und der echoreflektierten Ultraschallwelle
vom Modus η = 0 zur Ausbreitung nicht benötigt Die Summe dieser beiden nicht benötigten Wellen ist in der
Kurve VI dargestellt Aus der Kurve Vl geht hervor, daß die genannten unnötigen Komponenten bei einer
Zunahme des Winkels θ abnehmen.
Wenn sich der Winkel θ dem Winkel θι vom Modus
π = 1 nähert nimmt die erzeugte Energie der
Ultraschallwelle vom Modus π — 0 geringfügig ab und
die Energie der Ultraschallwelle vom Modus π = 1 steigt geringfügig an. Wenn der Winkel θ größer als der
Winkel θι wird, werden Ultraschallwellen vom Modus
η = 2 und von n>2 erzeugt. Wenn der Winkel Θ sehr
groß wird, gestaltet sich die Bildung der Stirnfläche des Ausbreitungsmediums schwierig. Aus diesen und anderen
Gründen wird für den Fall, daß der Winkel θι
beispielsweise 30° beträgt, der Wert des Winkels θ innerhalb eines Bereiches von 5° bis 25° gemäß der
Erfindung ausgewählt. Wenn beispielsweise die Dicke des Ausbreitungsmediums 0,6 mm beträgt und die
Signalfrequenz 4,4 MHz entspricht, ergibt sich ein Winkel θι von 30°. Für den Winkel θ des Wandlers wird
dann gemäß der Erfindung vorzugsweise ein Winkel von etwa 20° ausgewählt.
An Hand der F i g. 3A, 3B und 3C wird die Erzeugung von Ultraschallwellen vom Modus η = 0 und vom
Modus /J=I für einen bekannten Wandler und für einen Wandler der Ultraschallverzögerungsleitung nach
der Erfindung beschrieben.
Die F i g. 3A ist eine schematische Seitenansicht und zeigt die Erzeugung einer Ultraschallwelle vom Modus
η = 0 für den Fall, daß ein bekannter Wandler 21 an einer geneigten Stirnfläche 13a eines Ausbreitungsmediums
11 vorgesehen ist. Der bekannte Wandler 21 ist von einem solchen Aufbau, daß die oberen und unteren
Seitenflächen 22a und 22b senkrecht zu den Elektrodenhauptoberflächen verlaufen. Ein durch die Punkte P, Q
und R begrenzter Bereich 23 trägt aus diesem Grund zur Erzeugung einer Ultraschallwelle 24 vom Modus /J = O
nicht bei, sondern erzeugt unnötige Wellen 25, die nicht vom Modus η = 0, sondern von einem anderen Modus
sind. Die ungewollte Welle 25 stellt in bezug auf die Erzeugung der Welle 24 vom Modus /J = O eine
Störungswelle dar und bewirkt, daß die Erzeugung der Welle 24 vom Modus η = 0 unterdrückt wird. Wenn
daher ein bekannter Wandler unter einem Winkel von θ geneigt angeordnet ist. wird die Erzeugung der Welle
vom Modus /J = O stark herabgesetzt, wie es durch die
Kurve II in der F i g. 2 angezeigt ist.
Da darüber hinaus die Hauptflächen des bekannten Wandlers 21 kleiner als die Stirnfläche 13a des
Ausbreitungsmediums 11 ist, wird noch in unvorteilhafter
Weise durch einen Anschluß- oder Abschlußeffekt eine ungewollte Welle 26 erzeugt.
Im Gegensatz zu dem bekannten Wandler weist der Wandler 12a gemäß der Erfindung, wie es in der F i g. 3B
gezeigt ist, eine solche Gestalt und solche Abmessungen auf, daß die oberen und unteren Seitenflächen 17a und
176 innerhalb der Verlängerungsebenen der Hauptbegrenzungsflächen 14a und 146 des Ausbreitungsmediums
11 liegen. Der Wandler 12a weist daher keinen Bereich auf, der in bezug auf die Erzeugung einer Welle
vom Modus η = ö zu einem Störungsbereich werden könnte, wie es bei dem bekannten Wandler 21 der Fall
ist. Darüber hinaus wird trotz der Neigung des Wandlers 12a die Welle 27 vom Modus π = 0 mit hoher
Effizienz erzeugt und ohne jegliche Unterdrückung. Wie es aus der in der Fig.2 dargestellten Kurve I
hervorgeht, wird die Welle vom Modus π = 0 selbst bei großen Werten des Winkels θ mit hoher Energie
erzeugt
Die Erzeugung einer Welle vom Modus π = 1 fan Wandler 12a wird an Hand der Fig. 3C betrachtet Ein
durch Punkte S. T und U definierter Bereich 29 stellt bezüglich der Erzeugung einer WeDe 28 vom Modus
π = 1 einen Störungsbereich dar und unterdrückt die Erzeugung dieser Welle. Ein von Punkten V, Wund X
definierter Bereich 30 liegt den beiden Elektroden nicht gegenüber und trägt daher zur Erzeugung einer Welle
vom Modus /J=I nichts bei. Infolgedessen nimmt die
Erzeugung der Welle vom Modus η = 1 beinahe nicht zu, wenn der Winkel θ größer wird. Dies ist in der
F i g. 2 durch die Kurve 111 dargestellt.
Bei einem weiteren Ausführungsbeispiel einer Ultra-Schallverzögerungsleitung vom Nichtdispersionstyp nach der Erfindung entsprechend den Darstellungen nach der Fig.4A und 4B enthält eine Ultraschallverzögerungsleitung 40 ein Ultraschallausbreitungsmedium 41 und einen Wandler 42, der zum Senden und
Bei einem weiteren Ausführungsbeispiel einer Ultra-Schallverzögerungsleitung vom Nichtdispersionstyp nach der Erfindung entsprechend den Darstellungen nach der Fig.4A und 4B enthält eine Ultraschallverzögerungsleitung 40 ein Ultraschallausbreitungsmedium 41 und einen Wandler 42, der zum Senden und
ίο Empfangen von Ultraschallwellen mit einer Stirnfläche
43 des Ausbreitungsmediums 41 verbunden ist. Die Stirnfläche 43 ist in bezug auf eine zu den Hauptbegrenzungsflächen
44a und 446 des Ausbreitungsmediums 41 senkrecht verlaufenden Ebene A-A um einen Winkel Θ
geneigt, und zwar in ähnlicher Weise wie bei dem ersten Ausführungsbeispiel. Die andere Stirnfläche 45 des
Ausbreitungsmediums 41 steht senkrecht auf den Hauptbegrenzungsflächen 44a und 446.
Der Wandler 42 enthält eine piezoelektrische Platte 46 sowie Eingangs- und Ausgangselektroden 47a und
476, die mit den entgegengesetzten Hauptoberflächen der piezoelektrischen Platte 46 verbunden sind. Die
obere und untere Seitenfläche 48a und 4Sb des Wandlers 42 liegen in verlängerten Ebenen der
Hauptbegrenzungsflächen 44a und 44b. Die piezoelektrische Platte 46 ist parallel zu den Hauptoberflächen
der Elektroden 47a und 476 polarisiert
Wenn über Anschlüsse 49a und 49b den Elektroden 47a und 47b der piezoelektrischen Platte 46 ein
elektrisches Signal zugeführt wird, führt die Platte eine Dickenscherungsschwingung aus und gibt an das
Ausbreitungsmedium 41 eine Ultraschallwelle vom Modus η = 0 ab. Die auf diese Weise ausgesendete
Ultraschallwelle vom Modus /J = O wird an der Stirnfläche 45 reflektiert, wandert wieder durch das
Ausbreitungsmedium 41, wird vom Wandler 42 empfangen und erscheint an den Anschlüssen 49a und 496 als
ein um eine besondere Zeit τ verzögertes Signal.
Der Wandler 42 ist bei diesem Ausführungsbeispiel in ähnlicher Weise ausgebildet und ausgestaltet wie der Wandler 12a des zuerst beschriebenen Ausführungsbeispiels. Da die grundsätzliche Wirkungsweise der betrachteten Wandler dieselbe ist kann eine Einzelbeschreibung entfallen.
Der Wandler 42 ist bei diesem Ausführungsbeispiel in ähnlicher Weise ausgebildet und ausgestaltet wie der Wandler 12a des zuerst beschriebenen Ausführungsbeispiels. Da die grundsätzliche Wirkungsweise der betrachteten Wandler dieselbe ist kann eine Einzelbeschreibung entfallen.
In den F i g. 5A und 5B ist ein weiteres Ausführungsbeispiel einer Ultraschallverzögerungsleitung 60 vom
Nichtdispersionstyp nach der Erfindung dargestellt, und zwar mit einem Ultraschallausbreitungsmedium 61 und
einem Sendewandler 62a sowie einem Empfangswandler 626. Die beiden Wandler sind mit geneigten
Seitenstirnfiächen 63a und 630 des Äusbreitungsmediums
61 verbunden. Das Ausbreitungsmedium 61 weist Hauptbegrenzungsflächen 64a und 646 sowie Seitenreflexionsflächen
65a bis 65c/ auf, die dazu dienen, eine Ultraschallwelle vom Modus π = 0, die vom Wandler
62a ausgesendet wird, aufeinanderfolgend zu reflektieren und dem Empfangswandler 626 zuzuleiten. Die
geneigten Seitenstirnfiächen 63a und 636 sind zwischen den Seitenreflexionsflächen 656 und 65c bzw. zwischen
den SeitenreflexionsHächen 65c und 65c/ angeordnet
und in bezug auf eine zu den Hauptbegrenzungsflächen 64a und 646 senkrecht verlaufende Ebene um den
Winkel θ geneigt
Die Wandler 62a und 626 sind somit in bezug auf eine Ebene, die senkrecht auf den Hauptbegrenzungsflächen
64a und 64 steht um den Winkel θ geneigt und ihre oberen Seitenflächen 66a und 66c sowie ihre unteren
Seitenflächen 666 und 66c/ liegen in Verlängerungen der
Ebenen der Hauptbegrenzungsflächen 64a und 646. Die Ultraschallwelle vom Modus /J = O, die vom Wandler
62a ausgesendet wird, wird von den Seitenreflexionsflächen 65a, 656, 65c, 65c/ und 65a aufeinanderfolgend
reflektiert und vom Wandler 626 empfangen. Vorn Wandler 62a wird eine Ultraschallwelle vom Modus
n = 0 mit hoher Energie ausgesendet. Echoreflektierte Wellen vom Modus /7 = 0, eine Welle vom Modus η = 1
und andere ungewollte Komponenten sind wie bei dem zuerst beschriebenen Ausführungsbeispiel klein.
Auf den Hauptbegrenzungsflächen 64a und 646 des Ausbreitungsmediums 61 ist an Stellen, die nicht im
Ausbreitungsweg der Ultraschallwelle vom Wandler 62a zum Wandler 626 liegen, ein Dämpfungsmaterial €7
vorgesehen, beispielsweise Siliconkautschuk. Das Dämpfungsmaterial 67 dämpft wirksam die Ultraschallwellenkomponenten,
die die Neigung haben, sich in Bereichen auszubreiten, die nicht zu dem beabsichtigten
Ausbreitungsweg gehören.
Die Seitenkantenfläche 65c kann eine leicht bogenförmige Gestalt haben, wie es aus der DE-OS 23 17 154
bekannt ist. Durch diese Maßnahme wird die Ultraschallwelle vom Sendewandler noch wirksamer auf den
Empfangswandler gerichtet.
An Hand der F i g. 6A bis 6D soll erläutert werden, wie man beispielsweise die in den Fig.5A und 5B
dargestellte Ultraschallverzögerungsleitung herstellen kann.
Wie es aus der Fig.6A hervorgeht, wird ein prismenförmiger Glasblock mit sechs Seitenflächen 72a
bis 72/"hergestellt Die Enden dieses Glasblocks werden
längs von Schnittebenen geschnitten, die um den Winkel θ gegenüber einer Ebene geneigt sind, die zu allen sechs
Seitenflächen senkrecht verläuft. Der Glasblock 70 weist dann geneigte Stirnflächen 71a und 716 auf.
Danach werden, wie es in der Fig.6B dargestellt ist.
Wandler 73a und 736 mit den Seitenflächen 72c und 72e des Glasblocks 70 verbunden.
Anschließend wird der Block 70, wie es in der F i g. 6C dargestellt ist, längs von Schnittebenen geschnitten, die
zu den geneigten Stirnflächen 71a und 716 parallel verlaufen. Die Schnittebenen haben einen bestimmten
Abstand voneinander, so daß eine Anzahl von halbfertigen Ultraschallverzögerungsleitungen 74 mit
einer besonderen Stärke (beispielsweise von 0,6 mm) entstehen. Die halbfertigen Ultraschallverzögerungsleitungen
74 werden dann entsprechend der Darstellungnach der F i g. 6D zwischen zwei Klemmbacken 75a und
756 in einer solchen Weise eingeklemmt, daß die einzelnen Verzögerungsleitungen 74 an ihren den
Stirnflächen 71aund 716entsprechenden Schnittebenen
in aufrechter Stellung fest aneinanderliegen. In diesem
eingeklemmten Zustand werden die Seitenflächen 72d und 72a mit einer Schleifscheibe 76 abgeschliffen, und
zwar derart, daß die abgeschliffenen Flächen senkrecht zu dem den Stirnflächen 71a und 716 entsprechenden
Schnittebenen verlaufen. Infolge der Gleichbehandlung ist es bei dem Schleifvorgang lediglich erforderlich, von
der Gesamtanzahl der Ultraschallverzögerangsleitungen 74 eine einzige durchzumessen.
Danach wird das Dämpfungsmaterial 67 auf den den Flächen 71a und 726 entsprechenden Schnittflächen der
Verzögerungsleitungen 74 aufgebracht, Dadurch entsteht eine Anzahl der in den Fig.5A und 5B
dargestellten Verzögerungsleitung 60. Wie man leicht erkennen kann, entsprechen die mit den Flächen 71a
und 716 übereinstimmenden Schnittebenen den Hauptbegrenzungsflächen
64a und 646 die Seitenflächen 72c und 72e entsprechen den geneigten Flächen 63a und
636, die Seitenflächen 72a, 726,72t/und 72/entsprechen
den Seitenreflexionsflächen 65a, 656, 65c und 65c/, und die Wandler 73a und 736 stimmen mit den Wandlern 62a
und 626 überein.
Hierzu 4 Blatt Zeichnungen
Claims (5)
1. Ultraschall verzögerungsleitung zum Betrieb in einem Nichtdispersionsmodus (n = 0) gebildet aus
einem Ultraschallwellenausbreitungsmedium, das zwei zueinander parallele Hauptbegrenzungsflächen
und eine Stirnfläche oder zwei Stirnflächen aufweist,
die einen gemeinsamen oder getrennte Wandler zur Umwandlung eines elektrischen Signals in eine
Ultraschallwelle in dem Ausbreitungsmedium bzw. zur Umwandlung der Ultraschallwelle in ein
elektrisches Signal trägt bzw. tragen, dadurch
gekennzeichnet, daß mindestens eine Stirnfläche (13a; 43; 63a) des Ausbreitungsmediums (11;
41; 61) um einen Winkel θ gegenüber einer Ebene geneigt ist, die senkrecht zu den Hauptbegrenzungsflächen
(14a, 14*; 44b; 64a, 64&Jdes Ausbreitungsmediums
verläuft entlang derer sich die vom Wandler ausgesandte bzw. empfangene Welle ausbreitet daß
der oder die Wandler zwei zu der geneigten Stirnfläche parallel verlaufende Hauptoberflächen
und zwei Seitenoberflächen (17a, Mb; 48a, 48f>; 66a,
666,/ aufweisen, die in den verlängerten Ebenen der
Hauptbegrenzungsflächen liegen, und daß der oder die Wandler derart dimensioniert sind, daß sie: eine
Ultraschallwelle mit einem Modus von π = 0 aussenden bzw. empfangen.
2. Ultraschallverzögerungsleitung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet daß der Winkel θ
innerhalb eines Winkelbereiches von 0<{><θι ausgewählt ist wobei θι ein Winkel ist, bei dem die
Wellenaussendungsenergie einer Ultraschallwelle vom Modus π = 1 ein Maximum ist.
3. Ultraschallverzögerungsleitung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine Stirnfläche (45)
des Ausbreitungsmediums (41) senkrecht zu den Hauptbegrenzungsflächen (44a, 44b) des Ausbreitungsmediums
verläuft und daß der Wandler (4.2) an der anderen Stirnfläche eine Ultraschallwelle aussendet
und die Ultraschallwelle nach Ausbreitung durch das Medium in der einen Richtung, Reflexion
an der anderen Stirnfläche (45) und Ausbreitung durch das Medium in der entgegengesetzten
Richtung wieder empfängt.
4. Ultraschallverzögerungsleitung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Ausbreitungsmedium mehrfach geknickt ist und an den Knickstellen
jeweils eine zusätzliche Reflexionsfläche (63a bis 65c/) angeordnet ist.
5. Ultraschallverzögerungsleitung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß ein Dämpfungsmaterial
(67) auf den Hauptbegrenzungsflächen (64a, 64b) an Stellen angebracht ist. d>e nicht in einem
vorgegebenen Ausbreitungsweg der sich durch das Ausbreitungsmedium (61) fortpflanzenden Ultraschallwelle
liegen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| JP4048874A JPS50134350A (de) | 1974-04-10 | 1974-04-10 |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2515503A1 DE2515503A1 (de) | 1975-10-16 |
| DE2515503B2 DE2515503B2 (de) | 1979-02-22 |
| DE2515503C3 true DE2515503C3 (de) | 1979-10-18 |
Family
ID=12581961
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19752515503 Expired DE2515503C3 (de) | 1974-04-10 | 1975-04-09 | Ultraschallverzögerungsleitung zum Betrieb in einem Nichtdispersionsmodus |
Country Status (4)
| Country | Link |
|---|---|
| JP (1) | JPS50134350A (de) |
| DE (1) | DE2515503C3 (de) |
| GB (1) | GB1486700A (de) |
| IT (1) | IT1034982B (de) |
Families Citing this family (6)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| JPS53118955A (en) * | 1977-03-28 | 1978-10-17 | Sony Corp | Manufacture for ultrasonic wave line |
| JPS55148223U (de) * | 1980-04-24 | 1980-10-24 | ||
| JPS57115734U (de) * | 1981-01-09 | 1982-07-17 | ||
| JPS57119924U (de) * | 1981-01-20 | 1982-07-26 | ||
| JPS5890816A (ja) * | 1981-11-25 | 1983-05-30 | Showa Electric Wire & Cable Co Ltd | 超音波固体遅延線 |
| JPS60149244U (ja) * | 1984-03-13 | 1985-10-03 | 日本電波工業株式会社 | 表面励振型超音波トランスジユ−サ |
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3311854A (en) * | 1962-06-13 | 1967-03-28 | Bell Telephone Labor Inc | Single crystal quartz filter elements, transducers and delay lines |
-
1974
- 1974-04-10 JP JP4048874A patent/JPS50134350A/ja active Pending
-
1975
- 1975-04-07 GB GB14207/75A patent/GB1486700A/en not_active Expired
- 1975-04-09 DE DE19752515503 patent/DE2515503C3/de not_active Expired
- 1975-04-09 IT IT22170/75A patent/IT1034982B/it active
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| JPS50134350A (de) | 1975-10-24 |
| GB1486700A (en) | 1977-09-21 |
| DE2515503A1 (de) | 1975-10-16 |
| DE2515503B2 (de) | 1979-02-22 |
| IT1034982B (it) | 1979-10-10 |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
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