DE2508858C2 - Dopplereffekt-Geschwindigkeitsmeßgerät - Google Patents
Dopplereffekt-GeschwindigkeitsmeßgerätInfo
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Description
Die Erfindung betrifft ein Dopplereffekt-Geschwindigkeitsmeßgerät zur Ermittlung der Geschwindigkeit
eines bewegten Körpers, welches während einer Meßreihe mehrere aufeinanderfolgende Perioden des
empfangenen Dopplerfrequenzsignals durch Zählung von Impulsen mit einer oberhalb der Dopplerfrequenz
liegenden Folgefrequenz direkt mißt, den Meßwert der Dauer der ersten Periode bei hinreichend übereinstimmenden
Messungen für aufeinanderfolgende Perioden des Dopplerfrequenzsignals speichert und ein rückgebildetes
Dopplerfrequenzsignal mit dem gespeicherten Wert entsprechender Periodendauer einer nachgeschalteten
Geschwindigkeitsmeßeinrichtung zuführt, die einen die Impulse des rückgebildet<,,~, Dopplerfrequenzsignals
zählenden Zähler, eine monostabile Kippschaltung, welche einen Rechteckimpuls mit entsprechend
einer Geschwindigkeitsmeßskala wählbarer Dauer erzeugt sowie logische Einheiten besitzt die die
Zählung der Impulse nur während der Dauer der Rechteckimpulse zulassen.
Eine derartige Anordnung ist im wesentlichen Gegenstand des älteren deutschen Patentes 24 49 037,
welches sich vor allem auf eine Schali-Dcpplermeßeinrichtung bezieht Diese dient dazu, die Geschwindigkeit
eines Fahrzeuges, beispielsweise eines Schiffes, durch ein Medium zu messen.
Bei Geräten, die mit Schallwellen arbeiten, genügen zur Bestimmung der zeitlichen Länge der Perioden des
Dopplerfrequenzsignals durch Zählung von Impulsen, welche mit einer oberhalb der Dopplerfrequenz
liegenden Folgefrequenz erzeugt werden, Register mit relativ geringer Kapazität, da die Folgefrequenz
entsprechend der relativ niedrigen Dopplerfrequenz klein sein kann.
Falls jedoch Dopplereffekt-Geschwindigkeitsmeßgeräte mit Radarstrahlen od. dgl. arbeiten, ist bisher ein
wesentlich erhöhter Aufwand notwendig gewesen.
Deshalb ist es Aufgabe der Erfindung, ein Doppier-Geschwindigkeitsmeßgerät
zu schaffen, welches auch bei Betrieb mit Radarstrahlen oder anderen hochfrequenten
Wellen bei geringem technischen Aufwand einen großen Meßbereich zu erzielen gestattet.
Gegebenenfalls sollen auch mehrere Objekte im Meßstrahl erkannt werden.
Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, daß die Dauer der ersten Periode des während einer Meßreihe
empidiigenen Dopplerfrequenzsignals durch Zählung
der Impulse einer weit über der maximalen Dopplerfrequenz liegenden ersten Zählfrequenz bestimmt wird und
die Bestimmung der Dauer der folgenden Perioden durch Zählung der Impulse einer verringerten Zählfrequenz
erfolgt, die in Abhängigkeit vom für die Dauer der ersten Periode gespeicherten Meßwert bestimmt
wird.
Aufgrund dieser Maßnahmen wird die Möglichkeit geschaffen, bei der Messung der jeweiligen Dauer
aufeinanderfolgender Perioden der Dopplerfrequenz sowie für die Erkennung von Frequenzschwankungen
mit wesentlich verminderter Zähler- und Speicherkapazität auszukommen.
Die zur Bestimmung der Dauer der ersten Periode der Dopplerfrequenz verwendeten Zähl- und Speichervorrichtungen,
welche eine für die hohe erste Zählfrequenz ausgelegte Kapazität besitzen, können nämlich
bei der Messung der jeweiligen Dauer der folgenden -, Dopplcrfrcqucnzpcriodcn einer Mcßrcihc dazu verwendet
werden, die Meßwerte für die Einzelperioden einer Meßreihe zu speichern und zu vergleichen.
Dadurch wird erreicht, daß das empfangene Dopplerfrequenzsignal mit wesentlich größerer Genauigkeit m
und Sicherheit bezüglich der Frequenzstabilität überwacht werden kann.
Aufgrund der verminderten zweiten Zählfrequenz kann somit die während der ersten Periode des
Dopplerfrequenzsignals während einer Meßreihe ver- |-, wendete Zähl- und Speichervorrichtung bei den
nachfolgenden Messungen zur Erfassung ganzer Periodengruppen verwendet werden, ohne daß dafür ein
erhöhter zusätzlicher Aufwand erforderlich wäre.
großer Meßbereich mit hoher Genauigkeit abgedeckt.
Die Überwachung der Stabilität der Dopplerfrequcnz ist beispielsweise bei der Geschwindigkeitskontrolle
von Fahrzeugen im Straßenverkehr wesentlich, da kurzzeitige Frequenzschwankungen mit hoher Wahr- >",
scheinlichkeit anzeigen, daß sich zwei Fahrzeuge mit ungleicher Geschwindigkeit im Meßstrahl bewegen.
Die zweite niedrigere Zählfrequenz wird aus der ersten hohen Zählfrequenz abgeleitet. Dazu kann
zunächst die Zahl, beispielsweise K, der Impulse der jo
höheren Zählfrequenz während der ersten Periode des Dopplerfrequenzsignals gespeichert werden. Dann
werden der Wert K oder eine aus K errechnete Zahl X zur Erzeugung der niedrigeren Zählfrequenz für die
Messung der auf die erste Periode der Dopplerfrequenz J5
folgenden Perioden benutzt.
Vorzugsweise ist X der Quotient von K und einer zuvor festgelegten Zahl n. Auf diese .Weise wird der
Bereich, in dem sich die die Zeiten der Perioden darstellenden Zahlen ändern, beschränkt, da die
Zählfrequenz für die langen Perioden verringert wird. Dies ist besonders zweckmäßig, wenn Geschwindigkeiten
in einem großen Bereich gemessen werden sollen, beispielsweise von 20 km/h bis 500 km/h. Dies erleichtert
auch die Kontrolle der Stabilität der Perioden oder der Summen der Perioden einer Reihe mit einer in
Prozent ausgedrückten Genauigkeit, da der Wert der Periode stets dieselbe Größenordnung hat
Im folgenden wird die Erfindung anhand einer bevorzugten Ausführungsform eines Geschwindigkeitsmessers
mit Dopplereffekt und mit Höchstfrequenzradarkopf zur Str„3enverkehrskontrolle beschrieben,
wobei auf die Zeichnung Bezug genommen wird. Es zeigt
Fig.I ein Blockschaltbild des erfindungsgemäßen
Geschwindigkeitsmessers mit dem Geschwindigkeitsmeß- und Anzeigekreis und dem Kreis zur Analyse der
Zeit der aufeinanderfolgenden Perioden des Dopplersignals und
Fig.2 ein Schaltbild des Kreises zur Analyse der bO
Periodenzeiten, der eine rückgebildete Dopplerfrequenz und Signale zur Ungültigmachung der Messung
liefert wenn die empfangene Dopplerperiode unstabil ist
F i g. 1 zeigt einen bekannten Höchstfrequenz-Radarkopf, der elektromagnetische Weüen mit einer Wellenlänge
von beispielsweise etwa 3 cm aussendet und eine Dopplerfrequenz-Schwebung empfängt wenn in seinem
Beleuchtungsfeld ein bewegliches Objekt erscheint. Die empfangene Dopplerfrequen/ liegt bei gemessenen
Geschwindigkeiten von beispielsweise 20 km/h bis 400 km/h etwa zwischen 500 H und 10 kHz.
Das empfangene Dopplersignal wird in einem Verstärker 12 verstärkt und in einem Formungskreis 14
verarbeitet, der an seinem Ausgang ein Rechtecksignal FDmil der Dopplerfrequenz liefert.
Der Formungskreis 14 ist beispielsweise ein Vergleieher
oder ein Schmitt-Trigger und liefert vorzugsweise Rechteckimpulse, deren Flanken genau bei den Zeiten
liegen, bei denen das empfangene Dopplersignal durch Null geht. Dadurch kann man sich in einem gewissen
Maß von dem Rauschen befreien, das bei dem Empfang stets vorhanden ist.
Die aus dem Formungskreis austretende Dopplerfrequenz FD wird zur Verarbeitung und Messung der
Periodenzeiten benutzt.
Die aus Radarkopf 10, Verstärker 12 und Formungskreis !4 bestehende Kette, die nur aus Gründen der
Vereinfachung in dieser Ausbildung beschrieben wird, besitzt in der Praxis weitere komplexe Elemente,
beispielsweise einen Phasenvergleichskreis, der einem doppelten Radarkopf zugeordnet ist, zur Wahl der
Fahrtrichtung der Fahrzeuge, deren Geschwindigkeit gemessen wird, und zur Ausschaltung der in der
entgegengesetzten Richtung fahrenden Fahrzeuge.
Die Dopplerfrequenz FD wird auf ein Frequenzzähl- und Tei!'jigsorgan 16 übertragen, das die Aufgabe hat.
die ersten Impulse, die von dem Radarkopf empfangen werden, zu unterdrücken. Die Dopplerimpulse sind
nämlich erst dann in Amplitude und Frequenz ausreichend stabil, wenn das Fahrzeug vollständig in
den Strahl des Radarkopfes eingetreten ist; eine Messung zu Beginn des Eintritts des Fahrzeugs in den
Strahl soll vermieden werden. Beispielsweise dividiert das Frequenzzähl- und Teilungs'organ 16 durch 50, um
die ersten 50 Impulse auszuschalten.
Es liefert nun ein logisches Signal (beispielsweise 1), das das Vorhandensein eines empfangenen Dopplersignals
angibt. Dieses logische Signal wird in einem ersten Präsenzspeicher 18 gespeichert (da nämlich das Zähl-
und Teilungsorgan alle 50 Impulse auf Null zurückkehrt, muß ein Signal des Vorhandenseins eines Dopplersignals
im Speicher behalten werden).
Der Präsenzspeicher 18 ist beispielsweise eine monostabile Kippschaltung mit einer Zeit von über 50
Dopplerimpulsen (bei einer niedrigen Dopplerfrequenz also mindestens 0,1 Sekunde). Diese monostabile
Kippschaltung bleibt auf einem logischen Pegel 1, der das Vorhandensein einer empfangenen Dopplerfrequenz
angibt.
Der Präsenzspeicher 18 kann auch ein bistabiler Kreis sein, der einen Zwangseingang mit Pegel 1 hat, der
durch seinen Ausgang gesteuert wird, so daß er als Speicher wirkt, und einen Nullstelleingang besitzt, der
durch eine Schaltung 38 zur Abtastung des Endes des Vorhandenseins eines Signals gesteuert wird. Diese
Anordnung ist schematisch in F i g. 1 dargestellt. Der Zähler 16 wird ebenfalls durch die Schaltung 38 zur
Abtastung des Endes des Vorhandenseins auf Null gestellt.
Das Präsenzspeichersignal MPi am Ausgang des Präsenzspeichers 18 wird zur Auslösung des Beginns
der Sequenzen zur Analyse der Periodenzeiten benutzt
Da die Analysesequenz mindestens zehn Perioden dauert (Zeit zum Vergleichen von zehn aufeinanderfolgenden
Perioden, um über die Stabilität der Dopplerfre-
quenz Sicherheit zu erlangen, worauf eine neue Dopplerfrequenz FDR rückgebildet wird, um tatsächlich
zur Geschwindigkeitsmessung benutzt zu werden), ist ein weiterer Kreis vorgesehen, der eine Verzögerung
um eine gewisse Anzahl von Dopplerperioden bewirkt, und zwar im vorliegenden Fall ein zweites Zähl- und
Teilungsorgan 20, das die Dopplerfrequenz FD durch 10 teilt, um eine Verzögerung von zehn Impulsen zu
bewV ;en.
Wie bei dem Zähler 16 folgt auf den Zähler 20 ein zweiter Präsenzspeicher 22, der eine rückgekoppelte
bistabile Kippschaltung sein kann, um all Speicher der
logischen Stufe I zu arbeiten. Diese Kippschaltung wird ebenso wie der Zähler 20 auf Null gehalten, solange ein
Signal MPX des Vorhandenseins eines Signals nicht auftritt. Die Kippschaltung wird durch einen Inverter 24
auf Null gehalten.
Das Präsenzspeichersignal MP2 bewirkt den Beginn der Geschwindigkeitsmessung (in einer in Fig. I in
unterbrochenen Linien dürgcsicüicn Geschwindigkeitmeßschaltung),
da man in zehn Perioden (nach Ausschaltung der 50 ersten empfangenen Dopplerimpulse)
die Zeit hatte, eine Dopplerfrequenz FDR rückzubilden.
Das Signal MP2 steuert eine Zähl-Rechteckimpuls-Schaltung
28, die mindestens einmal einen Rechteckimpuls mit einer genau bestimmten zeitlichen Länge T
liefert, während der die Impulse der rückgebildeten Dopplerfrequenz gezählt werden. Diese Zeit Γ ist groß
genug, um bei der geringsten meßbaren Geschwindigkeit (beispielsweise 20 km/h, FD= 500 Hz) Zeit zum
Zähl,η einer bestimmten Anzahl von Impulsen zu haben
(beispielsweise 100, wobei 7=0,2 Sek.). Die Zähl-Rechteckimpuls-Schaltung
28 kann einen einzigen Rechteckimpuls von 0,2 Sekunden oder gemäß einer Abwandlung
mehrere Impulse erzeugen, bis das Fahrzeug das Beleuchtungsfeld des Radars verläßt.
Der Zähl-Rechteckimpiils Twird an einen Zähler 30
angelegt, der ein solches Fassungsvermögen hat, daß er die geringen Geschwindigkeiten mit einer ausreichenden
Genauigkeit (mindestens zwei signifikante Dezimalzahlen) und die großen Geschwindigkeiten ohne
Überschreiten seines Zählvermögens zählen kann.
Der Zähler zählt während der gesamten Zeit des Rechteckimpulses T. Geht man davon aus, daß der
Rechteckimpuls ein logisches Signal mit dem Pegel Null während der Zeit T ist, so genügt es, diesen
Rechteckimpuls an einen Eingang zur Rückstellung des Zählers 30 anzulegen.
Der Inhalt des Zählers 30 wird dekodiert (um von der
binären oder binär kodierten dezimalen Angabe auf die dezimale Angabe überzugehen) und in einem Anzeigekreis
32 angezeigt. Die Dekodierung wird so vorgenommen, daß die Geschwindigkeit in km/h angezeigt wird.
Die Zeit Tdes Zähl-Rechteckimpulses kann so gewählt werden, daß die Dekodierung leichter wird (beispielsweise
T= , wobei λ die Höchstfrequenzwellen-2
2 cosa
länge des Radars und α der Winkel zwischen der Fahrtrichtung des Fahrzeugs und der Aussenderichtung
der Radarfrequenz ist, so daß das Ergebnis der Zählung
durch den Zähler 30 direkt eine Geschwindigkeit in km/h darstellt, was die Dekodierung erleichtert).
Die Geschwindigkeitsmeßschaltung 26 ist ferner mit einem Schwellenlogikkreis 34 versehen, mit dem
bestimmt werden kann, ob die gemessene Geschwindigkeit größer oder kleiner als vorbestimmte, gegebenenfalls
einstellbare Werte ist
Der Schwellenlogikkreis 34 liefert ein Signal an einen Überschreitungsspeicher 36, der die Beibehaltung des
Wertes der Geschwindigkeit in der Anzeigeeinrichtung 32 während einer gewissen Zeit zuläßt.
Die Zeit des Überschreitungsspeichers 36 ist so groß, daß der angezeigte Wert der Geschwindigkeit bis zu
dem Ende einer Fotografiesequenz beibehalten wird, die zur fotografischen Aufzeichnung des Fahrzeugs
dient, das mit seiner angezeigten Geschwindigkeit die Geschwindigkeit überschritten hat. Die Fotografie wird
15 Meter nach Beendigung des Durchgangs des Fahrzeugs durch den Radarstrahl aufgenommen, die
Speicherzeit muß also mindestens einige Sekunden betragen.
Gemäß einer Abwandlung kann die Fotografiesequenz bei einer manuellen Arbeitsweise nicht ausgelöst
werden und der Speicher besitzt hierbei eine unendliche Zeit (Blockierung der Anzeige) bis zur manuellen
Nullstellung.
Die Dopplcrfrcqucnz FD am Ausgang des Formingskreises
14 wird außerdem in einem Kreis 38 zur Abtastung des Präsenzendes benutzt, der ein logisches
Signal (beispielsweise mit dem Pegel 1) einige Zeit nach dem Ende des Vorhandenseins einer Dopplerfrequenz
am Ausgang des Formungskreises 14 liefert. Der Kreis 38 ist beispielsweise ein monostabiler Kippkreis, dessen
Zeit größer als die maximale Dopplerperiode ist und der damit immer ausgelöst ist, solange eine Frequenz an
seinem Eingang vorhanden ist.
Gemäß einer Abwandlung (nicht dargestellt) ist der Kreis zur Abtastung des Präsenzendes ein Frequenzzähl-
und Teilungsorgan (das beispielsweise zur Erzeugung einer Verzögerung von 50 Dopplerimpulsen
durch 50 dividiert), das nicht die Dopplerfrequenz FD empfängt, da diese nicht mehr existiert, sobald das
Fahrzeug den Strahl verlassen hat, sondern die rückgebildete Dopplerfrequenz. Hierbei ist am Ausgang
des Zählers wie bei den Zählern 16 und 20 ein Speicherkippkreis vorgesehen.
Das Signal der Abtastung des Präsenzendes wird zur Nullstellung des Präsenzspeichersignals MP1 benutz.'
und zwar durch Nullstellung des Zählers 16 und der Kippschaltung 18 für die Vorbereitung der Messung an
einem nachfolgenden Fahrzeug.
Das Signal der Abtastung des Präsenzendes löst ferner am Ausgang des Kreises 38 die Freigabe der
Zählung eines Zähl- und Teilungsorgans 40 aus, das eine Verzögerung berechnet, die einem Weg von 15 Metern
bei der Geschwindigkeit des soeben vorbeigefahrenen Fahrzeugs entspricht
Wenn die empfangene Dopplerfrequenz verschwunden ist, zählt man bei der rückgebildeten Dopplerfrequenz
beispielsweise 800 Impulse. Die Zählung v/ird durch die Ausschaltung der Nullstellung des Zählers 40
durch den Kreis 38 über ein Umkehrorgan 42 zugelassen.
Die Verzögerung von 15 Metern wird benutzt um über ein logisches UND-Gatter 44 die Auslösung einer
Fotosequenz zuzulassen, wenn ein von dem Überschreitungsspeicher 36 kommendes Geschwindigkeitsüberschreitungssignal
ebenfalls von diesem UND-Gatter 44 empfangen wird
Ein fotografisches Gerät ist so angeordnet daß die Fahrzeuge unter einem geeigneten Blickwinkel fotografiert
werden, wenn sie hinter dem Radarkopf 15 Meter durchfahren haben.
Die Rückbildung der Dopplerfrequenz ist wie man sieht sehr zweckmäßig, denn sie gestattet die genaue
Übertragung einer Verzögerung, die einem Weg von 15 Metern entspricht, und zwar bei sehr verschiedenen
Fahrzeuggeschwindigkeiten.
Das Blockschaltbild von Fig. 1 enthält ferner einen
Analysekreis 46, der die Aufgabe hat, einerseits eine Dopplerfrequenz rückzubilden und andererseits die
Konstanz der Dcpplerperioden während der Messung nachzuprüfen.
Der Analyseweis 46 wird durch einen Analysesequenzgenerator 48 gesteuert, der die Dopplerfrequenz
FD und ein das Vorhandensein einer Dopplerfrequenz anzeigendes Signal MP1 nach dem Ausstoß der 50
ersten abgetasteten Impulse empfängt. Der Sequenzgenerator 48 ist im wesentlichen ein Zähler, auf welchen
ein Dekodierorgan folgt, so daß drei durch die Dopplerfrequenz synchronisierte Hauptsequenzen S\,
52, Sj erzeugt werden. Ein Taktgeber- und Synchronisierkreis
50 ist zur Synchronisierung der durch den Analysekreis durchgeführten Operationen vorgesehen.
Während der ScquciU Si rnißi der Anälysekreis die
Dauer der ersten empfangenen Periode (nach Beseitigung der ersten 50 Impulse, da die Sequenz Si erst nach
Empfang des Gültigkeitssignals MP1 beginnt); diese
Messung wird durch Zählung von Impulsen mit einer ersten Zählfrequenz fr während der Zeit der ersten
Periode durchgeführt. Diese Zählfrequenz fr ist wesentlich größer als die maximale Dopplerfrequenz.
Das Ergebnis K der Messung dient dann dazu, die Zählfrequenz in Abhängigkeit von der gemessenen
Dauer der ersten ausgewerteten Periode der Dopplerfrequenz zu ändern.
Der Zeitwert K der ersten Periode wird im Speicher
54 gespeichert und zur Erzeugung einer neuen Zählfrequenz für die folgenden Perioden des Dopplersignals
benutzt. In der Praxis wird die Zahl K durch eine gegebene Zahl η geteilt, beispielsweise 100, und der
Quotient X aus K und η dient als Divisor der Frequenz
fr, so daß man eine niedrigere neue Zählfrequenz MX erhält. Ein programmierbarer Frequenzteiler 56 erzeugt
diese Frequenz MX.
Dann führt der Analysekreis 46 während der Sequenz Si mit der neuen Zählfrequenz MX die Messung der
Zeiten der aufeinanderfolgenden Perioden während einer Reihe von Perioden in einer vorbestimmten
Anzahl (beispielsweise 10) durch. Die Dauer jeder Periode wird gezählt und mit der Dauer der ersten von
ihnen verglichen. Wenn die Abweichungen zwischen den Zeiten zu groß sind (was eine Frequenzunstabilität
des Dopplersignals anzeigt), wird ein Signal der Ungültigkeit der Messung geliefert Die Zeiten der
Perioden werden mit den Zahlen au a2. -. aJ0 dargestellt.
Gleichzeitig mit der Zählung der Zeiten der Perioden
werden die die Zeiten darstellenden Zahlen (a\ bis ai0) in
einem Akkumulationsregister 52 addiert, so daß am Ende der Sequenz in diesem Register die Summe
a\+ ...+aio=i4i
vorhanden ist Sie stellt einen Mittelwert (multipliziert mit 10) der Dauern der gemessenen Perioden während
einer Reihe dar und dieser Mittelwert dient später zur Rückbildung einer (mittleren) Dopplerfrequenz zur
tatsächlichen Messung der Geschwindigkeit des Fahrzeuges.
Zu Beginn der Analysesequenz S3 wird der Inhalt des
Akkumulationsregisters 52 (Inhalt A) in einen Speicher 60 für .4·, übertragen.
Der Anälysekreis führt auf dieselbe Weise wie oben eine Messung der Dauern der aufeinanderfolgenden
Perioden während einer darauffolgenden Reihe von Perioden in einer vorbestimmten Anzahl durch (bei der
beschriebenen besonderen Ausführungsform stets 10), während denen die Stabilität dieser Perioden ebenfalls
, nachgeprüft wird, damit die Messung ungültig gemacht werden kann, wenn die Abweichungen zwischen den
Dauern der Reihe zu groß sind.
Die Dauern der Perioden werden in demselben Akkumulationsregister 52 addiert, das während Si die
in Perioden der ersten Reihe addierte. In dieses Register
wird wieder der gespeicherte Wert von A\ eingeführt, jedoch mit einem solchen Vorzeichen, daß die Summen
der Periodenreihen (A\ und A2) voneinander subtrahiert
werden, damit in dem Register am Ende der zweiten -, Periodenreihe die Differenz zwischen diesen Werten A\
und A7 behalten wird und die Geschwindigkeitsmessung
ungültig gemacht wird, wenn diese Differenz einen zulässigen Höchstwert (beispielsweise 5% von Ai)
überschreitet.
■'ι) Nach Beendigung der zweiten Periodcnrcihp erhält
das Akkumulationsregister 52 wieder den Inhalt des Speichers von A\, um A\ mit der Summe Aj der Perioden
einer dritten Reihe von 10 Perioden vergleichen zu können usw., bis das Dopplersignal, das die Anwesenheit
.'-, eines Fahrzeugs in dem Strahl des Radarkopfes kennzeichnet, verschwunden ist. Die einzelnen Perioden
dieser aufeinanderfolgenden Reihen (a\, a*. alo) werden
jedesmal miteinander verglichen, damit die Messungen, bei denen zu starke Abweichungen auftreten, ungültig
jo gemacht werden können. Die Ungültigkeitssignale bei
den Abweichungen von einzelnen Perioden und bei den Abweichungen der Summen der Perioden einer Reihe
werden benutzt, um an der Geschwindigkeitsanzeige 32 oder bei der Fotosequenz eine Gültigkeitsinformation
j-, zu liefern. Sobald die erste Periodenreihe geprüft und in
dem Speicher der Summen der Periodendauern eine Zahl Ai erhalten wurde, die dem Zehnfachen des
Mittelwertes der Periode der ersten Reihe entspricht, wird diese Zahl A\ in einen programmierbaren Teiler 70
eingeführt, der außerdem die Zählfrequenz \0MX erhält, um diese durch A\ zu dividieren. Die erhaltene
Frequenz beträgt , die Zahl A\ ist gleich ,
wobei Fd die Doppelfrequenz ist. Diese Frequenz ist
4-, eine rückgebildete Dopplerfrequenz mit derselben Periode wie die mittlere Periode während 10 erhaltenen
Impulsen.
Die Schaltung des Analysekreises 46 wird nun anhand von F i g. 2 ausführlicher beschrieben.
Ein Zähl- und Abzählregister 52, das mit einer Zähloder Abzählsteuerung versehen ist, zählt anfangs (zu
Beginn der Sequenz Si) mit der Taktgeberfrequenz fr während der Dauer einer Dopplerperiode. Das Ergebnis
dieser Messung der ersten Dauer wird am Ende der
Sequenz Si in einen Speicher 54 der Dauer der ersten
Periode gespeichert Wenn die gemessene Dauer einer Anzahl K von Zählimpulsen entspricht so wird in der
Praxis in dem Speicher 54 nur ein Bruchteil X von K registriert Beispielsweise ist X der Quotient aus K und
einer vorbestimmten Zahl. Diese gespeicherte Zahl X wird als Teilungseingang eines programmierbaren
Frequenzteilers 56 benutzt, der die Zählfrequenz fr, multipliziert mit 10, empfängt
Das Zähl- und Abziehregister 52 besitzt einen parallelen Eingang, einen Eingang C zur Steuerung der
Ladung der in dem parallelen Eingang enthaltenen Zahl und einen Reiheneingang, der bei der Frequenz der
Impulse, die er erhält (fr oder fr/X), je nach dem von
Il
einem Vorzeichensteuereingang gewählten Vorzeichen
zählen oder abziehen kann (+ oder -, was dem Zählet; bzw. dem Abziehen entspricht). Während der folgenden
Sequenz Si ist der Zähler 52, an dessen parallelen Eingang die Zahl Null auftritt, mit einem Anfangsinhalt
Null geladen. Dann zählt er mit der Frequenz fr/A'eine
Zahl a\ von Impulsen, die die Dauer der ersten Periode
einer ersten Reihe von Perioden in einer bestimmten Anzahl (bei der beschriebenen Vorrichtung 10) darstellen.
Der Zähler wird nicht am Ende jeder Periode durch seinen Ladeeingang auf Null gestellt, so daß er am Ende
der ersten Reihe von Perioden eine Zahl
enthält.
Diese Zahl wird nun in einem Speicher 60 für die Summe der Dauern einer Reihe gespeichert, und die
Sequenz 52 wird zu Ende geführt. Die Einspeisung von
A\ in den Speicher 60 wird durch Anlegen eines impulses am Ende von S2 an einen Laueeingang des
Speichers 60 ausgelöst.
Während dieser Sequenz S2 erhält ein weiteres Zähl-
und Abziehregister 62, das wie der Zähler 52 ausgebildet ist, die Frequenz fr/X, um die Dauer a\ zu zählen und
anschließend diese Zahl in einen Speicher 64 der Dauer der ersten Periode einer Reihe zu übertragen. Dieser
Speicher ist somit nach einer einer Periode entsprechenden Zeit nach dem Beginn der Sequenz Sb geladen.
Diese Zeit wird durch den Synchronisierkreis 50 bestimmt. Der Speicher 64 teilt ständig seinen Inhalt
dem parallelen Eingang des Zähl· und Abziehorgans 62 mit.
Die in dem parallelen Eingang des Zählers 62 enthaltene Zahl wird in den Zähler zunächst bei Beginn
von S2 und dann bei jeder Dopplerperiode eingespeist.
Der Speicher enthält stets die Zahl a\ während einer Reihe von 10 Perioden. Ferner wird der Zähler nach der
ersten Periode gezwungen, bei der Frequenz fr/X abzuziehen und nicht mehr zu zählen. Auf diese Weise
enthält der Zähler anfangs die Zahl a\ und dann bei den
folgenden Perioden enthält er a\ — a2,a\ — ai...a\ — a\o;
bei jedem Periodenende werden diese Differenzen in einem Dekodiert- und Vergleichskreis 66 dekodiert, der
ein Ungültigkeitssignal liefert, wenn die Differenzen der Dauern der aufeinanderfolgenden Perioden größer als
ein bestimmter Wert sind, der annähernd einem gewissen Unstabilitätsprozentsatz entspricht, der für die
aufeinanderfolgenden Perioden einer Reihe von 10 Perioden zulässig ist.
Die aus den Schaltungselementen 62, 64 und 66 bestehende Einheit bildet eine Einrichtung zum
Vergleichen der Dauern der Perioden einer Reihe von Perioden in einer vorbestimmten Anzahl.
Am Ende der Seouenz S2 ist die Zahl A\ in dem
Speicher 60 enthalten. Der Speicher 64 wird auf Null zurückgestellt und der Zähler 62, der Speicher 64 und
der Dekodierkreis 66 kontrollieren die Stabilität cer aufeinanderfolgenden Perioden einer zweiten Reihe
von Perioden und dann der darauffolgenden Reihen bis zum Verschwinden des Dopplersignals (also des Signals
MPi, das den Sequenzgenerator steuert).
Die Sequenz S3, die zur Durchführung Her Kontrolle
der Stabilität der Summen der Perioden der aufeinanderfolgenden Reihen dient, wirkt auf dieselbe Weise auf
den Zähler 52 ein:
Dieser Zähler 52 ist zu Beginn jeder Gruppe von Iu
Perioden geladen und empfängt somit jedesmal den im Speicher 60 vorhandenen Inhalt, welcher gleich der
Summe A1 der Dauern der Perioden der ersten Reihe ist.
Der Beginn der Sequenz Ss zwingt das Zähl- und
Abziehregister 52 zum Abziehen der Impulse mit der Frequenz fr/X. Auf diese Weise ist der Inhalt des
Registers nach 10 Perioden der ersten Reihe A\ — A2 am
Ende der dritten Reihe A\ -/Aj usw.
Dieser Inhalt wird am Ende jeder Reihe von 10 Perioden von einem Kreis 68 zur Dekodierung und zum
Vergleich des Wertes dieser aufeinanderfolgenden Differenzen A\—A; mit einem vorbestimmten Höchstwert
abgelesen, der einem gewissen, für die Summen der 10 Perioden zulässigen Unstabilitätsprozentsatz e.itspricht,
wobei der Kreis 68 bei Überschreitung dieses Wertes ein Signal zur Annullierung der Anzeige der
gemessenen Geschwindigkeit liefert.
Sobald in dem Speicher 60 ein Wert A\ empfangen wird, d. h. am Ende der Sequenz S2 (Anfang der Sequenz
S3), wird der Wert A] in einen programmierbaren
Frequenzteiler 70 eingeführt, der als Frequenzeingang die Frequenz 10 fr/X und als Teilungseingang die Zahl
A1 am Ausgang des Speichers 60 empfängt.
Der Ausgang des Frequenzteilers 70 ist eine Frequenz 10 fr/A, X.
Diese Zahl ist genau gleich der Frequenz, deren reziproker Wert die Dauer der mittleren Periode ist.
,4i/!0 ist nämlich die Zahl, die die Dauer der mittleren
Periode darstellt, wenn diese mit einer Frequenz fr/X gezählt wird (diese Zählopsration wird in dem Register
52 während der Sequenz S2 durchgeführt).
Die Ausgangsfrequenz des Zähl- und Teilungsorgans 70 ist somit eine rückgebildete Dopplerfrequenz, deren
Periode gleich der mittleren Periode der Dopp^rimpulse
der ersten Reihe ist, und diese Frequenz wird, wie bereits ausgeführt wurde, zur Durchführung verschiedener
Rechnungen (Geschwindigkeitsmessung und Bestimmung der Verzögerung bei 15 m) benutzt.
Die Erfindung ist nicht auf die oben beschriebene Ausführungsform beschränkt. Man kann auch Änderungen
des Verfahrens der Prüfung der Stabilität der aufeinanderfolgenden Perioden einer Reihe vornehmen
— beispielsweise a\ mit a2 und dann 22 mit 23 usw.
vergleichen, anstatt daß a\ mit a2 und dann a% mit a*, usw.
verglichen wird — sowie die Stabilität der mittleren Perioden einer Reihe Drüfen.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Claims (17)
1. Dopplereffekt-Geschwindigkeitsmeßgerät zur · Ermittlung der Geschwindigkeit eines bewegten
Körpers, welches während einer Meßreihe mehrere aufeinanderfolgende Perioden des empfangenen
Dopplerfrequenzsignals durch Zählung von Impulsen mit einer oberhalb der Dopplerfrequenz
liegenden Folgefrequenz direkt mißt, den Meßwert der Dauer der ersten Periode bei hinreichend
übereinstimmenden Messungen für aufeinanderfolgende Perioden des Dopplerfrequenzsignals speichert
und ein rückgebildetes Dopplerfrequenzsignal mit dem gespeicherten Wert entsprechender Periodendauer
einer nachgeschalteten Geschwindigkeitsmeßeinrichtung zuführt, die einen die Impulse des
rückgebildeten Dopplerfrequenzsignals zählenden Zähler, eine monostabile Kippschaltung, weiche
einen Rechteckimpuls mit entsprechend einer Geschwiacägkeitsmeßskala wählbaren Dauer erzeugt,
sowie logische Einheiten besitzt, die die Zählung der Impulse nur während der Dauer der
Rechteckimpulse zulassen, dadurch gekennzeichnet,
daß die Dauer der ersten Periode des während einer Meßreihe empfangenen Dopplerfrequenzsignals
(FD) durch Zählung der Impulse einer weit über der maximalen Dopplerfrequenz (FDm1x)
liegenden ersten Zählfrequenz (fr) bestimmt wird und die Bestimmung der Dauer der folgenden jo
Perioden durch Zählung der Impulse einer verringerten Zählfr^quenz (fr/X) erfolgt, die in Abhängigkeit
vom für die Dauer der ersten Periode gespeicherten Meßwert mitbestimmt wird.
2. Dopplereffekt-Geschwindifkeitsmeßgerät nach ->5
Anspruch !,gekennzeichnetdurch
eine erste Vorrichtung (52, 54), welche die zeitliche Länge der ersten Periode des Dopplerfrequenzsignals
während einer ersten Meßsequenz (S\) mißt und speichert, eine die niedrigere Zählfrequenz (fr/X) für die
folgenden Meßsequenzen (Si, Sj) erzeugende zweite Vorrichtung (54,56),
eine dritte Vorrichtung (62, 64, 66), welche während einer zweiten und dritten Meßsequenz
(S2, S3) die Längen aufeinanderfolgender Perioden
mißt und vergleicht,
eine vierte Vorrichtung (52, 60), welche während der zweiten Meßsequenz (S2) die 5() zeitliche Länge (Ai) einer ersten Periodengruppe mißt und speichert,
eine vierte Vorrichtung (52, 60), welche während der zweiten Meßsequenz (S2) die 5() zeitliche Länge (Ai) einer ersten Periodengruppe mißt und speichert,
eine fünfte Vorrichtung (52, 60, 68), welche während einer dritten Meßsequenz (S3) die
zeitlichen Längen (Ai) weiterer Perioden mißt " und mit der zeitlichen Länge (Ai) der ersten
Periodengruppe vergleicht, sowie eine sechste Vorrichtung (60, 70), welche die rückgebildete Dopplerfrequenz (FDR) aus dem
Meßwert für die zeitliche Länge (A\) der ersten h0
Periode ableitet.
3. Dopplereffekt-Geschwindigkeitsmeßgerät nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die erste
Vorrichtung (32,54) aus einem ersten Zähler (52), an h5
dessen Eingang während der ersten Meßsequenz (S\) die Impulse mit der ersten Zählfrequenz (fr)
anliegen, und einem ersten Speicher (54) besteht, in dem am Ende der ersten Meßsequenz (S1) das im
Zähler (52) gebildete Zählergebnis (K) für die Dauer der beiden folgenden Meßsequenzen (Si und S3)
speicherbar ist.
4. Dopplereffekt-Geschwindigkeitsmeßgerät nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß am
Ausgang des ersten Speichers (54) während der folgenden Meßsequenzen (Sz und S3) ein aus dem
Zählergebnis (K)aaic\i Division durch eine vorgegebene
Zahl (n) gewonnener Zahlenwert (X) abgreifbar ist.
5. Dopplereffekt-Geschwindigkeitsmeßgerät nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet,
daß die zweite Vorrichtung (54,56) neben dem ersten Speicher (54) einen ersten programmierbaren
Frequenzteiler (56) umfaßt, an dessen Programmiereingang während der zweiten und dritten Meßsequenz
(Si und Sj) der vom ersten Speicher (54) abgegebene Zahlenwert (X) anliegt.
6. Dopplereffekt-Geschwindigkeitsmeßgerät nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß während
der zweiten und dritten Meßsequenz (Si und S3) am
Eingang des ersten programmierbaren Frequenzteilers (56) die Impulse mit der ersten Zählfrequenz (fr)
anliegen und am Ausgang dieses Frequenzteilers (56) die Impulse der niedrigeren Zählfrequenz (fr/X)
abgreifbar sind.
7. Dopplerefiekt-Geschwindigkeitsmeßgerät nach
Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß während der zweiten und dritten Meßsequenz (Si und S3) am
Eingang des ersten programmierbaren Frequenzteilers (56) Impulse mit einer Foigefrequenz (P · fr)
anliegen, die ein ganzzahliges Vielfaches der ersten Zählfrequenz (fr) ist, wobei die ganze Zahl der in
einer Periodengruppe enthaltenen Zahl von Einzelperioden ist, und daß zur Bildung der niedrigeren
Zählfrequenz (fr/X) dem Ausgang des ersten programmierbaren Frequenzteilers (56) ein die
Ausgangsfrequenz (P ■ fr/X) des Frequenzteilers
(56) durch die ganze Zahl (P) teilender zweiter Frequenzteiler (59) nachgeschaltet ist.
8. Dopplereffekt-Geschwindigkeitsmeßgerät nach einem der Ansprüche 2 bis 7, dadurch gekennzeichnet,
daß die dritte Vorrichtung (62, 64, 66) einen zweiten Zähler (62) umfaßt, an dessen Zähleingang
während der zweiten und dritten Meßsequenz (S2 und S3) die Impulse der niedrigeren Zählfrequenz
(fr/X) anliegen.
9. Dopplereffekt-Geschwindigkeitsmeßgerät nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß mit dem
Datenausgang des zweiten Zählers (62) ein den Zählwert (a)\) für die jeweils erste Periode einer
Periodengruppe speichernder, mit seinem Datenausgang an den Paralleleingang des zweiten Zählers
(62) angeschlossener zweiter Speicher (64) verbunden ist und daß der als Vorwärts-Rückwärts-Zähler
ausgebildete zweite Zähler (62) beim Zählen der während der jeweils ersten Periode einer Periodengruppe
auftretenden Zählimpulse, ausgehend vom Zählerstand Null, als Vorwärtszähler und beim
Zählen der während der folgenden Perioden einer Periodengruppe auftretenden Zählimpulse, jeweils
ausgehend von dem aus dem zweiten Speicher (62) übertragenen Zählwert (a\) für die erste Periode, als
Rückwärtszähler betreibbar ist.
10. Dopplereffekt-Geschwindigkeitsmeßgerät nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß mit
dem Datenausgang des zweiten Zählers (62) ein
Dekodierer (66) verbunden ist, der beim Zählen der Zählimpulse während der folgenden Perioden einer
Periodengruppe die dabei entstehenden Differenzen (a,—af)zwischen dem Zählwert (a\) der ersten und
dem Zählwert fa) jeder weiteren Periode einer Periodengruppe dekodiert und beim Oberschreiten
einer vorgegebenen Grenze ein UngOltigkeitssignal
abgibt
11. Dopplereffekt-Geschwindigkeitsmeßgerät
nach einem der Ansprüche 2 bis 10, dadurch i<>
gekennzeichnet, daß die vierte Vorrichtung (52, 60) einen Zähler (52), an dessen Zähleingang während
der zweiten Meßsequenz (S2) die Taktimpulse mit der niedrigeren Zählfrequenz (fr/X) anliegen, und
einen dritten Speicher (60) umfaßt, in dem am Ende ι >
der zweiten Meßsequenz (S2) das im Zähler (52) gebildete Zählergebnis (Ai) für die Dauer der
folgenden dritten Meßsequenz (S3) speicherbar ist
12. Dopplereffekt-Geschwindigkeitsmeßgerät nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß der
Zähler (52) der vierten Vorrichtung mit dem Zähler (52) der ersten Vorrichtung identisch ist
13. Dopplereffekt-Geschwindigkei'smeßgerät
nach einem der Ansprüche 2 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß die fünfte Vorrichtung (52, 60,
68) einen Zähler (52) umfaßt an dessen Zähleingang während der dritten Meßsequenz (S3) die Impulse
der niedrigeren Zählfrequenz (fr/X) anliegen.
14. Dopplereffekt-Geschwindigkeitsmeßgerät nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß mit 1»
dem Datenausgang des Zählers (52) der fünften Vorrichtung ein den Zählwert (Ai) für die erste
Periodengruppe speichernder, mit seinem Datenausgang an den Paralleleingang des Zählers (52)
angeschlossener Speicher (60) verbunden ist und daß a der als Vorwärts-Rückwärts-Zähler ausgebildete
Zähler (52) beim Zählen der während der ersten Periodengruppe auftretenden Zählimpulse, ausgehend
vom Zählerstand Null, als Vorwärtszähler und beim Zählen der während der folgenden Periodengruppen
auftretenden Zählimpulse, jeweils ausgehend von dem aus dem Speicher (60) übertragenen
Zählwert (Ai) für die erste Periodengruppe, als Rückwärtszähler betreibbar ist.
15. Dopplereffekt-Geschwindigkeitsmeßgerät ■»>
nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß der Zähler (52) bzw. der Speicher (60) der fünften
Vorrichtung mit dem Zähler (52) bzw. Speicher (60) der vierten Vorrichtung identisch ist
16. Dopplereffekt-Geschwindigkeitsmeßgerät ><>
nach einem der Ansprüche 14 oder 15, dadurch gekennzeichnet daß mit dem Datenausgang des
Zählers (52) der fünften Vorrichtung weiterhin ein Dekodierer (68) verbunden ist, der beim Zählen der
Zählimpulse während der folgenden Periodengruppen die dabei entstehenden Differenzen (A\ — Ai)
zwischen dem Zählwert (A\) der ersten und dem Zählwert (A) jeder weiteren Periodengruppe
dekodiert und beim Überschreiten einer vorgegebenen Grenze ein Ungültigkeitssignal abgibt.
17. Dopplereffekt-Geschwindigkeitsmeßgerät
nach einem der Ansprüche 2 bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß die sechste Vorrichtung (60,70)
neben dem dritten Speicher (60) einen zweiten programmierbaren Frequenzteiler (70) umfaßt, an
dessen Programmiereingang während der dritten Meßsequenz (Sj) der vom dritten Speicher (60)
abgegebene Zählwert (Ai) und an dessen Frequenzeingang
Impulse mit einer Folgefrequenz (P ■ fr) anliegen, die gleich der mit der Anzahl (P) der in der
ersten Periodengruppe enthaltenen Perioden multiplizierten ersten Zähifrequenz (fr) ist.
Applications Claiming Priority (1)
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ID=9141378
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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