DE250695C - - Google Patents
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- DE250695C DE250695C DENDAT250695D DE250695DA DE250695C DE 250695 C DE250695 C DE 250695C DE NDAT250695 D DENDAT250695 D DE NDAT250695D DE 250695D A DE250695D A DE 250695DA DE 250695 C DE250695 C DE 250695C
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- suction
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- suction chamber
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Links
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F04—POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
- F04D—NON-POSITIVE-DISPLACEMENT PUMPS
- F04D9/00—Priming; Preventing vapour lock
- F04D9/02—Self-priming pumps
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Structures Of Non-Positive Displacement Pumps (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- Me 250695 KLASSE
59 δ. GRUPPE
HULDREICH KELLER in ZURICH.
Vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung, um die Saugräume von Kreiselpumpen
dauernd selbsttätig zu entlüften. Es sind bereits Kreiselpumpen bekannt, in welchen gewisse
Stellen durch besondere Hilfsleitungen selbsttätig entlüftet werden. Diese Nebenleitungen
wurden aber stets nur in den Zwischenstufen mehrstufiger Kreiselpumpen vorgesehen,
also an Stellen, an denen in der betreffenden Pumpe gegenüber der Außenluft ein Überdruck herrscht. Derartige Vorrichtungen
auch an solchen Stellen in Kreiselpumpen anzubringen, in denen gegenüber der Außenluft Unterdruck herrscht, wie beispielsweise
im Saugraum, wurde nicht für angängig gehalten und infolgedessen bisher nicht angewendet,
trotzdem gerade an diesen Stellen die Gefahr einer Luftansammlung viel größer ist
als in einer Zwischenstufe.
ao " Das Wesen der Erfindung liegt darin, daß von derjenigen' Stelle des Saugraumes oder
der Saugleitung, an welcher sich erfahrungsgemäß Luft ansammeln kann, wenigstens ein
besonderer Kanal nach dem Einlauf des Pumpenrades oder in dessen Nähe geführt wird,
wo (bezogen auf den gesamten Weg des Fördermittels) der niedrigste absolute Druck
herrscht. Wegen dieses Umstandes wird die etwa sich ansammelnde Luft nach dieser
Stelle kleinsten Druckes selbsttätig und fortlaufend abgesaugt und mit dem Fördermittel
vermischt, von dem Laufrad weitergeleitet.
Der Gegenstand vorliegender Erfindung soll unter Vermittlung beiliegender Zeichnung an
Ausführungsbeispielen erläutert werden.
Fig. ι ist ein Querschnitt durch eine Kreiselpumpe,
.
Fig. 2 ein Längsschnitt durch deren Saugstutzen und den sich daran anschließenden,
dem Kreiselrad vorgeschalteten Saugraum.
Das Gehäuse α wird zu beiden Seiten abgeschlossen durch zwei Deckel b. Auf, der
Welle e sitzt das beiderseitig beaufschlagte Kreiselrad f. Dieses Kreiselrad f hat einen
lichten Eintrittsdurchmesser d. Mit Rücksicht auf Herstellung des Modells hat das Gehäuse a
möglichst einfache Form. Ein in Fig. 1 bei I-I gedachter Längsschnitt hat die in Fig. 2
dargestellte Form. Der Schnitt durch das Gehäuse α erscheint als Ringform A-A1-A2,
welche nach rechts gegenüber dem Saugstutzen offen ist. Der durch den Deckel b
geführte Schnitt hat die hufeisenförmige Form B-B1-B2. Von dem dazwischen freigelassenen
Raum liegt der oberste Punkt C wesentlich über der oberen Kante E des Radeinlaufs (in
der Zeichnung beträgt der Abstand C-E wenigstens so viel wie der Einlauf durchmesser d).
In dem genannten Hohlräume würde sich, selbst wenn er vor der Inbetriebsetzung unter
Vermittlung entsprechender Maßregeln mit Wasser angefüllt worden wäre, dennoch allmählich
Luft ansammeln, bis in ihm und dem Saugstutzen der Wasserspiegel gesunken wäre auf die Höhe der horizontalen Linie H-II,
welche den Radeinlaufskreis oben im Punkt E tangiert.ι Ein weiteres Sinken wäre nun allerdings
nicht zu erwarten, da es nun möglich wäre, daß die Luft in das Laufrad eintritt
und von diesem weggeschafft würde. Erfah-
rangsgemäß tritt aber dieser Grenzfall kaum ein. Es wird vielmehr schon vorher die im
Saugraume sich ansammelnde Luft ein Abreißen des in der Saugleitung befindlichen
Wassers und damit eine Außerbetriebsetzung der ganzen Pumpe herbeiführen.
Gemäß vorliegender Erfindung kann dies vermieden werden, indem vom obersten
Punkt C ein verhältnismäßig Meiner Kanal g
ίο wenigstens in die Höhe des Radeinlaufs, wenn
nicht bis zu demselben selbst geführt wird. Dies hat zur Folge, daß im Saugraum der
Wasserspiegel nicht bis auf die· Horizontällinie
II-II sinkt, sondern zum mindesten auf
der Höhe der Horizontallinie IH-III gehalten wird. Wollte sich noch mehr Luft ansammeln
und dadurch der Wasserspiegel sinken, so wird sie sofort durch den Kanal g abgesaugt.
In dem in den Fig. 1 und 2 dargestellten Ausführungsbeispiel ist der Kanal g in
einem am Deckel b angegossenen Auge untergebracht. Dieses Auge kann, wie aus Fig. 1
ersichtlich, sich entweder an die äußere Begrenzungswand des Deckels b anlehnen (Auge A1)
oder mehr gegen die Radmitte gerückt sein (Auge A2). Letzterer Anordnung ist der Vorzug
zu geben. Mit Rücksicht auf eine etwaige Verstopfung können natürlich in einem
und demselben Deckel zwei oder mehr Augen mit entsprechenden Kanälen g angeordnet
werden. Um eine etwaige Verwechselung der Deckel unschädlich zu machen, empfiehlt es
sich,, Augen nach oben (A2) und nach unten
(A3) anzuordnen, wobei letzteres natürlich an
der Entlüftung keinen Anteil nimmt. Würde jedoch irrtümlicherweise der für die linke Seite
bestimmte Deckel an der rechten Pumpenseite angebaut, so würde das Auge A3 nach
oben kommen und für die Entlüftung sorgen.
In Fig. 3 ist ein Ausführungsbeispiel dargestellt, wo an einer Kreiselpumpe das Saugrohr
i einen nennenswert größeren lichten Durchmesser hat, als der Eintrittsdurchmesser
d des Laufrades beträgt. Es liegt die Gefahr vor, daß während des Betriebes der
Wasserspiegel sinkt bis auf die Horizontale IV-IV, und daß der ganze darüber befindliche
Raum sich mit Luft ansammelt. Es ist dies eine so große Luftmenge, daß ein sogenanntes
»Abschnappen« der Pumpe mit Sicherheit vorauszusehen ist. Um dies zu verhüten, wird
in den gegen den Radeinlauf hin sich konisch verengenden Eintrittsstutzen k ein kleines
Rohr I eingelegt und z. B. mittels Rohrschellen innerhalb des Stutzens angeschraubt. Dieses
Rohr I stellt eine Verbindung her zwischen dem obersten Punkt F der Saugleitung mit
dem Laufradeintritt und bewirkt dadurch, daß der Wasserspiegel sich zum mindesten auf der
Höhe V-V hält.
Um ganz sicher zu gehen, kann sogar auf dem Eintrittsstutzen A1 (Fig. 4) ein nach oben
gerichteter Ausbau m vorgesehen und das Röhrchen η bis in den obersten Punkt G des
so künstlich geschaffenen Hohlraumes geführt werden. Hierbei wird sich der Wasserspiegel
auf der Höhe VI-VI halten. Die Luftmenge, die sich in dem Ausbau m ansammeln könnte,
ist so gering, daß sie für den Betrieb durchaus ungefährlich ist.
Eine mit dem Gegenstand vorliegender Erfindung ausgestattete Kreiselpumpe genießt
den Vorteil, daß der Radeinlauf nicht nur stets hinreichend mit Wasser überdeckt ist,
sondern daß sich über dem Radeinlauf noch eine verhältnismäßig große Wassersäule befindet,
welche bewirkt, daß das Rad mit möglichst hohem Völligkeitsgrad arbeitet und in der Lage ist, Wasser aus größeren Tiefen
betriebssicher anzusaugen,1 als dies ohne Anwendung des Erfindungsgegenstandes der Fall
ist.
Statt nur auf Kreiselpumpen kann der Erfindungsgegenstand auf jede Art umlaufender
Pumpen angewendet werden, wie z.B. Schrauben-, Kapselpumpen u. dgl.
Claims (4)
1. Entlüftungsvorrichtung für den Saugraum von Kreiselpumpen, dadurch gekennzeichnet,
daß von der zu entlüftenden Stelle des Saugraumes wenigstens ein besonderer Kanal in die Nähe des Radeinlaufs
geführt wird.
2. Ausführungsform nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Kanal in
der Pumpenwandung untergebracht wird (g, Fig. ι und 2).
3. Ausführungsform der Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß in dem Saugraum wenigstens ein besonderes Entlüftungsrohr (Z, Fig. 3) verlegt
wird.
4. Ausführungsform der Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß der Saugraum mit einem nach oben gerichteten Ausbau (m, Fig. 4) versehen
und in dessen Hohlraum die Eintritts- no
■ mündung des Entlüftungskanals (n) verlegt wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE250695C true DE250695C (de) |
Family
ID=509201
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT250695D Active DE250695C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE250695C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1274446B (de) * | 1960-07-22 | 1968-08-01 | Hans Ley | Entlueftungs-Vorrichtung fuer selbstansaugende Kreiselpumpen |
-
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- DE DENDAT250695D patent/DE250695C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1274446B (de) * | 1960-07-22 | 1968-08-01 | Hans Ley | Entlueftungs-Vorrichtung fuer selbstansaugende Kreiselpumpen |
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