DE250695C - - Google Patents

Info

Publication number
DE250695C
DE250695C DENDAT250695D DE250695DA DE250695C DE 250695 C DE250695 C DE 250695C DE NDAT250695 D DENDAT250695 D DE NDAT250695D DE 250695D A DE250695D A DE 250695DA DE 250695 C DE250695 C DE 250695C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
suction
air
inlet
suction chamber
channel
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT250695D
Other languages
English (en)
Publication of DE250695C publication Critical patent/DE250695C/de
Active legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04DNON-POSITIVE-DISPLACEMENT PUMPS
    • F04D9/00Priming; Preventing vapour lock
    • F04D9/02Self-priming pumps

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Structures Of Non-Positive Displacement Pumps (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- Me 250695 KLASSE 59 δ. GRUPPE
HULDREICH KELLER in ZURICH.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 13. Januar 1911 ab.
Vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung, um die Saugräume von Kreiselpumpen dauernd selbsttätig zu entlüften. Es sind bereits Kreiselpumpen bekannt, in welchen gewisse Stellen durch besondere Hilfsleitungen selbsttätig entlüftet werden. Diese Nebenleitungen wurden aber stets nur in den Zwischenstufen mehrstufiger Kreiselpumpen vorgesehen, also an Stellen, an denen in der betreffenden Pumpe gegenüber der Außenluft ein Überdruck herrscht. Derartige Vorrichtungen auch an solchen Stellen in Kreiselpumpen anzubringen, in denen gegenüber der Außenluft Unterdruck herrscht, wie beispielsweise im Saugraum, wurde nicht für angängig gehalten und infolgedessen bisher nicht angewendet, trotzdem gerade an diesen Stellen die Gefahr einer Luftansammlung viel größer ist als in einer Zwischenstufe.
ao " Das Wesen der Erfindung liegt darin, daß von derjenigen' Stelle des Saugraumes oder der Saugleitung, an welcher sich erfahrungsgemäß Luft ansammeln kann, wenigstens ein besonderer Kanal nach dem Einlauf des Pumpenrades oder in dessen Nähe geführt wird, wo (bezogen auf den gesamten Weg des Fördermittels) der niedrigste absolute Druck herrscht. Wegen dieses Umstandes wird die etwa sich ansammelnde Luft nach dieser Stelle kleinsten Druckes selbsttätig und fortlaufend abgesaugt und mit dem Fördermittel vermischt, von dem Laufrad weitergeleitet.
Der Gegenstand vorliegender Erfindung soll unter Vermittlung beiliegender Zeichnung an Ausführungsbeispielen erläutert werden.
Fig. ι ist ein Querschnitt durch eine Kreiselpumpe, .
Fig. 2 ein Längsschnitt durch deren Saugstutzen und den sich daran anschließenden, dem Kreiselrad vorgeschalteten Saugraum.
Das Gehäuse α wird zu beiden Seiten abgeschlossen durch zwei Deckel b. Auf, der Welle e sitzt das beiderseitig beaufschlagte Kreiselrad f. Dieses Kreiselrad f hat einen lichten Eintrittsdurchmesser d. Mit Rücksicht auf Herstellung des Modells hat das Gehäuse a möglichst einfache Form. Ein in Fig. 1 bei I-I gedachter Längsschnitt hat die in Fig. 2 dargestellte Form. Der Schnitt durch das Gehäuse α erscheint als Ringform A-A1-A2, welche nach rechts gegenüber dem Saugstutzen offen ist. Der durch den Deckel b geführte Schnitt hat die hufeisenförmige Form B-B1-B2. Von dem dazwischen freigelassenen Raum liegt der oberste Punkt C wesentlich über der oberen Kante E des Radeinlaufs (in der Zeichnung beträgt der Abstand C-E wenigstens so viel wie der Einlauf durchmesser d). In dem genannten Hohlräume würde sich, selbst wenn er vor der Inbetriebsetzung unter Vermittlung entsprechender Maßregeln mit Wasser angefüllt worden wäre, dennoch allmählich Luft ansammeln, bis in ihm und dem Saugstutzen der Wasserspiegel gesunken wäre auf die Höhe der horizontalen Linie H-II, welche den Radeinlaufskreis oben im Punkt E tangiert.ι Ein weiteres Sinken wäre nun allerdings nicht zu erwarten, da es nun möglich wäre, daß die Luft in das Laufrad eintritt und von diesem weggeschafft würde. Erfah-
rangsgemäß tritt aber dieser Grenzfall kaum ein. Es wird vielmehr schon vorher die im Saugraume sich ansammelnde Luft ein Abreißen des in der Saugleitung befindlichen Wassers und damit eine Außerbetriebsetzung der ganzen Pumpe herbeiführen.
Gemäß vorliegender Erfindung kann dies vermieden werden, indem vom obersten Punkt C ein verhältnismäßig Meiner Kanal g
ίο wenigstens in die Höhe des Radeinlaufs, wenn nicht bis zu demselben selbst geführt wird. Dies hat zur Folge, daß im Saugraum der Wasserspiegel nicht bis auf die· Horizontällinie II-II sinkt, sondern zum mindesten auf der Höhe der Horizontallinie IH-III gehalten wird. Wollte sich noch mehr Luft ansammeln und dadurch der Wasserspiegel sinken, so wird sie sofort durch den Kanal g abgesaugt. In dem in den Fig. 1 und 2 dargestellten Ausführungsbeispiel ist der Kanal g in einem am Deckel b angegossenen Auge untergebracht. Dieses Auge kann, wie aus Fig. 1 ersichtlich, sich entweder an die äußere Begrenzungswand des Deckels b anlehnen (Auge A1) oder mehr gegen die Radmitte gerückt sein (Auge A2). Letzterer Anordnung ist der Vorzug zu geben. Mit Rücksicht auf eine etwaige Verstopfung können natürlich in einem und demselben Deckel zwei oder mehr Augen mit entsprechenden Kanälen g angeordnet werden. Um eine etwaige Verwechselung der Deckel unschädlich zu machen, empfiehlt es sich,, Augen nach oben (A2) und nach unten (A3) anzuordnen, wobei letzteres natürlich an der Entlüftung keinen Anteil nimmt. Würde jedoch irrtümlicherweise der für die linke Seite bestimmte Deckel an der rechten Pumpenseite angebaut, so würde das Auge A3 nach oben kommen und für die Entlüftung sorgen.
In Fig. 3 ist ein Ausführungsbeispiel dargestellt, wo an einer Kreiselpumpe das Saugrohr i einen nennenswert größeren lichten Durchmesser hat, als der Eintrittsdurchmesser d des Laufrades beträgt. Es liegt die Gefahr vor, daß während des Betriebes der Wasserspiegel sinkt bis auf die Horizontale IV-IV, und daß der ganze darüber befindliche Raum sich mit Luft ansammelt. Es ist dies eine so große Luftmenge, daß ein sogenanntes »Abschnappen« der Pumpe mit Sicherheit vorauszusehen ist. Um dies zu verhüten, wird in den gegen den Radeinlauf hin sich konisch verengenden Eintrittsstutzen k ein kleines Rohr I eingelegt und z. B. mittels Rohrschellen innerhalb des Stutzens angeschraubt. Dieses Rohr I stellt eine Verbindung her zwischen dem obersten Punkt F der Saugleitung mit dem Laufradeintritt und bewirkt dadurch, daß der Wasserspiegel sich zum mindesten auf der Höhe V-V hält.
Um ganz sicher zu gehen, kann sogar auf dem Eintrittsstutzen A1 (Fig. 4) ein nach oben gerichteter Ausbau m vorgesehen und das Röhrchen η bis in den obersten Punkt G des so künstlich geschaffenen Hohlraumes geführt werden. Hierbei wird sich der Wasserspiegel auf der Höhe VI-VI halten. Die Luftmenge, die sich in dem Ausbau m ansammeln könnte, ist so gering, daß sie für den Betrieb durchaus ungefährlich ist.
Eine mit dem Gegenstand vorliegender Erfindung ausgestattete Kreiselpumpe genießt den Vorteil, daß der Radeinlauf nicht nur stets hinreichend mit Wasser überdeckt ist, sondern daß sich über dem Radeinlauf noch eine verhältnismäßig große Wassersäule befindet, welche bewirkt, daß das Rad mit möglichst hohem Völligkeitsgrad arbeitet und in der Lage ist, Wasser aus größeren Tiefen betriebssicher anzusaugen,1 als dies ohne Anwendung des Erfindungsgegenstandes der Fall ist.
Statt nur auf Kreiselpumpen kann der Erfindungsgegenstand auf jede Art umlaufender Pumpen angewendet werden, wie z.B. Schrauben-, Kapselpumpen u. dgl.

Claims (4)

Patent-Ansprüche:
1. Entlüftungsvorrichtung für den Saugraum von Kreiselpumpen, dadurch gekennzeichnet, daß von der zu entlüftenden Stelle des Saugraumes wenigstens ein besonderer Kanal in die Nähe des Radeinlaufs geführt wird.
2. Ausführungsform nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Kanal in der Pumpenwandung untergebracht wird (g, Fig. ι und 2).
3. Ausführungsform der Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in dem Saugraum wenigstens ein besonderes Entlüftungsrohr (Z, Fig. 3) verlegt wird.
4. Ausführungsform der Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Saugraum mit einem nach oben gerichteten Ausbau (m, Fig. 4) versehen und in dessen Hohlraum die Eintritts- no
■ mündung des Entlüftungskanals (n) verlegt wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT250695D Active DE250695C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE250695C true DE250695C (de)

Family

ID=509201

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT250695D Active DE250695C (de)

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE250695C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1274446B (de) * 1960-07-22 1968-08-01 Hans Ley Entlueftungs-Vorrichtung fuer selbstansaugende Kreiselpumpen

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1274446B (de) * 1960-07-22 1968-08-01 Hans Ley Entlueftungs-Vorrichtung fuer selbstansaugende Kreiselpumpen

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE10323068A1 (de) Flüssigkeitstank
DE1811817B2 (de) Verdampfungsvorrichtung fuer ein fluechtiges narkosemittel
DE202007012095U1 (de) Gleichluftsystem für eine Abzugshaube, insbesondere zur Anwendung an einem Kochfeld
EP0673601B1 (de) Filter für Aquarien
DE102013108090A1 (de) Pumpenanordnung
DE102007018247A1 (de) Vakuumpumpe
DE2250947A1 (de) Verdichter fuer kaeltemaschinen
DE1553184C3 (de) Zweistufenpumpe
DE1779531B2 (de) Abzug und verfahren zu seinem betrieb
DE250695C (de)
WO2021160862A1 (de) Impaktor-abscheideelement und vorrichtungen mit einem solchen impaktor-abscheideelement
DE3150033A1 (de) Vakuumpumpe mit einem saugstutzen-ventil und betriebsverfahren dafuer
DE102014223320A1 (de) Ölabscheide-Vorrichtung
DE102007010729B3 (de) Vakuumpumpe
DE1601637B2 (de) Vorrichtung zum verhindern des verdichterpumpens bei einem gasturbinentriebwerk
DE2738850C2 (de)
EP0253917B1 (de) Vorrichtung zur Erhöhung des Flüssigkeitsdruckes vor der Saugseite einer Pumpe
DE4444641C1 (de) Luftgepulste Setzmaschine mit Abluftabsaugung
DE1503678A1 (de) Vorrichtung zum abwechselnden Fuellen und Entleeren eines Hohlraumes mit einem bzw. von einem Fluid
DE3209804A1 (de) Kreiselverdichter mit schieberartig in radialer richtung verstellbaren fluegeln
DE2846507C3 (de) Selbsttätige Schuhbelüftungseinrichtung mit selbstreinigendem Luftfilter
DE2409576C2 (de) Senkrechte Zentrifugaltauchpumpe
DE1528895A1 (de) Zentrifugalpumpe
DE202016103871U1 (de) Einrichtung zur Regelung des Drucks
DE102016219297A1 (de) Hydraulikeinheit für eine Brennkraftmaschine mit hydraulisch variablem Gaswechselventiltrieb