DE250691C - - Google Patents

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DE250691C
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    • GPHYSICS
    • G11INFORMATION STORAGE
    • G11BINFORMATION STORAGE BASED ON RELATIVE MOVEMENT BETWEEN RECORD CARRIER AND TRANSDUCER
    • G11B3/00Recording by mechanical cutting, deforming or pressing, e.g. of grooves or pits; Reproducing by mechanical sensing; Record carriers therefor
    • G11B3/68Record carriers
    • G11B3/70Record carriers characterised by the selection of material or structure; Processes or apparatus specially adapted for manufacturing record carriers

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  • Casting Or Compression Moulding Of Plastics Or The Like (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Gegenstand der Erfindung ist ein Verfahren zur Herstellung von Phonogrammträgern, bei denen eine plastische Masse auf einer Metallunterlage ruht und von dieser mit übergreifenden Rändern umfaßt wird.
Das Verfahren besteht darin, daß die Masse in geschmolzenem Zustand auf die aus Metall hergestellte Unterlage gebracht wird, so daß sie sich beim Erstarren zwar in der Mitte zusammenzieht, am Rande aber innerhalb des durch den übergreifenden Rand der Unterlage gebildeten Hohlraumes in Gestalt eines verstärkten kapillaren Wulstes erstarrt,: der die Masse gegen das seitliche Verziehen beim Erstarren schützt.
Auf diese Weise entsteht an den Rändern eine besonders feste Verbindung zwischen Schicht und Unterlage sowie eine Versteifung der ganzen Schicht.
Vor dem Aufbringen der zur Schallaufzeichnung dienenden Schicht wird die erwähnte Unterlage zweckmäßig in geeigneter Weise aufgerauht, um eine möglichst innige Verbindung zwischen der Schicht und ihrer Unterlage zu gewährleisten. Das Aufrauhen der Unterlage kann in beliebiger Weise erfolgen, z. B. mittels eines Sandstrahlgebläses oder durch Ätzung.
Die Zeichnung veranschaulicht in Fig. 1 und 2 zwei Ausführungsformen von nach dem Verfahren hergestellten Phonogrammträgern.
In Fig. ι ist α eine zweckmäßig aus Metall, z. B. Aluminium, bestehende kreisrunde, plattenförmige Unterlage, die in der Mitte eine Ausbuchtung b mit Öffnung c für den Zentrierungsstift der Sprechmaschine besitzen kann und mit einem umgebördelten Rande d versehen ist. Auf dieser Unterlage liegt die unter die Umbördelung des Randes d greifende, aus zur Aufzeichnung und Wiedergabe von Schallwellen geeigneter Masse bestehende, zweckmäßig dünne Schicht e, die an der Unterlage β mittelbar oder unmittelbar fest haftet. Der über die Schicht β greifende Rand d bewirkt einerseits in der aus der Zeichnung ersichtlichen Weise eine Verstärkung des Randes der Schicht, und anderseits bildet er zusammen mit der zweckmäßig gleich hohen Ausbuchtung b einen Schutz der Schallaufzeichnungen gegen äußere Einflüsse, der namentlich beim Zusammenlegen mehrerer Platten wirksam ist. Bei den bekannten Platten war demgegenüber ein Zerkratzen der Schallaufzeichnung beim Zusammenlegen mehrerer Platten und dem damit verbundenen Übereinandergleiten derselben unvermeidlich.
Die vorliegenden Platten sind aber nicht nur in der angedeuteten Weise widerstandsfähig, sondern auch z. B. gegen Stoß und Fall völlig unempfindlich.
Gibt man der Unterlage α noch eine zweite Umbördelung nach unten, wie dies beispielsweise bei f punktiert angedeutet ist, so lassen sich auch leicht zweiseitige Platten herstellen, die z. B. nach einem Tauchverfahren angefertigt werden können.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 2 ist g eine Unterlage in Gestalt eines Hohlzylinders mit umgebördelten Rändern h. Auf dieser Unterlage befindet sich die zum Teil ausgebrachen gezeichnete, die Schallaufzeichnung tragende Schicht i.
Auch diese Walzen, die gegebenenfalls die Gestalt eines Kegelstumpfes mit stark gegen die Drehachse geneigter Erzeugenden besitzen können, lassen sich nach Verschluß der öffnungen an ihren Stirnseiten beispielsweise durch Tauchen herstellen.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Verfahren zur Herstellung von Phono-
    grammträgern, bei denen eine plastische
    , Masse auf einer Metallunterlage ruht und von dieser mit übergreifenden Rändern umfaßt wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Masse im geschmolzenen Zustand auf die Unterlage gebracht wird, so' daß sie beim Erstarren sich in der Mitte zusammenzieht, in den übergreifenden Rändern aber mit einer verstärkten Kapülarwulst erstarrt.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Metallunterlage zur Erzielung einer besseren Haftoberfläche vorher aufgerauht wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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