DE250585C - - Google Patents

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DE250585C
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D04BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
    • D04BKNITTING
    • D04B23/00Flat warp knitting machines

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Combustion Of Fluid Fuel (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- Ju 252585 KLASSE 18 b. GRUPPE
POETTER G.m.b.H. in DÜSSELDORF.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 9. Januar 1912 ab.
Den Gegenstand der vorliegenden Erfindung
' bildet ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Auswechseln von Brennerköpfen bei Martinöfen.
Bisher wurden die Köpfe bei Martinöfen in der Weise ausgewechselt, daß durch einen Kran von oben der Brennerkopf nach dem Emporheben des Kanalgewölbes nach oben herausgehoben wurde.
ίο Diese Anordnung ist nicht in jedem Falle anwendbar, weil sie vor allem zwischen dem Ofengewölbe und der Dachkonstruktion einen großen Spielraum und außerdem einen genügend schweren Kran verlangt. Die Anlegung eines solchen Kranes ist bei bestehenden Gebäuden oft schon wegen der Gebäudekonstruktion nicht angängig.
In Gemäßheit der Erfindung wird nun das ganze Zwischenstück zwischen Ofenherd und den feststehenden senkrechten Gas- und Luftzügen auf einer treppenförmigen Metallplatte angeordnet. Dieses Zwischenstück wird mittels eines Wagens eingeführt und auf die bestehenden Podeste zwischen dem Ofenherd und den feststehenden Schienen niedergelassen. Die Auswechselung kann auf diese Art und Weise in kurzer Zeit bequem vorgenommen werden, ohne daß eine Betriebsstörung oder Außerbetriebssetzung des Ofens erforderlich wäre.
■ Die Anordnung ist auf der Zeichnung in Fig. ι im Querschnitt dargestellt.
In Fig. 2 ist eine Seitenansicht des Wagens,
in Fig. 3 eine Draufsicht des Wagens gegeben.
Der Martinofen besteht aus dem Herd h .und dem feststehenden Kopfe f. Zwischen ' diesen Teilen ist der auswechselbare Brennerkopf k angeordnet. Dieser Brennerkopf k stützt sich auf eine treppenförmige Metallplatte g. Die Metallplatte g wird von zwei feststehenden Podesten g' g' getragen. Zur Auswechselung dient ein Wagen, welcher in Fig. 2 und 3 dargestellt ist. Dieser Wagen besitzt drei Bewegungsmöglichkeiten:
Der Brennerkopf k kann einmal mit dem Wagen selbst fortbewegt werden, zweitens kann er durch die vier aufgesetzten Topfschrauben a auf- und abwärts bewegt werden und schließlich durch die auf die Radachse aufgesetzten Naben b seitlich verschoben werden.
Die Naben b sind in der Mitte ringzapfenförmig ausgebildet, und in die so entstandenen Zahnstangen greifen die Ritzel c ein, die ihrerseits durch die Handkreuze d gedreht werden können. Durch die Drehung der Ritzel c wird eine Verschiebung der Wagenlast in bezug auf die Mittelachse des Wagens bewirkt.
Nachdem der Wagen unter die Metallplatte g des auswechselbaren Kopfes k geschoben worden ist, wird durch Anschrauben der Topfschrauben α die Gußplatte g von den Podesten g' g' angehoben und alsdann der alte Brennerkopf durch Vorschub des Wagens auf den Schienen entfernt. Gleichzeitig wird der neue Brennerkopf auf einem Wagen gleicher Konstruktion vor den Ofen geschoben.
Um die genaue Stellung des neuen Brennerkopfes zwischen den feststehenden Teilen des Ofens zu erreichen, wird der Brennerkopf durch die oben beschriebene Schraubenanordnung seitlich verschoben, so daß er genau zwischen den feststehenden Teilen paßt. Alsdann wird der Brennerkopf eingeschoben und

Claims (1)

  1. die Topfschrauben heruntergelassen, so daß die ' ruht, mittels eines Wagens eingeführt und Gußeisenplatte g auf die Podeste g' g' zu liegen j . auf die bestehenden Podeste zwischen dem
    kommt. j Ofenherd und den festehenden Gas- und
    ι Luftzügen niedergelassen wird.
    Patent-Ansprüche· ! 2· Vorrichtung für das Verfahren nach
    I Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
    i. Verfahren zum Auswechseln von Bren- j der Wagen für den Brennerkopf eine drei-
    nerköpfen bei Martinöfen, dadurch gekennzeichnet, daß der Brennerkopf mitsamt der
    fache Bewegung gestattet, nämlich eine Vorwärtsbewegung, eine seitliche Bewegung
    treppenfönnigen Metallplatte, auf der er ! und eine Auf- und Abwärtsbewegung.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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