DE2504989C3 - Stufenlos selbsttätig verstellbarer Antrieb - Google Patents

Stufenlos selbsttätig verstellbarer Antrieb

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    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62MRIDER PROPULSION OF WHEELED VEHICLES OR SLEDGES; POWERED PROPULSION OF SLEDGES OR SINGLE-TRACK CYCLES; TRANSMISSIONS SPECIALLY ADAPTED FOR SUCH VEHICLES
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    • B62M11/04Transmissions characterised by the use of interengaging toothed wheels or frictionally-engaging wheels of changeable ratio
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Description

Die Erfindung bezieht sich auf einen stufenlos selbsttätig verstellbaren Antrieb für Naben mit einer nicht drehbaren Achse und einem Antriebsglied, das über Wellen und darauf über einen Freilauf gelagerte Planetenräder ein drehbares Getriebegehäuse antreibt, wobei durch das übertragene Drehmoment gegen Federkraft ein Exzenter verstellt wird, der über an den Wellen exzentrisch angeordnete Zapfen die Wellen in eine schwingende Bewegung versetzt (US-PS 03 932).
Bei einem Antrieb nach dem Stand der Technik entsprechend der angegebenen Art wird eine intermittierende Drehbewegung der Planetenräder in eine einheitliche Drehbewegung an einem Ringrad übertragen, wobei das Problem bei dieser Anordnung darin besteht, daß auf die Haltevorrichtung, bei einem Fahrrad die Fahrradgabeln, ein relativ hohes Reaktionsdrehmoment übertragen wird. Dies ist darauf zurückzuführen, daß die mit der Haupttragwelle zusammenarbeitenden Zahnräder mit einer erheblich radialen Entfernung von der Mitte dieser Welle aus gelagert sind. Da diese Zahnräder gegen eine Kraftabgabebelastung, also die für den Antrieb aufgewandte Kraft, umlaufen, ergibt sich eine Reaktionskraft, die gegen die Kraftwelle gerichtet ist, auf die dieselben umlaufen. Diese Kraft erfährt nun mit der Entfernung von dem Mittelpunkt der Räder zu dem Mittelpunkt der Tragwelle eine entsprechende Multiplikation, wodurch entsprechend große Reaktionsdrehmomente übertragen werden.
Der Erfindung liegt nun die Aufgabe zugrunde, diese Nachteile auszuräumen und insbesondere eine Verbesserung dahingehend zu bewirken, daß bei einem Antrieb der eingangs angegebenen Art ein relativ kleines Reaktionsdrehmoment übertragen wird.
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß die röhrenförmige Wellen in dem Getriebegehäuse gelagert sind, wobei die Planetenräder mit einem achsfesten Sonnenrad kämmen.
Nach einer erfindungsgemäßen Weiterbildung weist das Antriebsglied eine exzentrisch angeordnete erste Scheibe auf, die in einer zweiten Scheibe mit exzentrischer Bohrung derart verschwenkbar ist, daß durch Verschwenken der beiden Scheiben gegeneinander die Exzentrizität der Gesamtanordnung von einem Minimalwert zu einem Maximalwert veränderbar ist.
Da bei dem Antrieb nach der Erfindung die Entfernung zwischen den Zähnen des Sonnenrades und der Achse der Tragwelle klein ist im Vergleich zu dem entsprechenden Abstandsverhältnis nach dem Stand der Technik ergibt sich der Vorteil, daß das Reaktionsdrehmoment recht klein ist. Gleichzeitig gelingt es auch Einwegekupplungen vergleichsweise großen Durchmessers vorzusehen, so daß gegenüber dem Stand der Technik auch größere Lasten verarbeitet werden können. Weiterhin ergibt sich erfindungsgemäß der Vorteil einer Kostenersparnis, da nicht mehr eine entsprechende Bearbeitung eines nach innen gerichteten Ringrades erforderlich ist.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt und wird im folgenden näher beschrieben. Es zeigt
F i g. 1 einen Längsschnitt durch einen erfindungsge-
mäßen Waddington Antrieb mit kontinuierlich veränderbarem Hub, der in der Nabe eines pedalangetriebenen Fahrzeuges untergebracht ist;
F i g. 2 die Stirnansicht des Antriebs nach der F i g. 1 längs der Linie 2-2 der Fig. 1;
F i g. 3 einen Querschnitt des Antriebs nach der F i g. 1 !ängs der Linie 3-3 der Fig. 1;
F i g. 4 einen Teillängsschnitt einer Ausführungsform des Waddington Antriebs.
Die Fig.? zeigt einen Antrieb 10 der hier in einer Fahrradnabe angeordnet ist, die durch eine Pedalanordnung angetrieben wird. Der Antrieb kann jedoch auch in anderen Arten von Vorrichtungen, die durch eine Bedienungsperson angetrieben werden, zur Verwendung kommen, wie Hebewerken, Winden usw. Unter Erzielung gleicher Ergebnisse kann der Antrieb auch im Zusammenhang mit motorisch angetriebenen Vorrichtungen angewandt werden.
Der Antrieb weist eine ortsfeste zentrale Tragwelle 12 auf, die lösbar an Gabelholmen 14 und 16 eines Fahrrades — nicht gezeigt — vermittels Muttern 18 und 20 befestigt ist Die Tragwelle 12 lagert ein Antriebsglied vermittels Lagern 28 und 30, die in Bohrungen 32 und 34 im Inneren des Antriebsglieds 26 angeordnet sind. Ein Kettenrad 6 ist auf dem Antriebsglied 26 geführt und hiermit über eine Einwegekupplung 38 verbunden. Eine Unterlegscheibe 24, die an einer Schulter 25 an der Tragwelle 12 angeordnet ist, sowie eine Festhaltemutter 22 halten die axiale Lage des Antriebsgliedes 26 aufrecht.
Wie insbesondere anhand der F i g. 3 ersichtlich, weist das Antriebsglied 26 eine erste Scheibe 40 auf, deren Mittelpunkt h gegenüber der Achse der Antriebswelle /, versetzt ist. Die Scheibe 40 weist eine kreisbogenförmige Auskehlung 42 auf, die sich über einen Teil des Umfangs der Scheibe 40 erstreckt. Eine zweite Scheibe 44 mit einer allgemein zylinderförmigen äußeren Form ist über der Scheibe 40 vermittels einer inneren Bohrung 46 gelagert, deren Mittelpunkt gegenüber dem mittleren Mittelpunkt Ci des Umfangs 48 der zweiten Scheibe 44 um einen Betrag versetzt ist, der die Mitte der Bohrung 46 mit dem Mittelpunkt /2 in der in der Fi g. 2 gezeigten Lage zusammenfallen läßt. Der äußere Umfang 48 der zweiten Scheibe 44 weist unterschiedliche Umrißformen auf, die durch zwei Segmente 49 und 51 definiert werden. Der Mittelpunkt des Segmentes 51 fällt mit dem mittleren Mittelpunkt G der zweiten Scheibe 44 zusammen. Der Mittelpunkt C2 des Segmentes 49 ist gegenüber dem mittleren Mittelpunkt Cso versetzt, daß der Krümmungsradius für das Segment 49 größer als für das Segment 51 ist.
Die zweite Scheibe 44 weist einen Stift 50 auf, der sich nach innen durch eine öffnung 52 in die Auskehlung 42 erstreckt. Die zweite Scheibe 44 kann relativ zu der ersten Scheibe 40 umlaufen, und die Auskehlung 42 begrenzt den Drehbetrag der zweiten Scheibe 44.
Wie anhand der F i g. 3 ersichtlich, beläuft sich der Bereich auf 180° entgegengesetzt der Uhrzeigerrichtung von der gezeigten Lage aus. Um die Bewegung der zweiten Scheibe 44 relativ zu der ersten Scheibe 40 zu dämpfen, wird wie weiter unten ti läutert, Fett oder ein anderes viskoses Material in der Auskehlung 42 angeordnet, und ein Paar O-Ringe 54 (siehe Fig. 1) führen zu Umfangsabdichtungen, wodurch ein Verlust des Fettes aus der Auskehlung 42 heraus verhindert wird.
Wie weiter oben angegeben, kann die zweite Scheibe 44 entgegengesetzt der Uhrzeigerrichtung aus der in der Fig.3 gezeigten Lage in eine zweite Lage geschwenkt werden, in der der Stift 50 um einen Betrag um 180° versetzt ist In der gezeigten Lage befindet sich der mittlere Mittelpunkt Q der zweiten Scheibe 44 bezüglich der Achse /1 des Antriebsgliedes 26 exzentrisch um einen Betrag, der gleich der Entfernung Iih + hC\ ist Wenn die zweite Scheibe 44 in die Lage gedreht wird, die sich um einen Betrag voü 180° von der Lage nach der F i g. 2 unterscheidet, führt der Mittelpunkt Q der zweiten Scheibe 44 einen halbkreisförmigen Weg entgegengesetzt der Uhrzeigerrichtung bis zu einer Stelle aus, wo derselbe praktisch koaxial zu der Drehachse /1 des Antriebsgliedes 26 vorliegt Man sieht, daß die Exzentrizität der zweiten Scheibe 44 relativ zu dem Antriebsglied 26 durch Schwenken der zweiten Scheibe 44 relativ zu der ersten Scheibe 40 des Antriebsglieds 26 verändert wird.
Das Ausmaß der Exzentrizität der zweiten Scheibe 44 wird durch ein Steuersystem gesteuert, das einen einteilig mit der zweiten Scheibe 44 (siehe Fig.2) ausgeführten Vorsprung 47 aufweist DerVorsprung 47 wird in einem sich radial erstreckenden Schlitz 53 eines ringförmigen Betätigungsteils 55 aufgenommen, das über dem Antriebsglied 26 gelagert ist. DerUmfang des Betätigungsteils 55 weist einen Schlitz 59 auf, der das hakenförmig umgebogene innere Ende 61 der Spiralfeder 63 aufnimmt, die einen rechteckigen Querschnitt hat
Es wird ein Haken an dem gegenüberliegenden Ende der Feder 63 in einem Schlitz 67 eines Ringes 69 aufgenommen, der drehbar an einem Flansch 71 vermittels einer Lippe 73 und eines dünnen Unterlegrings 77 befestigt ist. Der Flansch 71 ist in geeigneter Weise an dem Antriebsteil 26 befestigt. Der Flansch 71 weist einen einteiligen Ring 69 auf, der vorzugsweise eine Reihe Auskerbungen 81 besitzt, die sich im Abstandsverhältnis um den äußeren Umfang herum erstrecken. Ein einteilig mit dem Ring 69 ausgeführter radialer Vorsprung 83 weist einen Arm 85 auf, der hieran vermittels eines Stiftes 87 schwenkbar angeordnet ist. Eine zwischen den äußeren Enden des Vorsprungs 83 und des Arms 85 angeordnete Feder 88 drückt das innere Ende 89 des Arms 85 in einen Eingriff mit dem Ring 79. Wie anhand der F i g. 2 gezeigt, zieht die Feder 63 das ringförmige Betätigungsteil 55 in Uhrzeigerrichtung relativ zu dem Antriebsglied 26 und die Reaktionskraft zieht den Ring 69 entgegengesetzt der Uhrzeigerrichtung. Die Bewegung des Rings 69 relativ zu dem Flansch 71 erfährt jedoch einen Widerstand durch die Reibung des inneren Endes 89 an dem Ring 79. Die Auskerbungen 81 ergeben Arretierungen für das Ende 89, wodurch die Kraft erhöht wird, die den Ring in einer gegebenen Lage an dem Flansch 71 hält.
Eine Reihe Rollen 56 liegt an dem Umfang 48 der zweiten Scheibe 44 an und sind jeweils vermittels eines Lagers 60 an einem Kurbelzapfen 58 gelagert. Jeder Zapfen 58 ist an einem Kurbelarmflansch 62 befestigt, der gegenüber der Drehachse der einteiligen röhrenförmigen Welle 64 versetzt vorliegt. Jede Welle 64 ist an dem Ende gegenüberliegend zu dem Flansch 62 vermittels eines Lagers 66 gelagert, das in geeigneter Weise in einer öffnung 68 in der ringförmigen Nabe 70 gehalten wird. Das Ende jeder Welle 64 benachbart zu dem ;Curbelarmflansch 62 ist vermittels eines Lagers 86 gelagert, das in geeigneter Weise in einem Loch in einem ringförmigen Rahmen 90 gehalten wird. Der Rahmen 90 ist an der Nabe 70 zwecks Umlaufen mit derselben befestigt.
Ein kreisförmiger Ring 57 mit U-förmigem Querschnitt enthält die Rollen 56 und hält dieselben in Berührung mit der zweiten Scheibe 44. Diese als Stößel wirkenden Rollen 56 können gegen die äußere Oberfläche der zweiten Scheibe 44 durch den Ring 57, wie gezeigt, oder durch Tor?ionsfedern gehalten werden, die zwischen den Wellen 64 und der Nabe 70 angeordnet sind unter Schwenken der Rollen 56 gegen die zweite Scheibe 44.
Die ringförmige Nabe 70 wird bezüglich der ortsfesten Welle 12 durch ein Lager 72 gelagert. Das Lager 72 wird in einer zentralen öffnung 74 in der Nabe 70 vermittels eines hülsenartigen Halteelementes 75 und einer Mutter 94 gehalten. Das Halteelement 75 ist teleskopartig über ein röhrenförmiges Element 76 geführt, das einen einteiligen Flansch 78 besitzt, der an einer Schulter 80 an einer Sonnenrad-Wellenanordnung 82 anliegt, die teleskopartig über und in geeigneter Weise an der Welle 12 befestigt ist. Der Rahmen 90 ist bezüglich der Tragwelle 12 vermittels eines Lagers 92 gelagert, das in einer zentralen öffnung in dem Rahmen 90 aufgenommen wird.
Der äußere Umfang der Nabe 70 weist einteilige Flansche 96 auf, die geeignete Löcher 98 zur Aufnahme von Speichern besitzen, so daß eine Radfelge an der Nabe 90 in üblicher Weise befestigt werden kann.
Es ist eine Reihe Planetenräder 100 an Wellen 64 vermittels Einwegekupplungen 102 angeordnet, so daß alle Planetenräder 100 mit einem ortsfesten Sonnenrad 104 kämmen, das einteilig mit der Sonnenradwelle 82 ausgeführt ist.
Während des Betriebes des oben beschriebenen Antriebs wird sich das Antriebsglied 26 in Uhrzeigerrichtung in Fig.2 mit einer Umdrehungszahl drehen, die durch die Radelgesgeschwindigkeit des Fahrradbenutzters bestimmt wird. Die Feder 63 drückt das ringförmige Betätigungsteil 55 in Uhrzeigerrichtung dergestalt, daß die zweite Scheibe 44 in der in der F i g. 3 gezeigten Lage angeordnet wird, wo die Exzentrizität derselben am größten ist. Die exzentrische Bewegung der zweiten Scheibe 44 während der Drehung des Antriebsglieds 26 führt zu einer Verschiebung der Rollen 56 unter einer schwenkenden hin- un hergehenden Bewegung der Wellen 64.
Die Einwegekupplungen 102 ermöglichen lediglich ein Ankoppeln der Welle 64 an die Planetenräder 100 in einer Uhrzeigerrichtung, siehe die Betrachtungsweise nach F i g. 3. Somit wird die Drehbewegung den Planetenrädern 100 lediglich dann vermittelt, wenn die Rollen 56 nach außen in Uhrzeigerrichtung geschwenkt werden. Da alle Planetenräder mit dem ortsfesten Sonnenrad 104 kämmen, führt jede den Planetenrädern 100 vermittelte Drehung dazu, daß dieselben um das ortsfeste Sonnenrad 104 umlaufen und somit die Nabe 70 mitnehmen. Hierdurch wird eine praktisch einheitliche drehende Ausgangsbewegung der Nabe 70 vermittelt, die eine Kombination der periodischen Schwenkbewegungen jeder der Planetenräder 100 ist
Bei dem erfindungsgemäßen Antrieb ist das Emgangs-Ausgangs-Verhältnis proportional dem Ausmaß der Exzentrizität der zweiten Scheibe 44, wobei das Verhältnis der größten Ausgangsgeschwindigkeit dann vorliegt, wenn sich die zweite Scheibe 44 der Konzentrizität bezüglich des Antriebsglieds 26 nähert. Die Drehkrafreaktion führt zur Ausbildung eines Kraftmomentes um das Zentrum h, das die zweite Scheibe 44 entgegengesetzt der Uhrzeigerrichtung in Richtung auf eine Lage geringerer Exzentrizität drückt Dieser Bewegung wird durch die Feder 63 Widerstand entgegengesetzt, und die Feder drückt die zweite Scheibe in Uhrzeigerrichtung. Man sieht, daß die Feder 63 und die Drehkraft-Reaktionskräfte gegeneinander dergestalt einwirken, daß sich eine Veränderung der Exzentrizität der zweiten Scheibe 44 ergibt unter Verändern des Eingangs-Ausgangs-Verhältnisses und unter Aufrechterhalten einer gegebenen Eingangs-Drehkraft unabhängig von den Erfordernissen an die Ausgangsdrehkraft.
Bezüglich Lagen hoher Exzentrizität führt das durch das Segment 51 begrenzte Teil des Nockenumfanges 48 zu einer hin- und hergehenden Bewegung der Rollen 56. Bezüglich Lagen minimaler Exzentrizität führt das durch das Segment 49 begrenzte Teil des Schcibcnurnfanges zu einer hin- und hergehenden Bewegung der Rollen 56. Die unterschiedlichen Umrißformen an dem Scheibenumfang führen somit zu hin- und hergehenden Bewegungen der Rollen für unterschiediche Lagen der Exzentrizität. Der Krümmungsradius für die während der minimalen Exzentrizität angewandten Umrißformen ist größer als derjenige für die größte Exzentrizität, so daß die Aufstiegsgeschwindigkeit der Rolle geringer ist. Als Ergebnis hiervon ergibt sich während der Rollenbewegung eine größere konstante Geschwindigkeit. Dies wiederum führt zu einem gleichmäßigeren Umlaufen der Kraftabgabeteile unter den Bedingungen minimaler Exzentrizität.
Der gegebene Wert der Eingangs-Drehkraft wird einstellbar durch Bewegen des Rings 69 relativ zu dem Flansch 71 gewählt. Das Bewegen des Rings 69 im Uhrzeigerrichtung, siehe die F i g. 2, führt zu einer Vergrößerung der Spannung der Feder 63 und somit des Wertes der erforderlichen Eingangsdrehkraft. Schnelle sich wiederholende Veränderungen der Eingangsdrehkraft, wie sie durch die Art der durch den Benutzer auf die Pedale ausgeübten Kräfte verursacht werden, werden aufgrund der Bewegung des Stiftes 50 durch das Fett in der Auskehlung 42 gedämpft, wodurch eine gleichmäßige Übertragung von einem Verhältnis zu einem anderen aufrechterhalten wird.
Die abgewandelte Ausführungsform des Antriebs nach der F i g. 4 führt nicht nur zu einem Dämpfen der durch den Benutzer des Fahrrades bedingten Veränderungen der Eingangsdrehkraft, sondern vermeidet auch weiterhin weitestgehend eine Erscheinung, die mal als »Rattern« bezeichnet und die dann eintritt, wenn der Antrieb dazu benutzt wird, ein Kraftabgabelement anzutreiben, das eine erhebliche Trägheitskraft aufweist, wie dies der Fall bei einem Fahrrad ist.
Diese abgewandelte Ausführungsform besteht aus einem ersten Zahnrad 110, das einteilig mit dem Ring 79' des Flansches 71' ausgeführt ist. Das erste Zahnrad 110, das einen erheblichen Durchmesser aufweist kämmt mit einem zweiten Zahnrad 112 wesentlich kleineren Durchmessers, so daß zwischen den beiden eine erhebliche Geschwindigkeitsübersetzung vorliegt Das zweite Zahnrad 112 ist an der Welle 114 befestigt die vermittels eines Lagers 118 in einem Arm 116 drehbar ist Der Arm 116 ist in geeigneter Weise am Gabelholm 14' eines Fahrrades befestigt Das gegenüberliegende Ende der Welle 114 weist ein relativ schweres Schwungrad 120 auf, das hieran befestigt ist
Während des Betriebes führt das Umlaufen des Antriebsglieds 26' dazu, daß das Schwungrad 120 mit hoher Geschwindigkeit umläuft Das Kraftabgabeelement (in diesem Falle das Rad eines Fahrrades) neigt dazu mit einer konstanten Umlaufgeschwindigkeit
umzulaufen. Diese Antriebsart neigt zu der Ausbildung einer Umlaufzahl an dem Kraftabgabeelement, die geringfügig zu plötzlicher Veränderung neigt. Da das Kraftabgabeelement dazu neigt, dieser geringfügigen Veränderung einen Widerstand entgegenzusetzen, wird diese Veränderung an das Krafteingabeelement in einer entgegengesetzten Richtung zurück reflektiert. Diese plötzliche Veränderung der Umlaufzahl in entgegengesetzter Richtung, die sich als »Rattern« bei dem Fahrer des Fahrrades bemerkbar macht, wird in wirksamer Weise durch die erhebliche Trägheit des Schwungrades 120 gedämpft. Jede Veränderung in der Umlaufzahl wird somit durch die in dem Antrieb auftretenden normalen Toleranzen aufgenommen. Es wurde gefunden, daß ein Schwungrad mit einer Masse von etwa 450 g in wirksamer Weise ein Rattern bis herunter zu 20 U/min, ausschaltet Da das Schwungrad 120 ebenfalls die phasenmäßigen Veränderungen in der Drehkraft hintenanhält ist das Anwenden von Fett in der Auskehlung 42 nicht erforderlich, so daß die O-Ringe in Fortfall kommen können.
Die F i g. 4 zeigt ebenfalls eine wahlweise Anordnung für das nachgebende Halten der Rollen 56' gegen den Umfang der zweiten Scheibe 44' für den Fall, daß die zweite Scheibe die weiter oben beschriebene Abwandlung in den Umrißformen aufweist Diese Anordnung weist eine Spiralfeder 122 auf, die im Inneren des
Zentrums der röhrenförmigen Welle 64' gehalten wird. Die Feder 122 weist ein erstes Ende 124 auf, das in einer Bohrung 126 in der Wand der Welle 64' aufgenommen wird, sowie ein zweites Ende 128, das in geeigneter Weise in einer Stirnplatte 130 befestigt ist, die ihrerseits an dem Gehäuse 70' angeordnet ist. Somit beaufschlagen die Federn eine Torsionskraft auf die Welle 64', die die Rollen 56' in einen Eingriff mit dem Umfang der zweiten Scheibe 44' drückt. Diese Lösungsart ist dann bevorzugt, wenn die zweite Scheibe nicht eine kreisförmige Umrißform aufweist.
Bei den beiden weiter oben beschriebenen Antrieben wird die Reaktionskraft des Antriebes auf die Gabelholme 14 und 16 über das Sonnenrad 104 übertragen. Der wirksame Radius des Sonnenrades relativ zu der Welle 12 ist relativ klein. Hierdurch wird in sehr erheblicher Weise das Reaktions-Drehkraftmoment verringert, das auf die Gabelholme 14 und 16 durch den Antrieb 10 übertragen wird. Bei dieser Anordnung ist es möglich, wesentlich leichtere und flexiblere Gabelholme anzuwenden, ohne daß sich in merklicher Weise eine Deformation einstellt. Durch die Lageanordnung der Planetenräder 100 um ein ortsfestes Sonnenrad herum können Einwegkupplungen 102 erheblicher Größe angewandt werden, wodurch die Fähigkeit des Antriebs zur Aufnahme von Drehkräften verbessert wird.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen

Claims (7)

Patentansprüche:
1. Stufenlos selbsttätig verstellbarer Antrieb für Naben mit einer nicht drehbaren Achse und einem Antriebsglied, das über Wellen und darauf über einen Freilauf gelagerte Planetenräder ein drehbares Getriebegehäuse antreibt, wobei durch das übertragene Drehmoment gegen Federkraft ein Exzenter verstellt wird, der über an den Wellen exzentrisch angeordnete Zapfen die Wellen in eine schwingende Bewegung versetzt, dadurch gekennzeichnet, daß die röhrenförmiger; Wellen (64) in dem Getriebegehäuse (90, 70) gelagert sind, wobei die die Planetenräder (100) mit einem achsfesten Sonnenrad (82,104) kämmen.
2. Antrieb nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Antriebsglied (26) eine exzentrisch angeordnete erste Scheibe (40) aufweist, die in einer zweiten Scheibe (44) mit exzentrischer Bohrung derart verschwenkbar ist, daß durch Verschwenken der beiden Scheiben (40, 44) gegeneinander die Exzentrizität der Gesamtanordnung von einem Minimalwert zu einem Maximalwert veränderbar ist
3. Antrieb nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die zweite Scheibe (44) zwei Umrißformen aufweist, wobei die zweite Umrißform (51) halbkreisförmig ist und deren Achse mit dem Mittelpunkt (G) dieser zweiten Scheibe (44) zusammenfällt, und die erste Umrißform (49) halbkreisförmig ist und einen Radius aufweist, der größer als der Radius der zweiten Umrißform (51) ist, sich die beiden Umrißformen (49,51) jeweils über etwa 180° des Umfangs der zweiten Scheibe (44) so erstrecken, daß die erste Umrißform (49) den Stößel in Lagen mit minimaler Exzentrizität und die zweite Umrißform (51) den Stößel in Lagen maximaler Exzentrizität verschwenkt
4. Antrieb nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß in dem Umfang der ersten Scheibe (40) eine kreisbogenförmige Auskehlung (42) vorliegt, ein an der zweiten Scheibe (44) befestigter Stift (50) sich in die Auskehlung (42) erstreckt, eine Anordnung für das Abdichten des Umfangs der Auskehlung (42) vorliegt, die mit einem viskosen Material gefüllt ist zum Dämpfen der Bewegung der zweiien Scheibe (44) durch die Auskehlung (42).
5. Antrieb nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die zweite Scheibe (44) eine allgemein zylinderförmige Oberfläche aufweist, die im Eingriff mit Stößeln steht, die aus Rollen (56) bestehen, die an exzentrisch angeordneten Stiften gelagert sind, so daß die Bewegung der zweiten Scheibe (44) die Stößel schwenkt, sowie ein kreisförmiger Ring (57) den Umfang der Rollen (56) umschließt und so dimensioniert ist, daß die Rollen (56) in Berührung mit der zweiten Scheibe (44) gehalten werden.
6. Antrieb nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein Schwungrad (120) in Verbindung mit dem Antriebsglied (26') steht.
7. Antrieb nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindung zwischen Schwungrad (120) und Antriebsglied (26') in einem ersten Zahnrad (110) konzentrisch zu dem Antriebsglied (26') und einem zweiten Zahnrad (112) konzentrisch zu dem Schwungrad (120) besteht, wobei das erste Zahnrad (110) mit realtiv großem Durchmesser mit dem zweiten Zahnrad (112) relativ kleinen Durchmessers kämmt.
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