DE2503965C3 - Standfuß für Waschmaschinen, Spülmaschinen o.dgl - Google Patents
Standfuß für Waschmaschinen, Spülmaschinen o.dglInfo
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- D06F39/12—Casings; Tubs
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Description
25
Die Erfindung betrifft einen Standfuß für Waschmatchinen,
Spülmaschinen oder dgl. mit einem von der Kreisform abweichenden Fußteller und einem in diesen
etwa normal übergehenden Schaft sowie einer unter Freilassung des Schaftes um die Unterseite, den Umfang
■nd die Oberseite des Fußtellers herumgespritzen, im wesentlichen unverschieblich mit dem Fußteller verbundene
Kappe aus nachgiebigem Material, wie Kunststoff ©der Gummi.
Ein derartiger Standfuß ist aus der US PS 22 70 335 bekannt Diese Patentschrift zeigt einen Standfuß für
einen Motor, der aus einer Sechskantschraube mit umspritztem nachgiebigen Material, vorzugsweise
Gummi, besteht. Nachteilig bei diesem bekannten Standfuß ist zum einen die Tatsache, daß die Fläche
einer Sechskantschraube, sofern es sich um eine genormte Sechskantschraube handelt, für den vorgesehenen
Zweck zu klein ist und das Gummi- oder Kunsfcstoffmaterial der Umspritzung bei stärkerer
Belastung des Fußes verdrängen und zerbrechen würde.
Aus der DE-OS 15 85 531 ist bereits ein mit Kunststoff umspritzter Standfuß bekannt, der eine
verhältnismäßig große Fläche aufweist, so daß die Gefahr des Verdrängens des Kunststoffes wegen der
verringerten Flächenpressung nicht mehr gegeben ist. Allerdings ist die Festigkeit des Fußtellers begrenzt, was
insbesondere dann von Nachteil ist wenn z. B. beim Transport die Waschmaschine gekippt wird, so daß das
volle Gewicht der Maschine auf nur zwei Füßen ruht und diese Füße zudem einseitig belastet werden. Ein
weiterer Nachteil des bekannten Standfußes liegt noch darin, daß besondere Vorkehrungen getrorfen werden
üssen, um ein Verdrehen der Ummantelung bezüglich des Fußtellers zu verhindern. Bei dem aus der DE-OS
15 85 561 bekannten Standfuß geschieht dies mit Hilfe von axialen Lochungen, die sich in der Nähe des
Fußtellerumfangs befinden und die vom Kappenmaterial durchdrungen werden, so daß sich zwischen Ober-
und Unterlage der Kappe Stege bilden, die sowohl ein Ablösen der Kappe von dem Fußteller als auch ein
Verdrehen der Kappe bezüglich des Fußtellers verhindern. Von Nachteil ist natürlich die verhältnismäßig
komplizierte Konstruktion.
Aus der DE-GBM 1947971 ist es an sich bereits bekannt, einen Teller mit einer von der Kxeisform
abweichenden Gestalt mit Kunststoff zu beschichten.
Aus der US-PS 34 09 489 ist es außerdem bereits bekannt, bei einem Bauteil zum Zwecke der Verbesserung
des Formschlusses Rippen vorzusehen.
Aufgabe der Erfindung ist es, einen Standfuß der eingangs genannten Art so weiterzubilden, daß er nicht
nur eine aus Kunststoff bestellende Kappe besitzt, die
während der Lebensdauer der Maschine mit dem Fußteller unverrückbar verbunden bleibt, wobei insbesondere
es zu keinen Verkantungen, Verwerfungen, Verdrehungen und insbesondere keinen Ablösungen der
Kappe vom Fuß kommt, sondern der auch in seiner Herstellung verbilligt ist und zudem eine erhöhte
Festigkeit aufweist
Die Lösung dieser Aufgabe erfolgt erfindungsgemäß dadurch, daß der Fußtefler oval ausgestaltet ist und auf
seiner Unter- und/oder Oberseite eine Unebenheit aufweist, die als zur Schaftachse etwa symmetrische
rippenartige Auswölbung des Fußtellennaterials aus der
Ebene der Unter- bzw. Oberseite des Fußtellers heraus ausgebildet ist, wobei die Längsachse der Auswölbung
im wesentlichen mit der langen Hauptachse des Fußtellerovals zusammenfällt
Wird ein solcher Fußteller mit dem die Kappe bildenden Material umspritzt so ist es praktisch
unmöglich die Kappe anschließend bezüglich des FußteUers zu verdrehen. Der größere Durchmesser des
Ovals des Fußtellers würde bei einer solchen Verdrehung eine so starke Verformung des Kappenmaterials
erfordern, daß sie unter normaler Belastung der Maschine niemals auftritt Abscherungsfähige Stege,
wie sie noch bei der DE-OS 15 85 561 vorgesehen sind, sind nicht mehr vorhanden. Auch braucht im Fußteller
keine Lochung mehr vorgesehen zu werden, des weiteren ist es entbehrlich, der einwandfreien Durchdringung
der verhältnismäßig kleinen Lochungen durch das Kappenmaterial besondere Aufmerksamkeit zu
widmen. Zudem läßt sich die ovale Ausgestaltung des Fußtellers besonders einfach und billig durch Stanzen
und/oder Kaltverformen herstellen.
Die ovale Form des Fußtellers sowie die auf der Ober- oder Unterseite angeordnete rippenartige Auswölbung
des Fußtellermaterials gibt jedoch nicht nur eine Drehsicherung, sondern erhöht auch die mechanische
Festigkeit des Fußtellerrandes gegenüber Verbiegen oder Abbrechen bei Belastung. Diese erhöhte
Belastung könnte insbesondere beim Kippen der Maschine auftreten, wenn diese transportiert wird.
Es ist insbesondere die Kombinationswirkung (Drehsicherung und gleichzeitige Stabilitätserhöhung), die
dem erfindungsgemäßen Standfuß auch gegenüber dem Stand der Technik nicht nur Fortschritt sondern auch
Erfindungshöhe gibt Für Erfindungshöhe spricht im übrigen auch, daß es sich bei dem Standfuß um ein
Massenprodukt handelt bei welchem bereits eine nicht mehr sehr erhebliche Verbesserung als Hinweis auf
Erfindungshöhe gelten kann.
Die Erfindung wird nachstehend anhand eines Ausführungsbeispiels in Verbindung mit der Zeichnung
erläutert
In der Zeichnung zeigt
F i g. 1 teilweise im Schnitt eine Seitenansicht des
Ständfußes nach der Erfindung und
F i g. 2 einen Schnitt durch den Standfuß der F i g. 1 etwa längs der Linie H-II.
Im einzelnen läßt Fig. 1 einen allgemein mit 10
bezeichneten Standfuß mit einem Fußteller 12 und einem etwa normal in diesen übergehenden Schaft 14
erkennen. Der Schaft 14 ist mit einem Gewinde versehen, so HaR er in den Boden der Maschine
eingeschraubt und im Verhältnis zu diesem gegebenenfalls
höhenverstellt werden kann.
Der Fußteller 12 ist mit einer Lage aus nachgiebigem
Material wie Kunststoff oder Gummi umspritzt, das eine den Fußteller 12 umgebende Kappe 16 bildet Die
Kappe 16 umgibt den FußteUer 12 dabei an dessen
Unterseite, am Umfang sowie an dessen Oberseite, wobei auf der Oberseite in üblicher Weise eine
ringförmige Aussparung 22 um den Schaft 14 verbleibt
Der Fußteller 12 ist nun nicht mehr wie bisher allgemein üblich kreisförmig, sondern oval ausgebildet, \5
was sich fertigungstechnisch vergleichsweise einfach verwirklichen läßt Der Fußteller 12 hat somit eine lange
Achse 18 und eine kurze Achse 20; wie das in Fig.2
angedeutet ist Das Material der Kappe 16 umgibt den
Fußteller 12 mit Vorspannung. Greift nun pm dem Schaft
14 ein Drehmoment ,an, das den Schaft 14 bzw. den Fußteller 12 im Verhältnis zu der Kappe 16 zu
verdrehen, sucht, so setzt der Verfdrmungswiderstand
des Materials der Kappe 16 in Verbindung mit der Vorspannung diesem Drehmoment einen so großen
Widerstand entgegen, daß sine Verdrehung des Fußes 12 gegenüber der Kappe in der angestrebten Weise mit
Sicherheit verhindert wird. Dennoch sind dabei an dem Kappenmaterial angreifende Spannungsspitzen vermieden,
wie sie etwa bei Ausstattung des FußteUerumfangs mit Zackungen o. dgL — die überdies schwieriger
herzustellen wären — hervorgerufen werden könnten.
Der Drehwiderstand des Fußtellers 12 gegenüber der
Kappe 16 kann durch Unebenheiten an seiner Oberbzw. Unterseite vergrößert werden, etwa durch die
rippenartige Auswölbung 24 auf der Fußteller-Unterseite, die im wesentlichen symmetrisch zur Längsachse des
Schaftes 14 angeordnet ist Diese Auswölbung 24 drückt sich beim Umspritzen mit dem Material der Kappe 16 in
die Kappe 16 ein, um in deren Boden eine korrespondierende kanalartige Vertiefung zu bilden. Diese Vertiefung
trägt, in Verbindung mit der in sie eingreifenden Auswölbung 24, weiter dazu bei, eine unerwünschte
Verdrehung des Fußtellers gegenüber der Kappe 16 zu verhindern. Vorzugsweise fällt die Längsrichtung der
rippenartigen Auswölbung 24 mit der langen Achse 18 des Fußtellers 12 zusammen, so daß ;die Auswölbung
eine maximale drehhindernde Angriffsfläche erhält und als Verstärkung der entsprechenden Längsachse 18 des
Fuß tellers 12 dient
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (1)
- Patentanspruch:Standfuß für Waschmaschinen, Spulmaschinen α dgL, mit einem von der Kreisform abweichenden Fußteiler und einem in diesen etwa normal übergehenden Schaft sowie einer unter Freilassung des Schaftes um die Unterseite, den Umfang und die Oberseite des Fußtellers herum gespritzten, im wesentlichen unverschieblich mit dem Fußteller verbundenen Kappe aus nachgiebigem Material, wie Kunststoff oder Gummi, dadurch gekennzeichnet, daß der Fußteller (12) oval susgestaltet ist und auf seiner Unterseite und/oder Oberseite eine Unebenheit aufweist, die als zur Schaftachse etwa symmetrische rippenartige Auswölbung (24) des Fußtellermaterials aus der Ebene der Unter- bzw. Oberseite des Fußtellers (12) heraus ausgebildet ist, wobei die Längsachse der Auswölbung im wesentlichen mit der langen Hauptachse (18) des Fußtellerovals zusammenfällt.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE2503965A DE2503965C3 (de) | 1975-01-31 | 1975-01-31 | Standfuß für Waschmaschinen, Spülmaschinen o.dgl |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE2503965A DE2503965C3 (de) | 1975-01-31 | 1975-01-31 | Standfuß für Waschmaschinen, Spülmaschinen o.dgl |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2503965A1 DE2503965A1 (de) | 1976-08-19 |
| DE2503965B2 DE2503965B2 (de) | 1978-06-22 |
| DE2503965C3 true DE2503965C3 (de) | 1979-02-15 |
Family
ID=5937763
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE2503965A Expired DE2503965C3 (de) | 1975-01-31 | 1975-01-31 | Standfuß für Waschmaschinen, Spülmaschinen o.dgl |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE2503965C3 (de) |
Families Citing this family (3)
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|---|---|---|---|---|
| IT1083310B (it) * | 1977-06-02 | 1985-05-21 | Zanussi A Spa Industrie | Procedimento di fabbricazione di un piedino di sostegno,in particolare per macchine lavabiancheria o simili e piedino cosi'ottenuto |
| DE2929222C2 (de) * | 1979-07-19 | 1985-11-28 | Licentia Patent-Verwaltungs-Gmbh, 6000 Frankfurt | Höhenverstellbarer Standfuß für Waschmaschinen, Wäschetrockner, Geschirrspülmaschinen und dgl. |
| DE4016080C2 (de) * | 1990-05-18 | 1999-06-17 | Az Ausruest Zubehoer Gmbh | Standfuß für Waschmaschinen, Spülmaschinen o. dgl. |
-
1975
- 1975-01-31 DE DE2503965A patent/DE2503965C3/de not_active Expired
Also Published As
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| DE2503965B2 (de) | 1978-06-22 |
| DE2503965A1 (de) | 1976-08-19 |
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Legal Events
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