DE2503589A1 - Vorrichtung und verfahren zur unterdrueckung der vibration rotierender scheiben - Google Patents
Vorrichtung und verfahren zur unterdrueckung der vibration rotierender scheibenInfo
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Description
Vorrichtung und Verfahren zur Unterdrückung der Vibration rotierender
Scheiben
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung und ein Verfahren zur Verhinderung der Vibration einer rotierenden Maschinerie, insbesondere
zur Vermeidung einer in zur Rotationsachse von Rädern, Rotoren und anderen scheibenähnlichen Elementen paralleler Richtung
ausgeprägten Vibration.
Bisher werden die durch Vibration von Maschinenteilen auftretenden
Probleme manchmal durch Bekämpfung bzw. Dämpfung oder Abschwächung der Vibrationsenergie vermindert. Hierbei wird das
vibrierende Teil gewöhnlich mit einem Material oder einer Einrichtung verbunden, womit die Vibrationsenergie unterdrückt bzw.
vernichtet wird, indem sie in Reibungswärme umgewandelt oder indem
eine Flüssigkeitsströmung (fluid flow) erzeugt wird.
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Demgegenüber hat die Erfindung zum Ziel, Vibration in rotierenden Körpern oder Scheiben selbst am Ort ihrer Entstehung
zu verhindern oder zumindest zu unterdrücken. Bei Gebrauch hängt der Erfindungsgegenstand nicht von Vibrationsdämpfungs-
oder Vibrationsabsorbierungsvorrichtungen ab, obwohl derartige Vorrichtungen in der mit den die Erfindung verkörpernden
Scheiben oder Rädern verbundenen Konstruktionen verwendet werden können.
Es ist daher Ziel und Zweck der Erfindung, eine Konstruktion und ein Verfahren zur Verhinderung der Vibration einer Scheibe
in Abhängigkeit von den Kräften zu schaffen, die auf derartige Scheiben wirken können.
Die Lösung der der Erfindung zugrundeliegenden Aufgabe ergibt sich aus den in der Anlage beigefügten Ansprüchen.
Weitere Merkmale, Einzelheiten und Vorteile ergeben sich aus nachfolgender Beschreibung bevorzugter Ausführungsformen der
Erfindung sowie aus der in der Anlage beigefügten Zeichnung. Hierbei zeigen:
Fig. 1a bis 1e verschiedene, in Scheiben auftretende Vibrationstypen
in schematischer Darstellung, wobei gemäß der Erfindung die Vibrationen verhindert
oder zumindest wesentlich unterdrückt sind;
Fig. 2 und 3 eine Ausführungsform der Erfindung und Fig. 4 bis 11 weitere Ausführungsformen der Erfindung.
Der in nachfolgender Beschreibung und in den Ansprüchen verwendete
Begriff "Scheibe" ist so zu verstehen, daß damit um Achsen herum drehbare Körper gemeint sind, beispielsweise Fahrzeugräder,
Riemenscheiben, Rotoren, Schwungräder und Zahnräder, bei denen der Körperdurchmesser die. axiale Länge oder
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Breite des Körpers übersteigt. Die Scheibe oder der Körper
gemäß der Erfindung kann sich in einer zur Achse senkrechten Ebene diametral erstrecken oder eine konische Form aufweisen, wie etwa eine Glocke oder eine Zimbel. Ein jeder
derartiger Körper innerhalb des Rahmens der Erfindung ist
charakteristischen Vibrationen ausgesetzt, die mit "platten- bzw. scheibenartigen Vibrationen" ("plate mode vibrations")
bezeichnet, wobei beispielsweise in von zwei oder mehreren
Diametrallinien in der Scheibe bestimmten alternierenden RadialSektoren Teile der Scheibe oder Platte in entgegengesetzten
axialen Richtungen zyklisch verschoben sind. Die so vibrierenden Teile der Scheibensektoren sind als "Anti-Knoten"·
("anti-nodes") bekannt, während die dazwischen liegenden Diametrallinien, die sich im wesentlichen nicht verschieben,
d.h. ortsfest sind, mit "Knoten" bezeichnet werden. Derartige Plattenschwindungen (plate modes) werden auch als Zwei-,
Drei- oder Vier-Durchmesser-Schwingungstypen bezeichnet. Ein weiterer Typ einer Plattenschwingungsvibration wird als
Glocken- oder Zimbelschwingung bezeichnet, in der zwei oder
mehrere ringförmige Teile der Scheibe axial oszillierende Anti-Knoten bilden, die durch einen oder mehrere Knoten voneinander
getrennt sind, die im wesentlichen eine zur Achse der Scheibe kreisförmige, konzentrische Null-Schwingung aufweisen.
Nachfolgend werden die Fig. 1a bis 1e der Zeichnung näher erläutert.
Fig. 1a stellt eine Scheibe dar, die in einer Plattenschwingung vibriert, welche als Zwei-Durchmesser-Plattenschwingungstyp bezeichnet wird. Man stellt fest, daß die
vier Knoten 1, 2, 3 und 4, die sich im wesentlichen nicht in axialer Richtung, d.h. in einer zur Ebene der Figur senkrechten Richtung bewegen, zwei Durchmesser 6,8-definieren, die
sich an der Achse 10 zueinander rechtwinklig kreuzen. Die zwischen den Durchmessern oder Knoten angeordneten vier Sek-
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toren 11, 12, 13 und 14 bilden oder enthalten zumindest die vibrierenden Anti-Knoten 21, 22, 23 und 24, die durch
die getüpfelten Bereiche gekennzeichnet sind. Die AntiKnoten 21, 23 in einem Falle bewegen sich zum Betrachter
hin, während die Anti-Knoten 22, 24 sich gleichzeitig vom Betrachter mit Resonanzfrequenz wegbewegen. Dieser Vibrationstyp
wird als Zwei-Durchmesser-Schwingung bezeichnet, da die Durchmesser 6,8, die die Knoten oder Radien der Null-Verschiebung
enthalten, zueinander rechtwinklig angeordnet sind und dazwischen Sektoren bilden, die einen Winkel von
90° einschließen. Derartige zyklische vibrierende Schwingungen von Teilen der Scheibe verursachen nicht nur Lärm oder
Schallentwicklüng, die extrem unerwünscht hoch werden können, sondern können auch auf die Scheibe zerstörende Kräfte ausüben,
und damit auch ein Versagen der Vorrichtung nach sich ziehen, in der die besagte Scheibe angeordnet ist. Solche
zyklischen Oszllllationen oder Vibrationen können auch Kraftveränderungen
auf andere Teile der Vorrichtung oder auf das Werkstück in der Vorrichtung mit nachteiligen Folgen übertragen.
Die in Fig. 1b dargestellte Vibrationsschwingung oder Charakteristik
wird als Glocken- oder Zimbelschwingung bezeichnet. Bei dieser Schwingung bildet der Knoten oder der Teil der
Platte, der im wesentlichen frei von Verschiebungen ist, einen um die Achse 31 der Scheibe konzentrischen, kreisförmigen
Ring 30. Der kreisförmige Innenteil 32 bildet einen AntiKnoten der Vibrationscharakteristik, der beispielsweise vom
Betrachter weg verschoben ist, während gleichzeitig der äußere Ringteil 33 zum Betrachter hin verschoben ist„ Die entsprechenden
Bewegungen der Anti-Knoten rückwärts und vorwärts in Richtungen, die im wesentlichen zur Rotationsachse
parallel verlaufen, treten in bekannter Weise bei der oder einer der natürlichen Frequenzen der Scheibe auf. Die auf
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die Scheibe wirkenden zyklischen Kräfte rufen bei Auftreten innerhalb des Bereiches derartiger natürlicher Frequenzen
oder Vielfacher hiervon in der Scheibe Vibrationen hervor mit einer Schwingung oder Charakteristik, die der Frequenz
der die Vibration hervorrufenden Kräfte, welche auf die Scheibe wirken, entspricht.
Die in den Fig. 1c, 1d und 1e dargestellten Scheiben zeigen
Plattenschwingungsbilder, die bei höheren Frequenzen auftreten. In Fig. 1c ist beispielsweise eine Drei-Durchmesser-Schwingung
dargestellt, die entlang der Durchmesser 40, 41 und 42 angeordnete Knoten aufweist, während die vibrierenden
Anti-Knoten 43, 44, 45, 46, 47 und 48 in Sektoren angeordnet
sind, die von den Knotendurchmessern um die Achse 57 herum gleichmäßig angeordnet sind. Die Anti-Knoten 43, 45 und
47 oszillieren in einem Moment vom Betrachter weg, während die Anti-Knoten 44, 46 und 48 sich gleichzeitig in entgegengesetzter
Richtung parallel zur Achse zum Betrachter hin bewegen, und zwar in Abhängigkeit von den höheren Frequenzen
der auf die Scheibe wirkenden Kraftveränderungen. Eine Vier-Durchmesser-Schwingung
ist in Fig. 1d dargestellti während eine Fünf-Durchmesser-Schwingung in Fig. 1e abgebildet ist.
Es hat sich bei dem Erfindungsgegenstand gezeigt, daß alle diese Vibrationsschwingungen im wesentlichen unterdrückt und
verhindert werden können, indem die Scheibe mit einer Vielzahl von Vibrationsunterdrückenden, an einer rotierenden
Scheibe befestigten Elementen gestützt wird, wohingegen sie ohne derartige Elemente den oben erläuterten Vibrationen ausgesetzt wäre. Derartige Vibrationsunterdrückende Elemente
erstrecken sich vom Umfang der Scheibe aus derart nach innen, daß die Elemente um die Rotationsachse herum mit ungleichen
Winkelabständen zueinander angeordnet sind. Vorzugsweise ist jedes Vibrationsunterdrückende Element gebildet
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von einer Leiste, die bedeutend steifer ausgebildet ist als die Scheibe. Jede Leiste muß steif genug sein, um die
Bildung eines künstlichen Knotens zu erzwingen, der aufgrund des ungleichen Winkelabstandes von der nächsten Leiste nicht
mit einem realen Knoten koinzident sein kann. Darüberhinaus unterdrücken oder verhindern die mit ungleichem Abstand angeordneten
Leisten, wie die Vibrationsunterdrückenden Elemente, eine Abschweifung oder eine axiale Bewegung der Antiknoten,
die bei Fehlen derartiger Elemente in gleichmäßigem Winkelabstand angeordneten Intervallen auftreten würden,
d.h. in achssymmetrischen Schwingungsbildern. Die Elemente oder Leisten sind in einem derartigen Winkel um die Achse
herum angeordnet, daß der von der Leiste hervorgerufene künstliche Knoten die Bildung anderer, bereits achssymmetrischer
Schwingungsbilder verhindert und so wirkt, daß jede Verschiebung der Scheibe in Richtung der Achse in Abhängigkeite
von der Frequenz (forcing frequency) verhindert oder zumindest sehr wesentlich unterdrückt wird. Somit wird die
natürliche Frequenz der Scheibe erhöht und kann über jede Kraftfrequenz hinaus erhöht werden, die bei Betrieb der
Scheibe wahrscheinlich zu erwarten ist. .Es ist festzustellen, daß der ungleiche Winkelabstand zwischen den Elementenpaaren
das Wellenbild der Knoten - Anti-Knoten um die Scheibenachse herum sowie radial zur Scheibenachse (wie in Fig.
1b) unterbricht und die Oszillation in einem Anti-Knoten dagegen schützt, daß sie zur nächstliegenden Anti-Knoten-Position
übertragen wird, so daß ein Resonanzzustand nicht auftreten kann.
Es ist üblich, eine koaxial an einer Nabe befestigte Scheibe vorzusehen» Um die oben diskutierte Vibration zu verhindern
oder zu unterbinden, sieht die Erfindung weiterhin vor, das radial innere Ende jeder der Elemente fest an und Bnt-
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lang der axialen Länge einer derartigen Nabe starr zu befestigen. Jede Leiste bildet dabei einen Ausleger, der an
der Nabe fest angebracht und sicher an der Scheibe befestigt ist, um sich vom Scheibenumfang aus nach innen zu erstrecken.
Man stellt ferner fest, daß die Leisten bei normaler Prüfung des Rotationsausgleichs in gegenüberliegenden Paaren
angeordnet sind, so daß das Massenzentrum jedes Leistenpaares in einer gemeinsamen, die Rotorachse enthaltenden Ebene und
radial mit gleichen Abständen von dieser Achse angeordnet ist. Wenigstens zwei der auf diese ^eise angeordneten Leistenpaare
bilden zwischen sich zwei Winkel, die ungleich sein
müssen. Die beiden sich diametral gegenüberliegenden Leistenr
paare dürfen nicht auf Durchmessern angeordnet sein, die zueinander einen rechten Winkel bilden. Bei Verwendung von drei
oder mehreren Leistenpaaren unterscheidet sich der Winkel jedes ausgebildeten Sektors um wenigstens 5° von den Winkeln
der beiden benachbarten Sektoren.
In gleicher Weise ist es üblich, eine Scheibe mit einem Rand
zu versehen, dessen axiale Dicke größer ist,als die axiale
Dicke der Scheibe. Bei einer-derartigen Scheibe gemäß der Erfindung ist es insbesondere vorteilhaft, das radial äußere
Ende jedes Vibrationsunterdrückenden Elements oder jeder Leiste an und entlang einer axialen Länge des Randes sowie
an und entlang einer axialen Länge der Nabe in der in Fig. dargestellten Weise zu befestigen.
Es wird im Rahmen der Erfindung erwogen, die Scheibe und die Vibrationsunterdrückenden Elemente einstückig (integrally)
auszubilden, wie etwa durch Schmieden, Gießen sowie durch eine Schweißkonstruktion oder durch irgendein anderes geeignetes
äquivalentes Herstellungsverfahren. Es ist ferner beabsichtigt, daß bei einer derartigen Scheibe die Nabe
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und/oder der Rand eingeschlossen oder weggelassen sein kann. Das Material, aus dem eine derartige Scheibe hergestellt ist,
kann aus Metall oder aus anderen üblicherweise verwendeten Materialien bestehen«
Gemäß den Fig. 2 und 3 der Zeichnung weist eine bevorzugte Ausführungsform der Erfindung eine koaxial um eine Achse 61
herum drehbar angeordnete Scheibe 60 auf, an der mehrere vibrationsunterdrückende
Elemente befestigt sind, deren jedes von einer steifen Leiste 62 gebildet ist, deren Steifheit
wesentlich größer ist, als die Steifheit der Scheibe 60 selbst. Die Elemente oder Leisten 62 sind paarweise derart angeordnet,
daß die entsprechenden Schwerpunkte 63 von gegenüberliegenden Elementen in einer die Achse enthaltenden Ebene
64 angeordnet sind und von der Achse gleichen Abstand aufweisen. Die Vibrationsunterdrückenden Elemente oder Leisten 62
eines zweiten Paares sind in gleicher Weise derart angeordnet, daß ihre Schwerpunkte 65 in einer zweiten, die Achse enthaltenden
Ebene 66 liegen, die so angeordnet ist, daß sie mit der ersten Ebene 64 zwei ungleiche Winkel A und B bilden,,
Zusätzliche Leisten können in gleicher Weise in gegenüberliegend angeordneten Paaren angeordnet werden, wie in Fig.
dargestellt ist. Hierbei ist der Winkel A größer ausgebildet, als der Winkel B, der wiederum größer ist als der Winkel C,
und zwar jeweils um 10°. Die entsprechenden Winkel zwischen der .ein Paar enthaltenden Ebene und der das nächstbenachbarte
Paar enthaltenden Ebene darf niemals gleich sein.
Die Fig. 2 bis 11 zeigen Konstruktionen gemäß der Erfindung, von denen keine als allein bevorzugte Ausführungsform angesehen
werden kann, aus denen jedoch in Abhängigkeit von der besonderen Aufgabe, für die die Scheibe verwendet werden
soll, die bevorzugte Ausführungsform ausgewählt werden kann. Man stellt fest, daß in jeder Figur das Werkstück eine zen-
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trale Scheibe 60 umfaßt. Es ist allgemeine Praxis, eine
solche Scheibe an einer zentralen Nabe 70 koaxial zu befestigen. Es ist ebenso allgemeine Praxis, für eine Scheibe
einen mit dieser gewöhnlich einstückig ausgebildeten Rand 75 vorzusehen, dessen axiale Länge größer ist, als die
axiale Dicke der Scheibe. Ein solcher Rand 75 kann gemäß Fig. 5 symmetrisch oder gemäß Fig. 3 axial versetzt angeordnet
sein. Das gleiche trifft zu in bezug auf die Anordnung der Nabe und der Scheibe. Die Fig. 6 und 7 zeigen eine Konstruktion,
in der die Scheibe 70 nicht in einer zur Achse senkrechten Ebene angeordnet ist, sondern vielmehr die Form
eines Konus aufweist, der mit der Naben- und Randachse eine gemeinsame Achse besitzt.
Die Vibrationsunterdrückenden Leisten 62 können, wie in den
Fig. 3, 7 und 9 dargestellt,ist, an nur einer Seite der Scheibe angebracht oder - gemäß Fig. 5 - auch beidseitig an der
Scheibe angeordnet werden. In allen Fällen sind derartige Vibrationsunterdrückenden Leisten fest an der Scheibe befestigt.
In den Fig. 2 bis 11 ist jede Leiste 62 fest an jedem seiner radial inneren Enden entlang einer axialen Länge
der Außenfläche der Nabe befestigt. Gemäß den Fig. 2 bis
ist jede Leiste am axial äußeren Ende in ähnlicher Weise entlang einer axialen Länge der inneren Umfangsfläche des
Scheibenrandes befestigt. Wie vorstehend erwähnt, sind die Leisten an der Scheibe in einer sich ausgleichenden Weise in
sich gegenüberliegenden Paaren angeordnet, wobei jedes der Leistenpaare sich vom Außenumfang der Scheibe aus parallel
nach innen erstreckt oder zum entsprechenden, ihre Schwerpunkte enthaltenden Durchmesser etwa so, daß die Scheibe
und die Leisten bei Rotation entsprechend ausgeglichen sind.
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Vorzugsweise ist die Scheibe selbst frei von Löchern oder
anderen, üblicherweise verwendeten derartigen Öffnungen, um das Gewicht der Scheibe zu reduzieren. Wenn derartige
Löcher vorgesehen werden müssen, werden sie vorzugsweise ausreichend klein ausgebildet, so daß sie nicht die charakteristischen
Knotenerscheinungen verändern.
Gemäß den Fig. 10 und 11 kann eine weitere Ausführungsform
der Erfindung wahlweise auch eine zweite Scheibe 81 aufweisen, die zur ersten Scheibe 60 koaxial befestigt und gegenüber
dieser axial außerhalb angeordnet ist. Die an den vibrationsunterdrückenden Elementen 62 fest angebrachte zweite
Scheibe oder Mantelplatte 81 kann aus anderen Gründen, beispielsweise aus ästhetischen Gründen, hinzugefügt werden.
Wie bei der ersten Scheibe 60 werden bei der zweiten Scheibe 81 Vibrationen in den Plattenschwingungen dadurch verhindert,
daß Vibrationsunterdrückende Elemente vorgesehen und in zueinander ungleichem Winkelabstand angeordnet sind, und
zwar in der oben beschriebenen Weise.
Vorstehend sind nur einige repräsentative Ausführungsformen der Erfindung zur Erläuterung derselben beschrieben. Im Rahmen
der Erfindung sind jedoch auch andere Lösungen der gestellten Aufgabe möglich, ohne daß hierdurch der Rahmen der
Erfindung verlassen würde.
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Claims (12)
- PatentansprücheVerfahren zur Unterdrückung der Vibration einer um eine Achse drehenden Scheibe, gekennzeichnet durch Aussteifen der Scheibe durch mehrere an der Scheibe befestigte Vibrationsunterdrückende Elemente, welche sich vom Umfang der Scheibe aus nach innen erstrecken und um die Achse herum in ungleichem Winkelabständ . zueinander verteilt angeordnet sind.
- 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Scheibe koaxial an einer Nabe befestigt wird, deren axiale Länge größer ist, als die Dicke der . Scheibe zur Drehung mit dieser um die Achse, und daß das radial innere Ende jedes vibrationsunterdrückenden Elements fest an und entlang einer axialen Länge der Nabe befestigt wird.
- 3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Vibrationsunterdrückenden Elemente in sich diametral gegenüberliegenden Paaren angeordnet werden«
- 4. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Scheibe koaxial an einem Rand befestigt wird, dessen axiale Dicke größer ist, als die Scheibe, und daß die radial äußeren Enden der Elemente an und entlang einer axialen Länge des Randes befestigt werden.
- 5. Um eine Achse herum koaxial drehbare Scheibe, gekennzeichnet durch eine Vielzahl von paarweise angeordneten, fest an der Scheibe (60) in sich diametral509831 /0297ausgleichender Ordnung angebrachten vibrationsunterdrückenden Elementen (62), deren jedes sich von der Peripherie der Scheibe (60) aus radial nach innen erstreckt, wobei jedes der Elementenpaare mit einem anderen Elementenpaar zwischen sich wenigstens zwei ungleiche Winkelabstände bilden.
- 6. Scheibe nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet,daß die Elemente (62) von einer Leiste gebildet werden, deren Steifheit größer ist, als die der Scheibe (6o).
- 7. Scheibe nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet,daß die Elemente (62) mit der Scheibe (60) einstückig ausgebildet sind.
- 8. Scheibe nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet,daß die Scheibe (60) mit einer einzigen zentralen koaxialen Öffnung versehen und frei von anderen sie durchsetzenden Öffnungen ist.
- 9. Scheibe nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet,daß die Scheibe von einer mit dieser einstückig ausgebildeten zentralen koaxialen Nabe (70) durchsetzt ist, deren axiale Länge größer ist, als die Dicke der Scheibe (60), wobei das radial innere Ende jedes der Elemente (62) fest an und entlang einer axialen Länge der Nabe (70) befestigt ist.
- 10. Scheibe nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß am Umfang der Scheibe (60) ein integraler bzw. einstückiger peripherer Rand (75) angebracht ist, dessen axiale Dicke größer ist, als die der Scheibe (60), wobei die radial äußeren Enden jedes der Elemente (62) fest an und entlang einer axialen Länge des Randes50983 1/0297(75) befestigt ist,
- 11. Scheibe nach Anspruch 5, gekennzeichnet durch eine mit der ersten Scheibe(6O) koaxiale, von dieser mit axialem Abstand angeordnete zweite Scheibe (81), die an jedem der Elemente (62) fest angebracht ist.
- 12. Scheibe nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet.daß der radiale Winkel zwischen einem-»ersten Elementenpaar sich vom radialen Winkel zwischen Umfang verteilten benachbarten Paaren unterscheidet.den nächsten, am Wenigstens50983 1/0297Leerseite
Applications Claiming Priority (1)
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Legal Events
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