-
Anordnung zur Befestigung von Geräten, Tragplatten, undjoder Gehäusen
auf einer Schiene Die Erfindung bezieht sich auf eine Anordnung zur Befestigung
von Geräten, Tragplatten und/oder Gehäusen auf einer Schiene Durch die DT-PS 1 640
787 ist eine Einrichtung zur Befestigung von häufig schaltenden Schaltgeräten, z.
B.
-
Schützen, bekannt, bei der eine sogenannte C-Profilschiene verwendet
wird. Dabei wird das zu befestigende Schaltgerät
auf die offene
Seite der Profil schiene gesetzt und mit einer Lasche, die die Schiene umgreift,
und mit zwei Schrauben, die im Sockel des Schaltgerätes angeordnet sind und in die
Lasche geschraubt werden1 befestigt.
-
Dabei greift ein am Unterteil des Schaltgerätes angebrachter Ansatz
in den durch die C-förmige Gestalt der Schiene gebildeten Schlitz ein. Dadurch wird
verhindert, daß sich das Schaltgerät bei Erschütterungen oder beim Anziehen der
Befestigungsschrauben um die Schiene dreht.
-
Bei einer anderen Befestigungsart befindet sich innerhalb der C-Schiene
eine Gleitmutter, die beim Anziehen einer zugehörigen Schraube im Gerät oder Gehäuse
gegen die Innenseite der Schiene gedrückt wird. Dabei wird das Gerät oder Gehäuse
gegen die Schiene gepreßt und sitzt unverrückbar fest.
-
Eine weitere Möglichkeit zur Befestigung von Schaltgeräten und/oder
Gehäusen bietet die Verwendung einer bekannten Schiene nach DIN 46277, der sogenannten
Hutprofilschiene.
-
Diese Schiene hat im Querschnitt ein U-förmiges Profil mit zusätzlich
nach außen gebogenen Befestigungskanten an den Schenkeln. Die Befestigung von Schaltgeräten
oder Gehäusen erfolgt hier mit Hilfe einer am Unterteil des Gerätes oder Gehäuses
angeordneten Schnappvorrichtung.
-
Dabei wird das Gerät oder Gehäuse mit einer vorstehenden Nase über
die eine Kante geschoben und danach mit der Schnappvorrichtung über die andere Kante
gedrückt. Die Befestigungsschiene nach DIN 46277 hat den Nachteil, daß bei größeren
Stützweiten die Biegefestigkeit zu gering ist. Außerdem können auf dieser Schiene
keine Geräte befestigt werden, die für eine Befestigung mit einer besonderen Lasche
oder mit einer Gleitmutter auf einer C-Schiene vorgesehen sind. Andererseits können
auf einer C-Schiene keine Geräte befestigt werden, die für eine Schnappbefestigung
auf einer Schiene gemäß DIN 46277 vorgesehen sind.
-
Der Erfindung liegt die Aufgabe,z;Iunae, eine Anordnung
der
eingangs genannnten Art derart zu gestalten, daß auf ein und derselben Schiene sowohl
Geräte, Tragplatten und/ oder Gehäuse mit einer Befestigungsmöglichkeit für C-Schienen
als auch aolche Geräte, Tragplatten und/oder Gehäuse bebefestigt werden können,
die für eine Befestigung auf einer Schiene nach DIN 46277 vorgesehen sind. Diese
Aufgabe wird gemäß der Erfindung dadurch gelöst, daß die Schiene im Querschnitt
ein Q L -förmiges Profil mit nach innen und nach außen weisenden Befestigungskanten
aufweist. Auf einer derartigen Schiene können somit problemlos sowohl Geräte und/oder
Gehäuse befestigt werden, die für eine Schnappbefestigung nach DIN 46277 vorgesehen
sind, als auch solche Geräte, die für eine Gleitmutternbefestigung bzw. für eine
Befestigung mittels einer besonderen Lasche, die die Schiene umgreift, vorgesehen
sind. Dabei ist der Abstand der beiden nach außen weisenden Befestigungskanten gleich
dem Abstand der Befestigungskanten der Schiene nach dIN 46277 und der Abstand der
nach innen weisenden Befestigungskanten gleich dem Abstand der Befestigungskanten
der Schiene. Dabei bleibt im Innern derS2 -förmigen Profilschiene genügend Platz
für Gleitmuttern. Eine derartige Schiene gemäß der Erfindung hat eine wesentlich
größere Biegefestigkeit als eine Schiene gemäß DIN 46277.
-
Somit entfallen alle Probleme, die mit der Verwendung von zwei verschiedenartigen
Profilschienen verbunden sind, so braucht nunmehr z. B. nur noch eine einzige Art
von Profilschienen auf Lager gehalten zu werden.
-
In Ausgestaltung der Erfindung kann die Schiene z. B.
-
durch Profilziehen oder Profilieren hergestellt werden.
-
Eine andere Art der Herstellung besteht darin, daß auf eine bekannte
C-Schiene zwei Blechstreifen derart aufgeschweißt werden, daß zusätzlich zu den
nach innen weisenden Befestigungskanten des C-Profils zwei nach außen weisende Befestigungskanten
entstehen. Diese nach außen weisenden Befestigungskanten dienen dabei zur Befestigung
von Geräten undjoder Gehäusen durch Aufschnappen, In weiterer Ausgestaltung der
Erfindung kann die Schiene durch Strangpressen, Strangziehen oder Abkanten hergestellt
werden.
-
In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele des Gegenstandes gemäß
der Erfindung dargestellt.
-
Fig. 1 zeigt die Befestigung eines Schaltgerätes mit einer bekannten
C-Schiene.
-
Fig. 2 zeigt die Befestigung eines Schaltgerätes mit einer bekannten
Schiene gemäß DIN 46277 (Hutprofil).
-
Fig. 3 zeigt im Querschnitt einer -förmige Schiene gemäß der Erfindung.
-
Fig. 4 zeigt die Anwendung der Erfindung bei einer Gleitmutterbefestigung
und Fig. 5 zeigt die Anwendung der Erfindung bei einer Schnappbefestigung eines
Schaltgerätes.
-
Fig. 6 zeigt eine weitere Ausführungsform der£2 -Schiene.
-
Gemäß Fig. 1 ist ein Schaltgerät 10 auf einer C-förmigen Schiene 11
befestigt. Dabei ist die Schiene 11 z. B.
-
in einem Schaltschrank auf nicht dargestellte Art festgelegt. Das
Schaltgerät 10 wird so auf die offene Seite der Schiene 11 gesetzt, daß es mit einem-
Ansatz 12 in die offene Seite der Schiene 11 eingreift. Damit wird eine Verdrehung
des Schaltgerätes 10 bei starken Erschütterungen oder bei der Befestigung vermieden.
Die Befestigung selbst erfolgt mit einer Lasche 13, die die Schiene 11 umgreift
und von zwei Schrauben 14, 15 im Sockel des Schaltgerätes gehalten wird.
-
Gemäß Fig. 2 ist eine bekannte Schiene 16 gemäß DIN 46277 ebenfalls
auf nicht dargestellte Weise z. B.
-
in einem Schaltschrank befestigt. Ein auf dieser Schiene zu befestigendes
Schaltgerät 17 hat an seiner Unterseite eine Schnappvorrichtung i8 und eine Nase
19.
-
Zur Befestigung wird das Schaltgerät 17 mit der Nase 19 über die eine
Kante der Schiene 16 geschoben und danach
mit der Schnappvorrichtung
18 über die andere Kante der Schiene 16 eingeschnappt.
-
Die erfindungsgemäße Schiene 20 mit dem Z -Profil gemäß Fig. 3 kann
als eine Kombination zwischen der bekannten Schiene gemäß Fig. 1 und der bekannten
Schiene gemäß Fig. 2 angesehen werden. Dabei ist der Abstand 21 der nach innen ragenden
Befestigungskanten 22 genau so groß wie der Abstand der beiden nach innen ragenden
uefestigungskanten bei der bekannten C-förnoigen Schiene gemäß Fig. 1. Des weiteren
ist der Abstand 23 der nach außen ragenden Befestigungskanten 24 genau so groß wie
der Abstand der nach außen ragenden Befestigungskanten der DIN Schiene gemäß Fig.
2. Damit können auf dieser neuen Schiene sowohl solche Schaltgeräte befestigt werden,
die gemäß Fig. 1 für eine Befestigung auf einer C-förmigen Schiene vorgesehen sind,
als auch solche Geräte, die vorgesehen sind für eine Schnappbefestigung auf einer
Schiene gemäß DIN 46277 nach Fig. 2.
-
Fig. 4 zeigt z. 13. eine Befestigung eines Gerätes 25 mit einer Gleitmutter
26 auf der Schiene 20. Gerät 25 und Gleitmutter 26 werden dabei durch eine Schraube
27 miteinander verschraubt. Gemäß Fig. 5 ist ein Gerät 28 auf die Q -förmige Schiene
20 aufgeschnappt. Dabei greift die eine der nach außen ragenden Befestigungskanten
24 in eine Ausnehmung 29 am unteren Teil des Gerätes 28 ein, während die andere
der nach außen ragenden Befestigungskanten 24 von einer Schnappvorrichtung 30 gehalten
wird.
-
Bei der Bauart gemäß Fig. 6 sind auf eine C-Schiene 11 nach Fig. 1
zwei Blechstreifen 31 derart aufgeschweißt, daß eine S2 -förmige Schiene 20 mit
nach- innen und nach außen weisenden Befestigungskanten 22 und 24 entsteht.
-
In Fig. 3 bis 6 ist diefl -Schiene jeweils um 1800 gedreht dargestellt.