DE250326C - - Google Patents

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DE250326C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B28WORKING CEMENT, CLAY, OR STONE
    • B28CPREPARING CLAY; PRODUCING MIXTURES CONTAINING CLAY OR CEMENTITIOUS MATERIAL, e.g. PLASTER
    • B28C5/00Apparatus or methods for producing mixtures of cement with other substances, e.g. slurries, mortars, porous or fibrous compositions
    • B28C5/08Apparatus or methods for producing mixtures of cement with other substances, e.g. slurries, mortars, porous or fibrous compositions using driven mechanical means affecting the mixing
    • B28C5/0806Details; Accessories
    • B28C5/0818Charging or discharging gates or chutes; Sealing means

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Mixers Of The Rotary Stirring Type (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 80«. GRUPPE
RICHARD SAALBORN in WEIMAR.
festen Sumpfzylindern.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 26. Juni 1909 ab.
Zum Sumpfen, Reinigen und Mischen von Ton und ähnlichem Gut werden Vorrichtungen benutzt, bei denen über einer festen oder drehbaren Scheibe die zur Aufnahme des zu bearbeitenden Tons dienenden Zylinder exzentrisch aufgestellt sind. Im Zylinder sind Mischflügel oder -schrauben und zwischen diesen und der Scheibe meist noch Leitflügel angeordnet, durch die der von den Schraubenflügeln abwärts gedrängte Ton durch am unteren Zylinderende vorgesehene Aussparungen nach außen gedrängt wird. Bei anderen Ausführungen wird der Zylinder zur Scheibe exzentrisch so aufgestellt, daß er sich nur mit einem Teil seiner Querschnittsfläche über der Scheibe befindet. Der in den Zylinder aufgegebene Ton wird mittels einer Schraube durch eine Öffnung des Zylinders in Strangform herausgepreßt. Da der Ton eine verhältnismäßig schwer zu bearbeitende Masse ist, so erfordern diese Maschinen große Antriebskräfte. Außerdem verursachen sie häufige Reparaturen, da die Misch- und Schneidflügel leicht abbrechen.
Gemäß der Erfindung wird das Austragen des Tones aus dem aufgegebenen Gut allein durch die Scheibe und das Gewicht der auf ihr im vollen Querschnitt ruhenden Zylindersäule ohne Einschaltung irgendwelcher Zwischenmittel, wie Schneid- und Preßschrauben, bewirkt, während die Verunreinigungen in dem Zylinder zurückbleiben. Zu diesem Zwecke werden die Sumpf zylinder in bekann-35
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ter Weise exzentrisch zum Mittelpunkt der mit Rillen versehenen Scheibe aufgestellt, so daß der Ton unter dem Rande des Zylinders in einer Schicht hervorgezogen wird, deren Stärke dem Abstande des unteren Zylinderrandes von der Scheibe entspricht. Dieser Abstand kann nun mit Hilfe einer achsial verschiebbaren Verlängerung des Zylindermantels beliebig geändert werden. Die in dem Zylinder zurückgehaltenen Verunreinigungen werden in bekannter Weise durch geeignete, spiralförmig auf der Scheibe verlaufende Rillen bis zu einer bestimmten Stelle in dem Zylinder geleitet, wo sie durch je eine in den Zylinder hineinragende Fächertrommel aufgenommen und ausgetragen werden.
In der Zeichnung ist eine Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes in Fig. 1 im senkrechten Schnitt und in Fig. 2 in Oberansicht dargestellt.
Auf einem in einer Kreisführung gelagerten Gestell a, das in beliebiger Weise, z. B. mittels Schnecke und Schneckenrad, in Drehung versetzt werden kann, ist eine ebene Scheibe b angebracht, die aus einer beliebigen Anzahl von Rillenplatten besteht. Die Rillen haben Spiralform, liegen also zum Drehpunkt der Scheibe b exzentrisch. Über der Scheibe b sind zwei oder mehrere Sumpfzylinder c, d exzentrisch aufgehängt. Die Zylinder c, d haben unten Verlängerungen c1, d1, die durch an den Zylindern c, d angebrachte Stangen ■r?j d2 getragen werden. Die Stangen haben
Gewinde, so daß die Verlängerungen c1, d1 in ihrem Abstand von der Drehscheibe b verstellt werden können. An die Verlängerungen c1, d1 ragen dicht über der Scheibe b Fächertrommeln i, k hinein, die mittels senkrechter Wellen drehbar gelagert sind und in beliebiger Weise in der in Fig. 2 angegebenen Pfeilrichtung, z. B. durch Knarren, von Hand gedreht werden können. Die Knarren könnten auch durch Anschläge der Drehscheibe b absatzweise bewegt werden.
Die Wirkungsweise der Maschine ist folgende: Die Sumpf zylinder c, d werden mit dem zu behandelnden Gut andauernd gefüllt, und zwar kann jeder Zylinder mit verschiedenem Gut beschickt werden. Die Verlängerungen c1, d1 der Zylinder werden in ihrem Abstand von der Scheibe b entsprechend dem gewünschten Mischungsverhältnis eingestellt.
Bei der Drehung der Scheibe b zieht diese unter den Verlängerungen c1, d1 das Gut in einer Schicht hervor, deren Dicke dem Abstand der Unterkante der Verlängerungen c1, d1 von der Scheibe b entspricht. Hinter den Zylindern sind in bekannter Weise Abstreicher l,m angeordnet, welche die unter den Zylindern c, d vorgezogene Schicht von der Scheibe b abstreichen. . Das abgestrichene Material kann dann in beliebiger Weise, z. B.
durch ein Förderband n, abgeleitet werden.
Die in dem zu verarbeitenden Gut enthaltenen Verunreinigungen, wie Steine oder andere Fremdkörper, gleiten infolge der Drehung und der in geeigneter Weise angebrachten Rillen der Austragscheibe an der Innenfläche der Zylinder den Fächertrommeln zu und werden von diesen ausgetragen.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Vorrichtung zum Sumpfen und Mischen von Ton ο. dgl. mit zwei oder mehreren über einer drehbaren, mit Spiralrillen versehenen Austragscheibe exzentrisch gelagerten,' festen Sumpfzylindern, gekennzeichnet durch achsial verschiebbare Verlängerungen der Sumpfzyliiider, wodurch die Stärke der von der Austragscheibe ohne Anwendung besonderer Zwischenmittel auszutragenden Tonschicht und die Korngröße der in den Sumpfzylindern verbleibenden Verunreinigungen bestimmt wird.
2. Ausführungsform der Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Austrag der in dem Sumpfzylinder zurückgehaltenen Verunreinigungen durch an der unteren Seite der Verlängerung der Sumpfzylinder senkrecht gelagerte, in die Sumpfzylinder hineinragende Fächertrommeln erfolgt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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