DE250277C - - Google Patents
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- DE250277C DE250277C DENDAT250277D DE250277DA DE250277C DE 250277 C DE250277 C DE 250277C DE NDAT250277 D DENDAT250277 D DE NDAT250277D DE 250277D A DE250277D A DE 250277DA DE 250277 C DE250277 C DE 250277C
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- centrifugal force
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- 239000011521 glass Substances 0.000 claims description 2
- 241000947840 Alteromonadales Species 0.000 description 1
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-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C03—GLASS; MINERAL OR SLAG WOOL
- C03B—MANUFACTURE, SHAPING, OR SUPPLEMENTARY PROCESSES
- C03B23/00—Re-forming shaped glass
- C03B23/004—Re-forming shaped glass by rolling
- C03B23/0046—Re-forming the rim portions
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- Chemical & Material Sciences (AREA)
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- Organic Chemistry (AREA)
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 250277 KLASSE 32 a. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 23. Mai 1911 ab.
Längste Dauer: 12. Januar 1926.
Die vorliegende Erfindung hat eine Abänderung der durch Patent 248483 geschützten
Vorrichtung zur Herstellung scharf umgelegter Ränder an Flaschenmündungen zum Gegenstand, die mit einer maschinell drehbaren,
bei Drehung der Flasche gegebenenfalls aber auch feststehenden Scheibe und daran angebrachter Begrenzung für den
Außenrand der beim Andrücken der erwärmten Flaschenmündung gegen die Scheibe nach
außen getriebenen Glasmasse sowie mit einem in die Flaschenmündung einzuführenden Dorn
versehen ist. Bei der vorliegenden Vorrichtung sind dabei in an sich bekannter Weise
vor der ,Scheibe den Flaschenhals umgebende Führungsbacken angeordnet. Die Erfindung
besteht nun darin, daß die Führungsbacken dauernd umlaufen und derart frei beweglich
sind, daß sie durch die Wirkung der Fliehkraft nach außen geschleudert und von selbst
geöffnet werden. Die Führungsbacken brauchen somit nicht beim Herausnehmen und Einsetzen einer Flasche von Hand geöffnet zu
werden, da deren Öffnung nach Freigabe eines Handhebels, Fußtrittes o. dgl. selbsttätig
erfolgt, wodurch eine bedeutende Ersparnis an Arbeitszeit und Kosten gegenüber der bisherigen Arbeitsweise erzielt wird.
Das Schließen der Führungsbacken entgegen der Fliehkraft geschieht gemäß der Erfindung mittels einer die Backen ringsum fassenden Vorrichtung, so daß ein gleichmäßiges Schließen der Backen erzielt wird und ein Ecken oder Verdrehen derselben nicht vorkommen kann.
Das Schließen der Führungsbacken entgegen der Fliehkraft geschieht gemäß der Erfindung mittels einer die Backen ringsum fassenden Vorrichtung, so daß ein gleichmäßiges Schließen der Backen erzielt wird und ein Ecken oder Verdrehen derselben nicht vorkommen kann.
Auf der Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes dargestellt.
Fig. ι zeigt die eine Ausführungsform der Vorrichtung von. vorn gesehen und
Fig. 2 die andere Ausführungsform in der gleichen Ansieht.
Fig. 3 stellt die Scheibenvorrichtung für sich in Stirnansicht und
Fig. 4 im Querschnitt dar.
. , Auf der Welle α (Fig. 4), ,die z. B. unmittelbar von einem Motors oder in anderer Weise angetrieben werden kann, sitzt eine Scheibe b, die vorn mit einer Ausnehmung c zur Aufnahme des Flaschenhalsendes versehen ist. Vor der Scheibe b sind die Führungsbacken e angebracht, die durch Schrauben d mit der Scheibe b und der gegebenenfalls noch hinter dieser angeordneten Scheibe / lose verbunden sind. Damit die Führungsbacken e sich radial nach außen bewegen können, sind sie mit Schlitzen g versehen, durch die die Schrauben d hindurchgreifen.
. , Auf der Welle α (Fig. 4), ,die z. B. unmittelbar von einem Motors oder in anderer Weise angetrieben werden kann, sitzt eine Scheibe b, die vorn mit einer Ausnehmung c zur Aufnahme des Flaschenhalsendes versehen ist. Vor der Scheibe b sind die Führungsbacken e angebracht, die durch Schrauben d mit der Scheibe b und der gegebenenfalls noch hinter dieser angeordneten Scheibe / lose verbunden sind. Damit die Führungsbacken e sich radial nach außen bewegen können, sind sie mit Schlitzen g versehen, durch die die Schrauben d hindurchgreifen.
Bei Drehung der Welle α werden somit die Fühiungsbacken e mitgedreht und unter der
Wirkung der Fliehkraft nach außen geschleudert, so daß sie die in Fig. 1 punktiert
gezeichnete Stellung einnehmen. Die zu bearbeitende Flasche \vird mit dem gewärmten
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Flaschenhals über den Dorn h aufgeschoben, und es werden alsdann die Führungsbacken e
entgegen der Wirkung der Fliehkraft nach innen gedrückt, bis sie den Flaschenhals umfassen.
Durch Andrücken des Flaschenhalsendes gegen die Scheibe b bildet sich in der
Ausnehmung, c der Rand oder Flansch des Flaschenhalses.
Die Vorrichtung, mittels der die Führungsbacken e entgegen der Fliehkraft nach innen
bewegt werden, kann verschieden ausgeführt werden. In Fig. ι ist ein Riemen i vorgesehen,
dessen eines Ende an einem Pfosten k befestigt ist, während das andere Ende nach
einem Fußtritthebel ni führt. Der Riemen ist rings um die Führungsbacken e gelegt und
hei 0 durch sich selbst hindurch nach unten geführt, indem z. B. der nach unten gehende
Teil . des Riemens an der Stelle 0 eine geringere Weite wie auf der übrigen Länge hat.
Die Breite des Riemens kann überdies derart sein, daß der Riemen außer den Führungsbacken
e auch noch die Scheibe b zum Teil oder ganz umschließt.
In Fig. 2 besteht die Vorrichtung zum Zusammendrücken der Führungsbacken e aus
zwei diese Backen e umschließenden Scherenhebeln p, die bei q drehbar miteinander verbunden
sind. Mit dem unteren Hebel p ist
z. B. ein Drahtseil r o. dgl. verbunden, das durch einen Ausschnitt des oberen Hebels p
nach oben und über eine Brücke, Quersteg, Rolle o. dgl. im Ausschnitt des oberen Hebels
nach unten durch einen Ausschnitt im unteren Hebel hindurch nach einem Füßtritt s führt.
Der obere Hebel ist ferner noch über den Drehpunkt q hinaus verlängert und mit einem
verstellbaren Gegengewicht t versehen.
Die Wirkungsweise der beiden in Fig. 1 und 2 beschriebenen Vorrichtungen ist nach
vorstehendem leicht ersichtlich. Will man die bei Drehung der Welle α unter der Wirkung
der Fliehkraft ? nach außen geschleuderten Führungsbacken e schließen, so braucht man
nur auf den gegebenenfalls durch eine Feder hoch gehaltenen Fußtritt m, s zu treten, wodurch
bei Fig. 1 der Riemen i angezogen und bei Fig. 2 die Scherenhebel p geschlossen werden
und die Führungsbacken e so weit nach innen schieben, bis sie den Flaschenhals umfassen.
Damit nun der Riemen i oder die Scherenhebel p nicht zu stark angezogen werden,
können noch besondere Stellvorrichtungen vorgesehen sein, die das Niedertreten des
Fußtritthebels m oder s begrenzen. Diese Begrenzung kann z.B. durch einen auf dem
Riemen i oder Seil r sitzenden Anschlag u (Fig. 2) bewirkt werden. Läßt man den Fußtritthebel
los, so öffnen sich die Backen e wieder unter der Wirkung der Fliehkraft.
Gleichzeitig" damit wird auch der Riemen i lose, während bei der Vorrichtung in Fig. 2
der untere Scherenhebel infolge seines Eigengewichtes nach unten und der obere Scherenhebel
durch das Gegengewicht t, das natürlich auch durch eine Feder 0. dgl. ersetzt werden
kann, sich nach oben dreht. Auch für die Öffnungsbewegung der Scherenhebel p können
irgendwelche Begrenzungsanschläge vorgesehen sein. In Fig. 2 ist z. B. ein Stellbrett ν
angebracht, in' dessen Löcher w Stellbolzen eingesteckt werden können, gegen welche die
Hebel p beim Öffnen anschlagen. Ähnliche Begrenzungsanschläge können natürlich erforderlichenfalls
auch bei der Vorrichtung nach Fig. 1 vorgesehen sein.
Claims (4)
1. Vorrichtung zur Herstellung scharf umgelegter Ränder an Flaschenmündungen
mit einer maschinell drehbaren Scheibe und daran angebrachter Begrenzung für den Außenrand der beim Andrücken
der erwärmten Flaschenmündung gegen die Scheibe nach außen getriebenen Glasmasse sowie einem in die Flaschenmühdung
einzuführenden Dorn nach Patent 248483, dadurch gekennzeichnet, daß die den Flaschenhals umgebenden Backen
(e) dauernd umlaufen und an dem sie verbindenden, sich drehenden Teile (c) so frei
beweglich sind, daß sie durch die.Wirkung
der Fliehkraft nach außen geschleudert und von selbst geöffnet werden.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Backen (e)
durch eine sie ringsumfassende Vorrichtung entgegen der Fliehkraft geschlossen werden können.
3. Vorrichtung nach Anspruch. 1 und 2,
dadurch gekennzeichnet, daß um die Backen herum ein biegsames Zugmittel,
z. B. ein Riemen (i), geschlungen ist, der so angezogen werden kann, daß die Backen
entgegen der Fliehkraft geschlossen werden.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Backen
(e) durch scherenartig miteinander verbundene Druckbacken (p) eingeschlossen
sind, mittels deren sie entgegen der Fliehkraft geschlossen werden können.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE250277C true DE250277C (de) |
Family
ID=508815
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT250277D Active DE250277C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE250277C (de) |
-
0
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