DE2502653C2 - Schaltungsanordnung zur Kompensation des bei Profilmessungen auftretenden Steigungsfehlers - Google Patents
Schaltungsanordnung zur Kompensation des bei Profilmessungen auftretenden SteigungsfehlersInfo
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Description
!5
a) einen an das Tiefpaßfilter (16) angeschlossenen
Abtast- und Speicherschaltkreis (17), der das vom Tiefpaßfilter abgegebene gefilterte Signal
als erstes Eingangssignal zugeführt erhält,
b) einen Sägezahngenerator (18), der dem Abtast-
und Speicherschaltkreis (17) ein zweites Eingangssignal zuführt,
c) einen Zeitgeber (20), der dem Abtast- und Speicherschaltkreis (17) ein Steuersignal zuführt,
um nach Ablauf einer vorgegebenen Zeit ^,
nach Ansteuerung des Zeitgebers ein erstes und zweites Signal (Vx, V1) us dem Abtast- und
Speicherschaltkreis auszulesen, deren Werte den orthogonalen Komponenten der Steigung
des Gesamtsignales entsprechen,
d) einen wahlweise betätigbaren Schalter (19), der gleichze.jg den Sägezahngenerator (18), den
Zeitgeber (20) ua-i den * btast- und Speicherschaltkreis (17) triggert und dem Eingang des
Tief paßfilters (16) das gemir hte Signal zuführt. )5
e) eine Teilerschaltung (21), der das erste und zweite Ausgangssignal (V,, V1) des Abtast- und
Speicherschaltkreises (17) zugeführt wird und die ein dem Verhältnis des ersten zum zweiten
Signal entsprechendes Signal (V0) erzeugt,
f) einen Multiplikator (22), dem das Verhältnissignal (V0) und das Ausgangssignal des Sägezahngenerators
(18) zugeführt wird, um ein weitere* Rampensignal (Vsm) zu erzeugen, das der
Mischstufe zugeführt wird.
2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, gekennzeichnet
durch ein UND-Glied (24), dessen Eingänge an das Ausgangssignal des Zeitgebers (20) und an ein
die Abtastrichtung des Fühlers (11) anzeigendes <#
Signal angeschlossen sind und dessen Ausgang init einer elektrisch betätigbaren Anzeige (25, 26, 27)
verbunden ist.
3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1. gekennzeichnet
durch eine Steuerung des Rampensignales des Sägezahngenerators (18) in Abhängigkeit von
der Bewegungsgeschwindigkeit des Fühlers (11).
4. Schaltungsanordnung nach Anspruch 3, gekennzeichnet durch zwei unterschiedliche Widerstände
(29, 31) innerhalb des Sägezahngenerators (18) und ein von dem Geschwindigkeitssignal angesteuertes
Relais (.10), das das über den Schalter (19) /ugeführte
Eingangssignal wahlweise an den einen oder
anderen Widerstand (29, 1\) zur Erzeugung eines unterschiedlichen Rampensignales anlegt. 1,5
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Schaltungsanordnung
nach dem Gattungsbegriff des Anspruches 1.
Eine derartige Schaltungsanordnung ist aus den DE-PS 11 00 798 und 13 02 340 bekannt. Die bekannten
Schaltungsanordnungen dienen der Abtastung rotationssymmetrischer Gegenstände, wobei ein niederfrequentes
Signal aufgrund einer vorhandenen Exzentrizität, das für die Beurteilung der Oberflächengüte ohne
Bedeutung ist, unterdrückt wird.
Bei der DE-PS 11 00 978 wird zu diesen", Zweck das
ursprüngliche Signal über zwei Wege geleitet. Auf einem Weg wird mittels einer Filterkette cie durch die
Exzentrizität bedingte sinusförmige Grundschwingung als Berichtigungsgröße herausgesiebt. Diese Berichtigungsgröße
wird von dem unveränderten Signal auf dem anderen Weg abgezogen.
In der DE-PS 13 02 340 wird eine zweistufig arbeitende Schaltungsanordnung angegeben, die bei
einer ersten vollständigen Umdrehung des abzutastenden Objektes das Fühlersignal integriert und der
Exzentrizität entsprechende Amplituden von Winkelfunktionen gewinnt. Während einer zweiten vollständigen
Umdrehung werden sodann die die Exzentrizität kennzeichnender· Winkelfunktionen von dem Gesamtsignal
subtrahiert
Bei beiden bekannten Schaltungsanordnungen stehen die Eigenschaften de·: Filterkette bzw. des Integriergliedes
einer genauen Mittelung der Exzentrizität bzw. der Steigung hinderlich im Wege. Au^h sind niederfrequente
Schwankungen der Exzentrizität bzw. Steigung ohne Bedeutung, wenn man nur die Rauheit eines Objektes
aufzeichnen möchte.
Es ist daher die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Schaltungsanordnung der gattungsgemäßen Art so
auszubilden, r'qß die Oberflächengüte als reine Abweichung
gegenüber einer Horizontalen unabhängig von dem verwendeten Filter- bzw. Integrierglied ermittelt
wird.
Die Lösung dieser Aufgabe gelingt gemäß der im Anspruch 1 gekennzeichneter* Erfindung. Weitere vorteilhafte
Ausgestaltungen der Erfindung sind den Unteransprüchen entnehmbar.
Gemäß der Erfindung wird das Anstiegsdifferential, d. h. die Steigung, synthetisch erzeugt, wobei durch die
Integration nur der Anfangs- und Endwert der Steigung festgelegt ist. Niederfrequente Rauigkeitssignale bleiben
somit erhalten, sofern sie nicht auf der Steigung beruhen.
Eine Ausführungsform der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt und wird im folgenden näher
beschrieben. Es zeigt
F i g. I eine schematische Darstellung einer üblichen Piofilmeßeinrichtung des Standes der Technik beim
Abtasten der Oberfläche eines Werkstückes,
Fig. 2 eine graphische Darstellung des Ausgangssignals
der Profilmeßeinrichtung nach Fig. I,
Fig.3 ein Schaubild der in Fig. 2 enthaltenen Informationen mit korrigierter Steigung,
F i g. 4 eine perspektivische Ansicht des erfindungsgemäßen Gerätes,
Fig. 5 ein Funktionsblockschaltbild der Schaltiings<
anordnungen gemäß der Erfindung.
F i g. 6 eine graphische Darstellung eines keine Steigungswerte enthaltenden Signals.
F i g. 7 ein Schaltbild des Warnlicht-F.rregcrschaltkreises,
und
F i g. 8 eine Schaltungsanordnung, mittels der eine
langsame Betriebsart des Säge/ahngeneratnrs wählbar
In Fig. 1 ist eine übliche Profilmeßeinrichtung des
Standes der Technik schematisch dargestellt. Bei einer derartigen Meßeinrichtung wird ein Werkstück oder
Teil 10 mit einer auf ihr Profil bzw. ihren Zustand zu überprüfenden Oberfläche auf einer im wesentlichen
horizontalen Arbeitsfläche, einem Tisch oder einer Werkbank angebracht. Die Profilmeßeinrichtung wird
nahe dem Teil oder Werkstück 10 angeordnet und weist eine Abtastnadel oder einen Abtaststift 11 mit einer
Spitze auf, die auf der Oberfläche des Werkstücks 10 ruht, deren Profil bzw. deren Konturen zu bestimmen
sind. Im Betrieb wird der Abtastnadel eine Abtastbewegung oder eine Querbewegung über die Oberfläche des
Werkstücks erteilt, während die Spitze der Abtastnadel in Kontakt mit der Oberfläche bleibt. Die Abtastnadel
bewegt sich senkrecht zur Oberfläche des Werkstücks 10, während sie das Werkstück abtastet bzw. über das
Werkstück geführt wird und der Oberflächenkontur oder dem Oberflächenprofil folgt. Diese Bewegungen
der Abtastnadel 11 in Richtung der Oberfläche des Werkstückes und von der Oberfläche des Werkstücks
weggerichtet werden mittels eines Wandlers \2 in ein elektrisches Signal umgesetzt, dessen Betrag proportional
dem Ausmaß der Bewegung der Abtastnadel relativ zu einer Profilstange 13 mit einer präzise ausgebildeten
Oberfläche ist, die die Profilbezugswege bzw. Profilbezugswerte der Meßeinrichtung bildet. Die Signale des
Wandlers werden nach Verstärkung und weiterer Verarbeitung durch die Verstärker- und Steuerschaltkreise
14 einer geeigneten Aufzeichnungseinric'ntung 15 zugeführt, etwa einem Schreibgerät oder einem
Streifenschreiber.
Wie bereits erwähnt, ist es bei Verwendung der in Fig.! dargestellten Profilmeßeinrichtung wesentlich,
daß das Werkstück oder Teil 10 parallel zu der Bezugs-Profilstange 13 ausgerichtet bzw. eingestellt
wird, damit keinerlei Steigungen zwischen den zu vergleichenden Oberflächen der beiden Teile auftreten.
Auch wurde bereits erwähnt, daß die Beseitigung von Steigungsunierschieden zwischen den beiden Teilen
bisher durch physische Neuanordnung der Meßeinrichtung oder des Werkstückes zueinander erfolgte, was
nicht nur eine Einstellung der Steigung zur Herstellung einer genauen Parallelität zu der Bezugs-Profilstange 12
bedingte, sondern auch häufig eine vertikale Neueinstellung der Abtastnadel 11 zu der Oberfläche des
Werkstückes oder Teils erforderte.
Wie in F i g. 2 dargestellt ist. weist bei Vorliegen einer Steigung zwischen der Oöerfläche des zu prüfenden
Teils 10 und den Bezugspunkten oder Bezugsflächen der Profilstange 13 eine Anzeige oder Aufzeichnung der
Profilinformationen (Kurve A) auch eine Ausrichtung der Profilinformationen entsprechend dem Steigungswinkel
λ auf. Sowohl bei Meßeinrichtungen des Standes der Technik als auch bei der vorliegenden Erfindung ist
es erwünscht, diese Steigung oder Nicht-Parallelität des Werkstücks 10 zu den Bezugspunkten oder Bezugswegen
der Profilstange 13 zu beseitigen und die Profilinformationen (Kutve A) entsprechend der in
F i g. 3 gezeigten Darstellung abzugeben. Das heißt, daß bei Wegfall der Steigung der Winkel
<% auf Null reduziert wird, und daß /.. IJ. bei einer Aufzeichnung
mittels eines Streifenschreibers sieh die aufgezeichnete
Profilinformation horizontal über die Breite des
Aiif/eichnungspapicrstrcifens erstreckt, was ;,us mehreren
Gründen wichtig ist. Vor allem weist der
Auf/eiehnungspapiers'reifen gewöhnlich geeichte l.inien
auf, die in vorgegebenem Abstand oder vorgegebener Ausrichtung darauf aufgedruckt sind und somit das
Lesen und die Auswertung der Profildaten (»Sägezahninformationen« in Kurve A) wesentlich erleichtern.
wenn die auf dem Papierstreifen aufgezeichneten Daten in einer konstanten Richtung dargestellt sind und keir;
unterschiedlichen Steigungen aufweisen. Darüber hinaus ergibt sich dann, wenn die Steigung beträchtlich ist,
eine starke Verzerrung der aufgezeichneten Profildaten. !0 Die im folgenden beschriebene Schaltungsanordnung
wird zwischen den Verstärker- und Steuerschaltkreis 14 und das Aufzeichnungsgerät 15 geschaltet und dient zur
Umsetzung des in Fig.2 dargestellten Signals, das Profilsignale mit einem Steigungswinkel α aufweist, in
]5 die in Fig. 3 dargestellte Form, bei der die Steigung
entfällt bzw. der Winkel λ = 0 ist Wie außerdem noch zu beschreiben ist, wird ein bestimmter Signalbereich
für die Aufzeichnung der Informationen eingehalten.
Unter Bezugnahme auf Fig. 5 sei als Anfangsbedingung
angenommen, daß die Informationssignale (Vin) der Profilmeßeinrichtung, d. h., die Ausgangssignale des
Verstärker- und Steuerschaltkreises '·}, sowohl Profildaten
ais auch Sieigungsinforrnationcr; enthalten. Das
Profilsignal Vin wird zunächst einem Integrator 16 >5 zugeführt, der im wesentlichen alle hochfrequenten, das
Profil betreffenden Informationen unterdrückt, während er die niederfrequenten !nformationskennwerte
der allgemeinen Steigung der Kurve A weiterleitet. Der Integrator 16 wirkt somit als Tiefpaßfilter, wobei die
,0 niederfrequenten oder Steigungsinformationen sodann direkt einem Eingang eines Abtast- und Speicherschaltkreises
17 zugeführt werden.
Wie sich aus einer Betrachtung des Signalverlaufs der in den F i g. 2 und 6 dargestellten Kurven ergibt, ist die
J3 keine Profildaten enthaltende, dem Abtast- und
Speicherschaltkreis zugeführte niederfrequente Kurve ein Signal, das unter dem Winkel λ ansteigt, der den
Winkel der Nicht-Parallelität zwischen dem Teil oder Werkstück 10 und der Profilstange 13 darstellt.
Ein üblicher Sägezahngenerator 18 <:rzeuf;<
ein ansteigendes Rampen- oder Sägezahnsignal Kx, das vorgegebene feste Kennwerte aufweis! und als weiteres
Eingangssignal dem Abtast- und Speicherschaltkreis 17 zugeführt wird. Der Sägezahngenerator und der Abtast-
und Speicherschaltkreis werden zur gleichen Zeit durch Schließen eines Schalters 19 (Star1,) eingeschaltet.
Gleichzeitig mit dem Schließen des Schauers 19 wird ein Zeitgeber 20 eingeschaltet, der am Ende eines
vorgegebenen Zeitintervalles ein Ausgangssignal er- ;o zeugt, das den Abtast- und Speicherschaltkreis sperrt
bzw. unterbricht. Das heißt, daß bei Beendigung des Zeitgeberintervalles die im Ablast- und Speicherschaltkreis
befindlichen Informationen, nämlich der Wert Vx
zur Zeit des Abschalten* bzw. der Unterbrechung sowie der ^'e-t Vz, am Ausgang verfügbar sind. Diese beiden
Größen stellen die orthogonalen Komponenten der Steigung dar, wie ir F i g. 6 veranschaulicht s,\.
Hinsichtlich der Bildung der Werte Vx und Vz durch den Abtast- und Speicherschaltkreis ist zu beachten,
daß, obwohl sich Fig. 5 entnehmen läßt, daß das dem
Integrator über jie Profilmeßeinrichtung zugeführte
Informatio.issignal immer exakt mit dem Beginn einer
Querbewegung der Abtastnadel und damit mit dem Schließen des Schalters 19 /usammenfMlt. dies nor-„■-,
malerweise nicht erreicht wird. In Wirklichkeit erfolgt das Strhl'cHcn des Schalters 19 auf einer willkürlichen
Rssis während die AiiüiMtiuulel Il '.'inc AblastbcwLfiiiii^
ausführt, so daß dei Ablast- und Speicherschaltkreis
seine nuigkeit zu einem beliebigen /.eii(iiiiikl wahrend
ι! ι (,!Herbewegung der Abtastnadel .iiilnelimen k;inn.
Ks isl ersichtlich, ti,ill auf und der konsiiinten
Ansliegskcnnwerte des Kampensignals des Sagezahngenerators
tier Wert von V'\, der zur Zeit Null einsetzt und aus dem Anlast und Spoit iierschalikreis ausgelesen
wird, von tier Länge der Zeil .ihliängt. während tier der
Ablast lint1 Speicherschaltkreis erregt ist. wobei er. wie
bereits erwähnt, vom Zeitgeber 20 gesteuert wird. Das heißt, daß bei identischen, von tier Einstellung des ,,
Zeilgebers bestimmten l.aui/eiten die gleichen Werte
für Vx aus dem Abtust- und Speicherschaltkreis ausgelesen werden. Der Wert I /. der ebenfalls zur Zeit
Null mit dein Schließen des Si halters einsetzt, hangt von
den niederfrequenten Kennwerten ties Signals der !'rofiimeBcinrichtung sowie der Integralionszeit ab und
lindert sich entsprechend der wirklichen Stcigungsänderiing.
Die beiden Signale Vx und V/ werden dann einer
Γ-:ΐ ,..U™l;..„„ -»I IViUi-I ,li.i ..Io ΛΐΙΟτ;)|11Τ(ςίιτη:)1 IVl ,.
ι \. Ii i_i -ic ι in n m ι ^ *■ ■ /.,.^ v.. ^. .^ - r c.. .-C.
entsprechend Vz dividiert durch Vx erzeugt bzw. eine
tier Steigung des von der Profilmeßeinrichtung abgegebenen
Signals entsprechende Tangente x. wie in F i g. b dargestellt ist.
Das Signal Ko wird dann einem Multiplikator 22 -, zugeführt, der als weiteres Eingangssignal das Rampensignal
des Sägezahngenerator 18 erhält. Das Ausgangssgnal des Multiplikators (VMR) ist ein weiteres
Rampensignal, dessen Amplitude entsprechend tier Multiplikation mit Vo geändert ist und entweder eine „,
positive (ansteigende) oder negative (abfallende) Steigung aufweist, so daß das Signal VMR ein Rampensignal
ist, das genau der Kurve Λ ohne die tiarin enthaltenen Profilinformationen entspricht.
Eine Mischs'.ufe oder Mischschaltung 23 erhält tlas j-i
multiplizierte Rampensignal VMR sowie als weiteres Eingangssignal das von der Prolilmeßeinrichtung
abgegebene Signal und erzeugt ein Ausgangssignal, das die Differenz dieser beiden Signale darstellt. Da das
Signal VMR gleich dem von der Profilmeßeinrichiung «ι
abgegebenen Signal, jedoch ohne die normalerweise darin enthaltenden Profilinformationen ist, wird durch
die Subtraktion des Signals VMR von dem Signal VVn ein resultierendes Signal Vr erhalten, das lediglich die
Informationen oder Daten enthält, die dem gemessenen j-,
Profil des Werkstücks oder Teils IO entsprechen.
Dieses resultierende Signal oder Differenzsignal Vr wird dann der Aufzeichnungseinrichtung zugeführt, die
die gewünschte graphische Darstellung ohne Steigung liefert. ϊ«
Obwohl bisher angenommen wurde, daß der Steigungswinkel λ poriiiv ist, ist ersichtlich, daß das bei der
Vor- und Rückführung der Abtastnadel 11 über das zu bestimmende Profil einer Oberfläche entstehende
eigentliche dem Integrator 16 zugeführte Signal ein Sägezahn mit einem Anstieg für die eine Richtung der
Bewegung der Abtastnadel und einem Abfall für die entgegengesetzte Querbewegung ist. Darüber hinaus ist
es wünschenswerter, ein kontinuierliches Ausgangssignal zu erhalten, dessen Steigung für beide Richtungen t.o
der Abtast-Querbewegung unterdrückt bzw. weggefallen ist, als lediglich für eine Bewegung der Abtastnadel
in einer Richtung. Entsprechend ist eine Schaltereinrichtung mit der Traverse verbunden, die immer dann ein
Ausgangssignal abgibt, wenn die Traverse wendet bzw. hi
eine rückläufige Bewegung der Abtastnadel eingeleitet wird. Dieses Signal, das in Fig.5 als Umkehrsignal
bezeichnet ist, wird dem Sägezahngenerator zugeführt.
um abwechselnd fin pusitix \ erlaufendes R smpensign.il
bei Beginn eines Durchlaufs oder PriifvorLMns'cs und ein
negativ verlaufendes R.impensignal bei Ruckkehi tier
Traverse otler einer riu klitiihgcn Bewegung /11 erzeugen,
wodurch ein kontinuierliches '\usgangssignal \nn
der Mischschüliiing 21 erhallen wird, das einzig die
l'rofildaien repriisentit rl. Die für ein positiv verlaufendes
«,Hupensignal beschriebenen Vorgänge sind bei
einem negativ verlaufenden Rampensigna! des Sägezahngenerators 18 identisi Ii
In f'i g. 7 ist eine Schaltungsanordnung zur Betätigung
eines Warnlichtes dargestellt, falls ein l'rüflaui an
einem derartigen f-inkt tier (,Mierbewegung Ivu. einer
derartigen .Stellung der Traverse begonnen wird, daß
ein fehlerhafter Wert für V/ aufgrund einer W lulling
tier Traverse bzw. einer rückläufigen Bewegung
während ties Priiflaufes erzeugt wird. Wie tier l-'igur zu
entnehmen ist. wird einem logischen UND-Verkniipfiingsglicd
24 als erstes Eingangssignal das Signal ties
. /fMtjrphcM <. iinil :iU /wrili-s l'miMnpssipniil il;is Trnver
scn-Wendcsignal zugeführt, llci Koinzidenz tritt ein
Verknüpfiingssignal auf. tlas ein Relais 25 ansteuert,
über tlessen Kontakte 26 ein Warnlicht 27 eingeschaltet wird. Durch manuelle Betätigung eines Rückstellschal·
ters 28 wird das Warnln'ht abgeschaltet, und die
Bedienungsperson kann einen weiteren Prüflauf bzw. Prüfvorgang durchführen. Wie bereits erwähnt, wird tue
Bedienungsperson bei Aufleuchten des Warnlichtes informir », daß die vom Gerät errechneten Werte
fehlerhaft sind und daher ein weiterer Prüfvorgang zur Eliminierung der Steigung erforderlich ist.
l-erner läßt sich F i g. 5 entnehmen, daß eine weitere
Eingangsleitung vom Traversen-Sieuergerät zum Sägezahngenerator
verläuft, über die ein Geschwindigkeitssignal übermittelt wird. Eine Profilmeßeinrichtung ist
normalerweise dahingehend ausgelegt, daß sie mit verschiedenen Geschwindigkeiten arbeiten und daher
zur Profilmessung von Teilen unterschiedlicher Größe eingesetzt werden kann. Übliche Betriebsgeschwindigkeiten
sind z. B. 0,254 mm pro Sekunde und 2.54 nun pro Sekunde. Obwohl die beschriebene Schaltungsanordnung
ein korrigierendes Signal bei jeder bzw. beiden Geschwindigkeiten errechnen kann, weist die Amplitude
der der Teilerschaltung und dem Multiplikator zugeführten Eingangssignale lediglich ein Zehntel des
Betrages der Amplitude bei der geringeren Geschwindigkeit auf. Aufgrund der Parameter des Multiplikators
und der Teilerschaltung sind die resultierenden Ausgangssignale bei kleineren Eingangssignalen weniger
präzise als bei größeren Eingangssignalen. Es ist daher oft wünschenswert, die Schaltungen bei höheren
Geschwindigkeiten (höheren Eingangsspannunge..) zu betreiben und sodann auf eine geringere Geschwindigkeit
zwecks genauerer Auswertung umzuschalten.
In F t g. 8 ist eine Schaltungsanordnung zur Steuerung
des Sägezahngenerators 18 dargestellt, mittels der ein präziser Betrieb bei sowohl geringer als auch hoher
Geschwindigkeit der Traverse möglich ist. Im normalen Betrieb arbeitet der Sägezahngenerator 18 im Zustand
»hohe Geschwindigkeit«, wobei er ein vorgegebenes Rampensignal mit geeigneten und entsprechenden
Kennwerten für diese Geschwindigkeit abgibt und ein Widerstand 29 Teil des Generatorstromkreises ist Wird
jedoch ein Signal von der Profilmeßeinrichtung erhalten, das anzeigt, daß die Abtastung mit der
»niedrigen« Geschwindigkeit durchgeführt wird (Traversengeschwindigkeit),
so wird mittels dieses Signals ein Relais 30 angesteuert das den Widerstand 29 aus
dem (iLTitT,)!«irstrniiikrcis herausnimmt und einen
•.\ eiteren Widerst.ind Jl eines unterschiedlichen geeigneten
Widerst,indsweries. /. B. des zehnfachen Wertes
des W iderst.indes 29. einfügt, um eine Rampenspannung
zu erzeugen, die in geringerem Maße ansteigt (oder
abfallt) als dies bei »hoher Geschwindigkeit« der Rill ist.
T.ntsprecheiid erzeugt der Sägezahngenerator im
Betrieb fur hohe (icsehw indigkeit ein relativ schnell
ansteige1· les Rampensigtuil, und bei Umschaltung der
TraverseiiL-inrichtung auf die niedrige Geschwindigkeit
werden die betrieblichen Kennwerte des Sägezahngenerators durch Einfügen des Widerstandes 11 anstelle
des Widerstandes 24 geändert, wodurch sich ein
Rampensignal mit langsameren Anstiegskennwerten ergibt. Auf diese Weise wird unabhängig von der
ί rest, hu indigkeit der Traverse ein genaues Arbeiten der
gesamten SteigungsTinstelhchaltung erhalten.
Die I ,iliigkeit des beschriebenen Gerätes, mit zwei
betrüdv h unterschiedlichen Traversen- oder Abtast-.ΐ.-ί,ΙιαιιιΊιι'Ιίί'ΐΜ'π
zu :irhpiti*n lsi U(Hi hiMriirhtiiiher
praktischer liedeutung. Das heißt, die Steigung wird
zunächst eliminiert, wenn die Abtastung bzw. die Querbewegung nut der hohen Geschwindigkeit durchgeführt
wird. Darauffolgend schaltet die Bedieniings
person die Traverse auf niedrige G-.■■.■ hwindigkeit um.
wodurch eine höhere Auflösung erzielt und mittels der
erfindungsgemäßen Vorrichtung dann automatisch die der geringeren Steigung entsprechenden Informationen
eliminiert werden, so daß sich ein Kndergebnis von.
höchster Genauigkeit ergibt.
In (·" i g. 4 sind die externen Steuerungen bzw. Kontrollen des Gerätes veranschaulicht, einschließlich
eines Lichtes für das Hin- und Ausschalten der Stromversorgung und des entsprechenden Steuerschalters.
Außerdem ist ein Schalter, etwa ein Kippschalter,
vorgesehen, um eine Berechnung einzuleiten oder die gewünschte Schaltungsanordnung in Betrieb /u nehmen,
der Lichter »berechnen«, ·>ηιι ht-berechncn« und
»bereit« aufweist, deren Itinktion ersichtlich lsi.
Außerdem ist mittels einer Skala und einer An/eigLnadel
eine .Sichtüberwachung der Arbeitsabläufe möglich,
wobei Linstellmöglichkeilcn für Niveau- oder l'egeltrimmuiH'
und Rechen/eit vorgesehen sind, um eine
Cirund- oder Anf.ngseinsiellung des Geräts vornehmen
zu können.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen
308 108/80
Claims (1)
- Patentansprüche:'.. Schaltungsanordnung zur Kompensation des bei Profilmessungen auftretenden Steigungsfehlers, wobei ein durch einen Fühler ermitteltes Signal hochfrequente Daten über einer niederfrequenten Steigurg aufweist, mit einem integrierenden Tiefpaßfilter in einem ersten Signalzweig mit einem das Gesamtsignal führenden zweiten Signalzweig und Ul mit einer Mischstufe, der das gefilterte Signal und das Gesamtsignal zugeführt werden und die das eine Signal von dem anderen Signal subtrahiert, gekennzeichnet durch
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| US436527A US3903735A (en) | 1974-01-25 | 1974-01-25 | Slope error compensating apparatus for use with profile measuring equipment |
Publications (2)
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|---|---|
| DE2502653A1 DE2502653A1 (de) | 1975-07-31 |
| DE2502653C2 true DE2502653C2 (de) | 1983-02-24 |
Family
ID=23732772
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE2502653A Expired DE2502653C2 (de) | 1974-01-25 | 1975-01-23 | Schaltungsanordnung zur Kompensation des bei Profilmessungen auftretenden Steigungsfehlers |
Country Status (5)
| Country | Link |
|---|---|
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| FR (1) | FR2259487B1 (de) |
| GB (1) | GB1486368A (de) |
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