DE248591C - - Google Patents

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DE248591C
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04FFINISHING WORK ON BUILDINGS, e.g. STAIRS, FLOORS
    • E04F17/00Vertical ducts; Channels, e.g. for drainage
    • E04F17/10Arrangements in buildings for the disposal of refuse
    • E04F17/12Chutes

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Refuse Receptacles (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- Λί 248591 -KLASSE 37/. GRUPPE
HERMANN SIMON in BERLIN-STEGLITZ.
Der Gegenstand der Erfindung ist ein Schütttrichter für Müll, Asche oder Kehricht. Die Erfindung besteht in der verhältnismäßig einfachen Art des vollständig staubdichten Ab-Schlusses des Mülltrichters gegen den Abfallschacht, und zwar so, daß der Abschluß auch durch Böswilligkeit oder Nachlässigkeit nicht gestört werden kann, ferner darin, daß vor Bewegung des eingeschütteten Mülls oder des
ίο eingesetzten Aschkastens der Deckel oder die Tür der Einschüttöffnung nicht bloß zugeklappt, sondern auch verriegelt werden muß, und daß alle Bewegungen beim öffnen, Schließen, Ver- und Entriegeln des Müllschluckers sowie beim Auskippen des Mülls durch Bewegung desselben Griffs herbeigeführt werden.
Bei der ersten Ausführungsform liegt der Schütttrichter vor der Wand, und die Achsen des äußeren Deckels und der inneren Abschlußklappe sind parallel zueinander; die Bewegung, mit der der Griff des äußeren Deckels den letzteren verriegelt und alsdann die innere Abschlußklappe kippt, ist eine Fortsetzung der Bewegung, mit der der äußere Deckel geschlossen wird. Bei der zweiten Ausführungsform ist dagegen der ganze Schütttrichter in die Wand eingebaut. Infolgedessen stehen die Achsen der äußeren Klapptür, die an die Stelle des äußeren Deckels bei der ersten Ausführungsform tritt, und der inneren Abschlußklappe senkrecht aufeinander. Der Griff der äußeren Klapptür dient zwar auch hier sowohl zum Verschließen und Verriegeln dieser Tür als auch zum Kippen der inneren
Abschlußklappe; er wird aber hier in anderer Weise bewegt als dort, und es ist deshalb eine besondere Kupplung nötig, um mit diesem Griff die innere Abschlußklappe bewegen zu können.
Die Zeichnung gibt eine Darstellung der Erfindung, und zwar zeigen Fig. ι bis 5 die erste, Fig. 6 bis 11 die zweite Ausführungsform.
Fig. ι ist ein Schnitt nach A-B in Fig. 2 durch den Schütttrichter im Ruhezustand,
Fig. 2 eine Vorderansicht,
Fig. 3 ein Grundriß nach C-D in Fig. 2,
■ Fig. 4 ein Schnitt nach A-B in dem Augenblick der Entleerung,
Fig. 5 eine Seitenansicht bei geöffnetem Deckel.
Fig. 6 ist eine Vorderansicht des unter gleichen Bedingungen arbeitenden, aber anders geformten Schütttrichters,
Fig. 7 ein Schnitt nach E-F in Fig. 6,
Fig. 8 ein Grundriß nach G-H in Fig. 6,
Fig. 9 ein Schnitt nach I-K in Fig. 8.
Fig. 10 und 11 zeigen einen Teil der Verschluß- und Kippvorrichtung nach Fig. 6 und 7 in größerem Maßstabe.
Ein oder mehrere nebeneinander liegende Kasten a, welche entweder nur für Müll oder Asche oder für beides bestimmt sind, werden durch das Anschlußstück b an einen oder mehrere Abfallschächte c angeschlossen. In der Zeichnung ist der Fall dargestellt, daß ein Kasten an einen Abfallkanal angeschlossen ist.
Betätigt wird die Vorrichtung durch alleinige Bewegung des Handgriffes I. Man hebt diesen und mit ihm den haubenartigen Deckel f
hoch (Fig. 5) und schüttet das Müll ein oder setzt den Aschkasten ein. Dann klappt man den Deckel f vermittels des Handgriffes I wieder zu und verschließt ihn, indem man den Handgriff I, der sich um die Achse q dreht, so weit schwenkt, daß der hakenartige Teil f des Handgriffes / unter den Stift ο am Schütttrichter faßt. Drückt man nun den Handgriff I weiter gegen den Kasten (Fig. 4), so bewegt der Hebel r, welcher drehbar um Achse q fest mit dem Handgriff I verbunden ist, den Hebel s, der sich um die Achse g dreht, nach oben und bringt mit ihm die mit dem Hebel s gekuppelte Abschlußklappe d in die Entleerungsstellung. Beim Auskippen der Abschlußklappe d wird der Aschkasten m durch den Halter η gehalten, kann also nicht hinunterfallen.
Die innere Abschlußklappe d, welche demnach zugleich Ausschüttboden ist, kann nur um die Achse g gekippt werden, wenn der Deckel f geschlossen ist, da die Stifte h, welche mit der Abschlußklappe d fest verbunden sind, nur dann in der an dem Deckel f befestigten Führung i kufen. Ist der Deckel f nicht ganz geschlossen, so läßt sich die innere Abschlußklappe d nicht bewegen, weil dann die Stifte h durch die an der Führung i angebrachte Nase k gehalten werden.
Umgekehrt geht der Deckel f bei aus der Ruhelage gebrachter Abschlußklappe d nicht auf, da dann die Stifte h in der Führung i laufen und mit ihr den Deckel f halten.
Die Abschlußklappe d ist so ausgewogen, daß sie nach Entleerung selbsttätig in die wagerechte Ruhelage zurückkehrt.
Die Vorrichtung nach Fig. 6 bis 11 unterscheidet sich von der ersten Ausführungsform dadurch, daß sie ganz in die Wand eingebaut ist. Infolgedessen ist der haubenartige Deckel durch die Klapptür f ersetzt. Die Vorrichtung zum Verriegeln der Tür f besteht aus dem Winkelhebel 0', der hinter den Riegelhaken p' faßt. Im übrigen entsprechen die mit gleichen Buchstaben bezeichneten Teile in ihrer Wirkung den entsprechenden Teilen der Ausführungsform nach Fig. 1 bis 5.
Beim Schließen der Klapptür f liegt dei Winkelhebel 0' in der in Fig. 6 punktiert dargestellten Lage. Durch Drücken des Handgriffes V nach rechts wird die Riegelstange 0' in den Riegelhaken fi' eingelegt. Dabei legt sich das hintere, gabelförmig ausgeschnittene Ende r des Griffes V über das zapfenartig ausgebildete vordere Ende s der Achse g' der inneren Abschlußklappe d!. Dadurch wird die Klappe d! mit dem Griff V gekuppelt und dann durch Drehung des Griffes V ausgekippt.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Schütttrichter für Müll und Asche mit äußerem Deckel und innerer Abschlußklappe, die beide durch denselben Griff bewegt werden, dadurch gekennzeichnet, daß nach Zuklappen des haubenartigen Deckels (f) der am Deckel sitzende Handgriff (I) vermittels des Hakens (p), der unter den am Schütttrichter sitzenden Stift (0) faßt, den Deckel (f) verriegelt und bei Weiterbewegung durch Vermittlung der Hebelverbindung (r, s) die innere Abschlußklappe (d) kippt, wobei letztere durch die mit ihr verbundenen Führungsstifte (h), die in die Führungsschiene (i) am Deckel (f) eingreifen, den Deckel (f) so lange sperrt, bis die Klappe (d) wieder in die Abschlußlage zurückgekehrt ist, während die Abschluß klappe (d) durch eine Nase (k) am Deckel, die sich gegen den Führungsstift (h) legt, festgehalten wird, solange der Deckel (f) nicht verschlossen ist.
2. Schütttrichter nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß infolge des Einbaues des Schütttrichters in die Wand die Drehachse des äußeren, als Klapptür (f) ausgebildeten Deckels senkrecht zur Drehachse der · inneren Verschlußklappe (d') steht, und daß der Griff (V), der zur Bewegung und Verriegelung der äußeren Klapptür dient, mit der Achse (g1) der inneren Abschlußklappe (d1) dadurch gekuppelt wird, daß eine am Handgriff (V) sitzende Gabel (r) über das zapfenartig ausgebildete Ende (s) der Achse (g1) greift.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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