DE248499C - - Google Patents

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DE248499C
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    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B9/00Exposure-making shutters; Diaphragms
    • G03B9/08Shutters
    • G03B9/28Roller blind or flexible plate

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Registering, Tensioning, Guiding Webs, And Rollers Therefor (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 57a. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 21. Mai 1911 ab.
Die Erfindung bezieht sich auf die Befestigung der Zugbänder an den Federzugrollen bei Schlitzverschlüssen photographischer Kameras. Bisher war die Montage der Zugbänder sehr umständlich, weil zum Zwecke der Spannung der Federzugrollen bzw. der Spannungsregulierung dasjenige Ende der Zugbänder, das an der oberen Rolltuchhälfte befestigt ist, gelöst werden mußte und alsdann
ίο das Zugband um die Federzugrollen herumgefädelt werden mußte. Es war zu diesem Zwecke notwendig, an der oberen Rolltuchhälfte durch Anordnung einer Verriegelungsvorrichtung die Zugbänder lösbar anzuordnen, und da diese Verriegelungsvorrichtung in einem durchgezogenen Draht bestand, an diesen Enden, ebenso wie an den Federzugrollen selbst, entsprechende Näharbeiten vorzunehmen. Die Näharbeiten wurden zur Befestigung der Zugbänder an den Federzugrollen teilweise auch durch Verkleben, Aufnadeln o. dgl. ersetzt.
Gemäß der Erfindung geschieht die Montage der Zugbänder von Schlitzverschlüssen nach einem neuartigen Verfahren, gemäß welchem zuerst jede der beiden äußeren Federzugrollen für sich gespannt und alsdann das betreffende Zugband durch Einhängen lösbar mit denselben verbunden wird. Durch den Federzug, d. h. also die Spannung nach erfolgter Montage, wird alsdann die Verbindung gegen ungewolltes Lösen gesichert.
Die Zeichnung zeigt einige Ausführungsbeispiele von Zugbandbefestigungen nach dem angegebenen Verfahren, und zwar ist:
Fig. ι eine schaubildliche Teilansicht der beiden Rolltuchhälften eines Schlitzverschlusses und der Verbindung der oberen Rolltuchhälfte mit den Federzugrollen.
Die Fig. 2 und 3 zeigen in Ansicht und Seitenansicht eine Federzugrolle mit der Verbindung gemäß dem Ausführungsbeispiele, das in Fig. ι dargestellt ist.
Fig. 4 zeigt eine besondere Ausführungsform der zum Einhängen der Einhängvorrichtung bestimmten Schlitzführung in der Federzugrolle, während
Fig. 5 eine weitere Ausführungsform der Befestigung eines Zugbandes an der Federzugrolle zur Darstellung bringt.
Die Einrichtung bei den in Rede stehenden Schlitzverschlüssen ist eine derartige, daß in der Federzugwalze drei getrennte Federn gelagert sind, von denen die mittlere auf die Hülse der Federzug walze wirkt, auf welcher die untere Rolltuchhälfte befestigt ist, während die beiden äußeren Federn die an beiden Enden angeordneten Federzugrollen beeinflussen, welche durch Verbindung mit entsprechenden Zugbändern die obere Rolltuchhälfte betätigen.
Bei dem in den Fig. 1 bis .3 dargestellten Ausführungsbeispiel ist auf der Federzugwalze ι die untere Rolltuchhälfte 2 in bekannter Weise befestigt. Die an den Enden der Federzugwalze 1 herausragenden Federzugrollen 5 sind dabei durch Zugbänder mit der oberen Rolltuchhälfte 3 verbunden, wobei, wie in Fig. ι dargestellt, die Zugbänder 4 durch entsprechende Drahtklammernführungen 6 in
der Randversteifungsschiene der unteren Rolltuchhälfte 2 hindurchgezogen sind. Die Befestigung des Zugbandes 4 geschieht bei diesem Ausführungsbeispiele dadurch, daß an seinem einen Ende ein Stift 8 durch eine Saumnaht 9 durchgesteckt oder eingeklebt wird, welcher an seinem einen Ende Scheibenführungen 10 oder sonst Einrichtungen aufweist, die eine Achsialverschiebung des Stiftes 8
ίο zu verhindern geeignet sind. Der Stift 8 wird in Schlitze 9 in den Flanschen der Federzugrolle eingehängt, nachdem diese gespannt ist. Da die Federzugrolle 5 das Bestreben hat, sich sofort nach dem Einhängen unter der Zugwirkung der Federn etwas zurückzudrehen, so ist ein Herausgleiten des Stiftes 8 aus den entsprechenden Schlitzen 7 unmöglich. Wenn im Gebrauch des Verschlusses die Rolle 5 infolge der Entspannung ihrer zugehörigen Feder abläuft, so wickelt sich das Band 4 um dieselbe und die Einhängbefestigung wird dadurch noch wesentlich verstärkt.
Bei dem in Fig. 4 dargestellten Ausführungsbeispiel ist eine besondere Anordnung getroffen, die den Zweck hat, die Einhängung des Bandendes an der Federzugrolle besonders sicher zu machen. Es ist zu diesem Zwecke gemäß der Fig. 4 der Schlitz 7 mit einem Unterschlitz versehen, der etwa konzentrisch zum Rollenumfang verläuft, so daß die Einhängung etwa bajonettverschlußartig verriegelt wird.
Bei dem in Fig. 5 dargestellten Ausführungsbeispiel ist die Einrichtung getroffen, daß aus der Wandung der Federzugflanschen unter' Bildung eines Schlitzes 15 ein Streifen 16 herausgedrückt ist, hinter welchen eine Blechklammer 13, die zur Herbeiführung eines federnden Verschlusses bei 14 eingezogen ist, eingehängt wird. Die Blechklammer 13 ist dabei an dem Zugband 4 durch Anpressen oder in sonst geeigneter Weise verbunden.
Bei allen den dargestellten Ausführungsbeispielen ist an der Stelle, an welcher die Einhängung des an dem Zugbandende befestigten Stiftes erfolgt, eine Abflachung des Kernes der Federzugrolle vorgenommen, um beim Aufwickeln eine praktisch möglichst weitgehende, kreisförmige Aufwicklung zu erzielen.
Ein weiteres Ausführungsbeispiel würde darin bestehen, daß der Schlitz nicht radial, sondern als Segmentschnitt in den Flanschen der Bandrollen verläuft.

Claims (5)

Patent-Ansprüche:
1. Verfahren zum Verbinden der Zugbänder von photographischen Schlitzverschlüssen mit den Federzugrollen, dadurch gekennzeichnet, daß zuerst jede der beiden äußeren Zugfederrollen gespannt und alsdann jedes Band mit seiner Zugrolle durch Einhängen so verbunden wird, daß die Verbindung der Zugbänder mit ihren Federzugrollen infolge des Federzuges fest in Eingriff gehalten wird.
2. Vorrichtung zum Ausüben des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Flanschen der Federzugrollen mit etwa radial verlaufenden Schlitzen versehen sind, in welche ein Stift eingehängt wird, der am Ende des Zugbandes durch eine Saumnaht befestigt ist.
3. Ausführungsform nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Stift durch Bundscheiben o. dgl. gegen achsiale Verschiebung gesichert ist.
4. Ausführungsform nach 1 oder den Unteransprüchen, dadurch gekennzeichnet, daß die Schlitze in den Federzugrollenflanschen mit Unterschlitzen versehen sind.
5. Vorrichtung zum Ausüben des Verfahrens nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß aus den Flanschen der Federzugrollen Lappen (16) ausgestanzt und gegen die Achsen dieser Rollen hin gebogen sind und daß an den freien Enden der Bänder hakenförmige Blechklammern (13,14) angebracht sind, die hinter die Lappen (16) greifen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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