DE248337C - - Google Patents
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- DE248337C DE248337C DENDAT248337D DE248337DA DE248337C DE 248337 C DE248337 C DE 248337C DE NDAT248337 D DENDAT248337 D DE NDAT248337D DE 248337D A DE248337D A DE 248337DA DE 248337 C DE248337 C DE 248337C
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- containers
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F04—POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
- F04F—PUMPING OF FLUID BY DIRECT CONTACT OF ANOTHER FLUID OR BY USING INERTIA OF FLUID TO BE PUMPED; SIPHONS
- F04F1/00—Pumps using positively or negatively pressurised fluid medium acting directly on the liquid to be pumped
- F04F1/06—Pumps using positively or negatively pressurised fluid medium acting directly on the liquid to be pumped the fluid medium acting on the surface of the liquid to be pumped
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Jet Pumps And Other Pumps (AREA)
Description
KAISERLICHES A
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 248337 KLASSE 59 c. GRUPPE
HERMANN SCHUBERT in BEUTHEN, O.-S.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 28. September 1910 ab.
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Fördern dünner, schlammiger oder breiiger
Flüssigkeiten beim Abteufen von Schächten sowie zum Fördern von Flüssigkeiten oder
von in solchen schwimmenden festen Stoffen im allgemeinen. Sie kennzeichnet sich den
bisher bekannt gewordenen ähnlichen Einrichtungen gegenüber dadurch, daß die Luftpumpen
mit den Förderbehältern, von denen
ίο zweckmäßig drei Gruppen gewählt werden,
durch einen als Steuerungsorgan wirkenden Sechsweghahn derart verbunden werden, daß
jedesmal bei einer um 6o° veränderten Stellung des Steuerungsorganes der eine Behälter
evakuiert und mit dem Fördergut gefüllt, der andere, bereits gefüllte Behälter unter Druck
gesetzt und die in dem dritten Behälter von der vorhergehenden Förderperiode zurückgebliebene
Druckluft von der Druckluft erzeugenden Pumpe angesaugt wird.
Die Zeichnung veranschaulicht die zur Durchführung des Verfahrens erforderliche
Vorrichtung durch
Fig. ι in schematischer Darstellung; die
Fig. 2 und 3 veranschaulichen das Steuerorgan in zwei anderen Arbeitsstellungen.
Es sind hierbei a, b, c die Förderbehälter, die mit ihrem konischen Boden einerseits
an die Saugleitung, andererseits an die Druckleitung angeschlossen sind, d ist
eine Vakuumpumpe, e ein Drucklufterzeuger und f das nach Art eines Sechsweghahnes
ausgeführte Steuerorgan. Dasselbe steht einerseits durch die Leitungen I, 2 und 3 mit den
drei Förderbehältern, andererseits durch die Leitung 4 mit der Vakuumpumpe und durch
die Leitungen 5 und 6 mit dem Drucklufterzeuger e in Verbindung. Bei der in Fig. 1
gezeichneten Stellung des Steuerorganes verbindet das Steuerorgan die Rohre 1 und 4,
2 und 6 und 3 und 5, und infolgedessen wirkt die Vakuumpumpe d auf den Förderbehälter a
ein, so daß sich dieser mit Schlamm füllt. Der Drucklufterzeuger saugt unter Vermittlung
der Leitungen 6 und 2 die in dem.Förderbehälter b befindliche und von der vorhergehenden
Förderperiode noch stammende Druckluft an, verdichtet sie weiter und befördert
sie in den Förderbehälter c, aus dem der Schlamm hochgedrückt wird. Es wird auf diese Weise ein Verlust der in der Druckluft
des Behälters b aufgespeicherten Arbeit verhindert. Ist Behälter α gefüllt und Behälter
c entleert, dann schaltet man das Steuerorgan f um 6o° weiter, so daß die aus
Fig. 2 ersichtliche Verbindung der Rohre eintritt. Es wird nunmehr Behälter b evakuiert
und gefüllt, Behälter α unter Druck gesetzt und Behälter c von der in ihm befindlichen
Druckluft befreit. Soll endlich Behälter b entleert werden, dann wird das Steuerorgan in
die Stellung der Fig. 3 gebracht, und zwar durch jedesmalige Drehung um 60°. Diese
Umschaltung kann ohne Unterbrechung des Betriebes der Pumpen und der Förderung vorgenommen werden. Es ist selbstverständlich,
daß man gegebenenfalls den Sechsweghahn auch durch ein anderes, ähnlich wirkendes
Steuerorgan ersetzen kann, ohne daß an dem Wesen der Erfindung selbst etwas
geändert zu werden braucht.
In der Leitung 6 ist ein automatisches
Selbstschlußventil eingeschaltet, welches sich öffnet und atmosphärische Luft durch den
Druckluftsauger e ansaugen läßt, sobald in demjenigen Behälter, aus welchem die Preßluft
herausgesaugt wurde, der Luftdruck auf ein bestimmtes Minimum gesunken ist. Dieses
Ventil muß selbstverständlich für jeden Druck einstellbar sein und kann entweder durch Gewichte
oder Federn belastet sein.
Claims (2)
- Patent-Ansprüche:i. Vorrichtung zum Fördern dünner, schlammiger oder breiiger Flüssigkeiten beim Abteufen von Schächten, dadurch gekennzeichnet, daß von drei Förderbehältern oder Behältergruppen durch ein gemeinsames Steuerorgan aufeinanderfolgend jedesmal der eine Behälter mit einer Vakuumpumpe, die beiden anderen Behalter mit dem Saug- und Druckstutzen eines Drucklufterzeugers in Verbindung gebracht werden, so daß zu gleicher Zeit der eine Behälter evakuiert und mit dem Förderprodukt gefüllt, aus dem zweiten Behälter die in ihm befindliche, von der vorhergehenden Förderperiode stammende Druckluft angesaugt, verdichtet und in den dritten Behälter zwecks Entleerung desselben geleitet wird.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die drei Behälter bzw. Behältergruppen mit der Vakuumpumpe und dem Drucklufterzeuger durch einen Sechsweghahn verbunden sind, durch dessen jedesmalige Drehung um 6o° die beabsichtigte Umschaltung der Förderbehälter herbeigeführt wird.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE248337C true DE248337C (de) |
Family
ID=507057
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT248337D Active DE248337C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE248337C (de) |
-
0
- DE DENDAT248337D patent/DE248337C/de active Active
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