DE246341C - - Google Patents

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DE246341C
DE246341C DENDAT246341D DE246341DA DE246341C DE 246341 C DE246341 C DE 246341C DE NDAT246341 D DENDAT246341 D DE NDAT246341D DE 246341D A DE246341D A DE 246341DA DE 246341 C DE246341 C DE 246341C
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pipe
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cooler
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DENDAT246341D
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Classifications

    • F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F25—REFRIGERATION OR COOLING; COMBINED HEATING AND REFRIGERATION SYSTEMS; HEAT PUMP SYSTEMS; MANUFACTURE OR STORAGE OF ICE; LIQUEFACTION SOLIDIFICATION OF GASES
    • F25J—LIQUEFACTION, SOLIDIFICATION OR SEPARATION OF GASES OR GASEOUS OR LIQUEFIED GASEOUS MIXTURES BY PRESSURE AND COLD TREATMENT OR BY BRINGING THEM INTO THE SUPERCRITICAL STATE
    • F25J3/00—Processes or apparatus for separating the constituents of gaseous or liquefied gaseous mixtures involving the use of liquefaction or solidification
    • F25J3/02—Processes or apparatus for separating the constituents of gaseous or liquefied gaseous mixtures involving the use of liquefaction or solidification by rectification, i.e. by continuous interchange of heat and material between a vapour stream and a liquid stream
    • F25J3/04—Processes or apparatus for separating the constituents of gaseous or liquefied gaseous mixtures involving the use of liquefaction or solidification by rectification, i.e. by continuous interchange of heat and material between a vapour stream and a liquid stream for air

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Separation By Low-Temperature Treatments (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Gegenstand des Patentes 220270 ist ein Verfahren und eine Vorrichtung zur Trennung der flüssigen Luft in ihre Bestandteile.
Gegenstand dieses Zusatzpatentes ist eine Verbesserung, welche die periodische Arbeitsweise in eine kontinuierliche umwandelt.
Ihr liegt der Gedanke zugrunde, an Stelle des in der Patentschrift 220270 erwähnten Abfallrohres β mit Hahn d ein barometrisches Überfallrohr anzuordnen, wodurch es möglich wird, das intermittierende Verfahren ununterbrochen zu gestalten. Hierbei ist es nötig, um den verschiedenen Druck in den beiden Gefäßen auszugleichen, dem Abfallrohr eine gewisse Länge zu geben. Indem sich beim Abfließen das Rohr mit flüssiger Luft füllt, bildet sich in dem längeren Schenkel eine Flüssigkeitssäule, deren Übergewicht dem größeren Druck in der Kolonne gegenüber dem im Kühler entspricht. Da das spezifische Gewicht der flüssigen Luft etwa 0,9 ist (Wasser = 1), so entspricht 1 m Steighöhe etwa 0,9 · 76 — 68,5 mm Quecksilberdruck. Bei einer Steighöhe von 4 m und 5 m ist der entsprechende Quecksilberdruck 274 mm und 342,5 mm. Eine Erniedrigung des Druckes im Kühler um^ diese Beträge erniedrigt den Siedepunkt der flüssigen Luft um etwa 31Z2 und 50. Um die gewünschte Wirkung des Rückflußkühlers zu haben (Patent 220270), muß die Temperatur der flüssigen Luft in demselben wenigstens um 30 erniedrigt werden. Es würde daher ein Rohr von 4 m Länge dieser Temperaturerniedrigung bereits genügen. Ist das Rohr länger, so kann die Temperatur weiter erniedrigt werden.
Durch Anbringung dieses druckausgleichenden Überfallrohres, das die flüssige Luft der Kolonne zuführt, wird die Arbeitsweise zu einer kontinuierlichen, wenn die Stellung des Hahnes, der die flüssige Luft in den Rückflußkühler führt, so geregelt ist, daß gerade die für die Verarbeitung vorhandene Menge flüssiger Luft in den Kühler eintritt.
Die Verwendung eines solchen barometri- 45« sehen Rohres hat gegenüber der seitherigen Anwendung eines gewöhnlichen Überlaufrohres noch die Wirkung, daß die zu zerlegende flüssige Luft in einem kälteren Zustand, der für ihre Zerlegung Wert hat, in die Kolonne übergeführt wird.
Die Figur gibt schematisch die Anordnung des druckausgleichenden barometrischen Überfallrohres wieder. Unter Fortlassung einiger nebensächlicher Bestandteile bezieht sie sich bei gleicher Bezeichnung auf Patent 220270, wobei die Länge des Rohres zwischen Kühler und Kolonne durch Zerlegung in zwei Teile angedeutet werden soll. Der Rückflußkühler C ist hier nach oben mit einem anderen Gefäß D durch einen Hahn p verbunden. Das eigentlich Neue gegenüber Patent 220270 stellt das
Rohr PQSR dar, welches an Stelle des dort angegebenen Rohres I mit Hahn d tritt. Die Länge L entspricht der Steighöhe, also dem Mehrdruck in der Kolonne. Die maximale Steighöhe ist L -j~ L1. Sie bestimmt die mögliche Temperaturerniedrigung im Rückflußkühler. Durch Zuführung des Rohres Q P in die Kolonne wird diese in zwei Teile B1 und B2 zerlegt.
ίο Die Teile, die den Buchstaben A, f, g, h, i, k, I, r entsprechen, haben den gleichen Sinn wie in der Patentschrift 220270. Damit die flüssige Luft aus dem Gefäß C stets von unten in das barometrische Abflußrohr eintritt, ist noch eine Scheidewand t gezogen. Der Pfeil in der Figur zeigt alsdann die Bewegungsrichtung in der abfließenden Luft.
Die Arbeitsweise des Apparates ist nun folgende: Mittels einer Saugpumpe wird der Kühler C dauernd unter solchem Druck gehalten, daß die Druckdifferenz von Kolonne und Kühler durch eine Säule flüssiger Luft von der Höhe L ausgeglichen werden kann. Der Hahn ft wird so weit geöffnet, daß dieser Druck bestehen bleibt und flüssige Luft aus dem Gefäße D dem Kühler C zugeführt wird. Die Menge zugeführter Luft muß so groß sein, daß das Gefäß C stets bis zum Überlaufrohr gefüllt ist. Dem Gefäße D wird die flüssige Luft, welche auf irgendeine Art gewonnen wurde, durch das Rohr r zugeführt. Die aus C abfließende Luft wird durch die Wand t gezwungen, stets von unten zu kommen. In der Kolonne wird die flüssige Luft in bekannter Weise zerlegt. Der in A entstandene Sauerstoff kann als solcher aus Hahn / flüssig abgezogen werden oder zur Verwertung seiner Kälte vergast werden.

Claims (1)

  1. ' Patent-Anspruch:
    Vorrichtung zur Trennung flüssiger Luft in ihre Bestandteile mittels einer Rektifikationskolonne mit Rückflußkühler nach Patent 220270, dadurch gekennzeichnet, daß der Rückflußkühler mit einem barometrischen Überlaufrohr (P Q S R) versehen ist, durch welches die Flüssigkeit in die Kolonne ununterbrochen übergeführt wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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