DE245283C - - Google Patents
Info
- Publication number
- DE245283C DE245283C DENDAT245283D DE245283DA DE245283C DE 245283 C DE245283 C DE 245283C DE NDAT245283 D DENDAT245283 D DE NDAT245283D DE 245283D A DE245283D A DE 245283DA DE 245283 C DE245283 C DE 245283C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- hollow
- burners
- tube
- mold
- nozzle
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Active
Links
- 239000000446 fuel Substances 0.000 claims description 15
- 238000005476 soldering Methods 0.000 claims description 12
- 239000002184 metal Substances 0.000 claims description 8
- 229910052751 metal Inorganic materials 0.000 claims description 8
- 238000010438 heat treatment Methods 0.000 claims description 4
- 238000005266 casting Methods 0.000 claims description 3
- 239000000463 material Substances 0.000 claims description 2
- 230000001105 regulatory effect Effects 0.000 description 6
- 229910000679 solder Inorganic materials 0.000 description 2
- 238000002485 combustion reaction Methods 0.000 description 1
- 238000005520 cutting process Methods 0.000 description 1
- 239000012530 fluid Substances 0.000 description 1
- PCHJSUWPFVWCPO-UHFFFAOYSA-N gold Chemical compound [Au] PCHJSUWPFVWCPO-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 1
- 229910052737 gold Inorganic materials 0.000 description 1
- 239000010931 gold Substances 0.000 description 1
- 239000007788 liquid Substances 0.000 description 1
- 230000014759 maintenance of location Effects 0.000 description 1
- 238000004519 manufacturing process Methods 0.000 description 1
- 238000002844 melting Methods 0.000 description 1
- 230000008018 melting Effects 0.000 description 1
- 150000002739 metals Chemical class 0.000 description 1
- 238000000034 method Methods 0.000 description 1
- 239000010445 mica Substances 0.000 description 1
- 229910052618 mica group Inorganic materials 0.000 description 1
- 239000000203 mixture Substances 0.000 description 1
- 239000012778 molding material Substances 0.000 description 1
- 229910052709 silver Inorganic materials 0.000 description 1
- 239000004332 silver Substances 0.000 description 1
Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A61—MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
- A61C—DENTISTRY; APPARATUS OR METHODS FOR ORAL OR DENTAL HYGIENE
- A61C13/00—Dental prostheses; Making same
- A61C13/20—Methods or devices for soldering, casting, moulding or melting
Landscapes
- Health & Medical Sciences (AREA)
- Oral & Maxillofacial Surgery (AREA)
- Dentistry (AREA)
- Epidemiology (AREA)
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Animal Behavior & Ethology (AREA)
- General Health & Medical Sciences (AREA)
- Public Health (AREA)
- Veterinary Medicine (AREA)
- Gas Burners (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Gießen von Gold,
Silber und anderen Metallen zwecks Herstellung von Gaumenplatten, Zahnbrücken u. dgl.
Derartige Apparate sind gewöhnlich mit Brennern zur Erhitzung der Form sowie einem
Bunsenbrenner zum Schmelzen des auf die Eingußmündung gelegten Metalles ausgerüstet,
wobei das letztere, nachdem es flüssig geworden ist, vermittels Druckluft in die Form gepreßt
wird.
Die Erfindung besteht nun im besonderen darin, daß die Zuführung des Brennstoffes
zu den Brennern durch einen hohlen Ständer erfolgt, in welchem der Druckluft-Düsenträger
vermittels eines hohlen Zapfens derart schwenkbar gelagert ist, daß durch die Schwenkung
des Düsenträgers zunächst die zur Erwärmung der Form dienenden Brenner abgestellt werden,
während beim Niederdrücken der Düse auf die Form das Lötrohr seitwärts geschwenkt
und die Lötrohrflamme abestellt wird.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt, und
zwar in
Fig. ι im senkrechten Schnitt, während
Fig. 2 im vergrößerten Maßstabe die Vorrichtung zum Schwenken und Abstellen des
Bunsenbrenners im Schnitt nach Linie A-A der Fig. 3 und
Fig. 3 einen Schnitt nach Linie B-B der Fig. 2 zeigt.
Ein Ofen ist auf einem Untersatz 1 gelagert und mit einer Seitenwand 2 aus geeignetem
Material versehen, welche von einem äußeren Gehäuse 3, vorzugsweise aus Metall,
eingeschlossen ist. Das Gehäuse 3 ist mit einer Anzahl von Lufteinlaßlöchern und mit
einer Tür 5 versehen, welch letztere ein durch eine Glimmerscheibe geschlossenes Schauloch 6
besitzt. Innerhalb des Ofens ist ein geeigneter Formflaschen träger 7 vorgesehen, welcher
auf von dem Untersatz 1 nach oben vorstehenden Ständern 8 ruht. Der Träger 7
ist mit einer Öffnung 9 und einer Vertiefung 10 ausgerüstet, in welch letztere die Formflasche
eingesetzt wird. Der Ofen ist mit einem Brennerring 11 versehen, der auf dem
Träger 7 gelagert ist, und dem das Brennmaterial durch ein senkrecht angeordnetes
Rohr 12 zugeführt wird, an welches ein Rohransatz 13 angeschlossen ist. Der Brennerring
11 ist so eingerichtet, daß er die Außenseite der Flasche erwärmt, während die Unterseite
derselben durch einen weiteren Brenner 14 erwärmt wird, der unterhalb des Trägers 7
angeordnet ist und seine Hitze nach oben abgibt. Der Brenner 14 ist an ein Rohr 15
angeschlossen, welches ebenfalls mit dem Rohransatz 13 in Verbindung steht.
Die Vorrichtung zur Regulierung der Brennstoffzufuhr ist gemäß der Erfindung in und
auf einem Ständer 21 angeordnet, welcher sich von dem Untersatz 1 erhebt und mit
einer Bohrung versehen ist, welche an ihrem unteren Ende durch einen Stöpsel 22 verschlossen
werden kann. Der Ständer ist mit einem Durchlaß oder Kanal 23 ausgerüstet, welcher eine Verbindung zwischen der Bohrung
und dem Rohransatz 13 herstellt. Die
Reguliervorrichtung schließt ein drehbares Glied ein, dessen unterer rohrförmiger Teil 25
drehbar in der Bohrung des Ständers 21 gelagert und mit einer Öffnung 26 versehen
ist, so daß beim Drehen des Gliedes der Kanal 23 geöffnet oder geschlossen und dadurch
die Brennstoffzufuhr nach den Brennern 11 und 14 selbsttätig reguliert wird. Das hohle
Glied 25 ist an seinem oberen Ende mit einer vorzugsweise länglichen Öffnung 27 versehen,
durch welche das Brennmaterial dem später zu beschreibenden Bunsenbrenner zugeführt
wird. Der obere Teil 28 der Reguliervorrichtung ist mit einer Öffnung 29 zum Durchlaß
eines Betätigungshebels und mit einer Stütze 30 ausgerüstet, welch letztere eine
rohrartige Führung 31 trägt, in welcher ein Luftrohr 32 drehbar gelagert ist. Das letztere
steht durch ein biegsames Verbindungsglied, Schlauch o. dgl. mit einer nicht gezeichneten
Druckluftquelle in Verbindung. Der Betätigungshebel 37 ist mit einem Handgriff 38
versehen und vermittels der Stifte 39 an das Druckluftrohr 32 angelenkt. Das freie Ende
des genannten Hebels 37 ist mit Zähnen 40 versehen und gleitbar in der öffnung 29 in
dem oberen Teil 28 der Reguliervorrichtung gelagert. Die Zähne 40 kämmen mit einem
auf einer Welle 42 in dem Einschnitt 43 des Gliedes 28 gelagerten Zahnrad 41. Auf dem
äußeren Ende der Welle 42 ist ein Zahnrad
44 verkeilt, welches mit dem Stirnradzahnkranz
45 eines Zahnrades 46 kämmt, welch letzteres ebenfalls einen konischen Zahnkranz besitzt,
der mit einem Kegelzahnrad 48 kämmt. Das Zahnrad 46 sitzt auf einem Zapfen 49, der
in beliebiger Weise an dem Gliede 28 befestigt ist.
Das Lötrohr 50 ist vorzugsweise in Gestalt eines Rohrknies ausgeführt, welches ein Austrittsende
51 und ein Eintrittsende 52 besitzt. Das letztere ist mit einer öffnung 53 zum
Einlaß des Brennstoffs versehen und in einem an dem Ständer 21 befestigten knieförmigen
Rohrstück 54 gelagert. Das letztere ragt in den Ständer 21 hinein und stellt eine Verbindung
zwischen den beiden öffnungen 27 und 53 her. An dem oberen Ende des Lötrohres
ist ein Zapfen 55 vorgesehen, welcher in dem an dem Ständer 21 befestigten Lager
56 gelagert ist und das zur Drehung des Lötrohres dienende Kegelzahnrad 48 trägt. Luft
wird dem Lötrohr durch einen Rohransatz 57 zugeführt, welcher seitlich von dem Brennerrohr
zwischen den beiden Lagern 54 und 56 desselben vorsteht und mit einem Auslaßende
58 versehen ist, welch letzteres innerhalb des Brennerrohres gelagert ist und die Luft in der
Richtung des Gasaustrittes aus dem Brennerrohr austreten läßt.
Aus dem Vorstehenden geht hervor, daß man die Reguliervorrichtung in dem Ständer
21 drehen kann, ohne die Brennstoffzufuhr nach dem Lötrohr abzuschneiden, obgleich die
Drehung die Zufuhr des Brennstoffs nach den Brennern 11 und 14 abstellt. Wenn aber der
Hebel 37 betätigt wird, wird durch das Zahnradgetriebe nicht nur das Lötrohr gedreht,
sondern auch die Zuströmung des Brennstoffs nach demselben hin gesperrt. Die zur Erzielung
einer richtigen Verbrennung des Brennmaterials in dem Lötrohr erforderliche Luft
wird demselben durch einen Schlauch 59 o. dgl. zugeführt.
Auf dem Träger 7 ist eine Formflasche 75 gelagert, welche mit einem abnehmbaren Einguß
76 versehen ist, der eine Öffnung 77 besitzt. Die Flasche ist ferner noch mit einer
ringförmigen Schulter 78 zum besseren Festhalten des Formmaterials ausgerüstet. Über
der Flasche 75 und deren Einguß 76 ist eine vermittels eines Scharniers befestigte Rückstrahlkappe
79 gelagert, welche in Höhe des Lötrohres und demselben gegenüber mit einer öffnung 80 versehen ist. In dem Deckel der
Kappe 79 ist ein Luftloch 81 und an der Seitenwand desselben eine Nut zur Anbringung
eines Handgriffes zum Anheben der Kappe vorgesehen.
Die Gußform wird in bekannter Weise dadurch hergestellt, daß ein aus Wachs geformtes
Modell in die geteilte Flasche eingebettet und durch Erhitzen der auf den Kopf gestellten
Flasche aus der Eingußöffnung 77 ausgeschmolzen wird.
Nachdem das Modell geschmolzen und beseitigt und infolgedessen eine Formhöhlung
in der Flasche entstanden ist, wird die letztere umgekehrt, so daß der Einguß 76 die in
Fig. ι gezeigte Stellung einnimmt und einen Tiegel zur Aufnahme des Metalles bildet. Die
zur Rückstrahlung der Hitze dienende Kappe 79 wird dann in Stellung gebracht, so daß
die öffnung 80 sich dem Bunsenbrenner 51 gegenüber befindet. Der Hebel 37 ist in seiner
oberen und ebenfalls in der in Fig. 1 in vollen Linien gezeigten Stellung, so daß das Lötrohr
in Verbindung mit dem hohlen unteren Teile 25 der Reguliervorrichtung steht. Das durch
den Brenner strömende Gas- und Luftgemisch wird dann entzündet und die Flamme gegen
das über die Eingußöffnung gelegte Metall gerichtet. Während dieses Vorganges wird
ebenfalls die Flasche durch die Brenner 11 und 14 weiter erwärmt.
Wenn das Metall so weit geschmolzen ist, daß es genügend flüssig ist, wird der Hebel 37
in die in punktierten Linien gezeichnete Stellung geschwenkt, wodurch die Brennstoffzufuhr
nach den Brennern 11 und 14 abgestellt wird,
da die Öffnung 26 gegen die Mündung des Kanals 23 verschoben wird. Das Lötrohr
bleibt jedoch auf Grund der länglichen Gestalt der Öffnung 27 in Tätigkeit. Wenn der Hebel
37 gesenkt wird, schwingt das Zahnradgetriebe das Lötrohr nach der Seite aus, so
daß die Brennstoffzuführung nach demselben abgeschnitten wird. Bei weiterer Abwärtsbewegung
des Hebels 37 wird die Packung der Düse auf die Gußform gepreßt.
Claims (3)
- Patent-Ansprüche:ι. Vorrichtung zum Gießen von Metall unter Druck, insbesondere für zahnärztliche Zwecke, dadurch gekennzeichnet, daß der Brennstoff sowohl für die zum Schmelzen des Metalles dienende Stichflamme als auch für die zur Erhitzung der Form bestimmten Brenner (11,14) durch einen im hohlen Ständer (21) drehbar angeordneten hohlen Zapfen (25) derart geleitet wird, daß durch Schwenken des Düsenträgers (30) nach der Form hin die Zufuhr des Heizstoffes zu den Brennern (11, 14) und durch Herabsenken des Düsenrohres (32) auf die Form die Brennstoffzufuhr für die Stichflamme abgestellt wird.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der drehbare Zapfen (25) im hohlen Ständer (21) mit dem Verbindungskanal zu den beiden die Form erhitzenden Brennern (11, 14) mittels einer Durchbohrung (26) kommuniziert, die durch Verschwenken des Düsenträgers (30) nach der Seite gedreht und verschlossen wird, so daß die Brennstoffzufuhr unterbrochen wird.
- 3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der mit dem hohlen ,Drehzapfen (25) kommunizierende drehbare Lötrohrstutzen (50) mit dem Handhebel (37) für die Luftdruckdüse (32) durch ein Zahngetriebe (40, 45) derart gekuppelt ist, daß durch Senken des Handhebels das Lötrohr seitlich gedreht und außer Kommunikation mit dem hohlen Drehzapfen (25) gebracht wird, so daß die Stichflamme verlöschen muß.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE245283C true DE245283C (de) |
Family
ID=504253
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT245283D Active DE245283C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE245283C (de) |
-
0
- DE DENDAT245283D patent/DE245283C/de active Active
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE1628052A1 (de) | Handwerkzeug mit einem druckmittelbetaetigten Antriebsmotor | |
| DE2919880A1 (de) | Giessrohr | |
| DE245283C (de) | ||
| DE816126C (de) | Maschine zur Herstellung von Spritzguss | |
| DE71825C (de) | Sticblochverschlufs für Schmelzöfen | |
| DE227044C (de) | ||
| DE426190C (de) | Giessmaschine | |
| DE265061C (de) | ||
| DE309365C (de) | ||
| DE221268C (de) | ||
| DE266650C (de) | ||
| DE301532C (de) | ||
| DE375000C (de) | Giessvorrichtung zur Herstellung zahnaerztlicher Ersatzstuecke | |
| DE469923C (de) | Vorrichtung, insbesondere fuer zahnaerztliche Zwecke, zum elektrischen Schmelzen undzum Giessen unter Luftdruck von Metallen zu kleinen Gussstuecken | |
| AT231625B (de) | Gießgefäß für eine Gießmaschine zum Gießen von Metallwerkstücken in Kokillen | |
| DE185765C (de) | ||
| DE213466C (de) | ||
| DE232204C (de) | ||
| DE833496C (de) | Gasheizvorrichtung fuer den Giesstopf von Matrizensetz- und Zeilengiessmaschinen | |
| DE675288C (de) | Metallspritzpistole | |
| DE1552996A1 (de) | Vorrichtung zum Verloeten von Seitennaehten an Dosenzargen,einschliesslich einer Lotaustrittsduese | |
| DE415480C (de) | Bunsenbrenner fuer zahnaerztliche Zwecke | |
| DE123761C (de) | ||
| DE565137C (de) | Selbstheizender Loetkolben | |
| DE728378C (de) | Verfahren zum Betrieb von Spritzgussmaschinen |