DE245283C - - Google Patents

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DE245283C
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hollow
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61CDENTISTRY; APPARATUS OR METHODS FOR ORAL OR DENTAL HYGIENE
    • A61C13/00Dental prostheses; Making same
    • A61C13/20Methods or devices for soldering, casting, moulding or melting

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  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Oral & Maxillofacial Surgery (AREA)
  • Dentistry (AREA)
  • Epidemiology (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Animal Behavior & Ethology (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Veterinary Medicine (AREA)
  • Gas Burners (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Gießen von Gold, Silber und anderen Metallen zwecks Herstellung von Gaumenplatten, Zahnbrücken u. dgl. Derartige Apparate sind gewöhnlich mit Brennern zur Erhitzung der Form sowie einem Bunsenbrenner zum Schmelzen des auf die Eingußmündung gelegten Metalles ausgerüstet, wobei das letztere, nachdem es flüssig geworden ist, vermittels Druckluft in die Form gepreßt wird.
Die Erfindung besteht nun im besonderen darin, daß die Zuführung des Brennstoffes zu den Brennern durch einen hohlen Ständer erfolgt, in welchem der Druckluft-Düsenträger vermittels eines hohlen Zapfens derart schwenkbar gelagert ist, daß durch die Schwenkung des Düsenträgers zunächst die zur Erwärmung der Form dienenden Brenner abgestellt werden, während beim Niederdrücken der Düse auf die Form das Lötrohr seitwärts geschwenkt und die Lötrohrflamme abestellt wird.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt, und zwar in
Fig. ι im senkrechten Schnitt, während
Fig. 2 im vergrößerten Maßstabe die Vorrichtung zum Schwenken und Abstellen des Bunsenbrenners im Schnitt nach Linie A-A der Fig. 3 und
Fig. 3 einen Schnitt nach Linie B-B der Fig. 2 zeigt.
Ein Ofen ist auf einem Untersatz 1 gelagert und mit einer Seitenwand 2 aus geeignetem Material versehen, welche von einem äußeren Gehäuse 3, vorzugsweise aus Metall, eingeschlossen ist. Das Gehäuse 3 ist mit einer Anzahl von Lufteinlaßlöchern und mit einer Tür 5 versehen, welch letztere ein durch eine Glimmerscheibe geschlossenes Schauloch 6 besitzt. Innerhalb des Ofens ist ein geeigneter Formflaschen träger 7 vorgesehen, welcher auf von dem Untersatz 1 nach oben vorstehenden Ständern 8 ruht. Der Träger 7 ist mit einer Öffnung 9 und einer Vertiefung 10 ausgerüstet, in welch letztere die Formflasche eingesetzt wird. Der Ofen ist mit einem Brennerring 11 versehen, der auf dem Träger 7 gelagert ist, und dem das Brennmaterial durch ein senkrecht angeordnetes Rohr 12 zugeführt wird, an welches ein Rohransatz 13 angeschlossen ist. Der Brennerring 11 ist so eingerichtet, daß er die Außenseite der Flasche erwärmt, während die Unterseite derselben durch einen weiteren Brenner 14 erwärmt wird, der unterhalb des Trägers 7 angeordnet ist und seine Hitze nach oben abgibt. Der Brenner 14 ist an ein Rohr 15 angeschlossen, welches ebenfalls mit dem Rohransatz 13 in Verbindung steht.
Die Vorrichtung zur Regulierung der Brennstoffzufuhr ist gemäß der Erfindung in und auf einem Ständer 21 angeordnet, welcher sich von dem Untersatz 1 erhebt und mit einer Bohrung versehen ist, welche an ihrem unteren Ende durch einen Stöpsel 22 verschlossen werden kann. Der Ständer ist mit einem Durchlaß oder Kanal 23 ausgerüstet, welcher eine Verbindung zwischen der Bohrung und dem Rohransatz 13 herstellt. Die
Reguliervorrichtung schließt ein drehbares Glied ein, dessen unterer rohrförmiger Teil 25 drehbar in der Bohrung des Ständers 21 gelagert und mit einer Öffnung 26 versehen ist, so daß beim Drehen des Gliedes der Kanal 23 geöffnet oder geschlossen und dadurch die Brennstoffzufuhr nach den Brennern 11 und 14 selbsttätig reguliert wird. Das hohle Glied 25 ist an seinem oberen Ende mit einer vorzugsweise länglichen Öffnung 27 versehen, durch welche das Brennmaterial dem später zu beschreibenden Bunsenbrenner zugeführt wird. Der obere Teil 28 der Reguliervorrichtung ist mit einer Öffnung 29 zum Durchlaß eines Betätigungshebels und mit einer Stütze 30 ausgerüstet, welch letztere eine rohrartige Führung 31 trägt, in welcher ein Luftrohr 32 drehbar gelagert ist. Das letztere steht durch ein biegsames Verbindungsglied, Schlauch o. dgl. mit einer nicht gezeichneten Druckluftquelle in Verbindung. Der Betätigungshebel 37 ist mit einem Handgriff 38 versehen und vermittels der Stifte 39 an das Druckluftrohr 32 angelenkt. Das freie Ende des genannten Hebels 37 ist mit Zähnen 40 versehen und gleitbar in der öffnung 29 in dem oberen Teil 28 der Reguliervorrichtung gelagert. Die Zähne 40 kämmen mit einem auf einer Welle 42 in dem Einschnitt 43 des Gliedes 28 gelagerten Zahnrad 41. Auf dem äußeren Ende der Welle 42 ist ein Zahnrad
44 verkeilt, welches mit dem Stirnradzahnkranz
45 eines Zahnrades 46 kämmt, welch letzteres ebenfalls einen konischen Zahnkranz besitzt, der mit einem Kegelzahnrad 48 kämmt. Das Zahnrad 46 sitzt auf einem Zapfen 49, der in beliebiger Weise an dem Gliede 28 befestigt ist.
Das Lötrohr 50 ist vorzugsweise in Gestalt eines Rohrknies ausgeführt, welches ein Austrittsende 51 und ein Eintrittsende 52 besitzt. Das letztere ist mit einer öffnung 53 zum Einlaß des Brennstoffs versehen und in einem an dem Ständer 21 befestigten knieförmigen Rohrstück 54 gelagert. Das letztere ragt in den Ständer 21 hinein und stellt eine Verbindung zwischen den beiden öffnungen 27 und 53 her. An dem oberen Ende des Lötrohres ist ein Zapfen 55 vorgesehen, welcher in dem an dem Ständer 21 befestigten Lager 56 gelagert ist und das zur Drehung des Lötrohres dienende Kegelzahnrad 48 trägt. Luft wird dem Lötrohr durch einen Rohransatz 57 zugeführt, welcher seitlich von dem Brennerrohr zwischen den beiden Lagern 54 und 56 desselben vorsteht und mit einem Auslaßende 58 versehen ist, welch letzteres innerhalb des Brennerrohres gelagert ist und die Luft in der Richtung des Gasaustrittes aus dem Brennerrohr austreten läßt.
Aus dem Vorstehenden geht hervor, daß man die Reguliervorrichtung in dem Ständer 21 drehen kann, ohne die Brennstoffzufuhr nach dem Lötrohr abzuschneiden, obgleich die Drehung die Zufuhr des Brennstoffs nach den Brennern 11 und 14 abstellt. Wenn aber der Hebel 37 betätigt wird, wird durch das Zahnradgetriebe nicht nur das Lötrohr gedreht, sondern auch die Zuströmung des Brennstoffs nach demselben hin gesperrt. Die zur Erzielung einer richtigen Verbrennung des Brennmaterials in dem Lötrohr erforderliche Luft wird demselben durch einen Schlauch 59 o. dgl. zugeführt.
Auf dem Träger 7 ist eine Formflasche 75 gelagert, welche mit einem abnehmbaren Einguß 76 versehen ist, der eine Öffnung 77 besitzt. Die Flasche ist ferner noch mit einer ringförmigen Schulter 78 zum besseren Festhalten des Formmaterials ausgerüstet. Über der Flasche 75 und deren Einguß 76 ist eine vermittels eines Scharniers befestigte Rückstrahlkappe 79 gelagert, welche in Höhe des Lötrohres und demselben gegenüber mit einer öffnung 80 versehen ist. In dem Deckel der Kappe 79 ist ein Luftloch 81 und an der Seitenwand desselben eine Nut zur Anbringung eines Handgriffes zum Anheben der Kappe vorgesehen.
Die Gußform wird in bekannter Weise dadurch hergestellt, daß ein aus Wachs geformtes Modell in die geteilte Flasche eingebettet und durch Erhitzen der auf den Kopf gestellten Flasche aus der Eingußöffnung 77 ausgeschmolzen wird.
Nachdem das Modell geschmolzen und beseitigt und infolgedessen eine Formhöhlung in der Flasche entstanden ist, wird die letztere umgekehrt, so daß der Einguß 76 die in Fig. ι gezeigte Stellung einnimmt und einen Tiegel zur Aufnahme des Metalles bildet. Die zur Rückstrahlung der Hitze dienende Kappe 79 wird dann in Stellung gebracht, so daß die öffnung 80 sich dem Bunsenbrenner 51 gegenüber befindet. Der Hebel 37 ist in seiner oberen und ebenfalls in der in Fig. 1 in vollen Linien gezeigten Stellung, so daß das Lötrohr in Verbindung mit dem hohlen unteren Teile 25 der Reguliervorrichtung steht. Das durch den Brenner strömende Gas- und Luftgemisch wird dann entzündet und die Flamme gegen das über die Eingußöffnung gelegte Metall gerichtet. Während dieses Vorganges wird ebenfalls die Flasche durch die Brenner 11 und 14 weiter erwärmt.
Wenn das Metall so weit geschmolzen ist, daß es genügend flüssig ist, wird der Hebel 37 in die in punktierten Linien gezeichnete Stellung geschwenkt, wodurch die Brennstoffzufuhr nach den Brennern 11 und 14 abgestellt wird, da die Öffnung 26 gegen die Mündung des Kanals 23 verschoben wird. Das Lötrohr
bleibt jedoch auf Grund der länglichen Gestalt der Öffnung 27 in Tätigkeit. Wenn der Hebel 37 gesenkt wird, schwingt das Zahnradgetriebe das Lötrohr nach der Seite aus, so daß die Brennstoffzuführung nach demselben abgeschnitten wird. Bei weiterer Abwärtsbewegung des Hebels 37 wird die Packung der Düse auf die Gußform gepreßt.

Claims (3)

  1. Patent-Ansprüche:
    ι. Vorrichtung zum Gießen von Metall unter Druck, insbesondere für zahnärztliche Zwecke, dadurch gekennzeichnet, daß der Brennstoff sowohl für die zum Schmelzen des Metalles dienende Stichflamme als auch für die zur Erhitzung der Form bestimmten Brenner (11,14) durch einen im hohlen Ständer (21) drehbar angeordneten hohlen Zapfen (25) derart geleitet wird, daß durch Schwenken des Düsenträgers (30) nach der Form hin die Zufuhr des Heizstoffes zu den Brennern (11, 14) und durch Herabsenken des Düsenrohres (32) auf die Form die Brennstoffzufuhr für die Stichflamme abgestellt wird.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der drehbare Zapfen (25) im hohlen Ständer (21) mit dem Verbindungskanal zu den beiden die Form erhitzenden Brennern (11, 14) mittels einer Durchbohrung (26) kommuniziert, die durch Verschwenken des Düsenträgers (30) nach der Seite gedreht und verschlossen wird, so daß die Brennstoffzufuhr unterbrochen wird.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der mit dem hohlen ,Drehzapfen (25) kommunizierende drehbare Lötrohrstutzen (50) mit dem Handhebel (37) für die Luftdruckdüse (32) durch ein Zahngetriebe (40, 45) derart gekuppelt ist, daß durch Senken des Handhebels das Lötrohr seitlich gedreht und außer Kommunikation mit dem hohlen Drehzapfen (25) gebracht wird, so daß die Stichflamme verlöschen muß.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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