DE2431237A1 - Uebertrager fuer sehr kurze elektromagnetische wellen - Google Patents

Uebertrager fuer sehr kurze elektromagnetische wellen

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DE2431237A1
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01PWAVEGUIDES; RESONATORS, LINES, OR OTHER DEVICES OF THE WAVEGUIDE TYPE
    • H01P5/00Coupling devices of the waveguide type
    • H01P5/12Coupling devices having more than two ports
    • H01P5/16Conjugate devices, i.e. devices having at least one port decoupled from one other port
    • H01P5/19Conjugate devices, i.e. devices having at least one port decoupled from one other port of the junction type
    • H01P5/22Hybrid ring junctions
    • H01P5/225180° reversed phase hybrid rings
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    • H01P5/22Hybrid ring junctions

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  • Control Of Motors That Do Not Use Commutators (AREA)

Description

  • Übertrager für sehr kurze elektromagnetische Wellen Die Erfindung bezieht sich auf einen Übertrager für sehr kurze elektromagnetische Wellen, bestehend aus einer in sich geschlossenen Leitungsschleife, an die wenigstens drei Leitungen in derartigem gegenseitigem Anstand angeschaltet sind, daß in eine der Leitungen eingespeiste elektromagnetische Wellen auf die anderen beiden Leitungen verteilt werden und die anderen der beiden zeitungen gegenseitig entkoppelt sind (Ringhybrid).
  • Einrichtungen der vorbezeichneten Art werden häufig auch als Leistuisteiler bezeichnet. Sie sind auch unter dem Bachausdruck "Ringhybrid" bekarzjt, wobei die elektrischen Leitungslängen zwischen den einzelnen Anschlußstellen innerhalb der geschlossenen Leiterschleife je nach der Ausbildung unterschiedlich sind. In der Literatur befinden sich hierüber vor allem Aussagen in den USA-Patentschriften 2 147 809 und 2 244 756.
  • Bei der Iieistungsauft£ilung bzw. Beistungsaddition ist es häufig erforderlich, gleichzeitig bestimmte frequenzen zu sperren bzw. d-efiniert abzuschließen. So sollen beispielsweise bei der Parallelschaltung zweier Verstärker die erste und zweite Harmonische unterdrückt werden und bei Gegentaktmischern im Mikrowellenbereich ein definierter Abschluß der Summenfrequenz und der doppelten Oszillatorfrequenz erfolgen.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, für eine derartige Einrichtung eine Lösung anzugeben, mit der die vorstehend genannten Forderungen erfüllt werden bei gleichzeitig platzsparendem Aufbau.
  • Diese Aufgabe wird bei einem Ubertrager der einleitend geschilderten Art in der Weise gelöst, daß an den jeweiligen Anschlußstellen der Leitungen Roaktanzzweipole mit solchem Reaktanzverlauf angeschaltet sind, daß sie für eine vorbestimmte Anzahl zu sperrender Frequenzen jeweils eine Serienresonanz aufweisen und daß die I,eitungslangen und Zellen widerstände in der Beit-erschleife, die zwischen den einzelnen Anschlüssen liegen, derart bemessen sind, d&ß im Zusammenwirken mit den Blindleitwerten der Reaktanzzweipole im Betriebsfrequenzbereich die Entkopplungsbedingungers erfüllt sind.
  • Die Reaktanzzweipole sind dabei in vorteilhafter Weise als Stichleitungen ausgebildet, von denen an den jeweiligen Anschlußstellen gegebenenfalls mehrere parallel angeschaltet sind.
  • In vorteilhafter Weiterbildung des Erfindungsgegenstandes ist ferner vorgesehen, daß die Leitungsabschnitte zwischen den entkoppelten Ein- und Ausgängen in ihrer Mitte kapazitiv wirkende Leitungsansätze aufweisen.
  • Nachstehend wird die Erfindung anhand von Ausführungebei spielen näher erläutert.
  • Es zeigen in der Zeichnung: Figur 1 einen bekannten Übertrager (Ringhybrid), bei dem vier Leitungsabechnitte zu einer geschlossenen Beiterschleife zusammengefügt sind und Fig. 2 bis 7 Übertrager mit erfindungsgemäßer Ausbildung.
  • Die bekannte Einrichtung nach Figur 1 arbeitet in der Weise, daß bei Einspeisung elektromagnetischer Wellen in den Anschluß 1 diese Wellen aufgeteilt werden auf die Anschlüsse 3 und 4, während der Anschluß 2 entkoppelt ist. Damit die Impedanzverhältnisse in dieser Schaltung den Anforderungen genügen, wid diese üblicherweise derart bemessen, daß der Schleifenteil zum Anschluß 1 und 2 und der Schleifenteil zum Anschluß 3 und 4 jeweils den Wellenwiderstand ZO haben, während der Schleifenteil zwischen den Anschlüssen 1 und 3 und den Anschlüssen 2 und 4 jeweils den Wert haben.
  • Die Beitungslängen der einzelnen Beitungsabschnitte sind dabei A/4, wobei unter A die mittlere Betriebsfrequenz des bei dieser Anordnung gegebenen einzigen Betriebsfrequen; bereichs verstanden wird; Uberlegungen im Rahmen der Erfindung haben gezeigt, daß ein Vierpol, bei dem man in Abwandlung zu dem bekannten 3 dB-Hybrid die niederohmigen Leitungen des Wellenwiderstandes durch einen allgemeinen Vierpol ersetzt und an den Verzweigungspunkten Stichleitungen anordnet, bei der Mittenfrequenz des Hybrids die gleiche Vierpolphase w und den gleichen Vierpolwellenwiderstand besitzt.
  • Damit bleiben also die Eigenschaften als Leistungsteiler bei der Mittenfrequenz des ursprünglichen Hybrids erhalten.
  • Wegen des Frequenzgangs des Vierpolwellenwiderstandes ZW(f) und des nichtlinearen Phasengangs der Vierpolphase #W(f) ändern sich die Frequenzgänge der Leistungsaufteilung, der Entkopplung und des Reflexionsfaktors. Die entsprechend bemessenen leerlaufenden Stichleitungen stellen z.B. bei der doppelten Mittenfrequenz des ursprünglichen Hybrids Kurzschlüsse dar, so daß diese Frequenz gesperrt wird.
  • In Figur 2 ist eine derartige Anordnung dargestellt, wobei alle Leitungen, dh. sowohl die einzelnen Leitungen der Beiterschleife zwischen den einzelnen Verzweigungspunkten als auch die Stichleitungen 5 bis 8 jeweils den Wellenwiderstand Z0 aufweisen. Die elektrische Länge bzw. das Phasenmaß 0 der Beitungsabschnitte zwischen den Anschlüssen 1 und 2 und 3 und 4 ist unverändert A/4, bzw. 900, während die Leitungsabschnitte zwischen den Anschlüssen 1 und 3 und 2 und 4 sowie die Stichleitungen 5 bis 8 eine elektrische Länge bzw. ein Phasenmaß von A/8 bzw. 450 aufweisen. Die leerlaufenden # #m/8-Stichleitungen 5 bis 8 stellen bei der doppelten Mittenfrequenz des ursprünglichen Hybrids Kurzschlüsse dar, so daß diese Frequenz gesperrt wird. Dieser Effekt läßt sich bei einem Gegentaktmischer mit relativ kleinem Frequenzabstand der Oszillator- und Einpfangsfrequenz in vorteilhafter Weise dazu verwenden, die entstehende Su=menfrequenz f fe + 9 zu sperren und die doppelte Oszillatorfrequenz kurzzuschließen und bei der Parallelschaltung zweier Verstärker zur Unterdrückung der ersten und zweiten Harmonischen.
  • Für einen Ringhybrid mit den Wellenwiderständen ZL1 und ZL2 für die Beitungsabschnitte zwischen den Anschlüssen 1 und 3 und 2 und 4 bzw. 1 und 2 und 3 und 4 und der elektrischen Länge bzw. dem Phasenmaß 61 bzw. #2 für die einzelnen Leitungsabschnitte gelten folgende Beziehungen: Bei einer Länge der Stichleitungen von #m/8 für die Unterdrückung der doppelten Mittenfrequenz beträgt die elektrische Länge bzw. das Phasenmaß e3 der Stichleitungen 45°. Für den Wellenwiderstand ZL3 der Stichleitungen gilt Die allgemeinen mathematischen Beziehungen fiir die elektrische Länge bzw. das PhaseuLaß e3 und den Wellenwiderstand Z der Stichleitungen lauten Diese Gleichungen gelten also für den Pall, daß eine andere Frequenz als die doppelte Mittenfrequenz gesperrt werden soll. Will man nun mehrere Frequenzen sperren, so werden die Stichleitungen an den Verzweigungspunkten des Ringhybrids durch allgemeinere Reaktanz-Zweipole ersetzt, die für die zu unterdrückenden Frequenzen Dämpfungspole und für die Mittenfrequenz den Blindleitwert B besitzen, wobei sich B aus der Gleichung für den Wellenwiderstand ergibt, wenn man setzt.
  • Bei der Anordnung nach Fig. 2 sind an den Beitungsabschnitten zwischen den entkoppelten Ein- und Ausgängen in deren Mitte kapazitiv wirkende Leitungsansätze 9 und 10 angebracht, mit welchen eine geringfügige Variation der Leistungsaufteilung möglich ist. Dabei sind Länge und Wellenwiderstand der betreffenden Beitungsabschnitte und der Wellenwiderstand der Stichleitungen mit geringfügiger Abweichung von ihrem Normalwert zu bemessen. Eine nachträgliche Korrektur bzw.
  • ein nachträglicher Abgleich auf die exakte Mittenfrequenz ist durch eine änderung der Länge der Stichleitungen 5 bis 8 möglich.
  • Bei dem in Figur 3 dargestellten Ringhybrid sind die an-den einzelnen Verzweigungsstellen angeordneten Reaktanz-Zweipole mit B1 (f) und B2 (f), welche auf den zu unterdrückenden Frequenzen Dämpfungspcle besitzen, bezeichnet. Die Wellenwiderstände zwischen den Anschlüssen 1 und 3 und 2 und 4 sind mit ZB1 und ihre elektrische Länge bzw. das Phasenmaß ist mit 91 bezeichnet, der Wellenwiderstand der leitungsabschnitte zwischen den Anschlüssen 1 und 2 und 3 und 4- mit ZB2 und deren elektrische Länge bzw. Phasenmaß mit #2, Die Figuren 4 und 5 zeigen je ein Ausführungsbeispiel eines Ringhybrids mit Stichleitungen, bei dem die Frequenzen f#1 = 2 f2 und f#2 = 2 f0 unterdrückt werden sollen. Im ersten Ausführungsbeispiel sind an jeder Verbindungsstelle der einzelnen Beitungsabschr:itte jeweils zwei Stichleitungen angeordnet, von denen jeweils eine an jedem Verbindungspunkt einen Dämpfungspol auf der Frequenz 2 fe und elne einen Dämpfungspol auf der Frequenz 2 fO besitzt. Bei der anderen Ausführungsform nach Figur 5 sind an den Verzweigungsstellen am Anschluß 3 und 4 jeweils zwei Stichleitungen angeordnet, von denen jeweils eine einen Dämpfiingspol auf der Frequenz 2 f und auf der Frequenz 2 fO besitzt, während an den Verzweigungsstellen bei den Anschlüssen 1 und 2 nur jeweils eine Stichleitung angeordnet ist, die einen Dämpfungspol auf der Prequenz 2 fe bzw. 2 fO besitzt.
  • In entsprechender Weise sind in den Figuren 6 und 7 zwei Ausführungsformen eines Ringhybrids mit Stichleitungen dargestellt, bei dem die Frequenzen f21 = 2 fm und f>D2 = 3 fm gesperrt werden sollen. Die Stichleitungen an den Verbindungsstellen besitzen hierbei Dämpfungspole auf den zu unterdrückenden Frequenzen 2 fm und 3 fm bei zwei Stichleitungen an einem Verzweigungspunkt und 2 bzw. 3 fm bei einer Stichleitung an einem Verzweigungspunkt.
  • 3 Patentansprüche 7 Figuren

Claims (3)

  1. F a t e n t a n s p r ü c ttbertrager für sehr kurze elektromagnetische Wellen, bestehend aus einer in sich geschlossenen Beitungsschleife, an die wenigstens drei Leitungen in derartigem gegenseitigem Abstand angeschaltet sind, daß in eine der Leitungen eingespeiste elektromagnetische Wellen auf die anderen beiden Leitungen verteilt werden und die anderen der beiden Leitungen gegenseitig entkoppelt sind (Ringhybrid), d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t daß an den jeweiligen Anschlußstellen der Leitungen Reaktanz-Zweipole mit solchem Reaktanzverlauf angeschaltet sind, daß sie für eine vorbestimmte Anzahl zu sperrender Frequenzen jeweils eine Serienresonanz aufweIsen und daß die Leitungslängen und Wellenwiderstände in der Leiterschleife, die zwischen den einzelnen Anschlüssen liegen, derart bemessen sind, daß im Zusammenwirken mit den Blindleitwerten der Reaktanz-Zweipole im Betriebsfrequenzbereich die Entkopplungsbedingungen erfüllt sind.
  2. 2. Übertrager nach Anspruch 1, d a d u r c h g e k e n n -z e i c h n e t , daß die Reaktanz-Zweipole als Stichleitungen ausgebildet sind, von denen an den Jeweiligen Anschlußstellen gegebenenfalls mehrere parallel angeschaltet sind.
  3. 3. Ubertrager nach Anspruch 1 oder 2, d a d u r c h g e -k e n n z e i c h n e t , daß die Leitungsabschnitte zwischen den entkoppelten Ein- und Ausgängen in ihrer Mitte kapazitiv wirkende Beitungsansätze aufweisen.
DE19742431237 1974-06-28 Ringhybrid für sehr kurze elektromagnetische Wellen Expired DE2431237C3 (de)

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DE2431237A1 true DE2431237A1 (de) 1976-01-08
DE2431237B2 DE2431237B2 (de) 1977-06-02
DE2431237C3 DE2431237C3 (de) 1978-01-19

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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EP1713144A1 (de) * 2005-04-11 2006-10-18 NTT DoCoMo, Inc. Quadraturhybridschaltung

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP1713144A1 (de) * 2005-04-11 2006-10-18 NTT DoCoMo, Inc. Quadraturhybridschaltung
US7538635B2 (en) 2005-04-11 2009-05-26 Ntt Docomo, Inc. Quadrature hybrid circuit having variable reactances at the four ports thereof

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DE2431237B2 (de) 1977-06-02

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