DE243053C - - Google Patents

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DE243053C
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tubes
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tubular piece
same
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DENDAT243053D
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B31MAKING ARTICLES OF PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER; WORKING PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER
    • B31DMAKING ARTICLES OF PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER, NOT PROVIDED FOR IN SUBCLASSES B31B OR B31C
    • B31D1/00Multiple-step processes for making flat articles ; Making flat articles
    • B31D1/0043Multiple-step processes for making flat articles ; Making flat articles the articles being box parts not otherwise provided for
    • B31D1/005Multiple-step processes for making flat articles ; Making flat articles the articles being box parts not otherwise provided for making bottoms or caps
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B31MAKING ARTICLES OF PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER; WORKING PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER
    • B31BMAKING CONTAINERS OF PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER
    • B31B2105/00Rigid or semi-rigid containers made by assembling separate sheets, blanks or webs
    • B31B2105/002Making boxes characterised by the shape of the blanks from which they are formed
    • B31B2105/0022Making boxes from tubular webs or blanks, e.g. with separate bottoms, including tube or bottom forming operations

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  • Making Paper Articles (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 243053 KLASSE 54 c. GRUPPE
gewickelten Röhren.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 30. April 1909 ab.
Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung zur Herstellung von Papiergefäßen aus schraubenförmig gewickelten Röhren. Derartige Gefäße dienen dem allgemeinen j Gebrauch und im besonderen zur Aufnahme von Milch und anderen Flüssigkeiten. Zu letzterem Zweck müssen die Gefäße sehr sorgfältig sterilisiert werden. Um diese sorgfältige Sterilisierung zu bewirken, sind sie in bekannter Weise zweckmäßig auf ihrer Innenseite mit geschmolzenem Paraffin bestrichen, und damit sie nur einmal benutzt und dann weggeworfen werden können, ist es nötig, sie zu einem äußerst billigen Preise herzustellen, um dann auch noch mit Verdienst verkauft werden zu können, wenn sie zur Aufnahme von kleineren Mengen von Milch dienen.
Diesem Zwecke dient die Erfindung. Das besondere Merkmal des neuen Verfahrens und der dazugehörigen Vorrichtung liegt darin, daß für die in beliebiger bekannter Weise hergestellten Röhrenstücke in fortlaufendem Arbeitsgang von einer Maschine Scheiben ausgestanzt und diese Scheiben, die von größerem Durchmesser als die Röhren sind, in die Teilstücke der Röhren eingepreßt werden, und zwar bei ausschließlicher Verwendung von trockenem Papier. Da der Durchmesser dieser Scheiben größer ist als der Röhrendurchmesser, so muß sich beim Einpressen der Scheiben in die Röhrenstücke der überschüssige Rand umbiegen, d. h. es bildet sich ein Flanschenring, der durch das Einpressen vollständig dicht an den Wandungen des Röhrenkörpers anliegt.
Die Gefäße werden somit ausschließlich von Maschinen hergestellt, sind in bekannter Weise schraubenförmig in doppelter Lage gewunden, um eine rasche Herstellung zu ermöglichen und sind wasserdicht, damit die Milch nicht verdirbt. Solche Gefäße sind genügend fest und dauerhaft, um der üblichen Abnutzung beim Versand und der Abfertigung der Packung standhalten zu können.
In der Zeichnung stellt
Fig. ι die Maschine zum Füllen und Schließen des Papiergefäßes,
Fig. 2 einen Längsschnitt durch das Gefäß, nachdem es gefüllt und geschlossen ist, dar.
Ein fortlaufendes Band 1 läuft über Räder 2 und nimmt von einem Abgeber 3 die kurzen Röhrenstücke der oben erwähnten Flaschenkörper, die nach einem beliebigen bekannten Verfahren hergestellt sind, auf. Diese Körper 6 werden durch halbkreisförmige Schalen 4, die an dem endlosen Band 1 befestigt sind, festgehalten und laufen nach und nach unter der Stanzmaschine 7 durch, wenn der Stempel 8 von der Papierbahn 12 eine Scheibe ausstanzt und diese abwärts durch die Schablone 9 in den Flaschenkörper anliegend niederdrückt. Die von der Papierbahn 12 abgeschnittene Scheibe ist größer als die Flaschenmündung und wird deshalb beim Durchdrücken durch die Schablone 9 mit einem
arexe
Flansch 14 versehen. Um das Zusammendrücken des zerbrechlichen Gefäßkörpers zu vermeiden, ist die Schablone 9 mit einer konischen Erweiterung 11 versehen, die mit dem erwähnten Stempel niedergeht, gerade bevor der Deckel eingeführt wird, und das obere Ende des Flaschenkörpers umgibt, dabei einen Kreis formt, der genau zentrisch mit der schalenförmig gebogenen Verschlußkappe liegt.
Sodann wird die Verschlußkappe durch erwähnten Stempel 8 in die Flasche hineingedrückt. Eine Feder 10. drückt die Schablone 9, nachdem der Verschluß in dem Flaschenkörper untergebracht ist, an ihren alten Platz.
Es wird vorzugsweise dieses erste umgebogene Verschlußstück durch den Flaschenkörper ganz hindurchgedrückt, bis die Scheibe 13 auf dem Band 1 aufruht, dann· rückt der erwähnte Flaschenkörper mit seinem unteren verschlossenen Ende weiter bis unter eine Füllmaschine 17, die mit einer Meßvorrichtung 18, 19 versehen ist und die Flasche mit einer gemessenen Menge Material anfüllt. Nach Einfüllung dieses Materials rückt die Flasche unter die nächste Stanzmaschine 20, die aus einem Stempel 21 und der Schablone 22, wie die oben erwähnte, besteht. Diese letztere Maschine drückt eine andere Scheibe 23 mit ihrem Flansch 24 in das obere offene Ende des Papiergefäßes und schließt es so. Später wird diese Scheibe 23 zum Boden der Flasche. Ein passender Träger 16 dient als Aufnahme für das Band 1 und kann von der Maschine entfernt werden, um andere Träger von verschiedener Höhe anbringen zu können, wenn man Flaschen von verschiedener Länge den einzelnen Maschinen zuführen will. Fig. 2 zeigt den Gefäßkörper 6 mit schalenförmigen Scheiben 13 versehen, die den Kopfverschluß bilden, aber zuerst in den Gefäßkörper 6 von der entgegengesetzten Seite eingeführt wurden.
Ein Gefäß mit geschmolzenem Paraffin kann später in üblicher Weise das umgedrehte Gefaß aufnehmen, so daß das Ende desselben mit der Scheibe 23 und dem Flansch 24 in das erwähnte Paraffin eingetaucht und dieses Ende mit einem Band oder einer Schicht Paraffin gedichtet wird.

Claims (2)

Patent-An Sprüche:
1. Verfahren zur Herstellung von Papiergefäßen aus schraubenförmig gewickelten Röhren, dadurch gekennzeichnet, daß in fortlaufendem Arbeitsgang in die einzelnen Stücke dieser Röhren von dem Stempel einer Stempelmaschine eine Scheibe aus Pappe von größerem als dem Rohrdurchmesser gestanzt und durch die Röhren gepreßt wird, so daß sie den Abschluß der Gegenöffnung des Röhrenstückes bildet, wobei sich der überschüssige Rand der Scheibe als Flanschenring formt, worauf nach Weiterschaltung des Gefäßes ein zweiter Stempel eine gleiche Scheibe auf gleiche Weise stanzt und gleichartig in die andere Öffnung einpreßt.
2. Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein gewöhnliches, mit Haltern versehenes und umlaufendes Band (1) die einzelnen Röhrenstücke erst einer Vorrichtung zum Einpressen des Deckelver-Schlusses (8), dann einer Füllvorrichtung (17) und zuletzt einer der ersten gleichen Vorrichtung zum Einpressen des Bodenverschlusses (21) zuführt, wobei die Auflage (16) des endlosen Bandes je nach Größe des Röhrenstückes (6) auswechselbar von verschiedener Höhe angeordnet ist.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT243053D Expired DE243053C (de)

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DE243053C true DE243053C (de) 1900-01-01

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