DE2427552B2 - Vorrichtung zum Steuern eines das Lastmoment eines Kranes beeinflussenden Hydraulikventils - Google Patents

Vorrichtung zum Steuern eines das Lastmoment eines Kranes beeinflussenden Hydraulikventils

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DE2427552B2
DE2427552B2 DE19742427552 DE2427552A DE2427552B2 DE 2427552 B2 DE2427552 B2 DE 2427552B2 DE 19742427552 DE19742427552 DE 19742427552 DE 2427552 A DE2427552 A DE 2427552A DE 2427552 B2 DE2427552 B2 DE 2427552B2
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Walter 4300 Essen Hohmann
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Krueger & Co Kg 4300 Essen
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Krueger & Co Kg 4300 Essen
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66CCRANES; LOAD-ENGAGING ELEMENTS OR DEVICES FOR CRANES, CAPSTANS, WINCHES, OR TACKLES
    • B66C23/00Cranes comprising essentially a beam, boom, or triangular structure acting as a cantilever and mounted for translatory of swinging movements in vertical or horizontal planes or a combination of such movements, e.g. jib-cranes, derricks, tower cranes
    • B66C23/88Safety gear
    • B66C23/90Devices for indicating or limiting lifting moment
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66CCRANES; LOAD-ENGAGING ELEMENTS OR DEVICES FOR CRANES, CAPSTANS, WINCHES, OR TACKLES
    • B66C13/00Other constructional features or details
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Description

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Steuern eines das Lastmoment eines Kranes beeinflussenden Hydraulikventils, welches durch Verschieben einer Ventilsteuerstange entgegen der Wirkung von zumindest einer Feder aus seiner Schließstellung in eine Offenstellung verstellbar ist.
Bei aus der Praxis bekannten Vorrichtungen dieser Art ist die Ventilsteuerstange regelmäßig an ein unmittelbar von Hand gesteuertes mechanisches Hebelgestänge angeschlossen, welches aufgrund des unvermeidbaren Spiels eine feinfühlige Steuerung des zugeordneten Hydraulikventils nicht zuläßt sowie häufige Nachjustierungen erfordert und darüber hinaus bei Verklemmungen ein selbsttätiges Schließen des Hydraulikventils unterbindet, so daß Überschreitungen vorgegebener maximaler Kranlastmomente nicht ausgeschlossen werden können.
Zwar ist auch eine Steuervorrichtung für eine Flüssigkeitspumpe eines Krans mit einer Steuerstange bekannt (DE-AS 10 65 152), bei der die Steuerstange an ein Schraubengetriebe und das Schraubengetriebe über ein als Schneckengetriebe ausgeführtes Vorgelegegetriebe an einen Elektromotor mit einer elektrischen Schalteinrichtung in Form einer Brückenschaltung angeschlossen ist. Die Probleme um die Vorrichtungen der eingangs genannten Art sind hierdurch aber einer Lösung bisher nicht zugeführt worden.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine gattungsgemäße Vorrichtung so auszulegen, daß sie bei geringen Wartungsansprüchen eine feinfühlige und funktionssichere Steuerung des Hydraulikventils zuläßt.
Diese Aufgabe wird gemäß der Erfindung dadurch gelöst, daß die Ventilsteuerstange über eine elektromagnetische Trennkupplung an ein Schraubengetriebe und das Schraubengetriebe über ein Vorgelegegetriebe an einen Elektromotor mit einer auch die elektromagnetische Trennkupplung betätigenden elektrischen Schalteinrichtung aus Sollwertpotentiometer, Istwertpotentiometer und Vergleicher angeschlossen ist.
Erfindungsgemäß erfolgt also die Steuerung des
Hydraulikventils nicht mehr über eine rein mechanische, sondern eine elektromagnetische Kette, deren elektrischer Teil eine Anordnung des Kettenbeginns (Sollwertpotentiometer) praktisch an beliebigem Ori ohne Erhöhung des technischen Aufwandes gestattet. Feinfüh'igkeit der Steuerung und nahezu Wartungsfreiheit folgen aus dem Einsatz des Schraubengetriebes in Kombination mit dem Vorgelegegetriebe wobei es sich empfiehlt, das Schraubengetriebe mit einer geringen ίο Schraubensteigung und/oder das Vorgelegegetriebe mit einem hohen Übersetzungsverhältnis einzusetzen. Im Schadensfalle, d.h. bei Stromausfall, Wicklungsschluß des Elektromotors usw. wird das Hydraulikventil vermittels der elektromagnetischen Trennkupplung selbsttätig vom Schraubengetriebe getrennt; es kehrt dann infolge der Federbeaufschlagung der Ventilsteuerstange selbsttätig in Schließstellung zurück, so daß Überschreitungen vorgegebener Kranlastmomentgrenzen nicht mehr vorkommen können.
Die elektromagnetische Trennkupplung besteht vorzugsweise aus einem Elektromagneten mit Tauchanker oder aus einem elektromagnetisch betätigten Kugelrastgesperre.
Im folgenden wird die Erfindung anhand einer lediglich ein Ausführungsbeispiel darstellenden Zeichnung näher erläutert
Die in der Figur schematisch und teilweise im Schnitt dargestellte Vorrichtung dient zum Steuern eines Hydraulikventils 1, welches das Lastmoment eines nicht dargestellten Kranes beeinflußt. Das Hydraulikventil 1 weist eine entgegen der Wirkung von zumindest einer Feder 2 verschiebbare Ventilsteuerstange 3 auf. Verschiebt man die in Schließstellung des Hydraulikventils 1 befindliche Ventilsteuerstange 3 entgegen der Wirkung der Feder 2 in der einen Richtung, so begibt sich das Hydraulikventil 1 allmählich in eine erste Offenstellung, durch die beispielsweise das Lastmoment des Kranes erhöht wird. Verschiebt man die in Schließstellung des Hydraulikventils 1 befindliche Ventilsteuerstange 3 in der entgegengesetzten Richtung, so begibt sich das Hydraulikventil 1 allmählich in eine zweite Offenstellung, durch die beispielsweise das Lastmoment des Kranes verringert wird. Das ist in der Figur durch Pfeile schematisch angedeutet. In jedem Fall ist die Anordnung der Feder 2 bzw. Federn so getroffen, daß sich das Hydraulikventil 1, wenn am freien Ende der Ventilsteuerstange 3 keine Kräfte angreifen, in der Schließstellung befindet bzw. sich in diese Stellung bewegt
Die Steuervorrichtung für das Hydraulikventil 1 besteht zunächst in ihrem wesentlichen Aufbau einerseits aus einem an die Ventilsteuerstange 3 angeschlossenen Schraubengetriebe 4 und andererseits aus einem an das Schraubengetriebe 4 angeschlossenen Elektromotor 5 mit elektrischer Schalteinrichtung 6. Die Spindelmutter 4a des Schraubengetriebes 4 ist der Ventilsteuerstange 3 und die Spindel 4b dem Elektromotor 5 zugeordnet. Der Elektromotor 5 ist über ein Vorgelegegetriebe 7 mit hohem Übersetzungsverhältnis an das Schraubengetriebe 4 angeschlossen. Die dem Elektromotor 5 zugeordnete Schalteinrichtung 6 besteht aus einem Sollwertpotentiometer 6a und einem Istwertpotentiometer mit Vergleicher 6b. Das Sollwertpotentiometer 6a kann als Fernbedienung über eine beliebig lange Leitung mit dem Vergleicher 6b verbunden sein.
Wird mit Hilfe des Sollwertpotentiometers ein bestimmtes Potential vorgegeben, wird die Spindel 4b
es Schraubengetriebes 4 solange vom Elektromotor 5 edreht, bis das vorgegebene Potential erreicht ist. Die irehung der Spindel Ab bewirkt eine Verschiebung der pindelmutter 4a und damit der Ventilsteuerstange 3. teht der Elektromotor 5 still, bleibt die Ventilsteuerange 3 in der erreichten Position stehen, da die erhältnisse so getroffen sind, daß die Feder 2 des [ydraulikventils 1 die Steuervorrichtung nicht zurück-[ ehen kann.
Um zu verhindern, daß bei Ausfall des Elektromotor-:
zum Beispiel bei Wicklungsschluß, das bereits
eöffnete Hydraulikventil 1 nicht mehr geschlossen erden kann —, wodurch gegebenenfalls das maximale astmoment des Kranes überschritten werden könnte
—, ist die Ventils teuerstange 3 über eine elektromagnetische Trennkupplung 8 mil dem Schraubengetriebe 4 verbunden. Die elektromagnetische Trennkupplung 8 besteht aus einem Elektromagneten 8a mit Tauchanker. Die Trennkupplung 8 ist an die Schalteinrichtung 6 des Elektromotors 5 angeschlossen. Bei Ausfall des Elektromotors 5 unterbricht die Schalteinrichtung 6 die Stromzufuhr zum Elektromagneten 8a, so daß sich der Elektromagnet 8a relativ zum Tauchanker Bb bewegen kann. Da die Ventilsteuerstange 3 nunmehr vom Schraubengetriebe 4 entkoppelt ist, kann die Feder 2 des Hydraulikventils 1 letzteres in die Schließstellung bewegen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungert

Claims (3)

Patentansprüche:
1. Vorrichtung zum Steuern eines das Lastmoment eines Kranes beeinflussenden Hydraulikventils, welches durch Verschieben einer Ventilsteuerstange entgegen der Wirkung von zumindest einer Feder aus seiner Schließstellung in eine Offenstellung verstellbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Ventilsteuerstange (3) über eine elektromagnetische Trennkupplung (8) an ein Schraubengetriebe (4) und das Schraubengetriebe (4) über ein Vorgelegegetriebe (7) an einen Elektromotor (5) mit einer auch die elektromagnetische Trennkupplung (8) betätigenden elektrischen Schalteinrichtung (6) aus Sollwertpotentiometer (6ajl Istwertpotentiometer und Vergleicher (6b) angeschlossen ist
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die elektromagnetische Trennkupplung (8) aus einem Elektromagneten (Sa) mit Tauchanker (Sb) besteht
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die elektromagnetische Trennkupplung (8) aus einem elektromagnetisch betätigten Kugelrastgesperre besteht.
DE19742427552 1974-06-07 1974-06-07 Vorrichtung zum Steuern eines das Lastmoment eines Kranes beeinflussenden Hydraulikventils Expired DE2427552C3 (de)

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DE2427552A1 DE2427552A1 (de) 1975-12-18
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DE2427552C3 DE2427552C3 (de) 1979-04-26

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DE2427552C3 (de) 1979-04-26

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