DE242563C - - Google Patents

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DE242563C
DE242563C DENDAT242563D DE242563DA DE242563C DE 242563 C DE242563 C DE 242563C DE NDAT242563 D DENDAT242563 D DE NDAT242563D DE 242563D A DE242563D A DE 242563DA DE 242563 C DE242563 C DE 242563C
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condensate
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01BMACHINES OR ENGINES, IN GENERAL OR OF POSITIVE-DISPLACEMENT TYPE, e.g. STEAM ENGINES
    • F01B25/00Regulating, controlling or safety means
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01BMACHINES OR ENGINES, IN GENERAL OR OF POSITIVE-DISPLACEMENT TYPE, e.g. STEAM ENGINES
    • F01B2250/00Accessories of steam engines; Arrangements or control devices of piston pumps, compressors without crank shafts or condensors for so far as they influence the functioning of the engines
    • F01B2250/007Condensing devices for steam engines

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Engine Equipment That Uses Special Cycles (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE Hg". GRUPPE
' ·.·■■■
Muß bei einer Dampfmaschinenanlage mit Rücksicht auf, die örtlichen Wasserverhältnisse oder die Betriebsmaschinen (Dampfturbinen) das Kondenswasser gegen eine Mischung mit dem Kühlwasser geschützt werden, so ist man genötigt, Oberflächenkondensatoren anzuwenden. Stehen anderseits große Kühlwassermengen zur Verfügung, so daß man die Temperatur des Kondensats niedrig halten kann,
ίο so ist. es gemäß der Erfindung empfehlenswert, den Abdampf des ersten Teiles der Maschinen Oberflächenkondensatoien zuzuführen und mit dem Kondenswasser weitere Kondensatoren des zweiten Teiles der Maschinen zu betreiben, die gleichzeitig als Speisewasservorwärmer für' das Kondensat des ersten Teiles dienen.
Diese Einrichtung wird mit besonderem Vorteil in Dampfturbinenkraftanlagen an Land und auf Schiffen benutzt werden, da mit Rücksicht auf den Dampf verbrauch in den dort meist verwendeten Oberflächenkondensatoren die Temperatur möglichst1 niedrig gehalten wird.
Selbstverständlich ist das mit Hilfe des Kondenswasser- erzeugte Vakuum nicht so gut wie das der anderen Kondensatoren. Der größere Dampfverbrauch der zugehörigen Maschine wird jedoch dadurch mehr als aufgewogen, daß sämtliche Wärme ihres Abdampfes wiedergewonnen und zur Erhöhung der Temperatur des als Kesselspeisewasser, weiter verwendeten Kondenswassers nutzbar gemacht wird. Hierin liegt der wesentliche, durch die •Erfindung erzielte technische Vorteil. .
Als Ausführungsbeispiel sind in der Zeich- ' nung zwei Dampfturbinen mit den zugehörigen Kondensatoren und Nebenapparaten dargestellt. Der ' mit Kondenswasser betriebene Kondensator besitzt Einspritzbauart.
ι ist die Hauptturbine, 2 ihr Oberflächenkondensator. Aus dessen Wassersack entnimmt die Pumpe 3 das Kondensat und führt es durch die Einspritzleitung 4, gegebenenfalls unter Zwischenschaltung -eines Ausgleichbehälters 5, dem Einspritzkondensator 7 zu, der an die Nebenturbine 6 angeschlossen .ist. Aus dem Einspritzkondensator 7 saugt die pumpe 8 das durch die Aufnahme des Abdampfes der Nebenturbine 6 erwärmte Kondensat und drückt es in die Saugleitung 10 der Kesselspeisepumpe 9, von der die Leitung 12 zu den Kesseln führt. Wird mehr Kondensat zugeführt, ' als zur 'Kesselspeisung verbraucht wird", so, sammelt sich der Überschuß in dem Speisewasserausgleichbehälter 11. Für den Fall, daß das Kondensat der Hauptmaschine zeitweise nicht zum Betrieb des Einspritzkondensators ausreicht, was beispielsweise während des Anlassens der Hauptmaschine der. Fall ist, wird zweckmäßig eine Auspuffleitung 13 für die Maschine 6 vorgesehen, oder es wird durch eine Hilfseinspritzleitung 14 der Einspritzkondensator vorübergehend mit Frischwasser betrieben.
Da das Kondensat einer Maschine nur für

Claims (2)

den Betrieb von Kondensatoren wesentlich kleinerer Maschinen ausreicht, so wird man für gewöhnlich mit der Nebenturbine den Strombedarf von Hilfsmaschinen und der Beleuchtung des Kraftwerkes decken. Es steht jedoch nichts im Wege, bei Vorhandensein einer größeren Anzahl von Maschinen auch den Kondensator einer Hauptmaschine in der beschriebenen Weise zu betreiben. An Stelle des Einspritzkondensators 7 kann auch ein Oberflächenkondensator treten, doch wird man diese Einrichtung nur dann treffen, wenn als Nebenmaschine 6 eine Kolbendampfmaschine verwendet wird, deren öliger Abdampf bei Einspritzkondensation das Kesselspeisewasser verunreinigen würde. Paten τ-An Sprüche:
1. Kondensationseinrichtung zum Betriebe mehrerer Dampfmaschinen, dadurch gekennzeichnet, daß der Abdampf des ersten Teiles der Maschinen (1) Oberflächenkondensatoren (2) zugeführt wird, und daß das Kondensat zum Betriebe weiterer Kondensatoren (7) des zweiten Teiles der Maschinen (6) verwendet wird, welche gleichzeitig als Speisewasservorwärmer für das Kondensat des ersten Teiles dienen.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der mit dem Kondenswasser des ersten Teiles der Maschinen betriebene Kondensator (7) als Einspritzkondensator gebaut ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US7482050B2 (en) 2003-01-10 2009-01-27 Icon Ip, Inc. Exercise device with resistance mechanism having a pivoting arm and a resistance member

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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US7482050B2 (en) 2003-01-10 2009-01-27 Icon Ip, Inc. Exercise device with resistance mechanism having a pivoting arm and a resistance member

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