DE2425600B2 - Vorrichtung zum gleichzeitigen steuern von bis zu vier einstellbaren widerstaenden - Google Patents
Vorrichtung zum gleichzeitigen steuern von bis zu vier einstellbaren widerstaendenInfo
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Description
der Vorrichtung bei unverändert großen Verstellwegen
der Widerstände möglichst klein bleiben.
Diese Aufgabe wird bei einer Vorrichtung der eingangs erwähnten Gattung erfindungsgemäß dadurch
gelöst, daß der erste und der zweite Schlitten an ihren
Endbereichen jeweils mit einem zweiten Fühnmgsschlitz
versehen sind, dessen Längsachse jeweils mit der des erstesi langgestreckten Führungsschlitzes annähernd
zusammenfällt und in denen jeweils ein Zapfen drehbar geführt ist, der exzentrisch auf der einen Seite
einer kreisförmigen, isolierten Scheibe angeordnet ist,
die mit einer in dem Bodenteil drehbar gelagerten Welle drehbar ist und mit einem Kontaktschleifer, der auf der
der den Zapfen tragenden Seite gegenüberliegenden Seite angeordnet ist, auf einer zur jeweiligen drehbaren
Scheibe koaxial angeordneten, im wesentlichen ringförmig ausgebildeten Widerstandsbahn kontaktierend
gleitet die mit nach außen geführten Anschlußklemmen versehen ist und in deren Zentrum ein mit dem
Kontaktschleifer in elektrischer Drehverbindung stehender Kontakt angeordnet ist, der mit einer weiteren
Anschlußklemme verbunden ist Bei dieser ringförmigen Ausbildung der einzelnen Widerstände erstrecken sich
diese bei ihrer temperaturbedingten Ausdehnung oder Zusammenziehung in radialer Richtung zur Welle, um
die jeder Kontaktschleifer in gleitendem Kontakt mit dem ihm jeweils zugeordneten ringförmigen Widerstand
gehalten ist Die thermisch bedingte Ausdehnung bzw. Zusammenziehung weist bei der erfindungsgemäßen
Lösung infolge der ringförmigen Ausbildung der Widerstandsbahnen nunmehr eine einheitliche Größe
über die ganze Länge der Widerstandsbahn auf. Das gewährleistet daß die erfindungsgemäß ringförmig
ausgebildeter« Widerstandsbahnen in bezug auf die in ihnen entwickelte oder von einer außenliegenden
Quelle kommende Wärme weitgehend frei von einer mechanischen Beeinflussung infolge Temperaturänderungen
sind. Diese ringförmige Anordnung der Widerstandsbahnen erlaubt weiterhin eine niedrige
Bauweise, so daß die Gesamtabmessungen der Vorrichtung minimal gehalten werden können.
Nach einer Weiterbildung der Erfindung weist das Führungslager der Steuerwelle zur Aufnahme von
deren Ende eine Bohrung mit einer zum Bodenteil senkrecht verlaufenden Achse auf, welche Bohrung zum
Bodenteil und Oberteil des Gehäuses hin jeweils trichterförmig erweitert ist. Diese Ausbildung zeichnet
sich durch fertigungstechnisch einfachere Teile aus, mit denen sich die gleiche Steuergenauigkeit bei Betätigung
der Steuerwelle erreichen läßt wie bei einem Führungslager, bei dem im Bereich des Zentrums des
Führungslagers eine Kugelschale als Lagerschale für ein am unteren Ende der Steuerwelle angeordnetes, dazu
korrespondierendes Kugelgelenk vorgesehen ist Diese beim Führungslager vorgesehene, sich vom Zentrum zu
den beiden Außenflächen trichterförmig erweiternde Bohrung erlaubt eine fast punktförmige Lagerung eines
in einfacher Weise ausgebildeten zylindrischen unteren Endes der Steuerwelle.
Nach einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung sollen die an den äußeren Enden der Schlitten
angeordneten, eine Führungsstabilität erzeugenden Führungsflächen eine definierte Masse aufweisen.
Durch diese trägheitserzeugenden Massen wird in den Fällen, in denen sich die Schlitten mit steigender
Geschwindigkeit zuti äußeren Ende des jeweiligen Führungsschlitzes hin bewegen, der Verschiebungsbeein
Widerstand entgegengesetzt und zwar in
dem Maße, wie sich der Schlitten dem Schlitzende nähert so daß jeder der Schlitten mit im wesentlichen
konstanter Geschwindigkeit sowie ruck- und stoßfrei bewegt wird
Mit der vorliegenden Erfindung wird durch die Gleitbewegung der Schlitten in Verbindung mit der
ringförmigen Ausbildung der Widerstände ein sehr hoher Grad an Steuergenauigkeit erzielt und selbst bei
lokalen Temperaturveränderungen aufrechterhalten, so wie dies für einen Einsatz der erfindungsgemäßen
Vorrichtung bei einem vier-Kanal-Stereophonie-System
erforderlich ist
Die Erfindung soll im folgenden anhand der Zeichnungen einer beispielhaften Ausführungsform
näher beschrieben werden; darin zeigt
Fig.1 einen als Aufriß dargestellten Querschnitt
einer Vorrichtung zum gleichzeitigen Steuern einer Anzahl einstellbarer Widerstände nach der Linie 1-1 der
Fig. 2,
F i g. 2 einen Grundriß der Vorrichtung nach F i g. 1.
wobei das Gehäuse entfernt ist und
F i g. 3 einen Grundriß, der die Anordnung einer Anzahl Widerstandsbahnen auf dem Bodenteil des
Gehäuses veranschaulicht
In den Figuren der Zeichnung sind gleiche Teile mit gleichen Bezugszeichen bezeichnet Eine einachsige
Ausgleichssteuervorrichtung 10 zum gleichzeitigen Steuern einer Anzahl einstellbarer Widerstände weist
ein Gehäuse 1 mit einer öffnung 13 im mittleren Bereich
seines Oberteils auf. Ein Paar Lager 15 mit kugelförmiger innerer Lagerfläche ist an der öffnung 13 mittels
Nieten 16 angebracht Ein Lager 15 nimmt drehbar einen kugelförmigen Körper 14 auf, der eine Steuerwelle
12 hat, die durch die Mitte des kugelförmigen Körpers 14 verläuft und unverrückbar daran befestigt ist. Die
Steuerwelle 12 ist auf diese Weise mit Bezug auf die Mitte des kugelförmigen Körpers 14 zapfenartig
drehbar beweglich. Das untere Ende der Steuerwelle 12 erstreckt sich in das Innere des Gehäuses 11 und hat
vorzugsweise einen kleineren Durchmesser als ihr oberes Ende aus dem unten beschriebenen Grund. Eine
Anzahl drehbarer Scheiben 17, 18, 19 und 20 ist über dem Bodenteil des Gehäuses nebeneinander in Abstand
von dieser angeordnet wobei ihre drehbaren Wellen 17a, 18a, 19a und 20a drehbar in dem Bodenteil gelagert
sind. Ein Paar sich kreuzender langgestreckter Schlitten 21 und 22 ist rechtwinklig zueinander angeordnet Jeder
langgestreckte Schlitten 21, 22 hat ein Paar Führungsschlitze 21b und 21c (bzw. 22b und 22c). Die drehbaren
Scheiben 17 bis 20 haben aufrecht stehende Zapfen 176, 18b. 196 bzw. 206 auf ihrer oberen Fläche und in der
Nähe ihrer Peripherie. Diese Zapfen werden von den Führungsschlitzen 21b, 21a 22b bzw. 22c der langgestreckten
Schlitten 21 und 22 aufgenommen. Die Schlitten 21 und 22 sind auf diese Weise quer zu ihren
Längsachsen und longitudinal zueinander gleitfähig beweglich. Jeder langgestreckte Schlitten 21, 22 ist
weiterhin mit einem langgestreckten Führungsschlitz 21a bzw. 22a und einem abgesetzten Schulterteil 21 d
bzw. 22d längs der Kanten der Führungsschlitze versehen. Ein kreisförmiges Führungslager 23 mit
ringförmig nach innen weggeschnittenen Teilen 23a auf seinen entgegengesetzten Seiten wird in den Führungsschlitzen 21a und 22a gleitfähig aufgenommen, wobei
die ringförmigen weggeschnittenen Teile 23a in die abgesetzten Schulterteile 21c/ und 22c/ eingreifen. Das
Führungslager 23 ist mit einer Bohrung 23b versehen, die sich zu den Außenflächen des Führungslagers 23 hin
trichterförmig erweitert, wobei ein Halsteil an ihrer Mitte gebildet wird. Das untere Ende der Steuerwelle 12
verläuft gleitfähig durch den Halsteil der Bohrung 236 des Führungslagers 23.
An dem Bodenteil des Gehäuses 11 ist eine Anzahl 5 Widerstandselemente 24, 25, 26 und 27 von im
allgemeinen ringförmiger flacher Gestalt angeordnet, wobei jede solche ringförmige Widerstandsbahn den
drehbaren Scheiben 17,18,19 bzw. 20 gegenüberliegend
angeordnet ist Die Anschlußklemmen 24a und 24b des Widerstandselementes 24 sind zur elektrischen Verbindung
mit einer außerhalb befindlichen Tonsteuerschaltung eingerichtet, die dem entsprechenden Übertragungskanal
(nicht gezeigt) zugeordnet ist In entsprechender Weise sind die Anschlüsse der anderen ij
Widerstandselemente mit den zugeordneten Tonsteuerschaltungen verbindbar. Die drehbaren Scheiben 17 bis
20 sind an ihren unteren Flächen mit Kontaktschleifern 28, 29, 30 bzw. 31, z. B. Bürsten, verbunden, so daß
elektrische Gleitkontakte mit den entsprechenden Widerstandselementen aufrechterhalten werden. Der
Kontaktschleifer 28 der drehbaren Scheibe 17 ist an eine Anschlußklemme 24c angeschlossen, so daß ein
Widerstandskreis zwischen der Anschlußklemme 24a oder 24b und der Anschlußklemme 24c gebildet ist
Die entgegengesetzten Enden jedes langgestreckten Schlittens 21, 22 sind, wie in Fig.2 gezeigt ist, nach
außen erweitert, und zugleich ist ein Paar aufrechtstehende Führungsflächen 21 e, 22e von vorbestimmtem
Gewicht längs der Kanten der nach außen erweiterten Teile durch Tragelemente 21/"bzw. 22f vorgesehen. Die
obere Kante der Führungsflächen 21 e bzw. 22e kann vorzugsweise in Gleitkontakt mit der oberen Wand des
Gehäuses 11 sein, wie in F i g. 1 gezeig! ist.
Im Betrieb gleitet das Führungslager 23. wenn die
Bedienungsperson das obere Ende der Steuerwelle 12 zwecks Drehung oder Neigung der Welle in irgendeiner
Richtung dreht, längs den Führungsschlitzen 21a und 22a. Die Drehbewegung der Steuerwelle 12 ergibt somit
zweidimensionale Gleitbewegungen der langgestreckten Schlitten 21 und 22 in zueinander senkrechten
Richtungen. Die angrenzende innere Kante jedes Führungsschlitzes 216, 21c des langgestreckten Schlittens
21 beispielsweise verschiebt den aufrecht stehenden Zapfen 176 in der Weise, daß eine Drehung der
drehbaren Scheibe 17 um ihre Achse veranlaßt wird. Gleichzeitig wird bewirkt daß sich die übrigen
drehbaren Scheiben um ihre Achsen drehen. Dadurch wird die Stellung der Kontaktschleifer 28 bis 31 mit
Bezug auf einen Bezugswiderstandspunkt an den entsprechenden Widerstandselementen 24 bis 27
entsprechend geändert Die zunehmenden Durchmesser der Bohrungen 23b des Führungslagers 23 ermöglichen
es, daß sich die Steuerwelle 12 auf einen gewünschten Winkel neigt, und die ringförmig nach innen weggeschnittenen
Teile 23a erlauben dem Führungslager 23, genau die Spur der Führungsschlitze 21a und 22a zu
halten. Es wird jedoch darauf hingewiesen, daß das Führungslager 23 weggelassen werden kann, falls das
untere Ende der Steuerwelle 12 einen so ausreichenden Durchmesser hat, daß es in die Führungsschlitze 21a und
22a gleitfähig eingepaßt werden kann. Die Schaffung eines Paares aufrechtstehender Führungsflächen 21 e
und 22e mit vorbestimmtem Gewicht an den entgegengesetzten Enden jedes langgestreckten Schlittens 21,22
erzielt einen trägheitserzeugenden Effekt so daß stoßfreie Bewegungen der langgestreckten Schlitten
gewährleistet werden. Die aufrecht stehenden Führungsflächen, die in Gleitkontakt mit der oberen Wand
des Gehäuses sind, lassen mit Sicherheit erreichen, daß die langgestreckten Schlitten 21 und 22 genau in einer
zweidimensionalen Ebene gleiten.
Außerdem ist ersichtlich, daß die drehbaren Scheiben 17 bis 20 in Kombination mit den entsprechenden
Widerstandselementen 24 bis 27 als gleitfähige Tragelemente für die langgestreckten Schlitten 21 und 22
dienen Herkömmliche einstellbare Widerstände können verwendet werden, indem ihre drehbaren Wellen
mit den drehbaren Wellen 17a bis 20a der drehbaren Scheiben verbunden werden.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (3)
1. Vorrichtung zum gleichzeitigen Steuern von bfc.
zu vier einstellbaren Widerständen, bestehend aus einem Gehäuse mit einem Ober- und einem
isolierten Bodenteil annähernd rechteckiger Grundfläche und jeweils einem Paar sich gegenüberliegender
Seitenwände; einer Steuerwelle, die in ihrem mittleren Bereich im Oberteil des Gehäuses
kugelgelenkig gelagert ist; einem ersten im Innern des Gehäuses angeordneten langgestreckten Schlitten,
der einen langgestreckten ersten Führungsschlitz hat und quer zu seiner Längsachse parallel zu
einem ersten Paar sich gegenüberliegender Seitenwände gleitfähig beweglich ist einem zweiten
langgestreckten Schlitten, der ebenfalls einen langgestreckten ersten Führungsschlitz hat und quer
»i seiner den ersten Schlitten im wesentlichen rechtwinklig kreuzenden Längsachse gleitfähig
beweglich ist, und bei denen die den jeweiligen Seitenwänden des Gehäuses gegenüberliegenden
Enden der Schlitten sich mittels Führungsflächen an diesen gleitend abstützen und bei denen das im
Innern des Gehäuses befindliche Ende der Steuerwelle mit einem in den Führungsschlitzen des ersten
und zweiten langgestreckten Schlittens gleitenden Führungslager gelenkig beweglich ist; und auf dem
Bodenteil des Gehäuses angeordneten kreisbogenförmigen Widerstandsbahnen, weiche mit Schleiferanordnungen
kontaktieren, die an den beiden Endbereichen eines jeden der Schlitten angeordnet
sind, dadurch gekennzeichnet, daß der erste (21) und der zweite (22) Schlitten an ihren
Endbereichen jeweils mit einem zweiten Führungsschlitz (21b, 21c 226, 33c) versehen sind, dessen
Längsachse jeweils mit der des ersten langgestreckten Führungsschlitzes (21a, 22a) annähernd zusammenfällt,
und in denen jeweils ein Zapfen (17b bis 206,} drehbar geführt ist, der exzentrisch auf der
einen Seite einer kreisförmigen, isolierten Scheibe (17 bis 20) angeordnet ist, die mit einer in dem
Bodenteii drehbar gelagerten Welle (17a bis 2Oa1J
drehbar ist und mit einem Kontaktschleifer (28 bis 31), der auf der der den Zapfen (17i>
bis 20b) tragenden Seiten gegenüberliegenden Seite angeordnet ist, auf einer zur jeweiligen drehbaren
Scheibe koaxial angeordneten, im wesentlichen ringförmig ausgebildeten Widerstandsbahn (24, 25,
26, 27) kontaktierend gleitet, die mit nach außen geführten Anschlußklemmen (24a, b bis 27a, b)
versehen ist und in deren Zentrum ein mit dem Kontaktschleifer (23 bis 31) in elektrischer Drehverbindung
stehender Kontakt angeordnet ist, der mit einer weiteren Anschlußklemme (24c^ verbunden ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Führungslager (23) der Steuerwelle
(12) zur Aufnahme von deren Ende eine Bohrung {23b) mit einer zum Bodenteil senkrecht verlaufenden
Achse aufweist, welche Bohrung (23b) zum Bodenteil und Oberteil des Gehäuses (11) hin jeweils
trichterförmig erweitert ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungsflächen (21 e, 22eJ
der Schlitten (21, 22) eine definierte Masse aufweisen.
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum gleichzeitigen Steuern von bis zu vier einstellbaren
Widerständen, bestehend aus einem Gehäuse mit einem Ober- und einem isolierten Bodenteil annähernd
rechteckiger Grundfläche und jeweils einem Paar sich gegenüberliegender Seitenwände; einer Steuerwelle,
die in ihrem mittleren Bereich im Oberteil des Gehäuses kugelgelenkig gelagert ist; einem ersten im Innern des
Gehäuses angeordneten langgestreckten Schlitten, der einen langges'reckten ersten Führungsschlitz hat und
quer zu seiner Längsachse parallel zu einem ersten Paar sich gegenüberliegender Seitenwände gleitfähig beweglich
ist, einem zweiten langgestreckten Schlitten, der ebenfalls einen langgestreckten ersten Führungsschlitz
hat und quer zu seiner, den ersten Schlitten im wesentlichen rechtwinklig kreuzenden Längsachse
gleitfähig beweglich ist und bei denen die den jeweiligen Seitenwänden des Gehäuses gegenüberliegenden
Enden der Schlitten sich mittels Führungsflächen an diesen gleitend abstützen una bei denen das im
Innern des Gehäuses befindliche Ende der Steuerwelle mit einem in den Führungsschlitzen des ersten und
zweiten langgestreckten Schlittens gleitenden Führungsluger gelenkig beweglich ist; und auf dem
Bodenteil des Gehäuses angeordneten kreisbogenförmigen Widerstandsbahnen, welche mit Schleiferanordnungen
kontaktieren, die an den beiden Endbereichen eines jeden der Schlitten angeordnet sind.
Eine Vorrichtung mit diesen Merkmalen ist in der zum Anmeldezeitpunkt noch nicht vorveröffentlichten
DT-OS 23 17 144 vorgeschlagen worden. Diese Einrichtung hat jedoch den Nachteil, daß sich bei einer lokal
einseitigen Erwärmung oder Überhitzung der Vorrichtung die Widerstände der einzelnen kreisbogenförmigen
Widerstandsbahnen, weiche insgesamt zu einer Kreisbahn um die Steuerwelle herum angeordnet sind,
verändern. Durch die Veränderung des Widerstandes in einer oder mehreren dieser einzelnen kreisbogenförmigen
Widerstandsbahnen(en) verändert sich das Einstellungsverhältnis der bis zu vier Widerstände untereinander,
so daß ständig nachgeregelt werden muß. Wenn diese Vorrichtung zum gleichzeitigen Steuern von
mehreren Widerständen, z. B. als Steuerungseinrichtung zum Aussteuern des Klangvolumens von Stereo- oder
Quadrophonie-Anlagen benutzt wird, wobei die einzelnen Klangkanäle mit den einzelnen Widerstandsbahnen
verbunden sind, würde diese unerwünschte Veränderung der Widerstandswerte infolge lokaler Erwärmung
der Vorrichtung zu einem Balanceverlust zwischen den einzelnen Klangkanälen führen. Dieses Problem der
lokalen Überhitzung tritt in besonderem Maße bei einer Kompaktbauweise auf.
Bei den sonstigen vorbekannten Einrichtungen zum gleichzeitigen Steuern von mehreren Widerständen
treten infolge ihres lockeren, meist sehr volumenaufwendigen Aufbaus, vergleiche etwa die US-PS
33 72 359, wo die U-förmig ausgebildeten, um Drehbolzen verschwenkbaren, sich rechtwinkelig kreuzenden
Führungselemente eine enorm hohe Bauweise der Vorrichtung ergeben, die Probleme einer lokalen
Überhitzung eines oder mehrerer dieser Widerstandselemente nicht so augenfällig in Erscheinung wie bei
einer raumsparenden Bauweise.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es deshalb, eine Vorrichtung zum gleichzeitigen Steuern von bis zu
vier einstellbaren Widerständen so auszubilden, daß thermisch bedingte Ausdehnungen der Widerstandsbahnen
überall gleich sind und die Gesamtabmessungen
Applications Claiming Priority (6)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| JP6120773 | 1973-05-29 | ||
| JP48061207A JPS5011001A (de) | 1973-05-29 | 1973-05-29 | |
| JP9769973U JPS5043846U (de) | 1973-08-20 | 1973-08-20 | |
| JP9770073 | 1973-08-20 | ||
| JP9769973 | 1973-08-20 | ||
| JP1973097700U JPS56565Y2 (de) | 1973-08-20 | 1973-08-20 |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2425600A1 DE2425600A1 (de) | 1974-12-12 |
| DE2425600B2 true DE2425600B2 (de) | 1977-03-10 |
| DE2425600C3 DE2425600C3 (de) | 1977-11-03 |
Family
ID=
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE2425600A1 (de) | 1974-12-12 |
| CA998752A (en) | 1976-10-19 |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
| E77 | Valid patent as to the heymanns-index 1977 |