DE2425595C3 - Kontaktlose Zündanordnung für eine Brennkraftmaschine - Google Patents
Kontaktlose Zündanordnung für eine BrennkraftmaschineInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine kontaktlose Zündanordnung für eine Brennkraftmaschine gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
ίο Eine derartige kontaktlose Zündanordnung ist bekannt (vgL DE-OS 21 05 195). Die bekannte Zündanordnung weist eine erste und eine zweite Fühlerspule auf
zum Erfassen verschiedener bzw. unterschiedlicher Zündzeitpunkte, wobei weiter das Ausgangssignal von
erster und zweiter Fühlerspule selektiv einem Zündkreis zugeführt werden, um dadurch die Zündeinstellung, d. h.
den Zündzeitpunkt bzw. den Zündwinkel zu steuern. Das von den Fühlerspulen erzeugte Signal ist dabei
unabhängig von der Drehzahl der Brennkraftmaschine.
Dabei erzeugt die eine Ffihlerspule ein Auslösesignal bei einem bestimmten festen Drehwinkel vom oberen
Totpunkt aus und die andere Fühlerspule ein Auslösesignal bei einem anderen festen Drehwinkel vom oberen
Totpunkt aus. Dabei spielt die von der Drehzahl der
Maschine abhängige Amplitude der Ausgangssignale
bei der Zündzeitpunktverstellung keine Rolle, da die Zuschaltung der beiden Ausgangssignale der Fühlerspulen zur Zündeinrichtung vom Betriebszustand der
Maschine abhängt
Bei einer anderen bekannten Zündanordnung (vgl. DE-OS 18 09 283) wird die Einschalt-Periode des im
Zündkreis vorgesehenen Steuerschalters durch zwei parallele Fühlerspulen geändert, die mit dem Ansteuerkreis des Steuerschalters so verbunden sind, daß der
Zündzeitpunkt selektiv entweder voreilt oder nacheilt Bei dieser Zündanordnung ist die erste der beiden
Fühlerspulen gegenüber der zweiten um einen bestimmten Winkel voreilend so angeordnet, daß die erste
Fühlerspule ein Ausgangssignal früher erzeugt als die
*> zweite Fühlerspule. Weiter sind die beiden Fühlerspulen
so angeordnet, daß das Ausgsngssignal der ersten Fühlerspule kleiner als das der zweiten Fühlerspule ist
Den beiden Fühlerspulen gegenüber ist ein sich synchron mit der Maschine drehender Magnet vorgese
hen, wobei die beiden Fühlerspulen bei einer Drehung
des Magnets jeweils ein einer Periode entsprechendes Impulssignal vorgegebenen Zeitabstands erzeugen. Der
Spitzenwert der durch jede Fühlerspule erzeugten Signalspannung ist proportional der Maschinendreh
zahl. Weiter wird bei dieser bekannten Zündanordnung
der der Steuerschalter erst dann durchgeschaltet, wenn
das Ansteuersignal einen vorgegebenen Wert erreicht hat, d. h. daß der Steuerschalter erst bei Überschreiten
einer bestimmten Drehzahl durchgeschaltet werden
kann. Das heißt wiederum, daß, da das Ausgangssignal
der zweiten Fühlerspi Ie später erzeugt wird als das der
ersten Fühlerspule, wodurch der Zündzeitpunkt verzögert wird, der Steuersichalter nur durch das Ausgangssignal der ersten Fühlcrspule durchgeschaltet wird. Das
Erreichen eines voreilenden Zündzeitpunktes hängt jedoch von dem Zeitpunkt ab, an dem das Ausgangssignal der ersten Fühlerspule einen zum Durchschalten
des Steuerschalters ausreichenden Pegel erreicht. Nachteilig hängt aber die Größe des Ausgangssignals
ω der Fühlerspule nicht nur von der Maschinendrehzahl
sondern auch von Abstandsabweichungen zwischen Fühlerspule und Magnet ab. Da aber Fühlerspulen in
einem Verteiler eingebaut sind, der nahe der Maschine
angeordnet ist, werden die Fühlerspulen unmittelbar
durch Schwingungen der Maschine nachteilig so beeinflußt, daß sich der Abstand zwischen Fühlerspule
und Magnet leicht ändern kann, wodurch es wiederum praktisch unmöglich ist, die Drehzahl zu bestimmen, bei
der der Zündzeitpunkt voreilen muß. Da das Ausgangssignal der Fühlerspulen möglichst hoch sein soll, muß
der Abstand zwischen Magnet und Fühlerspule möglichst klein, d. h. unter 1 mm, sein, was aber
nachteilig nur sehr schwierig und sehr kompliziert zu erreichen ist
Es ist daher Aufgabe der Erfindung, eine Zündanordnung der eingangs genannten Art so auszubilden, daß
der Zündzeitpunkt einerseits unabhängig von der Amplitude des Ausgangssignals der Fühlerspulen und
andererseits unabhängig von einer Justierung der Fühlerspulen bestimmbar ist
Die Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die kennzeichnenden Merkmale des Anspruchs 1 gelöst
Die Erfindung wird durch die Merkmale der Unteransprüche weitergebildet
Bei der Erfindung werden nämlich die fühlerspulen
lediglich zur Bestimmung der Zündphase verwendet und wird mittels eines externen Signals bestimmt,
welches der Ausgangssignale der beiden Fühlerspulen verwendet wird. Dadurch kann, sobald das Ausgangssignal, das von jeder Fühlerspule erhältlich ist zum
Durchschalten eines Schalters ausreicht die Größe der Maschinendrehzahl, zu der der Zündzeitpunkt voreilen
soll, nicht mehr von der eingestellten Größe abweichen, unabhängig von der Amplitude bzw. dem Pegel des
Ausgangssignals. Selbst dann, wenn das Ausgangssignal jeder Fühlerspule um ein bestimmtes Maß abweicht
beeinflußt diese Abweichung die Steuerung des Zündzeitpunkts nicht weshalb eine genaue Lage bzw.
eine Justierung der Fühlerspulen nicht erforderlich ist wodurch die Fühlerspulen am Verteiler einfach bzw.
leicht befestigt werden können. Weiter können bei der Erfindung vorteilhaft zwei Fühlerspulen gleicher Art
bzw. gleicher Ausbildung verwendet werden, wodurch die Herstellung der Fühlerspulen einfach und billig wird.
Schließlich kann der Zündzeitpunkt nicht nur abhängig von der Maschinendrehzahl geändert werden, sondern
auch abhängig von anderen Bedingungen, wie der Maschinentemperatur, dem Maschinen-Betriebszustand
(z.B. Leerlauf) usw., um schädliche Bestandteile im
Abgas der Maschine zu verringern. Dies kann bei der Erfindung dadurch erreicht werden, daß das angelegte
externe Signal so ausgebildet ist, daß es der jeweiligen Bedingung genügt
Nachfolgend wird die Erfindung anhand der Zeichnung näher erläutert Es zeigt
F i g. 1 eine Schaltung eines Ausführungsbeispiels der erfindungsgemäßen kontaktlosen Zündanordnung einschließlich einet Einrichtung zur Erfassung unterschiedlicher Zündzeitpunkte, die automatisch entsprechend
dem Betriebszustand der Maschine schaltbar sind,
F i g. 2 ein Diagramm zur Erläuterung der Eigenschaften der Schaltung des in der F i g. 1 dargestellten
Ausführungsbeispiels und
Fig.3 bis 5 Schaltungen weiterer Ausführungsbeispiele des Zündzeitpunkt-Erfassungsteiles der in der
F i g. 1 gezeigten erfindungsgemäßen kontaktlosen Zündanordnung.
Bei der in F i g. 1 gezeigten kontaktlosen Zündanordnung ist ein Transistor 3 wegen eines Vorwiderstandes 4
normalerweise leitend Eine Fühlerspule 1, die den Spätzünd-Zündzeitpunkt erfaßt, erzeugt einen negativen Impuls unmittelbar vor einem Zündzeitpunkt so
daß der Transistor 3 gesperrt wird und elektrische Ladungen, die zur Betätigung einer Schaltung in der
folgenden Stufe erforderlich sind, in einem JCoppelkondensator 5 gespeichert werden. Im Zündzeitpunkt
erzeugt die Fühlerspule 1 einen positiven Impuls, wodurch der Transistor 3 leitend wird. Dabei werden die.
im Koppelkondensator 5 gespeicherten Ladungen über den Transistor 3 entladen, wodurch die Schaltung der
folgenden Stufe, nämlich ein monostabiler Multivibrator (Monoflop) 17 einschließlich Transistoren 11 und 12,
eines Elekirolyt-Kondensators 13 und Widerständen 14,
15 und 116, erregt wird. Mit der Erregung des
monostabilden Multivibrators 17 wird ein Verstärkertransistor 118 zeitweise gesperrt wodurch ein Leistungs
transistor 19 zeitweise gesperrt wird, mit dem Ergebnis, daß der Stromfluß in einer Primärspule 20 der
Zündspulen aufhört und eine Hochspannung in der Sekundärspule 21 induziert wird, die über eine
Zündkerze 22 entladen wird.
Unter dieser Bedingung ist ein jransistor 8 aufgrund
eines an einen Anschluß 7 angelegten äußeren Signals leitend, so daß ein Transistor 6 nichtleitend gehalten
wird, wodurch das Laden und Entladen des Kondensators 5 ermöglicht wird. In der Zwischenzeit wird ein
Ausgangssignal von einer zweiten Fühlerspule 2 erzeugt um den Frühzündzeitpunkt zu erfaßen. Dieses
Ausgangssignal ist jedoch geerdet und verliert aufgrund der Leitung des Transistors 8 seine. Wirkung, so daß der
Transistor 6 ohne das Ausgangssignal des Transistors 8 nichtleitend gehalten wird, das sonst den Transistor 6
erreichen würde. Das heißt wenn der Betrieb oder Fahrzustand der Maschine einen Spätzünd-Zündzeitpunkt erfordert wird ein äußeres Signal dem Anschluß 7
entsprechend einer derartigen Forderung zugeführt, wodurch das Ausgangssignal der Fühlerspule 2 unwirksam gemacht wird, die den Frühzünd-Zündzeitpunkt
erfaßt so daß lediglich das Ausgangssignal der Fühlerspule 1, die den Spätzünd-Zündzeitpunlct erfaßt
dem Transistor 3 zugeführt wird.
Wenn andererseits ein Frühzünd-Zündzeitpunkt erforderlich ist wird kein äußeres Signal dem Anschluß
7 zugeführt Deshalb werden die Transistoren 8 und 6 so nichtleitend bzw. leitend gehalten, daß die Ausgangssignale von den Fühlerspulen 1 und 2 dem Transistor 3
bzw. 6 zugeführt werden. Das Ausgangssignal der Fühlerspule 2, die den Frühzünd-Zündzeitpunkt erfaßt
wirkt ähnlich dem der Fühlerspule 1, die den Spätzünd-Zündzeitpunkt erfaßt wobei die Fühlerspulen
1 und 2 so eingestellt sind, daß sie Ausgangssignale bei einem vorbestimmten Phasenwinkel erzeugen. Unmittelbar vor dem vorbestimmten Frühzünd-Zündzeitpunkt erzeugt die Fünlerspule 2 einen negativen Impuls,
um den Transistor 6 nichtleitend zu machen, der bisher leitend war. Im nächsten Zeitpunkt erzeugt die
Fühlerspule 1 einen negativen Impute, um den Transistor 3 unmittelbar vor dem vorbestimmten
Spätzünd-Zündzeitpunkt zu sperren. Gleichzeitig beginnt sich der Kondensator S aufzuladen. Der Transistor
6 wird durch einen von der Fühlerspule 2 erzeugten positiven Impuls erregt, um den Frühzünd-Zündzeitpunkt anzuzeigen. Der Kondensator 5 rntlädt sich über
den Transistor 6. Der monostabile Multivibrator 17 ist erregt um den Transistor 18 zeitweise zu sperren. Der
Leistungstransist ?.r 19 ist zeitweise gesperrt Der in der
Primärspuli! 20 fließende Strom ist abgeschaltet Als Ergebnis wird die in der Sekundärspule 21 induzierte
Hochspannung über die Zündkerzen 22 entladen. Im
nächsten Augenblick wird ein den Spätzünd-Zündzeitpunkt anzeigender positiver Impuls von der Fühlerspule
I erzeugt, um den Transistor 3 leitend zu machen. Unter dieser Bedingung entlädt sich der Kondensator S nicht,
wenn er seine Entladung nicht schon vollständig abgeschlossen hat. Als Folge ist das von der Fühlerspule
I erzeugte Spätzünd-ZUndzeitpunkt-Signal unwirksam.
Das oben beschriebene Ausführungsbeispiel hat Eigenschaften, die weiter unten näher anhand der F ig. 2
erläutert werden.
Der Betrieb des Kondensators 5 während der Spätzünd-Zündzeitpunkt-Steuerung und während der
Frühzünd-Zündzeitpunkt-Steuerung ist in Fig.2a bzw.
F i g. 2b dargestellt. In F i g. 2 sind auf der Ordinate die Klemmenspannung V des Kondensators 5 und auf der
Abszisse die Zeit t aufgetragen. Bei einer Spätzünd-Zündzeitpunkt-Steuerung
ist das Ausgangssignal der Fühlerspule 2 zur Anzeige des Frühzünd-Zündzeitpunktes,
wie oben erwähnt, unwirksam, weshaib sich der Kondensator 5 im Zeitpunkt fi aufzuladen beginnt, wenn
der Transistor 3 durch den ersten negativen Impuls, der durch die Fühlerspule 1 erzeugt wird, gesperrt wird, und
seine Klemmenspannung nimmt zu, wie dies in der F i g. 2a gezeigt ist. Im Zeitpunkt h erzeugt die
Fühlerspule 1, wie oben näher erläutert wurde, einen positiven Impuls, und der Transistor 3 wird leitend,
wodurch die Entladung des Kondensators 5 bewirkt wird. Genau in diesem Zeitpunkt hat die Klemmenspannung
am Kondensator 5 den Wert V\ erreicht.
In der Fig.2b, die die Frühzünd-Zündzeitpunkt-Steuerung
erläutert, sind Zeitpunkte f3, fi, U und h für die
Zeitpunkte der Erzeugung des negativen Impulses durch die Fühlerspule 2, des negativen Impulses durch
die Fühlerspule 1, des positiven Impulses durch die Fühlerspule 2 bzw. des positiven Impulses durch die
Fühlerspule 1 dargestellt. Der Transistor 6 wird im Zeitpunkt h gesperrt, weshalb sich der Kondensator 5
aufzuladen beginnt, um entsprechend die Klemmenspannung, wie bei der Kurve A der F i g. 2b, zu erhöhen,
wenn angenommen wird, daß der Transistor 3 ebenfalls im Zeitpunkt h gesperrt wird. Tatsächlich ist der
Transistor 3 jedoch leitend, und deshalb wird der Kondensator 5 nicht im Zeitpunkt h aufgeladen. Wenn
im Zeitpunkt U ein negativer Impuls durch die Fühlerspule 1 erzeugt wird, ist der Transistor 3 gesperrt,
und der Kondensator 5 beginnt sich so aufzuladen, daß die Spannung am Kondensator 5 entsprechend der
Kurve R zunimmt. Wenn die Fühlerspule 2 einen positiven Impuls erzeugt und der Transistor 6 im
Zeitpunkt U durchgeschaltet ist, beginnt sich der Kondensator 5 id entladen. In diesem Zeitpunkt ist die
Spannung am Kondensator 5 lediglich so hoch wie die Spannung V2 (F i g. 2b), die offensichtlich niedriger ist als
die maximale Ladespannung V\ des Kondensators 5 bei einer Spätzünd-Zündzeitpunkt-Steuerung Dies beruht
darauf, daß die Aufladezeit Ti bei der Frühzünd-Zündzeitpunkt-Steuerung
kürzer ist als die Kondensatorladezeit Γι bei der Spätzünd-Zündzeitpunkt-Steuerung, und
es soll darauf hingewiesen werden, daß dieser Effekt mit zunehmendem Phasenwinkel zwischen dem Frühzünd-Zündzeitpunkt
und dem Spätzünd-Zündzeitpunkt an Bedeutung gewinnt, was nachteilig zu einer niedrigeren
maximalen Drehzahl unter Last beim Voreilwinkel (Frühzündung) als beim Nacheilwinkel (Spätzündung)
führt.
In den F i g. 3 bis 5 ist lediglich der Zündzeitpunkt-Erfassungsteil
gemäß anderen Ausführungsbeispielen der Erfindung dargestellt, die diesen Nachteil vermeiden
und im übrigen mit dem Ausführungsbeispiel der F i g. 1 übereinstimmen.
Bei dem Ausfuhrungsbeispiel der Fig.3 macht ein
äußeres, dem Anschluß 7 zugeführtes Signal den Transistor 8 während der Spätzünd-Zllndzeitpunkt-Steuerung
leitend, der aber während der Frühzünd-Zündzeitpunkt-Steuerung gesperrt ist. Der oben erwähnte
Nachteil ist also dadurch zu vermeiden, daß der Leit-Zustand des Transistors 8 erfaßt und der Basiskreis
to des Transistors 3 gesteuert wird. Das heißt, der Kollektor-Emitter-Kreis eines neu eingefügten Transistors
10 liegt im Basiskreis des Transistors 3. Gleichzeitig ist der Emitter des Transistors 10 geerdet,
und ist dessen Basis nicht nur mit einer Stromquelle über
einen Widerstand 9, sondern auch mit dem Kollektor des Transistors 8 verbunden, der in den Basiskreis des
Transistors 6 eingefügt ist.
Bei dieser Anordnung ist der Transistor 8 wähirnd
ucF rrifiiZuriu-^ünuZcitpürifCiOtciicfürig äüägcäCiiäiici,
d. h. es liegt dann kein äußeres Signal am Anschluß 7. Gleichzeitig bewirkt der Kollektorstrom, der bisher
durch den Widerstand 9 in den Transistor 8 floß, daß der Transistor 10 in Durchlaßrichtung vorgespannt ist. Als
Ergebnis ist der Transistor i0 durchgeschaltet, und das Signal von der den Spätzünd-Zündzeitpunkt anzeigenden
Fühlerspule 1, das der Basis des Transistors 3 zugeführt wird, wird dadurch unwirksam, daß es
kurzgeschlossen wird, wobei der Transistor 3 für eine derartige Zeitdauer gesperrt wird.
Während einer derartigen Zeitdauer ist deshalb nur der Transistor 6 einem Schalt-Betrieb abhängig vom
Signal von der den Frühzünd-Zündzeitpunkt anzeigenden Fühlerspule 1 unterworfen, wodurch der Nachteil
des ersten Ausführungsbeispiels vermieden wird, daß beide Signale, die den Spätzünd-Zündzeitpunkt und den
Friihzünd-Zündzeitpunkt anzeigen, gleichzeitig zugeführt werden, was zu der kurzen Aufladezeit des
Koppelkondensators 5 und der verringerten maximalen Drehzahl unter Last führt.
InFi g. 4, die ein weiteres Ausführungsbeispiel der
Erfindung zeigt, ist der Anschluß 7 anstelle ein äußeres Signal anzulegen geerdet, und der Basisstrom des
Transistors 8 wird mittels eines Schalters 23 gesteuert, der lediglich während der Spätzünd-Zündzeitpunkt-Steuerung
geöffnet ist. Mit dieser Anordnung ist es im Vergleich mit der Anordnung der F i g. 3 einfacher, ein
Steuersignal für den Transistor 8 zu erzeugen.
Der Betrieb dieser Schaltung wird nun erläutert Während der Spätzünd-Zündzeitpunkt-Steuerung ist
der Schalter 23 geöffnet, weshaib der an seiner Basis angesteuerte Transistor 8 über einen Widerstand 44 in
Durchlaßrichtung so vorgespannt ist, daß das Ausgangssignal der den Frühzünd-Zündzeitpunkt anzeigenden
Fühlerspule 2 kurzgeschlossen ist und unwirksam wird.
Unter dieser Bedingung ist der Transistor 8 leitend, weshalb ist der Transistor 10 gesperrt ist, wie dies
bereits oben anhand des Ausführungsbeispiels der Fig.3 erläutert wurde. Der Betrieb der Schaltung
aufgrund des Ausgangssignals von der Fühlerspule 1 wird nicht näher erläutert, daß er genau dem
Ausführungsbeispiel der F i g. 3 entspricht
Während der Frühzünd-Zündzeitpunkt-Steuerung ist andererseits der Schalter 23 geschlossen, wodurch der
Transistor 8 so gesperrt wird, daß der Transistor 10 wieder erregt wird, wodurch das Ausgangssignal von
der Fühlerspule 1 kurzgeschlossen und somit unwirksam gemacht wird. Auch in diesem Fall entspricht der
Betrieb der Schaltung aufgrund des Ausgangssignals
von der Fühlerspule 2 genau dem Betrieb des Ausführungsbeispieles der Fig. 3, so daß von einer
näheren Beschreibung abgesehen werden kann.
Als weitere Möglichkeit kann ein Ausgangssignal von einer der Fühlerspulen 1, 2 abgeschaltet werden, wie
dies im Ausführungsbeispiel der F i g. 5 vorgesehen ist. Bei diesem Ausfuhrungsbeispiel sind vorgesehen Feldeffek.'.,ansistoren
24, 25, ein äußerer Anschluß 26, Transistoren 27, 28 und Widerstände 29, 30, 31 und 32.
Bei einer Drehzahlverringerung od. dgl., d. h. wenn ein Nacheilen des Zündvinkels erforderlich ist, ist der
Transistor 27 abhängig von einem Eingangssignal vom äußeren Anschluß 26 erregt, um dadurch den Feldeffekttransistor
25 zu sperren. Auf diese Weise ist lediglich das Ausgangssignal von der FüMerspule I
während der Spätzünd-Zündzeitpunkt-Steuerung wirksam, wobei das Ausgangssignal von der Fühlerspule 2
nur während der Frühzünd-Zündzeitpunkt-Steuerung
ίο
werden.
Die Fahrt- oder Betriebsbedingungen der Maschine umfassen auf der Grundlage, auf der das Schalten der
Voreil- und Nacheilwinkel bestimmt wird, die Temperatür, die Drehzahl und die Belastung der Maschine. Die
Temperatur wird durch die Wassertemperatur dpr Maschine festgelegt. Die Drehzahl wird durch Umdrehungen
pro Minute, ein öffnen des Beschleunigers und die Stellung des Schaltgetriebes wiedergegeben. Die
Belastung wird durch den negativen Druck der Saugleitung und das Öffnen der Drosselklappe (Oashebel)
angegeben.
Die Zufuhr des äußeren Signals in den Anschluß 7 bei den Ausführungsbeispielen der F i g. 1 bis 3, der Betrieb
des Schalters 23 beim Ausführungsbeispiel der Fig.4
und die Zufuhr eines äußeren Signals in den Anschluß 26 beim Ausführungsbeispid Jer Fig. 5 werden entsprechend
den obengenannten Faktoren gesteuert, die die
1'IHJl.llllll.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen
Claims (6)
1. Kontaktlose Zündanordnung für eine Brennkraftmaschine mit einem Zündkreis, mit einer ersten
und einer zweiten Fühlerspule zum Erfassen unterschiedlicher Zündzeitpunkte, und mit einer
ersten Vorrichtung zum selektiven Einspeisen der Ausgangssignale der beiden Fühlerspulen in den
Zündkreis, um dadurch den Zündzeitpunkt (Zündwinkel) zu steuern, wobei erste und zweite
Fühlerspule so angeordnet sind, daß sowohl erste als auch zweite Fühlerspule ein zum Auslösen des
Zündkreises notwendiges Signal unabhängig von der Drehzahl der Brennkraftmaschine erzeugen, daß die
erste Fühlerspule den Spätzünd-Zündzeitpunkt und die zweite Fühlerspule den Frühzünd-Zündzeitpunkt
erfaßt, dadurch gekennzeichnet, daß die
erste Vorrichtung aufweist einen ersten elektrischen Schalter (3) und einen zweiten elektrischen Schalter
(6), die einen Schaltbetrieb abhängig von den Ausgangssignalen der ersten Fühlerspule (1) tozw.
der zweiten Fühlerspule (2) durchführen, einen Anschluß (7,26) zum Empfang eines den Betriebszustand der Maschine wiedergebenden äußeren
Signals, einen dritten elektrischen Schalter (8, 25), der einen Schaltbetrieb abhängig von der Anlage des
äußeren Signals an den Anschluß (7,26) durchführt, und einen ersten elektrischen Kreis, der das
Ausgangssignal der zweiten Fühlerspule (2) bei Betätigung des dritten elektrischen Schalters (8, 25)
unwirksam macht
2. Zündanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, d&3 die irste Vorrichtung einen
vierten elektrischen Schalter (10,24), der entgegengesetzt dem dritten elektri· trhen Schalter (8, 25)
arbeitet, und einen zweiten elektrischen Kreis aufweist, der das Ausgangssignal der ersten Fühlerspule (1) bei Betätigung des vierten elektrischen
Schalters (10,24) unwirksam macht
3. Zündanordnung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der dritte elektrische
Schalter ein erster Schalttransistor (8) ist, dessen Kollektor-Emitter-Kreis parallel zum Ausgang der
zweiten Fühlerspule (2) liegt und dessen Basistrom abhängig von dem äußeren Signal gesteuert ist, das
den Betriebszustand der Maschine wiedergibt, um das Ein- und Ausschalten des ersten Schalttransistors (8) zu steuern.
4. Zündanordnung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß der vierte elektrische
Schalter ein zweiter Schalttransistor (10) ist, dessen Kollektor-Emitter-Kreis parallel zum Ausgang der
ersten Fühlerspule (1) liegt und dessen Basiskreis mit dem Kollektor-Emitter-Kreis des ersten Schalttransistors (8) verbunden ist
5. Zündanordnung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Ein- und Ausschalten des
ersten Schalttransistors (8) durch Anlegen des äußeren, den Betriebszustand der Maschine wiedergebenden Signals an seine Basis steuerbar ist.
6. Zündanordnung nach Anspruch 4 öder 5, gekennzeichnet durch einen Schalter (23) zum Erden
des Basiskreises des ersten Schalttransistors (8), der abhängig von dem äußeren Signal ein- und
ausschaltbar ist
1. Zündanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der dritte und/oder
der vierte elektrische Schalter Feldeffektransistoren
(24,25) sind, deren Schaltbetrieb vom äußeren Signal
steuerbar ist (F i g. 5).
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